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Meine Hassliebe zum Chef 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P16 / Gen
01.06.2021
13.09.2021
15
25.007
1
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.06.2021 1.951
 
Damian setzte sich zu Alexander. Sah ihn an. Alex sah ihn an. So blieben sie kurz Sitzen. Alexander war mit der Situation völlig überfordert. Er kannte sich mit Kindern überhaupt nicht aus. Jetzt saß der kleine Junge neben ihm und blickte ihn traurig an. „Du siehst wirklich sehr schick aus. Gefällt dir dein neuer Anzug?" Fragte Alexander ihn weil es das einzige war was ihm jetzt einfiel. „Ja weil ich aussehe wie Papa. Ist er auch fleißig? Meine Kindergärtnerin sagt immer wir müssen sehr fleißig sein wenn wir was werden wollen." Jetzt musste Alexander lachen. „Ja mach dir mal keine Sorgen Damian. Dein Vater ist sogar sehr fleißig. Auch wenn er nicht immer das macht was der böse Onkel ihm sagt." Antwortete er ihm. Damian grinste zufrieden. Er wollte später auch ganz fleißig sein. „Papa hat gesagt das euer Hotel später mir gehört. Ich passe auch sehr gut darauf auf. Versprochen." „Du bist schon sehr selbstbewusst Damian. Ich vertraue dir da völlig das du das hinbekommen wirst. Du wirst später mal ein guter Chef werden." Lobte er denn kleinen Jungen und er freute sich. Voller stolz grinste er seinen erfolgreichen Onkel an.
Nené beobachtete durch das Fenster die beiden streitenden Männer. Sie versuchte etwas mitzubekommen wer der Unbekannte ist. Aber keine Chance. Nené verstand leider kein Wort von dem was draußen gesprochen wurde. Dann hatte Eizan es geschafft ihn zu vertreiben. Der Mann ging weg. Noch immer sehr aufgewühlt kam Eizan wieder rein. Sah seine kleine Nené völlig irritiert im Flur stehen. Er nahm sie in seine Arme und küsste sie liebevoll. Nené endlich wieder richtig im Arm zu halten war unglaublich schön. „Wer war denn dieser Mann Etsuya?" Wollte sie wissen. „Ach das war nur ein Vertreter wegen dem Hotel. Wir wollen allerdings keine Zusammenarbeit mit ihm. Davon ist er allerdings nicht so begeistert. Aber ich denke er wird uns nicht nochmal belästigen. Jetzt lass uns lieber etwas zu Abend essen und unsere Rückkehr genießen süße." Nene sah plötzlich sehr traurig aus. „Dir fehlt Ayane oder?" „Ja und ich hoffe das Yasuo sich an die Abmachung hält und sie pünktlich in die Kita bringt. Ich muss sie einfach sehen." Erwiederte Nené. Dann saßen alle gemeinsam am Tisch und verbrachten noch einen schönen Abend miteinander. Alexander und Etsuya versuchten Damian etwas aufzumuntern indem sie wieder nur Unsinn veranstalteten. Sie waren kein Stück älter als Damian. Rindou und Nené konnten nur entsetzt denn Kopf schütteln. Aber es half. Damian war bestens gelaunt und glücklich. Als schließlich alle im Bett lagen, hörte Nené bereits wieder die Tür und musste lächeln. Mit seinem Stofftier kam Damian ins Bett geschlichen. Legte sich zwischen Nené und Etsuya. Er war noch nie alleine gewesen und es musste sehr schwierig für ihn sein. So kuschelte er sich an Nené und schlief auch schnell wieder ein. Am nächsten morgen war er total aufgeregt. Er war schon wach und stand mit Rindou bereits in der Küche um Frühstück zu machen. Das war Nené nur recht, denn sie hatte es auch eilig in die Uni zu kommen. Etsuya war ebenfalls dabei schnell ins Hotel zu kommen. Der einzige der noch tief schlief war Alexander. Er gönnte sich erstmal Freizeit. So fuhren alle zur Arbeit. Nené brachte Damian in denn Kindergarten. Sie hoffte so sehr Ayane noch zu sehen. Sie hatte mit der Erzieherin auch schon gewartet. Als sie ihren Bruder und Mutter sah, lief sie überglücklich auf die beiden zu. „Ich habe euch so sehr vermisst." Rief sie und Nené schloss beide Kinder glücklich in ihre Arme. Dann gab Ayane Nené noch einen Kuss auf die Wange und lief mit Damian an ihrer Hand in seine Gruppe. Dort wurde Ayane wieder aufgenommen wie immer. Sie fanden es irgendwie cool mit dem älteren Mädchen zu spielen was schon soviel wusste. So konnte Nené beruhigt in die Uni fahren. Sie hatte beide Kinder gesund und munter zurück. Ayane und Damian hatte diese Sache noch enger zusammen geschweißt. Die nächsten Tage sah Mann sie nur noch gemeinsam. Ihre Eltern wurden gar nicht beachtet. Dann endlich war es soweit. Nené und Etsuya fuhren ohne die Kinder in das Hotel. Rindou hatte sich dazu bereit erklärt auf die beiden zu achten. Nachdem Nené und Etsuya ständig versprochen hatten auch wieder zurück zu kommen, war es für die Kinder in Ordnung. „Freust du dich Nené?" Fragte Eizan als sie angekommen waren. „Ja auch wenn die Kinder mir sehr fehlen, wird es uns bestimmt gut tun auch mal wieder nur ein paar zu sein." Antwortete Nené und küsste Eizan begeistert. Hand in Hand betraten sie die Suite wo alles begann. Nené musste bei dem Gedanken an die Dusche grinsen. Aber jetzt sah wirklich alles ganz anders aus. Viel größer und moderner. Sobald die Tür allerdings zu war, liebten sie sich erstmal stundenlang. Genossen ihre Zweisamkeit. Als beide atemlos in dem riesigen Bett lagen, musste Nené es ihm endlich sagen. Das würde seine Stimmung noch mehr heben. „Etsuya, wir hatten ja diesen kleinen Unfall vor ein paar Wochen. Ich war beim Arzt und ja ich bin wieder schwanger." Eizan schloss Nené überglücklich in seine Arme. „Das ist ja wunderbar. Ich freue mich so unglaublich." Sagte Eizan. Auch Nené war bei diesen Worten etwas beruhigter. „Nené, möchtest du mich nicht dann heiraten? Ich liebe dich so sehr. Du und die Kinder, ihr habt mein Leben so sehr bereichert. Ich kann einfach nicht mehr ohne euch. Wir haben unser eigenes Haus und sind so glücklich. Bitte werde meine Frau." Nené weinte vor Glück. „Ja Etsuya. Natürlich werde ich dich heiraten. Du bist der Mann meines Lebens." Antwortete Nené und sie verbrachten noch ein wunderschönes Wochenende gemeinsam. Aber Nené wollte die Hochzeit lieber nach der Geburt und Eizan war einverstanden. Hauptsache sie wurde seine Frau. So vergingen die Tage. Mittlerweile war die kleine Familie in ihr Haus umgezogen. Aber mit dem Umzug ging es auch Nené immer schlechter. Sie übergab sich viel, war ständig abwesend und total lustlos. Konnte sich kaum noch aufraffen. Alexander blieb daher lieber noch etwas länger bei ihr. Achtete darauf das sie überhaupt etwas aß und trank. Teilweise musste er sie sogar dazu zwingen. So verbrachte Nené auch immer wieder ein paar Tage im Krankenhaus während ihrer Schwangerschaft. Eizan war immer da wenn es möglich war. Um die Kinder konnte sie sich kaum noch kümmern. Aber auch Rindou hatte mittlerweile ihr Baby bekommen. Ein Mädchen. Die kleine Kisara Tzukasa. So kümmerten sich hauptsächlich Eizan und Alexander um die Kinder. Damian und Ayane machten sich auch große Sorgen um ihre Mutter. Malten ihr Bilder oder bastelten ihr etwas schönes. Es war eine sehr schwierige Zeit für alle. Die letzten 2 Wochen vor der Geburt musste Nené komplett im Krankenhaus bleiben. Die Ärzte waren sehr besorgt um ihren allgemeinen Zustand und behielten sie daher lieber im Auge. Sie nahm auch fast nichts mehr wahr. Sie wehrte sich regelrecht gegen diese Schwangerschaft. Bekam immer wieder Fieber Schübe. Für das Baby wurde es schon öfter sehr gefährlich. Eizan verbrachte stunden an ihrem Bett. Hoffte das die Schwangerschaft endlich vorbei war und Nené es wieder besser ging. Er machte sich auch Vorwürfe weil er sie quasi dazu gezwungen hatte diese Schwangerschaft durchzuziehen. Was Nené ja eigentlich nicht wollte. Dadurch ging es auch Eizan immer schlechter. Er war nur noch müde und schlecht darauf. Nené sprach auch nicht viel mit ihm wenn er bei ihr war. Als wenn sie ihn gar nicht sehen wollte. Alle glaubten schon am Ende ihrer Kräfte zu sein und das die so glückliche Familie sogar daran zerbrechen würde. Nené sprach sogar schon von Adoption als sie wieder besonders schlimme Schmerzen hatte. Das war für Eizan kaum zu ertragen. Er wollte sein Kind nicht zur Adoption freigeben. Dann musste er es womöglich noch ohne Nené großziehen. Aber das war nicht sein Wunsch. Er wollte Nené heiraten. Sie endlich wieder glücklich machen. Gemeinsam mit denn Kindern. Denn die Kinder fragten ständig nach dem Baby und ihrer Mama. Sie freuten sich sogar und verstanden das alles noch gar nicht. Er würde Nené nicht einfach so aufgeben. Kämpfte jeden Tag gegen ihre unbändige Wut auf ihn und das Kind. Eizan glaubte einfach nicht das sie es tatsächlich so meinte. Wenn das Kind erstmal da war, würde es bestimmt besser werden. So hangelte er sich durch jeden Tag. Zwischen Nené, die Kinder und dem Hotel. Alexander half ihm so gut er konnte. Aber auch er hatte viel zu regeln. Kümmerte sich um alles bürokratische was die Familie betraff. Rindou half nach und nach noch im Haushalt mit. Es war wie Nené gesagt hatte. Sie waren alle gemeinsam eine riesige Familie. Zum Glück beruhigte sich auch Damian mit der Zeit und wurde ein vorzeige junge. Er war wohl wirklich davon überzeugt schon bald das Hotel zu übernehmen und wollte sich auch dementsprechend verhalten. Zum Glück von allen. Als Eizan mal wieder kraftlos zu Nené ins Krankenhaus kam, lief die Schwester schon aufgeregt auf ihn zu. „Mister Eizan, ein Glück. Wir wollten sie schon anrufen. Das Baby kommt. Die Ärzte konnten einfach nicht länger warten und haben die Geburt eingeleitet. Ihrer Freundin ging es immer schlechter. Folgen Sie mir bitte." Dann lief er ihr eilig hinterher in denn Kreißsaal. Nené war total schwach. Mit letzten Kräften versuchte sie die Geburt zu überstehen. Eizan hielt ihre Hand. Redete mit ihr. Küsste sie immer wieder. Nach gefühlten Stunden war es dann endlich soweit. Sein 2 Sohn kam auf die Welt. Der kleine kerngesunde Kelvin Eizan. Die Ärzte untersuchten ihn eilig. Etsuya blieb bei Nené. Wich die ganze Zeit nicht von ihrer Seite. Sie schlief die nächsten Tage komplett durch. Eizan kümmerte sich um seinen Sohn. War trotzdem so stolz auf beide. Jetzt hoffte er das Nené wieder wie vorher wurde. Als sie die Augen vorsichtig öffnete schlief kelvin zum Glück gerade. Er wollte sie nicht gleich damit konfrontieren. „Nené wie fühlst du dich? Geht es dir wieder besser?" „Etsuya ich habe etwas schreckliches getan. Ich habe unser Baby einfach verschenkt." Sagte sie erschrocken. Eizan lächelte sie an. „Nein Schatz. Er ist hier. Bei uns. Wo er hingehört. Darf ich vorstellen Kelvin Eizan." Er schob das Bettchen mit ihrem Sohn zu ihr. Jetzt war Nené wie ausgewechselt. Sie begann fürchterlich an zu weinen. Entschuldigte sich andauernd. Dann nahm sie kelvin glücklich in ihre Arme. Eizan atmete erleichtert auf. Zum Glück war noch alles gut gegangen. „Möchtest du mich denn immer noch heiraten?" Fragte sie ängstlich. „Ja natürlich möchte ich Nené." Sagte Eizan und küsste sie überglücklich. Aber noch ein Kind wollten jetzt beide nicht mehr.
So verging die Zeit. Die Familie hatte langsam ihren Rhythmus gefunden. Ayane und Damian freuten sich über denn Zuwachs und kümmerten sich um ihn. Erzählten ihn was wichtig war. Auch wenn Kelvin das wohl noch nicht verstand. Die Kinder wuchsen langsam herran. Auch Rindou, Eishi und Kisara wurden viel mit einbezogen. Ayane freute sich sehr über Kisara als neue Freundin. Denn Damian spielte jetzt immer mehr mit Kelvin um so älter sie wurden.
17 Jahre später.
Die mittlerweile 21 jährige Ayane stand jetzt tatsächlich in ihrem eigenen Brautmode Geschäft. Als plötzlich die Tür aufging und ein sehr hübscher 19 jähriger junger Mann in ihren Laden kam. Sie stürmte gleich auf ihn zu und umarmte ihn. „Was treibt dich denn bitte in meinen Laden Damian? Du kommst sonst nie her. Hat Etsuya dich schon gehen lassen?" Fragte sie ihn. „Es geht mal wieder um Kelvin." „Was hat er jetzt wieder gemacht?" „Er ist schon wieder mit Kisara verabredet." „Du bist doch nicht etwa eifersüchtig auf deinen Bruder weil du dich in Kisara verliebt hast." Sagte Ayane erschrocken.
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