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Please love me!

von Chiyoku
GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
04.06.2021
09.11.2021
47
140.900
19
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
08.10.2021 2.509
 
Christian leerte bereits die dritte Flasche Wasser, während er nervös vor dem Krankenbett auf und ab schritt. Es war so verdammt naiv von ihm gewesen, nicht den Arzt zu rufen, als es ihm von Leah und Kayla vorgeschlagen wurde. Jetzt lag Liam leichenblass in diesem Bett, unterzog sich einer Blutwäsche, um das verfluchte Zeug aus seinem Blut zu bekommen und war noch immer nicht ansprechbar. Laut Arzt schlief er einfach nur, aber das minderte Christians Sorgen kein Stück.

Er raufte sich verzweifelt die Haare. Warum hatte er einfach nicht bemerkt, wie schlecht es Liam wirklich ging? Wie konnte er davon ausgehen, dass er all das Geschehene einfach so wegsteckte? Und jetzt… Die letzten Worte, bevor Liam das Bewusstsein verloren hatte, kreisten ihm wie kreischende Aasgeier im Hirn herum. Was war, wenn Liam sich wirklich etwas antun würde?

Wütend schmiss er die zusammengeknüllte Plastikflasche durch den Raum. Das würde er unter keinen Umständen zulassen und wenn er ihn zwangseinweisen lassen musste. Christian wurde bewusst, dass ihre Begegnung Schicksal war. Wären sie sich nicht begegnet… Wer weiß, was Liam zugestoßen wäre, unabhängig von diesen widerlichen Kerlen, bei denen er für Sex unterkam.

Seine Wut auf sich selbst wich zu tiefer Traurigkeit. Wenn er sich nur in einer einzelnen Sache anders entschieden hätte, als es darauf ankam… Dann wäre Liam womöglich nicht mehr hier. Er spürte, wie seine Beine nachgeben wollten und setzte sich fahrig neben ihn ans Bett.

Mit bebenden Lippen nahm er die zierliche Hand in seine. „Bitte lass mich nie alleine“, flüsterte Christian flehend und drückte sanft Liams Hand, die kaum Widerstand gab.

Zu lange wollte er nicht zugeben, wie sehr er diesen Jungen brauchte. Wie viele neue Gefühle er ihm zeigte, obwohl er immer dachte, dass er dazu nicht in der Lage war. Vor allem das Gefühl aufrichtig und bedingungslos zu lieben. Zuvor war sein Leben vom Trott bestimmt. Es gab nichts, was ihm wirklich Freude bereitete, nicht einmal mehr die vielen Männer, die er sich ins Bett holte. Und jetzt löste es in ihm eine solche Glückseligkeit aus, wenn er nur die Augen aufschlug und Liam schlafend neben sich sah.

Es war objektiv gesehen sicherlich nicht richtig, sich als erwachsener Mann in einen Minderjährigen zu verlieben und sich in jeder Hinsicht nach ihm zu sehnen. Aber im Nachhinein betrachtet wünschte Christian sich, dass er die Gefühle schon viel früher hätte zulassen sollen. Auf das vermeintliche Gesetz scheißen und ihn einfach so zu lieben, wie er es verdiente. Vielleicht wären ihnen Liams Zweifel dann erspart geblieben.

Christian streichelte ihm fast schon entschuldigend über den bandagierten Arm. Ein Wunsch in ihm keimte auf, dass Liam die Augen öffnete und ihn mit seinem ehrlichen, strahlenden Lächeln anblickte und all ihre Sorgen sich plötzlich auflösten. Aber es würde das bleiben, was es war. Ein verzweifelter Wunsch.

Die Tür des Krankenzimmers öffnete sich und der zuständige Arzt, der sich als Dr. Wilson vorgestellt hatte, trat hinein und kontrollierte das Gerät, an dem Liam angeschlossen war.

„Wann wacht er wieder auf?“, fragte Christian monoton, ohne den Blick von Liams Gesicht zu wenden.

„Lassen Sie ihn schlafen. Seine Hirnaktivitäten sind normal, also kein Grund  zur Sorge. Allerdings… Sie müssen verstehen, dass ich dazu gezwungen bin, die Polizei einzuschalten. Ihm wurden illegale Drogen verabreicht, obwohl er minderjährig ist.“ Der junge Arzt hob skeptisch die Braue, als Christian wie mechanisch den Kopf zu ihm drehte. „Sie sind für ihn zuständig, nicht wahr?“

„Ich habe doch schon gesagt, dass es uns beiden unfreiwillig untergejubelt wurde“, krächzte Christian. „Denken Sie, dass ich meinem Freund irgendwelche Drogen geben würde?“

„Das was ich denke ist irrelevant. Es geht um die Gesundheit eines jungen Menschen und wenn nur der geringste Verdacht auf irgendeinen Missbrauch besteht, muss ich die Polizei hinzuziehen.“

„Missbrauch?“, wiederholte Christian ungläubig und starrte ihn fassungslos an. „Hätte ich Sie um psychologische Hilfe für Liam gebeten, wenn ich ihn egal wie missbrauchen würde? Und hierhergebracht? Denken Sie, nur weil ich älter bin, als er, dass ich ihn gegen seinen Willen Dinge tun lasse, die nicht richtig sind?“

Dr. Wilson schlich eine rosa Farbe in die Wangen. „Es ist eben nicht üblich. Wenn Sie nichts zu befürchten haben, dann können Sie ja mit der Polizei sprechen, oder?“

Schnaubend wandte sich Christian wieder Liams Gesicht zu. „Sicher. Aber Liam geht es gut?“, fügte er besorgt hinzu und streichelte vorsichtig über dessen Schläfe.

„Seine Blutwerte sind in Ordnung, absolut keine Auffälligkeiten oder Krankheiten. Ich werde ihn nun von der Dialyse befreien. Sobald er aufwacht, könnte er entlassen werden“, erklärte Dr. Wilson zögernd, während er die Schläuche aus Liams Arm entfernte. „Aber wenn Sie sagen, dass er dringend psychologische Hilfe braucht, dann könnten wir ihn in eine psychosomatische Klinik überweisen. Es würde auch ambulant gehen, wenn Sie möchten.“

Eigentlich wollte Christian das nicht, aber es ging hier schließlich nicht um ihn. Es war ein furchtbarer Gedanke, es über Liams Kopf hinweg zu entscheiden, aber er war sich sicher, dass Liam sich dagegen wehren würde, obwohl er diese Hilfe dringend benötigte. Wenn er ihn mit nach Hause nahm und er sich etwas antat…

„Ja, ich glaube, stationär wäre die beste Entscheidung“, würgte Christian hervor und presste schuldbewusst die Lippen aufeinander. „Zumindest fürs Erste, bis wir einen Therapeuten gefunden haben.“

Dr. Wilson nickte. „Dann mache ich alles bereit.“ Er hielt noch einen Moment inne, bevor er den Raum verließ. „Ich schätze, dass es wohl doch nicht nötig ist, die Polizei in diese Sache mit einzubeziehen. Passen Sie gut auf ihn auf, er wird Sie brauchen.“

„Ich hatte nichts anderes vor“, murmelte Christian, nachdem der Arzt den Raum verließ.

Zumindest mussten sie sich nicht noch mit der Polizei herumschlagen. Was auch immer das für eine Art war, einen kranken Menschen dazu zu zwingen, bei der Polizei auszusagen, dass alles normal ablief. Obwohl Christian eigentlich gerne klar gemacht hätte, woher die Droge genau kam, damit Noel seine verdiente Strafe erhielt. Das war ihm im Moment allerdings viel zu stressig. Dennoch würde sich Christian Noel noch einmal persönlich vorknöpfen, sobald er ihn in die Finger bekam.

Außerdem beruhigte es Christian, dass Liam nach seiner Unterkunftssuche keine Krankheiten mitgenommen hatte. Das wäre es noch gewesen, dass ihm noch HIV oder andere Geschlechtskrankheiten Sorge bereiteten.

Erst einmal musste er Liam klar machen, dass er auf unbestimmte Zeit in einer Klinik untergebracht wurde. Christian verspürte ein unangenehm klammes Gefühl in der Magengegend. Das würde Liam ihm übel nehmen, da war er sich sicher. Nicht nur, dass er ihn dazu gezwungen hatte, in diesem Moment im für ihn verhassten Krankenhaus zu liegen, sondern auch, weil er einen Klinikaufenthalt ohne seine Zustimmung entschieden hatte. Aber er bereute es nicht, solange es ihm half. Da nahm er liebend gerne Liams Wut in Kauf. Schließlich hatte er versprochen, dass er sich um ihn kümmern würde.

Seufzend legte er sich neben Liam auf das kleine Stückchen Bett, das nicht von ihm beansprucht wurde. Er war so unendlich müde und fertig. Er spürte die bohrenden Kopfschmerzen, die sich direkt in sein Hirn sägten und die dadurch ausgelöste Übelkeit. Ihm ging es selbst hundsmiserabel und wünschte sich, irgendetwas würde ihn erschlagen kommen. Erst als er vorsichtig einen Arm um Liams Bauch legte, sein Gesicht an seiner Schulter vergrub und seine Körperwärme direkt an sich fühlte, konnte er einigermaßen entspannen, bis er selbst in einen tiefen und unruhigen Schlaf fiel.




Als Christian die Augen wieder aufschlug, spürte er eine sanfte, streichelnde Berührung an seinem Haar. Brummig blinzelte er zu Liam, der ihn schwach anlächelte.

„Guten Morgen“, sagte er leise und küsste Christian die Stirn.

„Guten Morgen… Wie geht’s dir?“, fragte Christian zaghaft und nagte unter diesen verfluchten Gewissensbissen an seiner Unterlippe herum. Er musste es ihm sofort sagen, bevor er noch den Schwanz einzog.

„Besser… Tut mir leid, dass ich so… ausgerastet bin“, murmelte Liam beschämt.

Christian hob ächzend den schweren Kopf. Er fühlte sich extrem kraftlos und müde, fast als würde er eine saftige Grippe ausbrüten. „Du musst dich nicht entschuldigen… Aber… Bitte reg dich nicht auf, aber ich hab entschieden, dass es besser wäre, wenn du erstmal in eine Klinik gehst. Die helfen dir dort und wenn wir einen Therapeuten gefunden haben, kannst du wieder zu mir.“ Er kniff die Augen zusammen, aus Angst vor dem Knall, doch der blieb überraschenderweise aus.

„Ich weiß, der Arzt hat es mir gesagt. Ich finde das auch eine gute Idee… Diese Gedanken… waren gruselig und ich will die nicht mehr haben.“ Liam blickte ihn traurig an, woraufhin Christian den Arm um seine Schultern legte und ihn fest an sich drückte. „Ich will leben… Mit dir. Und das geht so, wie ich mich momentan fühle einfach nicht. Denkst du nicht, dass es besser wäre… wenn wir uns erstmal…“

„Nein“, unterbrach Christian ihn streng. „Ich brauche dich, auch wenn du das selbst nicht siehst. Es ist vielleicht ein bisschen schwierig momentan, aber das werden wir gemeinsam überbrücken. Egal, wie weit wir voneinander weg sein werden, du bist nicht alleine und ich bleibe an deiner Seite. Ich komme dich besuchen, so oft wie es nur geht… Auch weil ich es selbst wohl anders nicht aushalten würde. Aber du musst erstmal für dich schauen, dass es dir wieder gut geht, okay?“

Christians Herz hüpfte ihm in die Kehle, als er dieses glitzernde Funkeln in Liams Augen sah. Obwohl es nicht lange her war, als Liam ihn zuletzt so angesehen hatte, kam es ihm wie eine Ewigkeit vor. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. „Es ist so schön, wenn du mich so ansiehst.“

Liam errötete leicht, bevor er sich einen flüchtigen, aber liebevollen Kuss von Christians Lippen mopste. „Danke… Für alles. Ich hoffe, dass es besser wird.“

„Ganz bestimmt“, beteuerte Christian ein weiteres Mal. Es verwunderte ihn, dass Liam tatsächlich nicht sauer war, dass er diese wichtige Entscheidung einfach so auf eigene Faust beschlossen hatte. Aber das zeigte ihm nur, dass es auch ihm wichtig war, dass ihm geholfen wurde. Vielleicht waren all diese Dinge, die in den letzten Wochen passiert waren, nur kleine Schreie nach Hilfe, die Christian nicht hörte. Eventuell auch nicht hören wollte, um ihre süße Liebesblase nicht zerplatzen zu lassen und sich der harten Realität zu stellen.

Christian musste einsehen, dass nicht immer alles in rosaroter Zuckerwatte gehüllt war, auch wenn man sich so ein Leben vielleicht wünschte. Vor allem in einer Beziehung würde es immer Steine geben, die den Weg versperrten und es würde grundsätzlich Arbeit bedeuten, diese Steine gemeinsam wegzuschaffen. Egal wie kräftezehrend es war. Auch wenn er an diesen Steinen etwas verzweifelte.

Ein bisschen machte er sich selbst Vorwürfe, dass er nicht schneller geschalten hatte. Wie viel hätte verhindert werden können, wenn er nur die Augen aufgemacht hätte? Vielleicht war es auch nur der Trug, dass Liam nach dem Erzählen seiner traurigen Geschichte so glücklich und losgelöst wirkte. Aber schon da hätte er etwas unternehmen müssen. Das Problem wurde bei dem Gespräch nicht an der Wurzel gepackt, sondern nur an einem kleinen Ast.

Allerdings hatte er zuvor noch nie selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt, geschweige denn jemand aus seinem Umfeld. Er war absolut nicht gebildet in dieser Hinsicht und hätte es ohne diese Ausbrüche womöglich nie erkannt, wie schlecht es Liam wirklich ging. Er wollte die Schuld nicht von sich wegschieben, aber wie hätte er es ohne irgendwelche Aufklärung auch wissen können? Christian nahm sich fest vor, alles in dieser Hinsicht nachzuholen, sobald er wieder zu Hause war.

„Hoffentlich geht es nicht allzu lange“, seufzte Liam. „Ich will nicht so lange von dir weg sein.“

„Es geht so lange, wie es nötig ist. Deine Gesundheit ist jetzt erstmal am Wichtigsten. Außerdem komm ich dich ja so oft wie möglich besuchen.“

Liam nahm sein Kraulen durch Christians Haar wieder auf und gluckste leise. „Aber wäre trotzdem besser, wenn es mir schneller wieder gut geht. Du kannst ja ohne mich nicht schlafen!“

„Mach dir um mich keine Sorgen. Ich zieh deinem Kissen deinen Bärenpullover an und kuschel dann damit“, sagte Christian grinsend.

„Meinst du, dass mein Kissen ein guter Ersatz wäre?“, kicherte Liam.

„Es kommt nicht im geringsten an das Original heran, aber damit muss ich wohl leben“, murmelte Christian. „Dafür freu ich mich umso mehr, wenn du wieder da bist.“

Eigentlich wollte er noch sagen, dass sie die restliche Zeit, bis Liam in die Klinik verlegt wurde noch genießen sollten, doch die aufschwingende Tür und der eintretende Dr. Wilson machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Es ist alles soweit vorbereitet“, teilte er ihnen mit und reichte Christian ein Blatt Papier. „Das hier ist die Adresse der Klinik. Melden Sie ihn beim Empfang an, die Kollegin dort weiß schon Bescheid.“

„Wie wird das dann ablaufen?“, krächzte Christian, dem sich ein tonnenschwerer Zementblock in den Magen warf.

Dr. Watson räusperte sich. „Er ist erst einmal für sechs Wochen eingeschrieben, je nach dem kann die Dauer auch verlängert werden. Dort wird es Einzel- sowie auch Gruppentherapien geben. Auch gibt es einige Freizeitgestaltungen und etwas Ähnliches wie Kurse. Ihm wird es gut gehen“, fügte er hinzu, als Christian fest die Lippen aufeinander presste.

Dabei war das nicht wirklich das Problem, denn er wusste, dass es Liam dort gut gehen würde. Es war albern, aber sechs Wochen waren eine lange Zeit und er würde vor Sehnsucht wahrscheinlich platzen. Wenn ihm schon die Freitage, an denen Liam den ganzen Tag weg war, zu lange andauerten, wie sollte er denn erst auf sechs Wochen klarkommen? Wobei das hier wohl eine ganz andere Situation war und er musste sich rügen, nicht so egoistisch zu sein.

„Sie machen einen großen Schritt in die richtige Richtung“, sagte Dr. Watson lächelnd zu Liam gewandt. „Es bedeutet viel Mut, sich für Hilfe zu entscheiden. Das schafft nicht jeder. Sie können wirklich stolz auf sich sein.“

Liam lächelte schüchtern zurück. „Ich glaube auch, dass es das Richtige ist. Danke für alles.“

„Sehr gerne. Nun denn, dann sind Sie hiermit entlassen. Ich habe Sie für heute Abend um sieben angekündigt, also haben Sie noch genügend Zeit um zu packen und sich zu verabschieden. Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem, dass Sie wieder gesund werden.“ Dr. Wilson verabschiedete sich mit einem Händeschütteln von Liam und Christian und verließ den Raum wieder.

„Den Arzt mag ich“, sagte Liam bewundernd. „Er war, als du geschlafen hast, wirklich lieb zu mir. Hat sich jede Stunde nach meinem Befinden erkundigt und mich gefragt, ob ich Beruhigungsmittel brauche, anstatt sie mir einfach so zu geben. So einer möchte ich auch sein, wenn ich fertig mit dem Studium bin.“

„Ja, er ist ganz in Ordnung. Und du wirst sogar noch besser“, gurrte Christian und küsste seine Nasenspitze, woraufhin Liam kicherte. „Wir müssen los, bevor wir noch Ärger kriegen, dass wir das Zimmer so lange belegen.“

Auch wenn er am liebsten die Zeit angehalten und Liam an sich gekettet hätte, ließen sie das Krankenhaus hinter sich und machten sich auf den Weg nach Hause, um den Koffer zu packen. Es war noch alberner, dass er jede Bewegung, jeden Blick und einfach alles von ihm in sich aufsaugte, als würden sie sich für immer verabschieden müssen und nicht nur für sechs Wochen. Wie konnte man jemanden schon vermissen, wenn er direkt neben einem stand?
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