Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
8
Alle Kapitel
116 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.07.2021 2.656
 
Das letzte Kapitel aus dem Hause Schumacher/Shwartzman. Es ist nochmal ein kleiner Zeitsprung, welches auch Roberts Aussage, aus dem Letzten erklärt. Kurz vor Weihnachten und die sechs sind wieder komplett im Alltag, ja genau sechs ☺️

Die Geschichte musste nun ein Ende finden und diese hat sie nun. Trotzdem gibt es noch ein Bonuskapitel, da ein wirklicher Abschluss nicht da ist, aber es sind auch nur ein paar 100 Wörter . Schonmal ein danke an alle, die fleißig gelesen und kommentiert haben☺️ was neues ist in Planung, aber mehr Infos dazu dann morgen❤️

Habt noch einen tollen Tag, bis morgen ❤️❤️


Robert

„Aber ganz vorsichtig Mila." flüsterte ich und legte mich etwas anders hin. Mick war gerade mit Ana beim Kartraining, Lana am Stall und ich mit Mila und Maxi zuhause.

Die Saison war vorbei, passend zum letzten Rennen, bekamen wir die Nachricht, dass Maxi da wäre. Lange hatte Mick mit sich geronnen, wusste nicht ob es richtig war, aber hatte sich dafür entschieden.

Ich wollte Mick die Möglichkeit gegeben, auch ein leibliches Kind zu haben. Er war glücklich, drei wundervolle Töchter, alle super entwickelt, gut erzogen und glücklich. Trotzdem fehlte etwas und dies hielt ich in meinen Händen und schaute mit großen Augen zu Mila.

Sie streichelte ihm über denn Kopf und sprach leise. Wir hatten uns für eine Leihmutter entschieden, die wir aber nicht kennenlernen wollten. Die Möglichkeit hatten wir in Amerika und dies hatten wir genutzt.

Wir wurden immer wieder, auf dem laufenden gehalten. Ultraschallbilder, Untersuchungen und schließlich die Geburt. Wir waren nur einmal dort, es hatte sofort geklappt und die Frau wurde schwanger.

Mick hatte sich echt schwer getan, war lange in dem Zimmer, in dem er Sperma abgeben sollte. Ich dachte ich müsste dort übernachten, aber er schrieb mir irgendwann, dass er nichtmal einen hoch bekommt.

Ich habe mich dann dazu entschlossen ihm zu helfen, mit dem Mund konnte ich ihn schnell verführen und wir hatten das Ergebnis welches wir wollten.

Das letzte Rennen war am 06.12. Es war immer noch unbeschreiblich, mit meinem Mann gemeinsam für Ferrari zu fahren, ich genoss es wirklich. Von allen Teamkollegen die ich in denn letzten Jahren hatte, war dies mit Mick immer noch toll.

Wir wollten am nächsten Tag direkt in die Schweiz zurück, da wir beim 4. Kind wohl doch alles schleifen ließen und das Zimmer noch nicht fertig war. Am Abend im Hotel, bekamen wir denn Anruf, dass unser Sohn geboren wurde. Der eigentliche Termin war der 25.12, aber es wurde der 06.12.

Wir hatten sofort denn Flug umgebucht, sind alle fünf nach Amerika geflogen und hatten Maxi getroffen. Ein Junge, der wirklich lieb war und total pflegeleicht, er erinnerte mich ein wenig an Ana. Sie war genauso entspannt, aber nicht so sehr wie Mila als Baby.

Zurückblickend war Mila am leichtesten und Lana die anstrengendste, aber ich liebte alle. Ein Kind war Blonder, als das andere. Die Mädels waren wirklich ein tolles Team geworden, spielten viel zusammen. Ana war da eher raus, mit fast 8 Jahren spielte man dann doch nicht mehr unbedingt viel mit seinen kleinen Schwestern.

Am 15. sind wir dann alle sechs, nachdem die Adoption durch war und alle Pässe fertig waren, zurück in die Schweiz. Wir hatten schon Ende November alles Dekoriert, da wir doch alle Weihnachten sehr liebten. Es war die gemütlichste Zeit im Jahr, wir hatten Zeit für uns und unsere Familien.


Ich ließ Maxi noch ein Bäuerchen machen, bevor ich ihn neben mich legte und Mila an mich zog. Sie konnte immer kuscheln, war wohl auch noch ihr Alter. Für Ana war es manchmal nervig und Lana wollte lieber spielen, aber Mila legte sich auch gerne einfach neben uns und kuschelte.

„Wir basteln morgen Geschenke für eure Omas und Opas." sagte ich ihr und sah wie sie sich freute. Basteln war ihr Ding, genauso wie malen, sie war die kreative. Während Ana und Lana die Pferde putzen, wollte sie lieber malen, sie war durchweg die ruhigste.

„Und dann kommt bald der Weihnachtsmann." erklärte sie. „Das stimmt, du warst auch lieb, da wirst du bestimmt was schönes bekommen." lächelte ich und gab ihr einen Kuss auf denn Kopf.

Seid Ana wusste, dass es nichts gibt, was man ihr gesagt hat, war es zumindest für sie einfacher Geschenke zu finden, da sie uns es sagte. Sie spielte aber weiterhin mit, für die kleinen, wobei Lana langsam auch skeptisch wurde, aber Ana war auch 5 als sie es gemerkt hatte, also war es nicht so dramatisch. Nur schade das dieser extreme Zauber für sie verschwunden war, aber sie genoss es trotzdem.

Wir waren alle drei eingeschlafen, wurden erst wach, als Lana sich auf mich legte und Mila in die Seite piekte. „Sei nicht so gemein Maus, wo ist Papa?" fragte ich sie, als ich komplett wach war.

„Unten, Ana braucht einen neuen Rennanzug, ihre passen nicht mehr so ganz." erklärte sie mir. Ja sie war groß geworden, manchmal schade, dass sie Zeit so rannte. Ich war 28, hatte schon vier Kinder und mehr wollten wir auch wirklich nicht. Es reichte irgendwann, wir mussten diese vier erstmal aus dem gröbsten raus bekommen. Außerdem hatten wir noch mindestens 3 Jahre Formel 1 vor uns.

Mila und Lana liefen schon nach unten, während ich Maxi nochmal wickelte und dann auch nach unten ging. „Hey Schatz." lächelte Mick mit entgegen, als ich ins Wohnzimmer ging. Ich drückte Ana einen Kuss auf denn Kopf und danach Mick.

„Pink? Naja wenn es sein muss." murmelte ich, als ich auf denn Bildschirm sah, wo sie gerade nach neuen Anzügen schauten. „Stell dich nicht an, viel anders als euer rot ist es auch nicht." gab sie von sich, wo sie recht hatte.

Ich war trotzdem froh, dass wir einen Jungen hatten und die Mädels nicht mehr in Überzahl waren. Ich legte Maxi in seine Wiege und ging dann in die Küche, wo ich das Abendessen vorbereitete.

Nebenbei hatte ich die Flasche für Maxi fertig gemacht und rief nach Ana, da sie heute dran war. Lana und Ana durften sich abends abwechseln. Wir hatten uns in denn 5 Tagen auch eigentlich super eingelebt mit dem kleinen. Irgendwann hatte man dann doch Erfahrung, auch wenn jedes Kind anders war.

Ana holte sich die Flasche und ging wieder ins Wohnzimmer. Ich nahm Teller und Besteck und ging auch rüber. „Weg jetzt damit, Tisch decken." sagte ich zu Mick, der immer noch vor seinem Laptop hing und nach irgendwelchen Sachen für Ana suchte. „Ist ja gut." murmelte er, schaute aber weiter.

Ich klappte ihn zu, nahm ihn dann an mich und ging wieder zu Küche. „Hey, das ist wichtig!" rief er mir hinterher, aber ich ignorierte dies. Das Essen lief ruhig ab, Lana und Ana erzählten von ihrem Tag auf der Bahn und im Stall, während Mila erzählte, dass wir lange am See waren, mit Nila und Angie und natürlich Maxi.

Morgen würde Corinna hierher kommen und auf die Kinder aufpassen, damit Mick und ich Geschenke besorgen konnten, die wir dann bei ihr versteckten. Es hört sich anstrengend an, alle vier alleine zu betreuen, aber die Mädels spielten so selbstständig miteinander, dass sie oft vergaßen dass Mick und ich überhaupt da waren. Sie machten überhaupt aber auch nur Mick und mir immer alles stressiger, bei ihren Omas benahmen sie sich durchgehend.  

Genauso wie bei Gina und Iain, da war es aber nochmal eine andere Hausnummer. Bei einem Turnier von Gina konnten Lyan und die kleine Lisa nicht mit, weshalb sie bei uns blieben. Es waren wohl die anstrengendsten 3 Tage in meinem Leben.

Nachdem der Tisch abgeräumt war, ich die Küche aufgeräumt hatte und Mick dafür gesorgt hatte, dass die Mädels umgezogen waren, schauten wir noch gemeinsam einen Film. Nachdem alle im Bett waren, verbrachten wir noch einige Zeit im Wohnzimmer, kuschelten uns unter decken und hatten Maxi neben uns liegen, der schon schlief.

Am nächsten Morgen kam Corinna zum Frühstück, hatte Brötchen mitgebracht und scheuchte uns danach raus. Es war das erste mal, seit wir Maxi hatten, dass wir zu zweit alleine raus sind, es war ja auch erst der 6. Tag in der Schweiz.

Geschenke für vier Kinder waren teuer, es wurde immer mehr und auch Kleinigkeiten für unsere Eltern, Geschwister und Nichten und Neffen mussten wir noch besorgen. Gegen Mittag gingen wir etwas essen, telefonierten kurz mit Corinna, ob alles gut war und fuhren dann zu Micks Elternhaus.

„Na Champion, hier aber Verrat es nicht Deiner Frau, auf Stress mit der Schwiegermutter kann ich vor Weihnachten verzichten." Grinste ich zu Michael, der in denn Flur gefahren kam, als wir das Haus betraten. Ich hielt ihm eine Tüte mit Mandeln hin, die er echt mochte, ich hatte sie auf dem kleinen Weihnachtsmarkt in der Stadt mitgenommen. Er lachte und nahm sie sich. „Danke." sprach er und öffnete zittrig die Tüte. Wirklich gesprächig war er wohl nicht heute, aber man war froh, wenn er überhaupt sprach.

Diese unglaubliche Entwicklung, der letzten 7,5 Jahre, die ich ihn kannte waren gigantisch. Wo er sich damals nur minimal bewegen konnte, ging dies mittlerweile spitze. Er konnte beide Hände halbwegs gut benutzen, sprechen tat er manchmal sehr viel, nicht immer verständlich, aber doch ganz gut.

„Schmeckt?" fragte ich ihn, nachdem er sich einige in denn Mund schob. Er nickte und blickte dann hinter mich, als Mick mit denn ganzen Tüten reinkam, eigentlich wollte ich helfen, nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte, aber das brauchte ich ja wohl nicht mehr.

„Danke für deine Hilfe Liebling." sagte Mick genervt und versuchte seine Schuhe abzustreifen. „Sorry, sollen wir es direkt oben machen? Dann müssen wir die Sachen nicht eingepackt hoch schleppen." fragend sah ich ihn an.

„Wäre gut, aber dann hilf mir jetzt wenigstens." sagte er und stellte die Tasche ab, um seinen Vater eine Mandel zu klauen, der ihn böse anblickte. „Mein." sagte er und fuhr dann in das Wohnzimmer. „Aber wehe wir geben ihm nichts ab." hörte ich Mick sagen, nachdem er nach oben ging.

Ich lief ihm hinterher, setzte mich zu ihm auf denn Boden, im Ankleidezimmer, da hier am meisten Platz war. Ana bekam einige Dinge für ihr eigenes Kart, welches sie die letzten Monate mit Mick schon recht gut gebaut hatte, zudem ein Tablet welches sie sich schon länger wünschte. Sie war die Älteste und hatte nicht immer Lust die Sachen für kleine Kinder zu sehen, wenn sie mal mit zu einem Rennen kam, wenn es die Schule zuließ. Zudem las sie gerne, so konnte sie auch dort drauf lesen.

Wir hatten da wirklich Freiraum, da es eine private Schule war und sie auch zuhause unterrichtet werden konnte, trotzdem verbrachte sie in dieser Zeit, wenn wir weg waren immer bei Corinna, da uns Schule doch wichtig war. Lana bekam Sachen fürs reiten und einige Sachen von Lego, mit dem sie wirklich viel spielte und Mila bekam Dinge zum basteln und Puppenklamotten. Maxi brauchte eigentlich nichts, bekam aber ein Kuscheltier, welches Mick gefiel und zwei Greifspielzeuge.

Ich gab mir wirklich Mühe alles einzupacken, Mick machte es aber besser. Es war nicht ganz so mein Talent, aber ich gab mir für meine Kinder wirklich Mühe. Wir verstauten alles im Kleiderschrank, da wir nicht wussten, ob in denn nächsten 4 Tagen nicht doch noch ein Kind hier sein würde.

Dieses Jahr würden wir Weihnachten wieder hier verbringen, mit allen vier, wäre es doch recht stressig alles vorzubereiten. Ich half Corinna aber, während Mick sich um die kleinen kümmerte. Ana wäre bei einem Freund am 23. weshalb er nur die kleinen hatte.

„Haben wir gut hinbekommen." sagte Mick und schlang seine Arme um mich, nachdem ich die schranktür schloss. „Finde ich auch, aber müssen wir schon nach Hause?" fragte ich und drehte mich in seinen Armen.

Mick grinste mich wissend an. „Bei Ana und Lana noch Drama gemacht, man möchte schnell nach Hause und wieder bei ihnen sein und seid Mila nicht mehr so?" er küsste sich an meinem Hals entlang. „Man wird lockerer, Maxi hat genug Frauen um sich, die sich kümmern." keuchte ich auf, als er sich hinter meinem Ohr kurz fest saugte.

„Dann nehmen wir uns jetzt halt  Zeit für uns." hörte ich ihn sagen, bevor er mich zu dem Schlafzimmer zog. Man musste halt wissen, wie man es anstellte.

Erst zwei Stunden später, verabschiedeten wir uns von Michael. Zuhause angekommen rannte eine nach der anderen zu uns, freuten sich dass wir wieder da waren. „Wart ihr schwimmen?" fragte Lana uns, als sie unter meiner Mütze noch feuchte Strähnen entdeckte. „Wir haben etwas trainiert und waren noch duschen." erklärte ich ihr, sah aber denn wissenden Blick von Corinna, als sie aus der Küche kam.

„Training also?" sagte sie und bekam einen mahnenden Blick von mir, da Lana sehr viel hinterfragte. „Wenn du es so nimmst, stimmt es ja auch." murmelte Mick und hing seine Jacke auf.

„Es reicht jetzt. Ich will dies keiner Fünfjährigen erklären." sagte ich genervt und ging dann in die Küche, wo Corinna eine Suppe gekocht hatte. „Maxi ist eingeschlafen, nachdem Lana ihm die Flasche gegeben hat, aber gewickelt ist er noch nicht, war noch nichts drin." erklärte sie, während sie Teller raus nahm.

Wir besprachen noch, wann ich am 23. und 24. bei ihr sein sollte, aßen etwas, bevor Corinna fuhr. Ana ging im Bad der Mädels Baden, während ich Lana und Mila bei Mick und mir im Bad badete.

Mick zog Mila an, während ich alle Betten noch frisch bezog und dann mich mit Lana und Mila, in Lanas Bett legte und ihnen etwas vorlas. Deutsch und ich würde niemals Freunde werden, aber ich verstand es, konnte es sprechen und das lesen lief auch ok.

Englisch, russisch und italienisch konnte ich, dass reichte auch. Ich konnte mich verständigen und mehr musste es ja auch nicht sein. Die Mädels konnten deutsch, genauso wie englisch fließend. Ana war gerade dabei russisch zu lernen, was wirklich toll lief.

Alle drei waren total fleißig im lernen und taten dies auch gerne. Als Lana schlief, trug ich Mila in ihr Bett. Mick kam gerade aus Anas Zimmer, sie alleine noch lesen wollte. Sie ging auch selbstständig ins Bett, wenn man ihr gute Nacht gesagt hat.

Ich ging in ihr Zimmer und setzte mich auf die Bettkante. „War es schön mit Oma?" fragte ich sie leise und strich über ihre Stirn, ihre Haare hinters Ohr. „Ja war schön, wir haben mit Mila und Lana Geschenke für euch gebastelt. Lana hat gefragt warum wir das machen müssen, weil eigentlich sollte es ja einen Weihnachtsmann oder ein Christkind geben. Ich habe ihr erklärt, dass sie nur Kinder beschenken und wir was für euch machen müssen, genauso wie wir mit Papi was für Oma und Oma und Opa und Opa gemacht haben." erzählte sie stolz.

„Du bist wirklich eine tolle Schwester, danke dass du versuchst es noch gemein zu halten." lächelte ich, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und wünsch the ihr dann eine gute Nacht.

Ich lief nach unten, nachdem ich mir noch was bequemes angezogen hatte und fand Mick mit Maxi im Wohnzimmer. Maxi lag auf seiner Brust, eine Decke über sie gezogen. Mick hatte zwei Weingläser  und eine Flasche Rotwein auf dem tisch.

Ende 20, 4 Kinder, ein Haus, zwei Hunde, eine wirklich tolle Karriere. Jetzt sitze ich hier, mit meinem Weltmeister und unserem Sohn, trank Wein und genoss die Ruhe, während die Weihnachtsdekoration eine gemütliche Atmosphäre verbreitete.

Stolzer konnte ich nicht sein, dass Mick zum 4. mal mit Ferrari Weltmeister wurde, nur ein Jahr musste er diesen Titel an mich angeben, aber auch dort war er stolz auf mich.

Ich war angekommen im Leben, hatte alles was ich brauchte. Niemals hätte ich mit sowas gerechnet, aber was besseres konnte ich mir nicht vorstellen. Sanft streichelte mir Mick über denn Kopf, während wir dem kleinen Wunder beim schlafen zusahen.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast