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Die O'Neill Chroniken XIX: The Fate of a Family (Band IV - What we sacrificed)

von Ship84
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / Gen
Jack O'Neill Jacob Carter Janet Fraiser OC (Own Character) Samantha Carter Walter Davis
02.06.2021
11.06.2021
18
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11.06.2021 1.429
 
Gegenwart - Sechs Jahre später (20.01.2032)
Stargateclub - 2 Stunden später (18:30 Uhr)


Inzwischen sind weitere 2 ½ Stunden vergangen, doch die drei sitzen bereits, seit Tamara begonnen hat, über 5 Stunden im Konferenzraum. Zu Anfang gab es nach einer halben Stunde die Unterbrechung durch SG-2 und nach weiteren 2 Stunde hatte die Tok’ra ihre Geschichte selbst unterbrochen. Schließlich hatte sie eine ziemliche Bombe platzen lassen, als sie ihren Eltern erzählt hatte, dass sie für den Tod ihrer Schwester verantwortlich ist, was sicherlich schwer war, so lange zu verschweigen. Auch Colonel Stan hatte sich vor gut einer Stunde wieder zu ihnen gesellt.
„Danach haben wir einen Quarantäneraum vorbereitet, indem du deine menschliche Form wieder annehmen konntest“, informiert sie die Beiden weiter. Sie ist am Ende der Ereignisse angekommen, doch ihr Vater sieht nicht erfreut aus. Ihm gefällt das Ganze, das sich Talin komplett in das Geschehen  eingebracht hat, nicht. Nachdem, was seine Tochter eben erzählt hat, ist ihm endgültig klar geworden, dass die Shalindara nicht so sind, wie sie vorgeben zu sein. Allein schon, weil sie einfach so auf die Erde kam und seine Seele mitgebracht hat, obwohl sie angeblich gestohlen war. Wie sie die wohl zurückbekommen hat, beschäftigt ihn nun sehr.
„Was war denn mit mir“, möchte die blonde Frau wissen und bekommt Tamaras Aufmerksamkeit, die ihren Vater beobachtet hat.
„Ein paar Stunden später bist du aufgewacht, doch Talin hatte mir ihrer Theorie Recht, dass Dad’s Geist als eine Art Puffer fungiert und das Mittel zurückgehalten hatte, denn du warst wieder fort“, erklärt sie mit betroffener Stimme. „Wir hatten gehofft, dass das Gegenmittel helfen würde, doch es funktionierte nicht. Talin vermutete, dass eine Restenergie von Dad das verhinderte“, fügt sie dann hinzu.
„Wie bei Jolinar“, erkundigt sich die Wissenschaftlerin und bekommt ein Nicken, worauf ihre Mutter den Kopf schüttelt. Sie kann nicht glauben, dass nur ihr Mann ihr helfen konnte.


„Ein paar Tage danach haben wir dich schließlich in die Schweiz gebracht, da sie dort Spezialisten für ähnliche Fälle haben, doch deine Situation war eben besonders speziell“, erklärt sie daraufhin. „Wir haben gehofft, dass das Mittel vielleicht irgendwann doch an Wirkung verlieren würde“, fügt sie hinzu. „Nun wissen wir leider, dass dem nicht so ist“, schüttelt sie gleichzeitig den Kopf und wendet sich an ihren Vater. „Und dich…“, nickt sie kurz. „…brachten wir, nachdem der Stargateclub vor drei Jahren fertig war, hier hin. Talin hatte uns geholfen, damit dir auch nichts passiert“, beendet sie.
„In den Jahren nach der Zusammenführung sowie der Neuerrichtung des Stargateclubs…“, schaltet sich Oliver ein, der wieder vor Kopf sitzt. Er hatte die Tok’ra nicht unterbrechen wollen. „…haben die Shalindara uns geholfen, weil sie es als ihre Pflicht ansahen. Vor allem aber, weil Sie nicht mehr helfen konnten“, wirft er in Jacks Richtung ein. „Seitdem hat sich die Galaxie, aber auch die Erde grundlegend verändert“, gibt er weiter an.
„Wie die Vernichtung der Goa’uld“, möchte nun Sam wissen, die kurz einen Blick mit Jack wechselt, der ebenfalls skeptisch wirkt. Eigentlich ist es die beste Nachricht, die es geben kann. Die Goa’uld vernichtet, doch die andere Seite der Medaille hat diese Konsequenz. Ein Volk, dass die Zeitlinie beeinflusst erzählt ihnen nun, was passieren wird und lenkt damit das Handeln der Menschen.
„Genau“, entgegnet Stan, der jedoch den Unterton nicht mitbekommen hat. „Wir konnten zudem viele Verbündete gewinnen, denn unser Ruf eilt uns mittlerweile voraus“, teilt er weiter mit.
„Beeindruckend“, kommt es einen Moment später von O’Neill, doch es ist eher sarkastisch gemeint. Die Zweifel, was Talins Volk angeht, sind groß, denn sie hatte behauptet, dass sie nur ins Geschehen eingreifen, wenn es notwendig ist. Sein Tod war zwar vielleicht verfrüht, aber er sieht darin keinen Grund oder Vorwand sich einzumischen. Das Gebäude und die Vernichtung der Goa’uld spricht eben dafür Bände, dass es nicht so ist. Er findet es auch ziemlich merkwürdig, dass sie mit seiner Seele auf der Matte stand, um ihn zu retten. Sie hat dafür das Leben von Sam aufs Spiel gesetzt, obwohl seine Zeit doch offenbar gekommen war. Er muss etwas dagegen unternehmen.
„Sir“, wird er aus seinen Gedanken gerissen und blickt zur Tür, doch dort steht Niemand.
„Was gibt es Harriman“, möchte Oliver wissen, der auf die gegenüberliegende Wand schaut, wo ein Monitor hängt. Auf diesem ist der Chevronguy zu sehen. Erstaunt runzelt O’Neill die Stirn, denn Walter ist um einiges gealtert, aber schließlich arbeitet er seit 30 Jahren für das Programm und war bereits vor seinem Verschwinden im mittleren Alter. Auch die O’Neill Frauen sehen zum Monitor.


„Entschuldigen Sie, wenn ich Sie unterbreche,…“, wirft er kurz ein. „…aber wir haben ein Problem, Sir“, teilt er mit ernster Miene mit.
„Nein, schon ok. Wir sind fertig“, schüttelt Oliver den Kopf. „Worum geht’s denn?“, möchte er dann wissen.
„Es wäre besser, wenn Sie sich das ansehen würden“, rät Harriman ihm nur, worauf der Colonel aufsteht und Richtung Tür geht.
„Ich bin unterwegs“, fügt er währenddessen an, doch Walter schüttelt sofort mit dem Kopf.
„Nein Sir“, hält er seinen Vorgesetzten auf, der sich daraufhin wieder dem Bildschirm zuwendet und ein paar Schritte auf Diesen zugeht. „Sie alle sollten sich das ansehen“, berichtigt er sich und die O’Neills sehen sich perplex an. Dann stehen auch sie auf und folgen dem Kommandanten über die Treppe in den unteren Stock. Dort erwartet sie nun der Chief an der Tür.
„Wir haben einen Eindringling“, berichtet er sofort, nachdem die Vier den Raum betreten haben.
„Das kann nicht sein“, versteht der Colonel nicht. „Unsere Sicherheit prüft ständig alles doppelt und dreifach. Wie können wir da einen Eindringling haben?“
„Leider hat das System bei diesem Eindringling versagt“, erklärt er und alle wundern sich über die Wortwahl des Chevronguy.
„Was wollen Sie damit sagen“, will nun Tamara wissen und kommt ein paar Schritte näher.
„Ich zeige es Ihnen“, meint Walter einen Moment später und geht zu dem Tisch, der rechts neben ihnen und in der Mitte des Raumes, steht. Die Anderen folgen ihm und stellen sich zu ihm. Sofort beginnt er auf dem Tisch herumzudrücken und dieser stellt sich als Computer heraus, denn viele Daten tauchen auf und verschwinden wieder, während Harriman durchs Menü navigiert.


„Vor einer halben Stunde sind Major Warner und Lieutenant Farber zurückgekehrt“, teilt der Chief mit und sieht zu Stan auf, der links von ihm steht. „Das hier hat der Computer aufgezeichnet, als Beide hindurch kamen“, deutet er auf die Anzeige. Drei deutliche Spitzen sind in der Anzeige, die von einem Scann des Wurmlochs handelt, zu sehen. Die dritte Anzeige ist etwas verzögert aufgetaucht und auch kurz bevor sich das Tor schloss, was ebenfalls in der Anzeige als Markierung zu sehen ist.
„Dieser Jemand hat die Beiden verfolgt“, interpretiert Sam die Anzeige.
„Richtig“, bestätigt Walter und sieht kurz zu ihr. „Es ist auch reiner Zufall, dass ich das entdeckt habe“, fügt er kopfschüttelnd hinzu.
„Hätte der Computer nicht erkennen müssen, dass ein Unbefugter das Tor passiert“, erinnert sich Jack, dass die Technologie der Narris dies möglich gemacht hatte.
„So ist es“, bestätigt nun Stan und blickt zu O’Neill. „Inzwischen konnten wir das System und auch die Technologie der Narris sogar verbessern“, wirft er daraufhin ein und blickt wieder zum Chief, damit er weiter macht.
„Das ist richtig“, nimmt dieser den Faden wieder auf. „Der Computer merkt sich inzwischen auch spezifische Merkmale der DNA und scannt dadurch alles detaillierter“, erklärt er, obwohl schon vorher nach DNA gescannt wurde. Dann sieht Harriman in die Runde, doch alle sehen verwirrt aus.
„Walter, was wollen Sie uns damit sagen“, klingt sein Vorgesetzter genervt, worauf sich der Chevronguy dem Computer zuwendet, die Spitze in der Anzeige anwählt und dem Computer einen Befehl für einen DNA Scann gibt. Der Computer beginnt zu prüfen und einen Moment später wird das Ergebnis angezeigt. Im selben Augenblick fällt allen die Kinnlade herunter, denn sie können nicht glauben, was dort steht.
„Wir haben eindeutig ein Problem“, erkennt Oliver und nickt gleichzeitig, während er weiterhin die Anzeige anstarrt. Das O’Neill Ehepaar sieht sich einen Augenblick nur stirnrunzelnd an und wechseln dann einen Blick mit ihrer Tochter, denn auch sie können es kaum glauben. Jemand aus der O'Neill Familie soll der Eindringling sein.


Fortsetzung folgt…

Anmerkung: Ich hoffe es hat euch bisher gefallen und ihr seit gespannt, wie es weitergeht. Bis es die nächste FF gibt, dauert es leider etwas. Die nächsten Teile sind zwar schon fertig, aber allmählich nähert sich alles dem Ende und da die Handlung zusammenhängend sein wird, gibt es immer wieder mal kleinere Änderungen in den fertigen Geschichten. Die Geschichten werden aber kommen.
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