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Target Spotted | [s. gojo ]

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Fantasy / P18 / Het
Kento Nanami Nobara Kugisaki OC (Own Character) Ryomen Sukuna Satoru Gojo Yuji Itadori
01.06.2021
01.06.2021
1
1.153
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Dieses Kapitel
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I was starting to recover. But then you looked at me again.

„(y/n)!", du drehst dich um und siehst wie Yuna mit schnellen Schritten auf dich zu kommt, ihr weißer Umhang hängt über ihren Händen und das helle lange Haar liegt über ihren Schultern, links von ihrer Schulter ist der Griff der Machete zu erkennen und auf ihrem Gesicht liegt ein ernster Ausdruck.

„Was ist los Yuna?", Yuna ist das einzige Mädchen abgesehen von dir, sie ist genau wie du eine Jujutsu Sorcerin und genau wie du arbeitet sie für die Familie Inuzuka, eine reiche Familie im Norden der Welt, abgeschottet von jeglichem fremden Leben und trotz der Bekanntheit unentdeckt.

„Der Boss will mit dir reden, er sagt es sei dringend.", dein Mittag dreht sich im Magen um und du schluckst schwer. „Ich gehe gleich zu ihm.",noch bevor du an ihr vorbei gehen kannst packt die Blondine dein Handgelenk und zwingt dich dazu dich umzudrehen. „Pass auf dich auf.", ihr Blick ist voller Mitgefühl und zu ziehst die Augenbrauen zusammen. „Es ist nur der Boss nicht? Ich komme da schon lebend raus.", unsicher siehst du sie an und sie lässt dein Handgelenk los. Ihr seht euch noch einmal kurz an und schon verschwindest du in der kalten Schneelandschaft. Ein starker Schneesturm wütet gerade und zwingt dich dazu auf deine Augen zu verzichten.

Wie ich dieses Dreckswetter hasse! Während du den Schnee verfluchst schaffst du es zum Palast und auf einmal verblasst jeglicher Zorn ums Wetter.

Er will nur mit mir reden. Zögerlich läufst du an den Wachen vorbei und diese nicken dir zu. Sobald deine kalten Finger die weiße gläserne Tür öffnen kommt dir ein noch kälterer Wind entgegen. Du trittst in den weißen Palast ein und begrüßt die Diener. Der Palast ist schon immer die reinste Hölle gewesen, kaum einer geht hier wieder lebend raus und innerlich hast du schon mit deinem Leben abgeschlossen.

„Fräulein (l/n), bitte folgen Sie mir.", der große Mann verbeugt sich vor dir und dreht sich dann, ohne dich anzuschauen, von dir weg und läuft durch das weiße Gebäude. Langsam wird dein Puls immer höher und deine Nervosität mit ihm. Das Familienoberhaupt Rei Inuzuka ist der Teufel in der Person, er kommt Sukuna ziemlich nah, wobei ein direkter Vergleich mit dem König aller Flüche reinster Schwachsinn ist.

„Ab hier kann ich Sie nicht mehr begleiten. Bitte folgen sie der Blutlinie an der Wand und wenn sie vor der Tür stehen klopfen sie genau 4 mal an.", der Butler verbeugt sich und öffnet dann eine weitere große weiße Tür. Du nickst ihm zu und Tritts langsam in den langen Gang. Der Boden ist vereist und von der Decke hängen spitze Eiszapfen. Bei jedem ausatmen ist dein eigener als Rauch wieder zu erkennen und bei jedem einatmen spürst du wie deine Lungenkapazität Stück für Stück nachlässt. Der Mann müsste doch ein einfacher Eisklotz sein. Zwar ist die Kälte nicht der Weltuntergang, trotzdem nagt sie an deiner Haut.

4 mal klopfen. Reiß dich zusammen (y/n) du kommst hier schon lebend raus. Die Tür vor dir war bestimmt 30 Meter hoch, auf ihr waren verschiedene Motive eingeritzt, der größte Teil davon die Geschichte der Inuzuka Familie. Du atmest noch einmal ein und aus und im nächsten Moment berührt deine kalte Hand die eisige Tür. Das Echo des vierten Schlages hallt durch die kalten Gänge und verstummt im nächsten Moment, danach ist alles still, so still das du dein eigenes Herz schlagen hören kannst.

„Die Tür ist offen.", diese unförmliche Einladung lässt dich kurz verharren, doch du zögerst nicht lange. Deine Hände stützten sich an der gefrorenen Tür ab und deine Füße fressen sich in das Eis. Einfach kräftig drücken. Du hast das Gefühl das dir die Arme bei der 2 Tonnen Tür abfallen, doch als der Widerstand nachlässt, schaffst du es doch durch den minimalen Schlitz zu schleichen.

Hinter dir fällt die Tür wieder in ihr Schloss und du atmest einmal schwer aus. Nach einem kurzen Augenblick wendest du deinen Blick von der weißen Tür ab und drehst dich um. Auf einem eisernen Thron sitzt er, Rei Inuzuka. Du schluckst schwer und läufst mit gesenktem Blick auf den älteren Mann zu. Er trägt einen weißen Mantel und eine eiserne Krone. Sein Blick ist starr auf dich gerichtet und zum ersten Mal spürst du was ein wirklich eiskalter Blick ist. Wenige Meter vor ihm sinkst du auf die Knie und starrst auf den Boden, in welchem du dich selbst widerspiegelst. Alles ist aus Eis

„(y/n) (l/n) richte dich auf.", seine Stimme ist noch kälter als alles im Umfeld und wenn es möglich wäre, so wäre dir jetzt das Blut in den Adern gefroren. Langsam hebst du deinen Kopf und den Rest deines Körpers vom Boden, dein Blick immer noch gesenkt. „Du bist meine beste Soldatin und trotzdem sehe ich dich heute das erste mal.", langsam richtest du deinen Blick auf und siehst in seine fast weißen Augen. Alles an diesem Mann ist weiß. „Vielen Dank.", leicht beugst du dich nach vorne, nur um dich dann wieder aufzurichten. „Alle haben mir erzählt wie toll deine Jutsus sind. Du sollst so viele verschiedene haben, bitte erzähle mir welche es alle genau sind.", du schluckst leicht und schließt deine Augen.

„Ich habe insgesamt 3 Jutsus. Das erste Jujutsu ist das Jujustu des Mondes, welches ich von meiner Mutter vererbt habe. Dieses Jujustu erlaubt es mir, in der Nacht, wunden zu heilen, dabei wird aus dem Mondlicht verfluchte Energie gewonnen. Mein zweites Jujutsu ist die Kolossal Technik, diese ist mein eigenes Jujutsu und bewirkt kolossalen Schaden in einem Radius von 200 Metern, dieser beginnt aber erst 5 Meter weiter von mir entfernt. Das letzte Jujutsu welches ich besitze ist das Inuzuka Jujustu, vererbt wurde es mir von meinem Vater, da vor vielen Generationen ein Familienmitglied Teil dieser Familie war, es wurde seit dieser Generation nicht mehr vererbt, bis ich geboren wurde.", du senkst deinen Blick und beißt dir ungeduldig auf der Unterlippe rum. „Du beherrschst also das Inuzuka. Das selbe Jujutsu wie ich und es wurde noch nie erwähnt?", schwach nickst du, innerlich hast du schon mit deinem Leben abgeschlossen und eigentlich wartest du nur darauf bis er dir den Kopf vom Oberkörper trennt.

„Erfülle die Mission und ich verzeihe dir das du meine Familie mit deinem Namen verschmutzt.", seine spießige Stimme durchdröhnt dein Trommelfell und Gänsehaut sammelt kriecht über deinem Körper. „Es ist unmöglich das du ein Mitglied der Inuzuka Familie bist, ich bin der letzte dieser Familie und wenn ich sterbe, dann stirbt der Winter mit mir.", seine Augen durchlöchern deine.

Okay, dann bilde ich mir dieses Jujutsu bloß ein.

„Tut mir aufrichtig leid. Ich werde den Namen dieser Familie nicht noch einmal in meinen schmutzigen Mund nehmen.", erneut verbeugst du dich und hoffst das er sich damit zufrieden gibt.
 
 
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