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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.06.2021 1.795
 
Glücklich stieg Kisara in das Auto und strahlte Damian glücklich an. „Ich dachte das du mit meinen Bruder verabredet gewesen wärst." Sagte er etwas verwundert. „Ja eigentlich schon, allerdings hat Kelvin mich doch tatsächlich versetzt. Kannst du das glauben?" Fragte Kisara empört. Damit hatte sie ja nicht mal gelogen. Damian konnte sich das allerdings nicht wirklich vorstellen. Hatte er etwa endlich aufgegeben? Damian lächelte in sich hinein. Das wäre ein Traum für ihn. Denn Kelvin war eine ernsthafte Konkurrenz für ihn. „Hast du dir denn schon einen Film ausgesucht?" Fragte er schließlich. Kisara nannte ihn einen Horror Film denn sie sehr gerne sehen wollte. Damit konnte Damian allerdings eigentlich gar nichts anfangen. Er hatte Angst vor solchen Filmen. Das konnte Damian ihr natürlich nicht erzählen. Er war ansonsten nicht zimperlich, ärgerte als kleiner Junge ständig Ayane mit Grusel Geschichten, aber bei Horror Filmen war es vorbei. Daher versuchte Damian seine Herzensdame davon zu überzeugen doch lieber einen Actionfilm anzusehen. Sie ließ sich davon aber keineswegs beeindrucken. Kisara wollte denn Film unbedingt sehen, also sah er sich gezwungen ihn sich ebenfalls anzutun. Dann liebte Damian Popcorn. Damian und Kelvin durften immer als Kinder Freitags Abend einen Kino Abend machen. Das hiess Nené machte ihnen einen Film an denn sie sehen wollten. Was sie in der Woche nicht durften. Da sollten sich die Jungs eher der Schule widmen. Immer wenn sie einmal die Woche einen DVD kinoabend machen durften, bereitete Eizan ihnen Popcorn zu. Er hatte sich mal extra eine Popcorn Maschine gekauft und war Seiddem total stolz darauf. Niemand außer er durfte an die Maschine. Nicht einmal Nené, die das total albern fand. Alexander ärgerte ihn ständig damit.  Er schlich immer zu der Maschine und tat so als wenn er sie benutzen wollte. Da sprang Eizan hoch und jagte Alexander durch das große Haus. Die Jungs lachend hinterher. Ayane und Nené zweifelten dann immer daran ob die männliche Spezies überhaupt einen Verstand besaß und belächelten dieses ständige Spiel. Damian musste lächeln als er daran dachte. „Hey Damian, können wir bitte Nachos holen? Das wäre so super lieb von dir. Ich habe gerade einen Riesen Hunger darauf." Holte Kisara ihn aus seinen Gedanken. Damian wollte allerdings lieber sein geliebtes Popcorn als die matschigen Nachos. Aber seine Kisara wollte Nachos, also bekam sie die auch. Total zufrieden mit dem Abend, betrat Kisara das Kino. Damian war etwas frustriert und fürchtete sich jetzt schon vor dem Film. Er hoffte das dieser Abend nicht umsonst war. Aber als Kisara ihn nach dem Film dankbar für alles liebreizend anlächelte, wusste Damian wieder warum er das alles hier überhaupt über sich ergehen ließ.
Nené zog sich gerade wieder an, als Eizan sie noch immer frisch verliebt ansah. „Nené du bist so unglaublich. Danke das du mit mir zusammen bist." Sagte er und küsste sie. „Ich liebe dich so sehr Etsuya und es war wirklich sehr aufregend." Kicherte sie wie ein Mädchen. Was Eizan wieder absolut niedlich fand. „Und dafür werde ich dir etwas besonderes kaufen für das Abendessen nachher." Lächelte Nené ihn an und hielt ihm triumphierend das Geld vor die Nase. „Da ist es defenetiv besser aufgehoben als bei unserem Sohn." Meinte Eizan und schloss sie in seine Arme. Er hatte die beste Frau und Mutter der Welt. Ohne sie würden die Jungs ihm nur auf der Nase rumtanzen. Nené hatte wirklich einen regelrechten Radar was die Erziehung ihrer Kinder betraff. Sie machte irgendwie immer alles richtig. Und Ayane war wirklich eine bezaubernde höfliche junge Frau geworden. Rindou beneidete sie regelrecht um ihre Fähigkeiten mit denn Kindern zurecht zu kommen. Sie wollte Kisara schon für 2 Wochen zu Nené ins Erziehungslager, wie sie es nannte, schicken. Dachte allerdings dann wieder an Damian und Kelvin. „Du liebe Güte. Jetzt habt ihr schon eine eigene Suite und müsst es hier trotzdem im Büro machen?" Hörten sie plötzlich Alexander sagen. Sie hatten vergessen wieder abzuschließen. „Sorry Alex, soweit haben wir es leider nicht mehr geschafft." Grinste Etsuya. „Ihr seid noch immer wie zwei frisch verliebte oder? Und das mit 3 Kindern. Irgendwie ist das total kitschig." „Nur keinen Neid, brüderchen." Sagte Nené und verließ mit hochrotem Kopf das Büro. Alexander und Etsuya fingen schon wieder an zu lachen. „Dein großer ist ziemlich zielstrebig Etsuya. Er wird es tatsächlich mal sehr weit bringen. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Und auch Kelvin scheint ziemlich fleißig zu sein. Ihr habt das sehr gut hinbekommen." „Danke Alexander. Allerdings sind die beiden Jungs echt ziemlich schwierig. Ayane versteht sich auch nicht besonders gut mit Kelvin. Das wird sich wohl nie ändern." „Sie mögen sich nicht? Deine Tochter ist eine so liebe junge Frau. Ich kann mir gar nicht vorstellen das sie überhaupt jemanden nicht leiden kann. Was ist denn los?" „Das problem ist auch nicht wirklich Ayane, sondern Kelvin. Er akzeptiert sie einfach nicht als seine Schwester. Damian muss ihm wohl damals solche Horror Geschichten erzählt haben von Yasuo, das Kelvin die beiden über einen Kamm schert. Er meinte es nicht mal böse, wie immer eigentlich. Aber Damian wollte seinen kleinen Bruder vor ihm warnen. Ayane war ja zum Glück schon immer clever und ist nicht auf die Beleidigungen von Kelvin eingegangen. Aber wir mussten schon ziemlich oft dazwischen gehen. Ayane ist noch immer sehr sensibel und kann sowas überhaupt nicht ab. Du kannst die beiden kaum noch an einen Tisch setzen." Kelvin macht viel Trubel oder?" „Ja allerdings. Er ist sehr schwierig. Und dann ist er auch noch hinter Kisara her, ebenso wie Damian." „Was? Die Jungs stehen beide auf Eishis Tochter? Ich habe sie ja nicht oft zu Gesicht bekommen, aber Eishi hat mir einiges erzählt und wie schwer er und Rindou es mit ihr haben. Mann sieht es beiden auch an. Zum Glück habe ich keine Kinder." „Hast du noch immer Angst?" Fragte Eizan seinen Schwager. „Ja und durch die Operation und das Koma bin ich mein Leben lang auch vorbelastet. Das Risiko ist einfach zu groß. Das möchte ich keinem Kind antun. Was macht die Hochzeit? Wie ich sehe seid ihr ja noch immer der Meinung euer Leben miteinander zu verbringen." Grinste Alexander. „Wir haben es endlich geschafft einen Termin zu bekommen denn wir auf gar keinen Fall absagen möchten. Die Hochzeit wird stattfinden. Es wird alles so wie Nené es sich vorstellt." „Hast du denn gar kein Mitspracherecht?" Wollte Alexander wissen, der sich das bei deiner Schwester überhaupt nicht vorstellen konnte das sie alles alleine bestimmen wollte. „Doch natürlich, aber mir ist es wichtig das Nene meine Frau wird und wie unser restliches Leben mal wird. Das wird nur Nenés großer tag. Da kann sie natürlich sehr gerne bestimmen wie Nené sich ihre Hochzeit schon immer vorgestellt hat. Ich lasse ihr da gerne freie hand. Dann habe ich auch mehr Zeit mich um andere Dinge zu kümmern." „Du hast nicht richtig Lust auf diese Hochzeit oder?" Fragte Alexander ihn. „Doch, natürlich habe ich das. Aber dieser Tag ist mir nicht so wichtig wie Nené. Mir ist es eher wichtig meine Nene diesen und jeden weiteren Tag glücklich zu machen." Sagte Eizan mit einem verträumten Blick. Alexander war sich jetzt mehr als sicher das die beiden tatsächlich einfach zusammen gehören. Nie wieder würde er etwas dagegen sagen.
Nené fuhr in das Geschäft von Ayane. Als die ihre geliebte Mutter sah, strahlte sie regelrecht. „Hallo Mum, möchtest du dir endlich dein Brautkleid aussuchen?" Fragte Ayane. „Nein, Etsuya hat ja nächste Woche Geburtstag und ich weiß das du ja auch wunderschöne Abendkleider besitzt." Antwortete Nené ihrer Tochter und nahm sie erstmal in ihre Arme. Seid Ayane wegen Kelvin ausgezogen war, sahen sie sich nicht mehr so oft. „Ich habe auch gedacht das wir das gemeinsam mit Rindou und Kisara machen möchten." Sagte Nené überrascht. Ayane sah sie plötzlich traurig an. „Eigentlich habe ich gedacht das nur wir beide das machen. So ein richtiges Mutter, Tochter Ding. Außerdem habe ich mit Rindou längst darüber gesprochen. Sie findet das eine süße Idee. Rindou möchte sich gerne überraschen lassen und Kisara ist sowas doch eh egal." Nené lächelte Ayane liebevoll an. „Du bist wirklich so süß Ayane. Wenn du es möchtest werden wir das ganz alleine machen. Ich finde es auch schön so eine wichtige Entscheidung mit dir alleine zu treffen." Erwiederte Nené und gab ihrer Tochter gerührt von der Idee einen Kuss auf die Wange. Sie war wirklich ein Goldschatz für Nené und noch immer so sensibel. Also holte Ayane ein Gläschen Sekt und beide probierten mindestens 30 Hochzeits und Abendkleider an, bis Nene 2 passende gefunden hatte. Dafür fuhr Ayane auch mit ihr zum caterer um das Essen für Etsuyas Geburtstag auszusuchen. Die Torte hatte sie gleich als erstes bestellt. Danach fuhr Nené wieder nach Hause um Etsuya ein sehr edles Stück Filet von dem Geld zuzubereiten was er Kelvin geben wollte. Das war nur für ihn. Als Eizan nach Hause kam, roch es bereits sehr lecker. Er ging sofort in die Küche. War von Nené noch immer total verzaubert. Er umarmte sie. „Schatz das sieht wahnsinnig lecker aus. Wo sind denn die Jungs?" „Hallo Etsuya. Schön das du wieder zurück bist. Das ist nur für dich. Deine Überraschung die ich dir versprochen hatte. Kelvin ist stinkwütend in seinem Zimmer. Damian habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht ist er noch beim Sport." Antwortete Nené. Eizan bekam ein schlechtes Gewissen. Sein jüngster war verliebt und daher blind für die Realität. Vielleicht war er doch etwas zu hart. „Danke süße. Du bist echt die beste. Ich werde mal nach Kelvin sehen." Sagte er und ging in Kelvins Zimmer. Schon von der Treppe hörte er ihn fluchen. Er spielte mit seiner Konsole und konnte sich nicht konzentrieren. Daher verlor er ständig. „Geh weg Dad. Ich bin wütend." Sagte er. Eizan setzte sich zu ihm und reichte ihm eine Cola. Während Kelvin sie gierig trank, spielte Eizan für ihn weiter. „Junge, ich weiß das es jetzt noch hart und ungerecht für dich wirkt. Aber Kisara ist wirklich nichts für dich. Du wirst uns irgendwann dankbar dafür sein und darüber lachen. Dann hast du ein anderes Mädchen und vergisst sie." Versuchte Eizan ihm das zu erleichtern. „Aber ich liebe sie und es tut so sehr weh." „Das ist noch keine richtige Liebe. Das zwischen deiner Mutter und mir oder Rindou und Eishi. Das ist liebe. Da müsstest du erstmal hinkommen." „Aber es ist so schrecklich." Sagte Kelvin und lehnte sich traurig an seinen Vater. Er nahm seinen Sohn in denn arm. Dann spielten beide das Spiel weiter bis Nene die Männer zum Essen rief, worüber sich Eizan natürlich total freute.
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