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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
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13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.06.2021 1.675
 
Eizan ging langsam auf denn Eingang der Klinik zu. Für ihn stand fest das Eizan diesen Menschen einfach helfen musste. Er wusste ja nicht einmal ob er überhaupt noch einen Job hatte. Eizan nahm sich ebenfalls vor etwas über Nenes Vater rauszubekommen. Aber erstmal musste er Lydia finden. Eizan kam direkt auf die Anmeldung zu. Es war ihm allerdings ziemlich unangenehm jetzt als drogensüchtiger Mensch zu gelten. Aber da musste er durch. „Guten Tag. Ich sollte mich hier melden. Ich bin ein neuer Patient von Ihnen. Mein Name ist Etsuya Eizan. Es müsste bereits bei Ihnen im System stehen." Sagte er und lächelte die Dame am Empfang freundlich an, wie er es sonst nur gemacht hatte wenn er in einem Hotel eingecheckt hatte. So stellte sich Eizan die Sache auch gerade vor. Das er jetzt in eine Klinik eingewiesen wurde blendete Eizan erstmal völlig aus. Da war ihm die Vorstellung eines Hotel Zimmers doch lieber. Sein gegenüber hatte allerdings überhaupt nichts von einer netten zuvorkommendem Rezeptionistin. Denn ihr Blick hätte ihn glatt töten können. Eizan erschrak regelrecht. Sie sah ja ständig Drogen Süchtige Menschen und hatte wohl nicht wirklich viel Mitgefühl mit diesen Leuten. Was Eizan schon sehr schlimm fand. „Also schon wieder jemand. Na ganz klasse. Dann hinsetzen, klappe halten Und füllen Sie denn bogen gefälligst wahrheitsgemäß aus." Motzte die Frau die er wohl bei ihren Spielen auf dem Computer unterbrochen hatte. Er war ja auch so gemein und kam ihr dazwischen. Wahrscheinlich hatte sie wegen ihm denn high Score nicht geknackt. Eizan musste jetzt sogar leicht lächeln. Dann nahm er denn bogen entgegen denn die Frau ihm ziemlich unsanft auf die Ablage geknallt hatte. Er setzte sich brav auf einen der gemütlichen Sessel. Das waren ziemlich viele und persönliche Fragen für seinen Geschmack. Aber wenn Eizan das hier durchziehen wollte, musste er da wohl oder übel durch. So füllte er alles aus und sagte der charmanten Frau Bescheid. Die nahm denn bogen an sich und rief einen Arzt. Der kam auch direkt zu ihm. Als er Etsuya sah, fand Eizan das etwas Skepsis in seinen Blick lag. Die Erklärung lieferte der Arzt ihm auch direkt. Denn als beide in dem Untersuchungszimmer saßen die zur Aufnahme völlig normal war, sah er ihn nochmal genauer an. „Guten Tag Mister Eizan. Ich bin Ihr zuständiger Arzt Doktor Hensmen. Sie sehen nicht so wirklich so aus als wenn sie übermäßig viel mit Drogen oder Alkohol zu tun haben." Eizan geriet in Bedrängnis. Was sollte er denn jetzt dem Arzt sagen? Er hatte schließlich recht. Als er die anderen Patienten gesehen hatte, sah Mann ihnen schon direkt an das sie ein ziemlich bewegtes Leben hinter sich hatten. Sie taten ihm sehr leid. Leider war er nur noch nicht dazu gekommen sie sich genauer anzusehen. Aber dazu würde er noch kommen. „Wissen Sie, ich bin wohl gerade noch rechtzeitig hergekommen. Ich konnte meine Miete nicht mehr zahlen. Habe meinen Job verloren. Die Drogen haben mir schon ziemlich mein Leben kaputt gemacht. Sie müssen mir helfen. Bitte. Flehte Eizan denn Arzt regelrecht an. „In Ordnung Mister Eizan. Ich werde sehen was ich machen kann. Wir haben hier übrigens auch sehr gute Programme für Süchtige die zurück ins Leben finden wollen. Das wäre ganz bestimmt etwas für Sie. Da Sie sehr gute Chancen haben das zu bestehen. Sie sind da ja noch nicht so tief drin wie viele der anderen Patienten hier in der Klinik. Sie könnten ein Aushängeschild für uns werden. Dann möchte ich allerdings vorher noch die körperliche Anschauung machen. Entkleiden Sie sich bitte und legen sich auf die liege dort drüben hin. Eizan machte was er wollte. „Wow, sicher das Sie hier richtig sind? Wir werden besser mal einen Drogentest mit Ihnen durchführen. Einen Moment bitte." Sagte Doktor Hensmen. Etsuya blieb fast das Herz stehen. Was sollte er denn jetzt nur machen? Dabei würde doch rauskommen das er negativ war und dann war er ganz schnell wieder hier raus. Aber das Glück war auf seiner Seite. Denn als er denn Test gerade holen wollte, kam ein Pfleger panisch zu ihm gelaufen und riss die Tür auf. „Schnell Doktor Hensmen, einer der Patienten rastet wieder völlig aus. Bitte beeilen Sie sich." „In Ordnung. Ich hole meine Tasche. Bringen Sie bitte Mister Eizan in ein Zimmer. Ich komme dann später nochmals zu Ihnen." Sagte der Arzt und rannte los. Der Pfleger brachte Eizan in sein Zimmer und ging ebenfalls eilig los. Er schaute sich kurz um. Die Tür war aus dicken Stahl. Die Fenster waren vergittert. Plötzlich bekam Eizan Schweißausbrüche, er zitterte. Drehte sich in dem winzigen Raum. Dann begann die totale Panik in ihm auszubrechen. Er versuchte rauszukommen. Rüttelte an der Tür. Sie war allerdings abgeschlossen. Eizan begann zu schreien. Wollte unbedingt aus seiner Zelle raus. Das hatte er noch nie gefühlt. Das war so wahnsinnig schlimm für Etsuya. War Lydia etwa auch so ausgerastet? Fühlte sie das selbe und hatte bloß fürchterliche Angst? Aber alles half nichts. Niemand kam zu ihm um ihn rauszuholen. Irgendwann kam dann doch einer der Pfleger zu ihm. Eizan hörte das Türschloss. Schöpfte leicht Hoffnung. Leider umsonst. Denn es kam zwar einer der Pfleger, allerdings schloss der hinter sich die Tür. Sah Eizan finster an. „Halt bloß deine Schnauze du idiot. Du bist neu hier, richtig? Dann werde ich dir gleich mal zeigen wie es bei uns so abläuft. Du solltest also lieber brav sein." Dann holte er einen Schlagstock der ihm eigentlich verboten war. Schlug ein paar mal auf ihn ein. Eizan wehrte sich nicht. Das würde ihn nur noch aggressiver machen. Es wurde ihm auch zu langweilig und er ließ von Etsuya ab. Nachdem er nochmal nachgetreten hatte. Dann zog er Eizan auf die Beine. „Es gibt essen. Also beweg dich gefälligst. Ihr pack seid doch alle gleich. Wiederlich." Dann brachte er Eizan ziemlich unsanft in denn speiseraum. Setzte ihn neben einen höchst drogenabhängigen Mann. Aber das war Etsuya erstmal egal. Er hielt Ausschau nach Lydia. Konnte sie aber noch nicht entdecken. Dann irgendwann kam sie zum Essen. Die langen Haare tief im Gesicht. Er wollte sich neben sie setzen. Aber als er aufstehen wollte, drückte ihn der Pfleger wieder zurück auf seinen Platz. „Schön sitzen bleiben und essen. Sonst knallt es wieder. Verstanden?" Eizan blieb lieber brav sitzen. Nochmal wollte er sich nicht mit dem Kerl anlegen. Eizan musste später dringend zu ihr. Sie würde sich bestimmt darüber freuen von Nené zu hören. Eizan war durch Lydia so abgelenkt das er überhaupt nicht auf seinen Tisch Nachbarn geachtet hatte. Der grinste nämlich hinterlistig, da er Etsuya seine Drogen in sein Essen gemischt hatte. Und diesen Bissen schob er sich gerade nichtsahnend in denn Mund. Noch immer auf Lydia fokussiert. Nach ein paar Minuten wirkten die Tabletten schon.
Eizan fühlte sich sehr benommen. Ihm wurde schlecht. Vergiftet von denn Drogen sank er zu Boden.
Währenddessen hatte Nené die Kinder in die Kita gebracht und lernte für die Uni. Jetzt konnten sie wenigstens keinen Unsinn anstellen. Hoffte Nene zumindest. Ihr kleiner Damian fand irgendwie immer einen Weg um mal wieder etwas anzustellen. So sass Nené mit ihrem Lap Top und einem Tee auf der Terrasse. Irgendwann kam Rindou dazu und setzte sich ihr gegenüber. „Nené, störe ich dich gerade?" Nené sah sie überrascht an. „Nein, wie kommst du denn darauf? Wie geht's dir denn?" „Na ja es geht so. Aber morgen kann ich endlich wieder Arbeiten. Ich habe nur Angst Eishi zu begegnen." „Rindou er liebt dich. Das wird schon." Munterte Nené ihre Freundin auf und umarmte sie. „Als ich die Kartons gesehen habe wurde es so realistisch das du gehst. Ich werde dich und die Kinder so sehr vermissen." „Wir werden uns trotzdem ganz oft sehen Rindou." Dann sah Rindou ihre beste Freundin genauer an. „Was ist los Nené? Irgendwas beschäftigt dich doch sehr. Ist es weil Etsuya in der Klinik ist?" „Ja unter anderem. Aber ich habe noch ein anderes Problem." „Ok. Machst du dir Sorgen um euer Haus? Du weißt das ihr auch hier bleiben könnt wenn dir das zu schnell geht?" Sagte Rindou hoffnungsvoll. „Nein, das ist es nicht. Wir werden das große Haus wohl auch bald brauchen." „Was willst du damit sagen? Darf ich mit dem Baby zu euch ziehen? Ayane würde sich bestimmt freuen." Kicherte Rindou. Nené musste auch lächeln. „Wir können gerne darüber sprechen. Ich fände es auch total schön. Aber unsere Familie wird sich wahrscheinlich nochmal vergrößern." Rindou sah Nené ungläubig an. „Du möchtest mir damit sagen das du schwanger bist?" Nené wurde rot. „Ich weiß es noch nicht. Wir hatten einen kleinen Unfall als wir miteinander geschlafen haben. Ich habe erst einen Termin bei meiner Frauenärztin. Die muss mittlerweile auch denken ich habe keine anderen Hobbies." Grinste Nené. „Nené das ist ja wunderschön. Wenn du schwanger bist, sind wir endlich gemeinsam schwanger. Das wird so toll. Wir müssen gemeinsam leiden und essen mega viel ungesundes Zeug. Außerdem können wir dann zusammen zu dem Schwangerschafts Kurs gehen." Rindou war völlig euphorisch. So glücklich hatte Nené sie schon lange nicht mehr gesehen. Und vielleicht war es ja wirklich ganz lustig zu zweit durch diese Zeit zu gehen. „Jetzt warten wir erstmal ab ob ich überhaupt schwanger bin. Aber ich denke es wird tatsächlich eine schöne Zeit werden. Und du weißt das du immer zu mir kommen kannst wenn etwas ist?" „Ja Nené. Du bist voll die perfekte Mami. Kinder sind einfach ideal für dich. Aber jetzt machst du mal eine Pause. Ich möchte unbedingt wieder mit dir zusammen kochen. Das hat mir so sehr gefehlt. Und du hast bestimmt auch Hunger." Sah Rindou ihre beste Freundin hoffnungsvoll an. „In Ordnung. Jetzt wo du es sagst. Ich könnte tatsächlich etwas zu essen gebrauchen." Rindou freute total sich und hüpfte aufgeregt in die Küche wie ein kleines Kind. Nené folgte ihr lachend. Dann kochten sie gemeinsam das Essen bevor sie die Kinder von der Kita abholen musste.
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