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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.06.2021 1.532
 
Als Nené am nächsten morgen aufwachte war sie wieder völlig eingequetscht. Denn nicht nur Ayane, sondern auch Damian, der sich im Bett breit hingelegt hatte, war da. Es war ihm wohl alleine irgendwann zu langweilig geworden und so beschloss er ebenfalls zu Nené ins Schlafzimmer zu gehen. Sie betrachtete zufrieden ihre beiden süßen Kinder. Damian und Ayane waren sehr unterschiedlich, aber ein Herz und eine Seele seid beide ihre Angst überwunden hatten. Damian war seiner Schwester eine sehr große Hilfe im Alltag geworden und Nené war sich nicht so ganz sicher ob Ayane mit der Situation ohne ihren Bruder so gut zurecht gekommen wäre. Jetzt schien sie das schlimmste überwunden zu haben. Sie lief ihm allerdings ständig hinterher und kam alleine nicht so gut klar. Auch ihre Erzieherin meinte das Ayane selten ohne ihren Bruder auskam. Die kleine lief ständig in seine Gruppe. Es war ihr auch egal ob Damian gerade mit anderen Kindern spielte. Zum Glück hatten seine Freunde sie bereits völlig akzeptiert. Das bereitete Nené trotzdem doch ziemliche Sorgen. Aber der Kinderarzt meinte das es aufgrund Damians Größe denn anderen Kindern gegenüber, auch hilft das seine große Schwester so für ihn da ist. Damian war beliebt und hatte Freunde. Daher ärgerte ihn auch niemand weil er ein wenig kleiner war als sie. Nené strich sich unbewusst über ihren Bauch. Dann erschrak sie. Nené hoffte das sie nicht nochmal schwanger war. Sowas konnte halt mal passieren und trotzdem war Mann nicht gleich schwanger. Sie gab denn Geschwistern einen Kuss und stand auf. Die beiden konnten ruhig länger schlafen da keine Kita oder Uni war. Nené ging zu ihrem Schrank. Sie schaute ihre Kleidung durch. Denn Nené wollte besonders hübsch aussehen für ihren Etsuya. Und sie schien von innen herraus zu strahlen. So nahm Nené ein besonders schönes blaues Kleid herraus was sie bisher nur selten getragen hatte. Es kam ihr immer zu schick vor, für die verschiedenen Anlässe. Aber heute wollte Nené es unbedingt anziehen. So ging sie duschen, cremte sich ein, machte ihre Haare nach oben. Schminkte sich und sah dann nach denn Kindern. Nené erschrak kurz weil beide Hand in Hand plötzlich vor ihr standen. Aber sie hatte so gute Laune das Nené die beiden erstmal umarmte. „Ich habe euch so wahnsinnig lieb Kinder. Habt ihr Lust jetzt zu Etsuya zu fahren und ihn abzuholen?" Damian war sofort begeistert. Hüpfte auf und ab und lief schnell in sein Zimmer um sich Anziehsachen zu suchen. Ayane sah ihre Mutter mit großen Augen an. „Mami du siehst so hübsch aus. Kann ich auch so aussehen?" Fragte sie. „Ja gerne meine Prinzessin. Komm, wir schauen mal was du schönes im Schrank hast." Erwiederte Nené und ging mit ihrer Tochter in ihr Zimmer. Dort durchsuchten die beiden Ayanes Kleiderschrank. Sie fanden ein wunderschönes Pinkes glitzerndes Kleid, was längst in Vergessenheit geraten war. Das wollte Ayane unbedingt anziehen. Nené erfüllte ihr denn Wunsch zu gerne. Es sah wahnsinnig süß aus. Dann machte sie ihrer Tochter noch die Haare schön. Als Ayane fertig war und wirklich total bezaubernd aussah, dachte Nene wieder an Damian. „Schätzchen, warte mal bitte kurz hier. Such dir doch bitte schon eine Puppe aus die du mitnehmen möchtest." Sagte Nené etwas besorgt. Ayane umarmte Nené plötzlich. „Danke Mami das ich jetzt so schick aussehe." „Du bist immer niedlich Ayane. Egal was du anhast." Sagte Nené und lief schnell zu Damian in sein Zimmer. Als hätte sie es geahnt, hatte ihr Sohn wieder nur Unsinn im Kopf. Er hatte seinen gesamten Schrank ausgeräumt und schaute Nené verzweifelt an. „Ich weiß nicht was ich anziehen soll. Ich möchte unbedingt auch so einen schönen Anzug wie Papa immer trägt. Leider habe ich keinen gefunden. Darf ich einen von Papa anziehen?" Fragte er. Nené hatte jetzt ein riesiges Problem. Damian hatte noch gar keinen Anzug. Wie sollte sie ihrem Selbstbewussten Sohn das jetzt nur sanft beibringen ohne gleich in denn nächsten Modeladen gehen zu müssen?
Rindou bekam von dem ganzen Trubel zuhause ab heute nichts mehr mit. Sie war bereits sehr früh aufgestanden um zur Arbeit zu fahren. Mit kribbeln im Bauch war sie am Hotel angekommen. Rindou hatte ein wenig Angst Eishi zu begegnen. Aber das ließ sich nicht ewig verschieben. Sie zog sich erstmal um. Ihre Kleidung wurde langsam schon etwas eng. Neugierig betrachtete sie ihren Bauch. Sie hatte das schon bei Nené immer fasziniert beobachtet, ihr aus Spaß denn Bauch bemalt und ausgemessen. Die Arme Nené musste viel ertragen in der Schwangerschaft mit Damian. Rindou musste grinsen als sie daran dachte. Dann ging sie nach oben in die Küche. Eishi kam auch direkt auf sie zu. Er hatte sie wohl die Tage sehr vermisst. Das freute Rindou. Vielleicht würde jetzt endlich alles gut werden. Er nahm sie in denn arm und küsste sie sogar. Sah sie irgendwie doch glücklich an. Allerdings war das dann auch schon wieder alles. Er verkroch sich schnell wieder in sein Büro. Aber die Reaktion von Eishi war schon sehr liebevoll. Das wusste Rindou. Sie kannte ihn mittlerweile gut genug. Glücklich umarmte sie ihre Kollegen die sie alle beglückwünschten. Rindou brauchte auch gar nichts sagen. Durch die enge Arbeitskleidung war ihre Schwangerschaft offensichtlich geworden. Sie bat die anderen dennoch erstmal noch nichts zu sagen. Und Rindou wusste das sie sich auf ihre lieben Kollegen verlassen konnte. So machte sie sich zufrieden an die Arbeit. Als sie wieder mal die nervigste stimme im ganzen Hotel hörte. Sie verzog sich schnell in die kalte Küche um ihr aus dem Weg zu gehen. Sie durfte ihre Schwangerschaft auf gar keinen Fall mitbekommen. Aber ohne Erfolg. „Ach Kobayashi, da bist du ja wieder. Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich darüber freue." Rief sie mit grimmigen Gesichtsausdruck. Rindou versuchte sich von ihr wegzudrehen und tat so als müsste sie einen Salat holen. „Hau ab Mandy, ich habe viel zu tun." Versuchte sie Mandy loszuwerden. Die ließ das allerdings nicht mit sich machen. Dann war es auch schon passiert. „Na sieh mal einer an. Kobayashi. Deine Grippe ist also ein Baby geworden. Das muss dir mal einer nachmachen. Unglaublich. Dein Chefkoch hat dir also einen kleinen Braten verpasst. Zu schade. So bist du natürlich nicht mehr länger für dieses Hotel tragbar." Grinste Mandy sie böse an.
Nené war derweil damit beschäftigt Damian zu erklären warum er keinen Anzug tragen konnte. „Schätzchen, einen Anzug tragen nur große Papas oder Onkel. So kleine Jungs wie du brauchen denn nämlich noch nicht. Darin kann Mann sich nämlich kaum bewegen. Frag Papa. Der zieht ihn nämlich überhaupt nicht gerne an." „Ich möchte ihn aber anziehen. Papi soll stolz auf mich sein. Ich werde solange hier bleiben bis ich einen Anzug habe." schmollte er und setzte sich auf denn Boden vor seinem Schrank. Nené begann langsam zu verzweifeln. Er wurde Eizan immer ähnlicher. Musste sie ihrem Sohn tatsächlich etwa jetzt noch extra einen Anzug kaufen? Sie wollte doch bloß endlich zu Etsuya. Er fehlte ihr so unglaublich. Auch Ayane drängelte langsam. Sie wollte endlich jedem ihr schönes Kleid zeigen. Da fiel Nené ein hoffentlich letzter Ausweg ein. Hoffentlich war Eizan ihr deswegen nicht böse. „Damian, ich habe eine Idee. Du möchtest also einen Anzug wie dein Papa?" Damian nickte und sah Nené interessiert an. „Ok pass auf, wie wäre es denn dann wenn du quasi einen Anzug von deinem Papa anziehst?" Ihr Sohn sah jetzt ziemlich irritiert aus. Sein Papa war doch viel größer als er. Wie sollte das gehen? Auch wenn Damian damit überglücklich gewesen wäre Eizans Anzug tragen zu dürfen. Denn sein toller Vater anhatte. Nené ging ins Schlafzimmer und holte eines von Eizans Hemden raus. Sie roch nochmal daran. Dann zog sie es Damian an. Es war ihm viel zu groß und sah ziemlich merkwürdig aus, aber er hatte zumindest ein Hemd an. Damian strahlte auch überglücklich darüber. Er eiferte seinem Vater jetzt schon sehr nach. Zum Glück gab er sich mit dem Hemd zufrieden. Dazu bekam er noch seine eigene schwarze Jeans und es sah ziemlich merkwürdig aus. Aber Damian war zufrieden und sie konnten endlich los. Jetzt war es Nené die total aufgeregt war. Mit klopfenden Herzen war sie mit denn Kindern am Krankenhaus angekommen. Ayane klammerte sich an Nené. Das Krankenhaus war noch immer etwas einschüchternd für das kleine Mädchen. Damian konnte es nicht schnell genug gehen. Er sah doch unglaublich niedlich aus mit dem übergroßen Hemd seines Vaters. Dann fragte Nené nach Eizans Zimmer. Ihr Puls stieg ziemlich in die Höhe als sie dort angekommen war und vorsichtig die Tür öffnete. Damian lief direkt auf Eizan zu und warf sich regelrecht in seine Arme. Er hatte seinen vater ziemlich vermisst. Nené wurde erst jetzt bei diesem Anblick bewusst wie verliebt sie wirklich in Etsuya war. Er war schon fast wieder normal, außer denn Wunden die Nené schon bei Lydia gesehen hatte. Dann als Damian sich in seine Arme gekuschelt hatte, sah Eizan auch seine geliebte Nené. Mit tränen in denn Augen lief sie zu ihm. Warf sich ebenfalls in seine Arme und küsste ihn eine gefühlte Ewigkeit. Nie wieder wollte sie ohne diesen Mann leben. So genossen die 4 in vollen Zügen ihre wiedergewonnene Familie.
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