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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
12.06.2021 1.750
 
Nachdem Nené zurück gekommen war um sich zu verabschieden und die Kinder wieder abzuholen, sah Alexander Eizan streng an. Sie hatten mit denn Kindern noch viel Spaß gehabt. Jetzt allerdings sah Alexander sehr niedergeschlagen aus. „Etsuya wir müssen mal dringend miteinander reden. Es passt sich also ganz gut das es Nené plötzlich so eilig hatte." „Ja Ok, ich komme eh nicht weit. Also was hast du auf denn Herzen?" Wollte Eizan von seinem besten Freund wissen. „Ich habe mich die letzten Tage mit Nené unterhalten. Daher weiß ich wie ernst es euch beiden miteinander ist. Das Haus, dann Damian. Würdest du Nené denn auch Heiraten? Ich möchte euch nicht zu irgendwas zwingen, allerdings möchte ich das Nené im Notfall abgesichert ist." Eizan sah Alexander erstaunt an. „Du möchtest das Nené und ich heiraten? Ich bin natürlich total dafür. Klar werde ich Nené heiraten. Sehr gerne." „Etsuya das hat keinen romantischen Hintergrund. Aber ich mache mir Gedanken um ihre Zukunft und die der Kinder. Da Ayane ja auch nicht deine Tochter ist, wird es natürlich alles schwierig." „Alexander was ist denn los mit dir? Warum redest du denn plötzlich so?" Er sah Eizan sorgenvoll an. „Gestern habe ich einen Notar zu mir bestellt für ein Testament." Alex hatte Schwierigkeiten weiter zu sprechen. Eizan sah ihn geschockt an. „Warum denn ein Testament? Du hast doch nicht irgendeinen Unsinn vor oder?" Fragte Eizan erschrocken. „Nein, keine Angst. Ich werde mir garantiert nichts antun. Allerdings bin ich mittlerweile zum 2 mal dem Tod entkommen. Was mich ziemlich zum nachdenken gebracht hat. Dieser Täter wird keine Ruhe geben und es weiterhin versuchen. Daher habe ich beschlossen Nene und denn Kindern das Hotel zu vermachen. Wenn ihr also heiraten werdet, möchte ich das Nené einen Ehevertrag macht. Es geht mir wirklich nur um ihre Absicherung." „Du denkst wirklich ich könnte Nené das Hotel wegnehmen? Ihre Lebensgrundlage? Das meines Kindes? Alexander ich bin so dermaßen enttäuscht von dir. Ich habe Nené und denn Kinder ein riesiges Haus mit extra großen Garten für Ayane gekauft. Es ist bezahlt. Habe ich etwa Angst das dieses Haus irgendwann in falsche Hände gerät?" „Etsuya was ist denn wenn ihr euch scheiden lassen würdet? Was ist mit dann mit dem Haus? Setzt du die kleine dann vor die Tür? Samt denn Kindern? Machst dich mit einer deiner zahlreichen Affären darin breit?" „Alex was soll das jetzt wieder? Ich habe wirklich gedacht du hättest unsere Beziehung endlich akzeptiert. Warum machst du das? Ich möchte keine andere Frau außer Nené. Ich hatte keine andere mehr." „Ihr seid jetzt frisch verliebt, da ist sowas normal. Aber was wenn dann der Alltag einkehrt? Die Kinder nerven? Damian ist schließlich ein ziemlicher Wirbelwind." „Das wird nicht passieren. Mach dir keine Sorgen. Damian ist zwar sehr anstrengend, allerdings liebe ich beide Kinder sehr. Ich würde Nené niemals verlassen weil die Kinder etwas lauter sind. So ein blödsinn. Bitte geh. Das eskaliert hier nur sonst wieder. Es war trotzdem schön dich zu sehen." „Weißt du eigentlich das Nené mir angeboten hat bei ihr zu wohnen? Da du so schnell wieder zurück gekommen bist, müssen wir wohl miteinander klar kommen. Wir sind erwachsen Etsuya. Lass uns das bitte auch so hinter uns bringen Ok? Ich bin auch nicht lange bei euch. Versprochen. Aber ich möchte noch soviel Zeit mit Nené und denn Kindern verbringen wie es geht. Wer weiß wann dieser irre mich doch noch erwischt." Etsuya hatte augenblicklich wieder Mitleid mit Alexander. Es musste hart sein jeden Tag mit dem Tod zu rechnen. Kein Wunder das er sich um Nené sorgte. „Hey, ich werde dich schon beschützen. Glaubst du ich möchte das meine süße Nené ihre Niere umsonst gespendet hat? Außerdem sind wir eine Familie. Du wirst die Hochzeit schon auf jeden Fall miterleben. Dann kannst du persönlich dafür sorgen das Nené denn Ehevertrag unterschreiben wird." Grinste Eizan. „Wenn es so wäre würde ich mich freuen." Lächelte Alexander jetzt sogar und sah beschämt zu Boden. „Ich humpel dann mal zurück in mein Zimmer Kumpel. Sonst geben die Schwestern noch eine Suchmeldung raus." Sagte Alexander noch und wollte mit seinen Krücken loslaufen. Da hielt Etsuya ihn nochmal zurück. „Hey warte mal. Wie wäre es denn wenn du hier bleibst? Wir müssen ja schon mal üben." Grinste Eizan. Dann drückte er die Klingel und eine Schwester kam auch gleich zu ihm geeilt. „Mister Eizan, sie wissen doch wohl wofür dieser Knopf da ist oder? Und offensichtlich ist das hier kein Notfall." Motzte die Schwester die denn fröhlichen Eizan im Bett sah. „Es ist ein Notfall Schwester. Mein Kumpel hier wird nämlich gesucht wenn er nicht gleich zurück ist. Könnte er nicht hier bleiben? Dann belastet er seinen Fuß auch nicht mehr so stark und ich fühle mich nicht mehr so alleine." Lächelte Eizan wieder sein typisches Management lächeln. „Sie sind so anstrengend Mister Eizan. Bin ich froh das Sie morgen weg sind. Ok, Sie bleiben hier Mister Seidel. Ich lasse nur Ihre Sachen holen. Aber keine piyama Party die Herren. Es ist schließlich immer noch ein Krankenhaus. Wie kleine freche Jungs." Schüttelte sie denn Kopf und ging. Die Männer lachten sich schlapp. „Jetzt weiß ich warum Damian so rotzfrech ist. Von Nené hat er das jedenfalls nicht." Sagte Alexander und hatte ebenso wie Eizan schon Bauchweh vom lachen.
Da fiel Etsuya wieder etwas ein. „Alexander kann ich übrigens am Wochenende die Suite von Nené buchen? Ich brauche sie wirklich sehr dringend."   Alexander schaute schnell im lap top nach. „Sie ist gut gebucht, aber ich konnte da etwas drehen. Es geht also in Ordnung." „Danke sehr." Sagte Eizan und freute sich schon.
Rindou saß noch immer vor Nenés Tür. „Hey Nené, langsam wird es hier echt langweilig. Bitte rede doch mit mir. Mein Essen ist jetzt alle und übrigens war das dein essen. Aber ich hatte solchen Hunger. Komm schon Nené." Dann ging zum Glück die Tür auf. Verheult sah Nené zu Rindou hinab, die noch immer auf dem Boden saß. Sie stand auf und nahm Nené in denn arm. So blieben sie noch eine Weile. Rindou würde Nené zu nichts zwingen. So legten sich beide nebeneinander aufs Bett. Rindou hielt ihre Hand.  „Danke das du da bist. Du bist meine beste Freundin. Was mache ich nur ohne dich? Ich habe solche Angst und habe solche Angst vor dem Haus und denn 3 Kindern. Ohne dich. Wie soll ich denn das nur schaffen? Ich habe gefühlt mein ganzes Leben hier verbracht. Dabei war es eher das Leben von Ayane." Sprudelte es aus ihr herraus. Rindou freute sich über ihre Worte. „Ich weiß meine süße. Aber wir müssen es leider auch beide alleine schaffen. Ich habe auch Angst vor der Zukunft. Aber wir haben die beiden besten Männer die es gibt. Sie werden sich gut um uns kümmern. Außerdem haben wir uns trotzdem noch. Wir sehen uns ja wieder. Du wohnst doch nicht weit weg. Aber jetzt musst du an dich und das Baby denken. Bitte lass dich schnell untersuchen. Erzähl es Eizan und geh mit ihm zusammen dorthin. Er freut sich doch bestimmt sehr. Du hast ja immer gesagt das Etsuya gerne mehr Kinder hätte." „Das ist mein Vorteil. Er wird mir bestimmt nicht mehr weglaufen und sich seiner Verantwortung stellen. Etsuya liebt Kinder wirklich sehr." „Vor allem liebt er dich Nené. Ihr kennt euch jetzt schon so lange. Trotzdem schaut er dich an wie eine leckere Sahnetorte. Hast du übrigens Lust auf Torte?" Das hatte Nené. Torte konnte sie schließlich immer essen. So holte Rindou die Torte und sie aßen erstmal. „Nené ich habe uns übrigens im Kurs angemeldet. Wir gehen in 3 Wochen gemeinsam hin." Nené verschluckte sich fast am letzten Bissen der Torte. „Du hast was? Wer sagt denn das ich dahin gehen möchte? Ich habe doch bereits 2 wundervolle Kinder. Ich weiß wie eine Geburt funktioniert." Schmollte sie. „Ja das weißt du. Aber ich nicht. Du kannst mich doch nicht so ins eiskalte Wasser springen lassen. Ich brauche deine Hilfe. Denkst du etwa Eishi würde dahin gehen? Eher macht er eine doppelschicht im Hotel. Bitte lass mich nicht alleine dahin gehen." Flehte Rindou ihre beste Freundin regelrecht an. „In Ordnung, gehen wir dahin. Aber mir hat das ganze überhaupt nicht geholfen." „Du Nené, Alexander kommt ja morgen zu uns. Könntest du dabei sein wenn ich mit ihm über das Baby rede? Es ist ja mittlerweile offensichtlich." „Ja natürlich. Ich helfe dir wo ich kann. Und zusammen schaffen wir das schon ihn davon zu überzeugen dich zu behalten." „Meinst du wirklich das wir das hinbekommen? Er ist sehr eigen und das totale Gegenteil von dir." „Ich weiß das Alexander sehr hart ist und ihm das Hotel über das Wohl der Mitarbeiter geht. Ich finde das nicht gut, allerdings verstehe ich ihn auch. Er muss an denn Lebensunterhalt von allen Mitarbeitern denken. Sollte das Hotel wegen unzuverlässiger Mitarbeiter schließen, wären alle betroffen. Ich bin mir nicht sicher ob ich mich selbst überhaupt behalten hätte. Eine Mutter mit 2 oder eher gesagt bald 3 Kindern kann nicht zuverlässig sein. Eines der Kinder ist immer krank, dann ständig die Termine mit denn kleinen. Das Hotel ist für mich ungeeignet. Das habe ich mittlerweile gemerkt. Es war bei Ayane schon so schwer. Wäre der alte Besitzer nicht so mitfühlend gewesen, wäre ich längst gefeuert gewesen. Jetzt bin ich total stolz auf meine Suite die Etsuya mir gewidmet hat und habe auch Zeit für die Kinder. Du allerdings hast bald nur 1 Kind. Dann gibt es ja noch Eishi und uns. Du hast mir damals sehr geholfen, jetzt habe ich endlich die Gelegenheit mich zu revanchieren. Und ich mache es gerne. Wirklich. Damian und Ayane werden sich bestimmt nicht besonders freuen nochmal 2 Babys im Haus zu haben, aber auch damit werden sie schon zurecht kommen. Die beiden sind starke Persönlichkeiten. Und das werden wir auch Alexander genau so erklären. Dann wird er es schon begreifen. Auch wenn er am Anfang garantiert erstmal wieder seine zicken macht. Aber wir alle sind eine Familie." Grinste Nené. „Danke Nene. Du bist echt die beste. Aber jetzt sollten wir schlafen. Morgen sieht bestimmt alles besser aus." Sagte Rindou und gähnte schon ziemlich übermüdet. Nenés Worte hatten ihr Mut gemacht. So schliefen beide ein. Auch wenn es für Nené gefühlsmäßig eine sehr unruhige Nacht wurde.
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