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Liebe befindet sich hinter jeder Tür (Neuaufsetzung)

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Div
03.06.2021
03.06.2021
12
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Hey ihr! Ich bin nach einer langen Pause wieder zurück und habe mir überlegt aus meiner ersten Fanfiktion eine Geschichte zu machen, mit neutralen Personen, die ich mir ausgedacht habe. Zudem wird die Geschichte nur noch aus einer Sicht erzählt. An sich ist die Story gleich, ich habe nur einige wesentliche Veränderungen vorgenommen. Vielleicht hat ja einer der Leser das Original damals gelesen. Ich hoffe euch gefällt was ihr hier zu lesen bekommt. Ich denke es werden sehr unregelmäßige Updates kommen, aber ich werde mein bestes geben, diese Geschichte so schnell und so gut es geht fertig zu schreiben. Genauso wie damals auch würde ich mich sehr über Verbesserungsvorschläge, Wünsche oder Anregungen freuen.

Liebe befindet sich hinter jeder Tür Teil 1 (Orginal) : https://www.fanfiktion.de/s/558d9d640004ea383b440d61/1/Liebe-befindet-sich-hinter-jeder-Tuer

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Es ist schon lange her, als ich eines Nachmittags meinen alten Schulkameraden Leo zufällig auf der Straße traf. Anschließend gingen wir in ein Café um uns mit seiner langjährigen Freundin Mara zu treffen. Worauf ich hinaus will? An diesem Tag begann ein völlig neuer Abschnitt meines Lebens, welcher viele Überraschungen für mich vorbereitet hatte. Auf einige hätte ich verzichten können. Es tut mir leid meine lieben Kinder, dass es so weit gekommen ist. Ich habe dieses Buch für euch geschrieben, damit ihr die Möglichkeit habt zu erfahren, wie mein Leben war und warum es so geendet ist. Das hier ist mein Vermächtnis.

Leo war sichtlich überrascht, als er mich auf der Straße traf. Ich gab mich als Fan von ihm aus und fragte ihn nach einem Autogramm. Leo war, ebenfalls wie seine Freundin und alle anderen Leute, welche ich durch ihn kennengelernt habe, einer der größten Webvideoproduzenten Deutschlands. Als wir im Café ankamen, setzten wir uns zu Timos Freundin Mara an den Tisch. Sie erkannte mich sofort wieder und freute sich total über unsere Zusammenkunft. Wir unterhielten uns über alte Zeiten, so wie man das nun mal macht, wenn man alte Freunde wieder trifft.
Mara stellte mir irgendwann die Frage, ob ich auch einen Freund hätte. Ich lief rot an und schaute beschämt in meine Kaffeetasse.
„Los nun sag schon.“, drängte Mara mich ein wenig, „Ja okay, ist schon gut. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir etwas peinlich ist.“, antwortete ich ihr.
Verwundert blickte sie mich an. „Komm so schlimm kann es nicht sein.“, ermutigte Leo mich, „Okay, ich habe keinen Freund, verliebt bin ich aber trotzdem etwas.“ „In wen? Jemand von früher?“, Mara war total aufgeregt, „Nein, es ist Ben.“, peinlich berührt schaute ich wieder in meine Kaffeetasse. Ich fühlte wie meine Wangen warm wurden.
„Warte. Meinst du den Ben?“, verwundert blickte mich das Paar nun an. Ich nickte nur. „Ich glaube heute ist dein Glückstag. Tatsächlich haben wir eine Einladung von den Jungs bekommen, komm doch mit.“, berichtete Mara mir.
Schockiert schüttelte ich mit dem Kopf, „Nein, das geht nicht. Ich bin erstens ein Fan und zweitens bin ich für ihn total fremd.“ „Du vergisst, dass du mit uns befreundet bist.“, merkte Leo an.
Mara holte ihr Handy heraus und begann zu tippen. „Ich würde vorschlagen, wir holen dich später von dir zuhause ab.“, schlug Leo vor.
Wir tauschten unsere neuen Telefonnummern aus und verabschiedeten uns voneinander.
Zuhause angekommen brach ich in Tränen aus.
Aber es waren keine Tränen der Traurigkeit, sondern Tränen der puren Freude.
Ich begann mich fertig zu machen.
Ich zog eine blaue Jeans und ein schwarzes Crop Top an. Meine dunkelbraunen langen Haare band ich mir zu einem hohen Zopf zusammen und ließ vorne zwei Strähnen heraushängen.
Im Badezimmer schaltete ich die Beleuchtung meines Spiegels an und begann mich zu schminken. Mein roter Lippenstift durfte nicht fehlen, er war mein Markenzeichen.
Als ich mit allem fertig war, schaute ich ein letztes Mal in den Spiegel und lächelte.
Ich atmete tief durch und ging zur Wohnungstür, wo ich meine Schuhe und eine Lederjacke anzog.
Nervös ging ich zum Kölner Dom, wo ich zuerst einige Minuten nach Mara und Leo suchen musste.
Als ich die beiden erblickte ging ich langsam auf sie zu. „Na ihr beiden.“ „Hey Mia, bist du bereit?“, Mara war sichtlich aufgeregt.
Wir stiegen in ein Taxi ein und fuhren zu der Wohnung.
Während der gesamten Fahrt sprach ich kein Wort. Ich war in Gedanken versunken.
Was würden die Jungs von mir denken? Werden sie mich überhaupt beachten? Werde ich überhaupt mit ihnen sprechen können?
Mein Kopf war voller Fragen. Ich ging den Abend die ganze Zeit in meinem Kopf durch um auf alles vorbereitet zu sein was passierte.
Worauf ich mich allerdings nicht vorbereiten konnte war, dass dieser Abend mein Leben in einem schleichenden Prozess verändern würde.
Ich weiß nicht wie mein Leben ausgesehen hätte, wenn ich Mara und Leo nicht getroffen hätte. Vielleicht wäre es ein ganz normales geworden. Vielleicht hätte ich die Jungs irgendwann mal aus Zufall kennengelernt. Keiner wird das je erfahren.
„Mia, wir sind da.“, Leo hole mich aus meinem Tagtraum. Wir stiegen aus dem Taxi aus und ich schaute mich um.
Wir befanden uns in einer ganz normalen Wohngegend. Es dämmerte bereits.
„Bist du bereit?“, Mara blickte mich an und ich nickte zur Antwort.
Wir bewegten uns auf die Haustüre eines Mehrfamilienwohnhauses zu und Leo klingelte.
„Hallo wer ist da?“, ertönte eine Stimme aus dem Lautsprecher der Sprechanlage. „Hey ihr, wir sind es, Mara, Leo und Mia.“, die Tür surrte und Leo öffnete sie. Wir liefen geradeaus zum Aufzug und fuhren ins oberste Stockwerk.
Wir stiegen aus und einer der Jungs stecke schon seinen Kopf aus der Tür.
Wir gingen auf ihn zu. Leo und Mara umarmten ihn.
„Hey ich bin Lukas.“, seine strahlenblauen Augen blickten direkt in meine, „Ich bin Mia, danke das ich mitkommen durfte.“, nun umarmte Lukas mich auch. „Kommt doch rein.“, wir betraten die Wohnung.
Mit großen Augen schaute ich mich in der Wohnung um. Sie war sehr groß und sehr modern eingerichtet. Mara und Leo waren schon in der Wohnung verschwunden.
Ich spürte die ganze Zeit die Blicke von Lukas auf mir.
„Woher kennst du denn Mara und Leo?“, er brach das Schweigen zwischen uns.
Verlegen lächelte ich, „Ich kenne die beiden noch von früher, wir waren gemeinsam in der Schule.“ „Und warum haben sie dich nicht schon vorher mal mitgebracht?“ „Wir haben den Kontakt zueinander verloren und uns heute erst wieder getroffen.“ „Freut mich für euch.“, das peinliche Schweigen war wieder zurück.
Ich schaute mir Lukas genau an. Bis jetzt hatte ich ihn nur auf meinem Bildschirm gesehen. Alles wirkte so surreal. Er musterte mich ebenfalls ganz genau. Es schien so, als würde er mir gegenüber etwas misstrauisch sein.
„Lass uns doch zu den anderen gehen.“, ich nickte.
Seine Hand bewegte sich zu meinem unteren Rücken und er führte mich in die Küche, wo ich in 5 weitere neue Gesichter blickte.
Alle schauten mich erwartungsvoll an und warteten meine Reaktion auf sie ab.
Ich war verwundert, dass neben den 3 Jungs, die hier wohnten, noch weitere Besucher da waren. Mir waren das alles bekannte Gesichter. Es schien so als hätten sich alle meine Lieblingsinfluencer versammelt nur um mich zu treffen.
Ich wusste nicht wie ich auf diese Situation reagieren sollte. Einerseits wollte ich im Kreis springen und mich freuen, andererseits musste ich ruhig bleiben.
Mara kam zu mir uns hakte unsere Arme ein. „Das ist Mia, eine alte Schulfreundin von uns. Mia das hier sind, Ben, Daniel, Henry, Moritz und Emir. Lukas kennst du ja schon.“, stellte Mara mich vor, „Hey Mia, freut uns auf jeden Fall alle dich kennenzulernen. Mara hat mir schon erzählt, dass ihr euch von früher kennt. Wollen wir vielleicht ins Wohnzimmer gehen? Da ist es entspannter.“, ergriff Ben das Wort.
Innerlich tobten die Schmetterlinge in meinem Bauch, als er begann zu reden.
Er war groß, hatte blonde hochgestylte Haare, einige Tattoos an den Armen, schlank und hatte blau-grüne Augen, mit welchen er mich ganz genau musterte.
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