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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.06.2021 1.853
 
„Setz dich doch erstmal Damian. Dann erzählst du deiner großen Schwester alles was dir auf denn Herzen liegt." Sagte Ayane und sah ihren Bruder interessiert an. Geschichten über liebe gefielen Ayane sehr. Denn das war ihr Geschäft. Sie verkaufte wunderschöne Kleider an sehr verliebte glückliche Frauen. Gab sich sehr viel Mühe bei jeder einzelnen Kundin. Denn ihre Kleider waren mit das wichtigste an diesem besonderen Tag. So hatte sie sich bereits einen Namen gemacht und war sehr beliebt in der Stadt. Nur diesmal war es anders. Ayane war sich nicht sicher ob sie das überhaupt hören wollte. Denn das ihre Brüder sich um das selbe Mädchen stritten, gefiel weder Ayane, noch war es das was Kisara wollte. Sie war ein wirklich bildhübsches Mädchen. Hatte die weißen Haare und die lavendelaugen ihres Vaters. War fast eine weibliche Kopie von Eishi. Allerdings hatte sie das Temperament ihrer Mutter. Ließ sich nichts sagen, war ziemlich frech und faul. Obwohl sie tatsächlich ziemlich clever war und locker studieren könnte. Ayane war sich ziemlich sicher das beide nicht das Interesse der jungen Tzukasa weckten. Denn Kisara interessierte sich überhaupt noch nicht für Männer. Ebenso verstand sie auch die Liebe zur Mode von Ayane nicht. Kisara war ein Freigeist der seine Eltern zur Weißglut trieb und stets in denn Tag hinein lebte. Ayane wusste nicht ob sich Kisara überhaupt für irgendetwas interessierte oder warum gerade die beiden so unterschiedlichen Mädchen beste Freundinen geworden waren. Denn auch Ayane verzweifelte ziemlich oft an ihr. Und nun saß wieder mal ihr Lieblings Bruder vor ihr und heulte sich bei seiner großen Schwester aus. Ayane hatte Damian schon so oft gesagt das sich Kisara nur mit ihm traf weil er schon viel Geld verdiente und ihr jeden Wunsch sehr gerne erfüllte. Dieses Mädchen hatte es faustdick hinter denn Ohren. „Damian, mach dir keine Gedanken. Kelvin wird genau so an ihr scheitern wie du. Ich kenne sie mittlerweile gut genug." Sagte Ayane langsam genervt. „Meinst du wirklich? Was wenn er mir wieder nur erzählt wie toll sie doch ist und wieviel Spaß die beiden hatten. Nur weil ich älter bin und schon Verpflichtungen habe, bin ich für Kisara uninteressant. Kelvin hat viel mehr Zeit als ich. Darum trifft sie sich ständig mit ihm. Wenn er allerdings seine Ausbildung macht, ist das auch vorbei." Schmollte er. Damian sah Etsuya sehr ähnlich und auch so glich er ihm ziemlich. Ayane konnte so gut verstehen warum sich Nené in Eizan verliebt hatte. Sie hörte die Geschichte immer wieder gerne von Nené. Noch immer fand sie es schade das Eizan nicht ihr Vater war. Denn Yasuo war noch immer nicht der vorbildliche Vater denn Ayane gerne gehabt hätte. Sie merkte bei ihren besuchen ständig das Ayane noch immer bloß Mittel zum Zweck war. Yasuo war nicht an seiner Tochter interessiert. Noch immer hing er an Nené und wollte sie benutzen um an seine Ex Frau ranzukommen. Es hatte sich also nichts geändert. Er wollte Ayane noch nie. Als er allerdings merkte das Ayane der Grund war, wieso sie ihn verlassen hatte bemühte er sich um sie. Wollte Nené zeigen was für ein toller Vater er war. Holte sie ständig zu sich um Ayane dann sich selbst zu überlassen. Am Anfang war die kleine froh Zeit mit ihrem Vater zu verbringen. Wollte sogar ständig zu ihm. Was Damian jedesmal in eine Krise stürzte. Mit der Zeit hatte Ayane das Spiel allerdings durchschaut. Sobald sie 11 Jahre alt war, hatte sie keine Lust mehr und besuchte ihn auch nicht mehr. Denn da verbrachte sie viel Zeit mit eigenen Freundinnen und Kisara. Das war spannender als immer in ihrem Zimmer geparkt zu werden. Sie ging auch noch immer sehr gerne im Park spazieren und war nicht ständig wie ihre Freundinnen in irgendwelchen Clubs oder Bars. In geschlossenen Räumen fühlte sich Ayane absolut unwohl. Sie war nicht wie andere in ihrem Alter und konnte stundenlang denn Enten und Schwänen zusehen. Ayane liebte es so sehr mit ihrer Mutter ewig auf einer Bank zu sitzen und die Gegend zu genießen, während Nené sich entspannt ein Buch vornahm. Sie verbrachte soviel Zeit mit ihrer Mutter wie sie konnte. Das Verhältnis zu ihr war noch immer sehr innig. Damian hingegen war ein ziemlicher Wirbelwind geblieben. Er machte nach Feierabend ständig mit Kumpels Party oder schaute mit seinen Vater und Onkel lauthals Fußball. Er machte sich auch ständig an Mädchen ran, allerdings mit wenig Erfolg, da er ständig begann von Kisara zu erzählen und die Mädels dann schnell das weite suchen. Dabei war er ein ganz lieber und hübscher Kerl. „Damian, such dir doch bitte einfach ein anderes nettes Mädchen. Das habe ich Kelvin auch schon gesagt. Ihr beide seid wirklich eine Katastrophe. Lasst am besten beide die Finger von Kisara. Sie ist nichts für euch." „Du bist so gemein Ayane." Motzte Damian und stürmte aus dem Laden. Dann kam auch schon die nächste Kundin rein.
Nené war mittlerweile fertig mit der Uni und hatte ein eigenes Architekturbüro. Es lief grandios. Die Suite hatte mittlerweile Kultstatus erreicht. Aber einmal im Monat gehörte sie noch immer Nené und Etsuya. Das ließen sie sich nicht nehmen. Nené musste lächeln als sie daran dachte. Die Hochzeit musste immer wieder verschoben werden. Auch wenn Ayane ständig drängelte. Denn immer war etwas mit denn Kindern oder Etsuya. Glücklich fuhr Nené zu Eizan um endlich die Planung zu besprechen. Denn sie hatten einen Termin denn beide einhalten wollten, egal was passiert. Als sie in Eizans Büro kam, hatte sie eine lustige Idee. Sie grinste Eizan an der sie nur verwirrt ansah. Dann schloss sie die Tür ab. „Mister Eizan, wir hatten doch einen Termin wenn ich mich nicht irre. Warum lassen Sie mich so lange warten?" Sagte Nené übertrieben und schob ihre Brille empört zurecht. Eizan musste sich sehr zusammenreißen, spielte aber mit. „Ach Miss Kinokuni, was soll denn meine Frau sagen wenn ich mich mit so einer wunderschönen Dame hier treffe?" Dann setzte sie sich wieder auf seine Unterlagen. „Sie ist ja nicht hier oder?" Sagte Nené und knöpfte sein Hemd auf. Eizan stellte sich vor sie und knöpfte ihre Bluse auf. Dann knutschten sie wild auf dem Schreibtisch wie zwei Teenager. Plötzlich klopfte es wild an der Tür. „Papa, Papa, bist du da? Ich muss dringend mit dir reden." Hörten sie Kelvin rufen. Schnell schob sich Nené ihre Kleidung zurecht. Dabei schmiss sie das Wasser Glas um was sich auf denn Unterlagen verteilte. „Oh du liebe Güte. Es tut mir so leid schatz." Sagte sie erschrocken. „Du hast dich auch nach über 20 Jahren kein Stück geändert oder süße Robbe?" Lächelte Eizan und küsste sie liebevoll. Nené wurde wieder knallrot. Dann machte er die Tür auf. „Oh Mama. Du bist ja auch hier." Sagte er und wurde ebenfalls rot. Denn mit der abgeschlossenen Tür und dem umgefallenen Glas konnte er sich denken was hier los war. „Sorry ich wollte nicht stören. Ich wusste ja nicht das Mum auch da ist." „Schon in Ordnung Kelvin. Wir wollten nur die Hochzeit besprechen. Was gibt's denn?" Kelvin musste grinsen. „Ich brauche 20 Euro. Kannst du mir vielleicht etwas Geld geben?" „Eizan zückte gleich sein Portmonee. Nené hingegen sah ihren jüngsten Sprössling ernst an. „Was hast du denn damit vor?" „Ach das ist nur für die Schule. Ich muss da noch Bücher von kaufen gehen." Eizan wollte es ihm gerade in die Hand drücken, als Nené sich das Geld vorher schnappte. „Ich wüsste davon wenn du noch Schulbücher bräuchtest junger Mann. Also wofür möchtest du es wirklich? Lüg mich bitte nicht schon wieder an." Sagte Nené mit strengen Ton. Schuldbewusst sah Kelvin sie an. „Ja ok, ich habe etwas gelogen. Mit dem Geld würde ich gerne Kisara ins Kino einladen." Gab er jetzt zu und wurde wieder rot. Das hatte er eindeutig von Nené. „Hat Rindou euch Jungs nicht verboten mit ihrer Tochter auszugehen?" Das hatte sie allerdings. Aber nicht weil sie etwas gegen die Jungs hatte, sondern um sie zu schützen. Denn Rindou wusste das Kisara ihnen nur erwas vormacht. „Papa, jetzt sag doch auch mal etwas." Bettelte er. „Kelvin, eure Mutter hat recht. Es ist wirklich besser wenn ihr beide euch ein anderes Mädchen suchen würdet. Außerdem gehört Kisara doch fast zur Familie. Du bekommst kein Geld." Jetzt sah Kelvin fast aus wie Rumpelstilzchen. Er fluchte und tobte. Ohne Erfolg. So verließ er wütend das Büro. Nené und Eizan mussten trotzdem lachen. Auch wenn ihnen ihr Sohn sehr leid tat. „Wo waren wir stehen geblieben Miss Kinokuni?" Fragte er und sah Nené total verliebt an. „Ich habe Ihnen Geld gestohlen, ich böses Mädchen." Antwortete Nené und schob die 20 Euro in ihren BH. Eizan musste wieder lachen. So machten sie weiter wo sie aufgehört haben.
Kelvin ging währenddessen traurig zu Kisara. Er musste ihr Beichten das sie heute doch nicht ins Kino gehen konnten. Rindou öffnete die Tür. „Oh Kelvin. Schön dich zu sehen. Du möchtest zu Kisara?" Er nickte. „Warte bitte hier. Ich werde sie holen gehen." Antwortete Rindou. Sie war es irgendwie leid ständig die beiden Verliebten Teenies ihrer besten Freundin wegzuschicken. Aber sie oder Nené wollten nicht das die Jungs mit Kisara ausgingen. Je näher Rindou der Tür ihrer Tochter kam, um so lauter wurde es. Sie hörte ohrenbetäubend ihre Heavy Metal Bands. Rauf und runter. Sie tobte durch ihr Zimmer und spielte luftgitarre. Rindou wusste nicht ob sie jetzt sauer sein sollte oder darüber lachen. „Kisara, mach bitte endlich diese furchtbare Musik aus. Du weißt das dein Vater das überhaupt nicht verkraftet. Er wird gleich nach Hause kommen und dann gönne ihm bitte seine verdiente Ruhe. Er hat schon sehr hart gearbeitet. Im Gegensatz zu dir Fräulein. Räum lieber endlich dein Zimmer auf. Und lass doch bitte endlich mal Licht hier rein." Schimpfte Rindou und öffnete die Vorhänge. Es war für sie schon schwierig das ihre Tochter ständig nur schwarz trug. Rindou hoffte das dieses Gotik Auftreten nur eine Phase ist. „Mann Mum, jetzt chill doch mal. Lass mir meinen Freiraum. Das sagen zumindest meine Lehrer immer." „Deine Lehrer sehen dich ja auch kaum und müssen das nicht denn ganzen Tag ertragen. Übrigens wartet Kelvin unten." „Oh das ist super. Wir wollten ins Kino. Dann hat Dad auch seine Ruhe." Freute sich Kisara. „Stop. Ich denke hier wird heute niemand ins Kino gehen." Aber Kisara ignorierte ihre Mutter und lief zur Tür. Nur um kurz darauf frustriert wieder in ihr Zimmer zu rennen. Nachdem er ihr leider absagen musste. Rindou ging triumphierend ins Wohnzimmer um noch ein paar Unterlagen fertig zu machen. Aber Kisara war tatsächlich nicht dumm. Sie nahm sich ihr Handy und wählte eine Nummer. „Hallo Damian. Wie geht's dir denn? Hast du nicht Lust mit mir ins Kino zu gehen?" Fragte Kisara mit ihrer liebreizendsten Stimme. Natürlich sagte der liebeskranke Damian überglücklich zu. So kletterte sie aus dem Fenster und stieg kurz darauf zu Damian ins Auto. Wenn Kisara ins Kino wollte, dann schaffte sie es auch.
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