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Return of a Mother

GeschichteDrama / P18 / Gen
Jim Beckett Johanna Beckett Kate Beckett Richard Castle
04.06.2021
25.07.2021
22
85.070
8
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Dieses Kapitel
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22.07.2021 3.290
 
Danke für euer FB, ich freue mich auf mehr und hoffe euch gefällt der nächste Teil.



Martha riss Rick die Weinflasche aus der Hand. „Junge, das dauert mir zu lange. Du musst doch nicht erst lesen was auf dem Etikett steht. Die Flasche war teuer also schmeckt sie fertig. Und jetzt rutsch zur Seite.“

Johanna unterdrückte ihr lachen. Dabei schaute sie auf und sah den sehr intensiven und intimen Moment zwischen Jim und Kate.

Martha reichte Johanna ihr Glas und folgte ihrem Blick als sie nicht reagierte. „Alles okay?“ Fragte sie an Rick gewandt.

Rick schaute auch zu den beiden und sah das Kate ihn im gleichen Moment anschaute und nickte. Er lächelte sanft nach diesem Austausch, da er wusste was sie Jim gerade erzählt hatte.

Jim und Kate kamen zu den anderen gelaufen. Alle sahen, dass Kate sich tränen aus den Augen wischte. Sie lief zu Rick der wieder seinen Arm um sie legte und ihre Stirn küsste.

„Darling ist alles gut?“ Fragte Martha Kate besorgt und griff nach ihrer Hand.

Kate nickte und lachte. „Ja, keine Sorge es ist alles okay.“ Sagte sie. „Wir müssen euch aber noch etwas sagen.“

Da Jim und Johanna es bereits wussten stellten sie sich etwas zur Seite um Alexis und Martha auch die Möglichkeit zu geben den Moment zu genießen.

„Also ich war im Krankenhaus weil mein Blutzucker sehr niedrig war. Das lag zum einen daran, dass ich nicht wirklich essen konnte und wenn ich gegessen habe, habe ich nichts in mir behalten können.“

Martha öffnete den Mund und veschränkte aufgeregt ihre Finger ineinander.

„Also um es kurz zu sagen. Ich bin schwanger. Es war nicht geplant und kam völlig überraschend aber wir freuen uns.“ Meinte Kate und schaute zu Rick auf. Der nickend und mit einem lächeln auf den Lippen zustimmte.

Martha war die Erste die reagierte und sowohl Kate als auch Rick mit einem kreischen in ihre Arme zog. „Ich wusste das da bald was auf uns zu kommt, so viel wie ihr da in dem Schlafzimmer seit, war es nur eine Frage der Zeit!“

„Martha!“

„Mutter!“

„Oha.“ Murmelte Jim und wandte sich peinlich berührt ab.

Johanna zog ihn etwas zur Seite. „Freust du dich Grandpa?“

Jim lächelte und nickte. „Ich habe vor Rick eigentlich nicht damit gerechnet das ich mal Opa werde. Kate hatte einen völlig anderen Plan und eine völlig andere Vorstellung vom Leben bekommen. Aber Rick hat alles geändert. Sie ist glücklich. Das macht mich stolz.“ Meinte Jim. „Du wirkst so ruhig, hast du es gewusst?“

„Ja. Im Krankenhaus schon. Wir hatten einen schönen Moment miteinander der mir Hoffnung gibt, dass wir irgendwann zu einender zurück finden und wenn uns diese Baby dabei hilft ist es um so schöner.“

Als die beiden wieder zu Rick und Kate schauten, hatte Kate gerade Alexis im Arm und tauschte einen erleichternden Blick mit Rick aus.

„Sie hat ihre eigene kleine Familie die wächst.“ Meinet Jim und legte den Arm um Johanna. „Und du kannst wohl nach Hause kommen.“

Johanna riss ihre Augen auf und schaute ihren Mann überrascht an.


Am nächsten morgen jagten Kate und Rick schon früh durch die Straßen von New York auf der Suche nach dem Schwager ihres Opfers. In der Nacht hatten Esposito und Ryan noch ein paar Infos herausbekommen wonach es scheint, dass das Opfer eine Affäre mit der Frau des Schwagers hatte.

Kate schaute immer mal wieder zu Rick rüber der relativ Schweigsam in sein Handy schaute und schon eine ganze weile tippte und dabei nicht besonders begeistert dabei aussah.

„Alles okay?“

Rick schaute nach ein paar Sekunden von seinem Handy auf und seufzte. „Paula will das ich ins Büro komme.“

„Soll ich dich auf dem Rückweg da raus lassen?“

Rick steckte sein Handy wieder in seine Tasche und lehnte sich gegen die Rückenlehne des Sitzes. „Ich will nicht hin.“

Kate lachte. „Du wirst nicht wirklich drum herum kommen.“

Rick seufzte. „Nein.“ Dann nahm er Kates Hand in seine und strich über ihre langen schlanken Finger. „Gestern war doch ganz okay oder?“

Kate schaute zu ihm und nickte mit einem lächeln. „Ja war es. Ich bin froh das Alexis es so aufgenommen hat. Davor hatte ich die meiste Angst eigentlich.“

„Alexis mag dich und respektiert dich. Du musst dir keine sorgen mehr machen.“

„Johanna hat heute morgen schon gepackt.“ Meinte Kate und lachte.

Rick grinste. „Ich bin froh wenn wir endlich wieder ruhe haben. Was hast du eigentlich mit deiner Wohnung vor? Wir haben das Thema jetzt lange nicht mehr angesprochen, aber du warst nicht mehr dort sein Wochen und bezahlst Miete dafür.“

„Ich habe die Miete nicht verlängert.“ Meinte Kate und ihr Herz machte einen Hüpfer als sie sah wie Rick strahlte.

„Dann lass uns doch die Jungs zusammen trommeln und Lanie und den letzten Rest raus aus der Wohnung holen.“ Meinte er. „Was denkst du?“

Kate schaute ihn an und nickte. „Okay.“


Zwei Stunden später kamen Kate und Rick mit dem Verdächtigen im Revier an. Rick hatte ein Cut unter dem Auge der Blutete und Kates Haare waren etwas zerzaust. Kevin und Javi schauten belustigt als die beiden an ihnen vorbei liefen. Doch sie sagten nichts, da Kate ihnen schon warnende Blicke zu warf.

Nach einer weiteren Stunde hatte der Schwager gestanden und Kate und Rick verließen den Verhörungsraum.

„Und?“ Fragte Esposito direkt.

Kate legte ihre Unterlagen auf ihren Schreibtisch. „Unser Opfer hat mit der Frau von seinem Schwager eine Affäre gehabt. Wohl über Jahre hinweg. Und ihm sind die Sicherungen durchgebrannt, so sagt er. Zumindest hat er die Tat gestanden, was bedeutet der Fall ist abgeschlossen.“

Kate lief zu einem Schrank wo ein Erste Hilfe Kasten drin lag und holte ihn raus. Sie fand das Desinfektionsspray und eine Kompresse und beorderte Rick mit einem Blick zu sich. Er folgte ihrer Stummen Ansage und hielt still während Kate ihm den Cut unter dem Auge reinigte und mit einer Kompresse abtupfte.

Esposito kam und hielt Kate ein Pflaster hin. Sie nehme es ihm ab und lachte. Auf dem Pflaster waren Babypuppen abgebildet. Doch sie machte den Spaß mit und klebte es auf die Stelle.

„Sollen wir alle noch mal Pusten?“ Fragte Kevin der auch zu schaute.

„Haha..“ Meinte Rick und setzte sich auf seinen Stuhl der wie immer neben Kates Schreibtisch stand.

„Wie ist das denn passiert?“ Fragte Esposito und deutete auf Rick.

„Das ist eine interessante Frage.“ Meinte Ryan und deutete auf Kates Haare.

Kate und Rick tauschten Blicke aus. Letztendlich seufzte Kate und schaute die Jungs an. „Ich sage euch was los war, aber nur wenn ihr am Wochenende ein paar Stunden Zeit freischaufelt um uns zu helfen meine restlichen Sachen aus meinem Apartment zu holen.“

„Wo sollen wir die denn hinbringen Beckett? Fragte Kevin und tauschte belustigte Blicke mit Javi aus.

Kate wusste, dass sie das Spiel mit spielen musste. „Ins Loft.“

Kevin und Javi klatschten sich ab und Kevin schon Javi fünfzig Dollar in seine Jacketttasche.

„Ihr habt gewettet wann ich ins Loft ziehe?“

„Ja.“ Meinte Javi und grinste. „Und ich habe gewonnen. Hab gewettet das es noch diesen Monat ist. Kevin erst später.“

Kate schaute Javi an und schmunzelte. „Kevin, Espo hat dich über den Tisch gezogen, er weiß etwas was du noch nicht weißt.“

Kevin schaute in der Gruppe umher. „Was?“

„Ich bin schwanger.“ Sagte Kate leise damit es sonst keiner mitbekam.

„Was?“ Hauchte Kevin und grinste. Dann jedoch wandte er sich an Javi der sich schnell davon schlich. „Bleib stehen!“ Rief er und lief ihm hinterher.

Kate schmunzelte und Rick nickte beeindruckt. „Du hättest den beiden ruhig sagen können, dass mich eine Katze angegriffen hat.“

„Nein, ich behalte das Detail für mich alleine. Es sah nämlich sehr lustig aus wie du geschrien hast, als die Katze von der Gardinenstange auf dich gesprungen ist.“

Rick lehnte sich zu ihr hin und küsste sie sanft auf die Lippen.

„Hm.“ Brummte Kate. „Das war schon der zweite Kuss in der Arbeitsumgebung.“

„Was soll ich sagen.“ Meinte Rick und legte seine Hand auf ihren Bauch. „Ich kann meine Finger nicht von dir lassen.  


Kate saß noch bis in den späten Nachmittag an dem Papierkram der immer anfiel und vor dem sich Rick wie immer drückte. Doch sein Nachmittag beziehungsweise Abendprogramm war auch nicht viel besser, denn nach dem der Fall abgeschlossen war, rief Paula erneut an und Rick gab letztendlich nach und machte sich auf den Weg zu seiner Agentin.

Kate heftete die letzten Zettel ab und streckte sich. Es war nichts mehr zu tun und wenn in der nächsten halben Stunde nichts passierte, dann konnte sie nach Hause gehen. Sie sehnte sich nach einem langen und ausgiebigen Bad.

Kevin kam von einer anderen Etage zurück und setze sich zielstrebig auf Kates Schreibtischkante. Er grinste sie an. „Ich konnte vorhin nichts sagen, aber Herzlichen Glückwunsch.“

„Danke Kevin.“ Meinte kante und lächelte.

„Wer hätte das Gedacht Beckett.“ Meinte Kevin und drehte sein Handy in der Hand. „Freust du dich, oder bist du noch nicht an dem Punkt angekommen?“

„Ich … es war nicht geplant.“ Gab Kate zu. „Letztendlich ist es etwas gutes und ich freue mich, aber ich weiß nicht ob ich gut darin sein werde eine Mutter zu sein.“

„Das wirst du.“ Meinte Kevin. „Spätestens wenn du das kleine Bündel in den Armen hältst fällt jeder Zweifel von dir ab.“

Kates Handy klingelte. Es war Vikram.

„Ich habe deinen Toten quicklebendig in New Jersey gefunden. Und ich weiß auch wo du ihn findest.“


Sorenson stand etwas abseits des Parks und wartete auf Kate. Er hatte noch ein Team auf der anderen Seite Positioniert falls irgendein unerwarteter Zwischenfall sein sollte. Er sah Kates Dienstwagen an der naheliegenden Kreuzung und steckte seine Hände in die Hosentasche.

Will hätte gerne wieder die Art von Beziehung die er früher zu Kate hatte. Doch es schien so, als ob er keine Chance hatte. Eigentlich sollte er froh sein, dass sie einen Partner im Leben hatte der sie Glücklich machte. Doch so ganz konnte er es noch nicht akzeptieren.

Kate parkte kurze Zeit später hinter dem SUV von ihm und stieg aus, dicht gefolgt von ihrem gesamten Team inklusive dem Schriftsteller.

„Hast du direkt dein ganzen Hausstand mitgebracht?“ Fragte Will und runzelte die Stirn als die vier vor ihm standen.

„Sieht so aus. Also wo ist er?“ Fragte Kate.

„Im Park. Er geht mit seinem Hund spazieren.“

„Gut. Dann gehe ich zu ihm.“ Meinte Kate und überprüfte noch mal den Sitz ihrer Waffe. „Hast du hier alles gesichert?“

Will nickte. „Am Ende des Parks steht noch mal ein Team.“

„Gut.“ Meinte Kate. Dann wandte sie sich an Esposito und Ryan. „Passt auf ihn auf.“ Sagte sie und deutete auf Rick. Beide Männer nickten ihr zu.

Kate schaute Rick an und lächelte und steuerte dann den Park an der nur wenige Schritte vor ihr begann.


Kate lief schnellen Schrittes durch den dunkeln Park und steuerte einen Mann vor einem Kinderspielplatz an der mit seinem Hund unterwegs war.

„Es ist lange her.“ Sagte sie und er drehte sich zu ihr um.

„Was zum Teufel tun Sie hier?“

„Tut mir leid, wenn Sie das erschüttert, aber Sie halfen mir als es um einen Mordfall ging und ich brauche noch mal Ihre Hilfe.“

„Vergessen Sie es. Ich habe meine Schulden beglichen.“

Kate holte ihr Handy aus der Tasche und zeigte dem Mann ein Foto von dem Mann der Vermutlich Harold Stone umgebracht hatte. „Er töte einen stellvertretenden Staatsanwalt in Verbindung mit dem Dorgengeld von Bracken.“

„Ich kenne ihn nicht.“

„Er arbeitet für Brackens Partner. Eine geheimnisvolle Person tief in der CIA.“

„Warum lassen Sie das nicht einfach in Ruhe?“

Kate zuckte mit ihren Schultern und steckte ihr Handy wieder in ihre Tasche. „Ich bin nicht so geschaffen.“

„Ich habe es gut hier. Eine Frau die mich liebt. Ein neues Leben. Ich bin Glücklich. Das könnten Sie auch sein. Sie müssen nur loslassen.“

„Das geht nicht.“ Meinte Kate leise. Sie wusste, dass sie Verkabelt war und das Rick alles hörte was sie gerade sagte. Sie wusste auch, dass er mit Sicherheit nicht erfreut war das zu hören.

Die beiden schauten sich ein paar Sekunden gespannt an.

„Warum sollten Die Drogenlieferungen aufhören, als Vulcan Simmons starb? Jede Droge hat eine Signatur, eine Art Fingerabdruck. Finden Sie den, folgen Sie der Spur.“

Kate ließ das was er gerade gesagt hatte sacken. Dann verstand sie was er damit sagen wollte.

„Danke.“

„Nein. Sie werden umkommen dabei.“ Meinte er und lief dann weiter mit seinem Hund.


Kate kam ein paar Minuten später wieder bei den anderen an. Sorenson war am Telefon und Rick lehnte mit verschränkten Armen an ihrem Dienstwagen. Er schaute auf den Boden und spielte mit einem Stein.

Sie lief zu ihm und zog an seiner Jacke um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Rick schaute auf und lächelte schwach.

Sorensen erzählte am Telefon vermutlich seinen Vorgesetzten was bei dem Treffen gerade raus kam und wie er weiter vorgehen soll.

Ryan und Esposito kamen ebenfalls zurück und stellte sich zu Rick und Kate und Sorenson legte auf.

„Das hat uns doch ein Schritt weiter gebracht.“ Meinte er und schaute Kate an. „Wir müssen uns noch mal intensiver mit Simones und den Drogen beschäftigen. Vielleicht finden wir da eine Spur.“ Sagte er und lief auf und ab. „Wir müssen uns irgendwie in die Szene Schmuggeln.“

„Du tust so als sind wir hier ein Team oder ein Teil vom FBI.“ Meinte Rick und schaute Sorenson an. „Wir haben schon mit den Drogen von Simmons zu tun gehabt. Mehr als ein mal und mehr als einmal ging es glimpflich aus. Also stell dich nicht dahin in deinem schicken Anzug mit der FBI Marke und sag uns was wir zu tun haben. Du hast keine Ahnung was Simmons alles mit Bracken gedreht hat. Es wird nicht ausreichend einfach nur Drogen von Simmons zu finden. Und man kann sich nicht einfach in diese Szene reinschmuggeln!“

Sorenson fixierte Rick. „Sagt jemand der sein Geld damit verdient Bücher zu schreiben und über Jahre hinweg wie ein Welpe einer Frau hinterher rennt die Klassen besser ist als du es je sein wirst. Ich arbeite schon Jahre an solchen Fällen. Ich weiß genauso vom Drogenhandel. Jeder Lieferant baut seine eigene Note ein, deshalb kann man sie auch differenzieren. Und deshalb müssen wir in die Szene abtauchen. Das wüsstest du wenn du einer von uns wärst.“ Meinte Sorenson und an seiner Schläfe pochte eine Ader. „Aber du bist kein Cop. Du bist ein Schriftsteller der leider zu lange Cop spielt.“

Rick ballte seine Hände zu Fäusten und Steiß sich vom Auto ab. Er baute sich vor Sorenson auf. „Du sprichst nicht so mit mir.“ sagte er und klang bedrohlich.

„Hey Leute, beruhigt euch.“ Sagte Javi und ging auf die beiden zu. „Wir müssen ja hier auf offner Straße keine Szene machen.“

„Ich mach keine Szene, aber ich lass mir die Art wie er mit mir spricht nicht mehr gefallen.“ Sagte Rick leise, aber dennoch bedrohlich.

Sorenson lachte nur und wandte sich mit einer Abwertenden Handbewegung ab. „Ich ruf jetzt mein Kontakt an und dann schauen wir das wir uns unter das Volk mischen. Ich meld mich bei dir Kate.“

„Du machst gar nichts.“ Sagte Rick und lief hinter Sorenson her. „Du verhältst dich wie ein Prolet, aber mehr steckt bei dir auch nicht dahinter.“

Sorenson drehte sich pfeilschnell um und ging ein Schritt auf Rick zu. Er breitete die Arme aus. „Was hast du ihr denn zu bieten? Außer Geld? Nichts. Ich bin wie Kate gestrickt, ich weiß das sie sich niemals gegen unseren Job setzen wird und sich schon gar nicht von jemanden wie dir davon abhalten….“

Rick riss der Geduldsfaden und er schubste Sorenson mit viel Kraft von sich weg. Sorenson war überrascht davon und geriet ins stolpern. Er war wüten und lief auf Rick zu.

Kate war die ganze Zeit wie erstarrt und als sie sah wie Rick Sorenson schubste, riss sie ihr Augen erschrocken auf und ging zischen die beiden. Sie stellte sich mit dem Rücken zu Sorenson, so dass sie Rick anschauen konnte. Sie legte ihre Hände auf seine Brust und hielt ihn davon ab weiter auf Sorenson zuzugehen.

„Baby ruhig.“ Sagte sie leise. „Schau mich an.“ Fehlte sie.

Rick schloss seine Augen und Atmete schneller. Nach ein paar Sekunden öffnete er seine Augen wieder und schaute Kate an.

„Beruhig dich. Bitte.“

Rick nickte und Atmete ruhiger.

Sorenson lachte leise. Bevor Rick sich jedoch wieder aufregen konnte, griff Kate nach seiner Hand und legte sie gemeinsam mit ihrer Hand auf ihren Bauch. Sorenson bekam die Geste mit und erstarrte. Kate holte mit der anderen Hand aus ihrer Jackentasche den Autoschlüssel und schloss das Auto auf.

„Steig ein.“ Sagte sie sanft. „Ich bin in einer Minute da und wir fahren nach Hause.“

Rick nickte und wandte sich ab. Dann lief er um das Auto rum und stieg ein. Ryan tauschte einen kurzen Blick mit Kate aus und folgte Rick dann.

Kate drehte sich um und schaute Sorenson mit einem Blick an, den er vorher noch nie gesehen hatte.

„Das war das allerletzte mal das du so mit ihm sprichst und dich so aufführst Will. Ich bin draußen aus der Nummer. Ich habe dich das letzte mal schon gewarnt. Was bildest du dir eigentlich ein dich so aufzuspielen? Wir sind seit Jahren getrennt. Du hast mich für einen Job sitzen lassen nicht anders rum. Falls du den verrückten Gedanken hast mit uns könnte das noch mal was werden, dann leg den schnell ab. Du und ich… nie wieder wird das was geben. Wir sind fertig miteinander.“

Sorenson schaute Kate an langsam glitt sein Blick zu ihrem Bauch und dann wieder hoch. „Bist du…“ begann er und schluckte. „Bist du…“

„Es geht dich nichts an, aber ja. Du kannst Kontakt über Captain Gates aufnehmen wenn es bezüglich des Falles Neuigkeiten gibt, aber ich will keine Nachrichten mehr bekommen, keine Anrufe gar nichts.“

„Kate…“

„Nein. Schluss. Ich weiß nicht wie du darauf kommst das hier mehr ist als Arbeit. Ich habe dir nicht einmal irgendein Zeichen in die Richtung gegeben. Ich liebe Rick. Mehr als ich dich jemals geliebt habe, wenn das was wir hatten überhaupt liebe war. Rick ist alles für mich. Akzeptier das, oder such dir andere die dir Helfen.“ Und damit ließ Kate Sorenson stehen und deutete Esposito mit einem Kopfnicken an ihr zu folgen.

Die beiden stiegen ein und Kate startete den Motor. Sie griff nach Ricks Hand und drückte sie. Nach einem Augenblick erwiderte er ihren Blick. Kate tat es in der Seele weh zu sehen wie verletzt er sie anschaute.

„Espo, Ryan… einmal die Augen zu machen.“

„Warum?“ Fragte Esposito verwirrt.

„Weil Mum jetzt Dad küssen will und ich keine Zuschauer brauche.“

Die beiden auf der Sitzbank hinten grinsten sich an und hielten ich ihre Augen zu. Kate drehte sich kurz um und versicherte sich, dass sie wirklich ihre Augen zu hielten bevor sie Rick an seiner Jacke zu sich zog.

„Es tut mir leid was er gesagt hat.“ Sagte sie leise und rieb ihre Nase an seiner. „Ich liebe dich Babe.“

Rick nickte und schloss seine Augen. Eine Sekunde später hatte Kate ihre Lippen sanft auf seine gedrückt und die beiden küssten ich für ein paar Sekunden. Als sie sich lösten, setzte Kate das Auto in Drive und fuhr los.

„Ihr könnte gucken.“ Meinte Rick und griff nach Kates Hand. Er verschränkte ihre Finger mit seinen.

Esposito schaute sich um. „Wo fahren wir hin?“

„Ich fahr euch zurück zum Revier.“ Meinte Kate selbstverständlich.

„Unser Auto steht aber am Park.“ Meinte Kevin und lachte leise. „Wir sind getrennt her gekommen. Wir haben nicht so ein Luxus wie du, dass wir den Dienstwagen ständig mit nehmen dürfen.“

„Habt ihr Hunger?“ Fragte Rick und die Jungs nickten. „Wie wäre es mit einem Abstecher ins Old Hount, Rechnung geht auf mich.“

Ryan und Esposito jubelten und klatschten mit Rick ab.
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