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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
7
Alle Kapitel
115 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
23.07.2021 1.787
 
Nur ein zwischengeschobenes Kapitel, da ich meine Zeit irgendwie nicht mit Gedanken sortieren verbringen konnte und deshalb noch nicht über die letzten Kapitel nachdenken konnte. Also was spannendes passiert hier nicht unbedingt, aber ab morgen geht es dann so langsam aber sich dem Ende zu.

Hoffe es gefällt euch trotzdem ❤️


Robert

Der Paddock war voll, an manchen Tagen hasste ich den Media Day. Lana war unruhig auf meinem Arm, Ana meckerte, dass sie Hunger hatte und wirklich Lust meine Hand zu halten hatte sie auch nicht.

„Papa können wir endlich was essen?" fragte sie genervt, als Lana wieder mal anfing zu weinen. Was Lana hatte, wussten wir nicht, sie war den ganzen Tag einfach unzufrieden. „Gleich, wir müssen erstmal Papi finden." sagte ich und ließ sie kurz los, damit ich Lana wieder ordentlich auf meine Hüfte setzten  konnte, da sie rutschte.

Ana murmelte etwas, als ich mich zu ihr drehte war sie verschwunden. Ich bekam sofort Panik, blickte mich um, aber sah sie nirgends. Verdammt, wo war sie denn jetzt.

„Marcus!" rief ich ihn, da er einige Meter entfernt herlief. „Ja?" rief er genauso und wir zogen sie die Aufmerksamkeit der Reporter auf uns. Na ganz große scheiße, kann ja nur besser werden. Ich ging schnell auf ihn zu, drückte ihn Lana in die Arme. „Ana ist weg, ich muss sie suchen." sagte ich ihm und ging dann schnell in die entgegengesetzte Richtung.

Hoffentlich war sie Richtung Haas gelaufen und würde nicht einem der Reporter zum Verhängnis. Manche waren so penetrant, filmten sie ohne nachzudenken und stellten ihr komische Fragen. Sie ist ein Kind, welches doch keine Ahnung hat, was man wirklich antworten sollte.

Bei denn Testtagen war es das erste mal, als die Öffentlichkeit noch nicht wirklich was über Lana wusste. Eine Reporterin, hatte während Mick im Interview vertieft war, sie nebenbei gefragt, ob sie einen Bruder oder eine Schwester hätte, dazu auch noch, wer denn der Vater sei.

Es war einfach respektlos, aber Ana hatte ganz einfach gesagt, das wir beide doch auch ihre Väter sind. Danach hatten Mick und ich einen Post verfasst, kurz und knapp geschrieben dass wir eine Tochter adoptiert hätten und sie unsere Töchter einfach in Ruhe lassen sollten mit doofen Fragen.

Beim ersten Rennen, war Ana bei einem Interview dabei, aber bei einer echt netten Dame. Sie hatte ihr zwei normale Fragen gestellt. Einfach wie es ihr in Australien gefiel und was ihr Lieblings Eis war, welches die Reporterin dann irgendwie schnell organisiert hatte.

Mick und mir war klar, dass man sie nicht komplett raushalten konnte, jetzt wo sie so selbstständig war, sowieso nicht mehr. Sie lief immer mal um uns herum, auch wenn wir Interviewt wurden, aber dass durfte sie auch, sie war nunmal ein Kind.

Ich war gerade sauer auf sie, aber hatte auch echt Angst. Sie wusste, dass sie nicht weglaufen sollte, weil es gefährlich war. Trotzdem machte ich mir sorgen, fand sie nirgends.

Mein Handy vibrierte, ich schaute nur nebenbei drauf, sah Landos Namen, drückte aber weg. „Ist Ana hier?" fragte ich abgehetzt Nikita, der gerade aus unserem Motorhome kam. „Nein, ich hab sie nicht gesehen." antwortete er und blickte dann lächelnd hinter mich. „Da ist sie." er zeigte dann mit denn Finger, dahin wo er hingelächelt hatte.

Nachdem ich mich umgedreht hatte, lief Ana schon auf mich zu. Ich hob sie hoch und drückte sie fest an mich. „Du solltest doch nicht weglaufen." sagte ich und blickte sie an.

„Ich habe Papi gesehen, aber dann war er so schnell weg, als ich zu ihm wollte und dann warst du weg." sagte sie traurig, man sah ihr an, dass sie geweint hatte. „Sie stand vor McLaren, ich hab auch versucht dich anzurufen, aber du hast mich weggedrückt. Mick ging garnicht dran." erklärte Lando, der auch bei uns ankam. Zum Glück kannte sie alle Fahrer und wusste, dass sie ihnen vertrauen konnte.

„Danke, tut mir leid. Ich habe sie gerade gesucht." sagte ich ihm dankbar. „Kein Thema, so voll wie es hier ist, passiert dies schnell." sagte er noch, bevor er sich verabschiedete.

Mit Ana auf dem Arm, machte ich mich wieder auf denn weg zu Marcus, der aber mit Lana verschwunden war. Schaffte ich heute echt alle Kinder zu verlieren?

Ich nahm mein Handy raus und las die Nachricht, die Marcus mir geschrieben hatte, dass er bei Mick war. Ich ging also endlich zum Alfa Motorhome und erblickte die drei dort. „Sorry." sagte ich an Marcus Gewand.

„Alles gut, ich dachte nur es wäre das klügste zu Mick zu gehen." erklärte er und verabschiedete sich dann, da er auch zum Mittagessen wollte. „Meine Mum kommt gegen 17 Uhr, was sagen Du zu einem entspannten Abend?" fragte Mick mich, als ich mich zu ihm setzte. „Da sag ich nicht nein." lächelte ich.

Die letzten eineinhalb Monate, hatten wir durchgehend beide Kinder. Natürlich ging Ana in denn Kindergarten, wo wir dann mal etwas entspannter waren, gerade wenn Lana schlief. Trotzdem fehlte die Zweisamkeit, wir waren immer noch ein Paar und nicht dauerhaft Eltern.

Klingt doof, aber jeder der Kinder hat versteht es. Ein Kind sprang immer aus der Reihe, wollte bei uns schlafen, hatte schlechte Laune, oder wollte Beschäftigung. Ana schleppte einen Mist nach dem anderen, aus der Kita an.

Lana bekam meistens auch jeden Schnupfen mit ab, aber dann war sie hoffentlich, wenn es für sie soweit war, halbwegs Immun. Corinna hatte zu viel mit der Ranch zu tun, Gina war genau ein Jahr nach der Geburt wieder schwanger geworden und Mick und ich versuchten irgendwie alles, dass wir durch denn Tag kamen.

„Oma? Kommt sie hierhin?" fragte Ana und lächelte glücklich, als Mick nickte. „Später, magst du mit Lana bei ihr schlafen?" fragte er sie dann, worauf sie sofort strahlend selber nickte.

Interviews gingen mir heute auf die Nerven, Nikita aber auch. Wir hatten keine ruhige Minute, wechselten uns zwischen Lana halten, auf Ana aufpassen und interviewt werden ab. Ich war Nikita so dankbar, dass er dies alles mit machte, genauso wie Callum, der Mick sein Teamkollege, ab dieser Saison war. Sie halfen und unterstützten uns, wo sie konnten, stellten es als selbstverständlich hin, was es aber nicht war.

Ich war glücklich, als ich Corinna antraf, die mich gerade bei mir im Motorhome suchte. „Ah da seid ihr ja." lächelte sie Lana und mir entgegen, als wir gerade durch die Tür sind.

„Hey, schön dich zu sehen." lächelte ich selber und umarmte sie zu Begrüßung kurz. „Wo ist Ana?" fragte sie mich dann, als sie mir Lana abnahm. „Mit Nikita in der Box, sie wollte unbedingt mal in einem Auto sitzen und da Lana gewickelt werden muss, ist er mit ihr los." erzählte ich.

„Oh ja und ob sie das muss. Vielleicht entdeckt sie ja doch die Liebe zum fahren" sprach Corinna, nachdem sie an Lana gerochen hatte und grinste mich am Ende an, da ich ja hoffte, sie bekäme wenigstens ein Klein wenig Interesse am Motorsport. Ich packte meine Sachen, während Corinna sie wickelte und wir uns dann auf denn weg zu Mick machten.

Der war auch schon fertig, weshalb wir nur noch auf Ana warteten. Nikita brachte sie mit, als er auch seine Sachen geholt hatte und wir machten uns alle zusammen auf denn weg zum Hotel.

„Papa, du tust mir weh!" meckerte Ana mich an, als ich ihr die Haare kämmte. „Selbst schuld, So wie du gerade auf dem Bett rumgeturnt bist." sagte ich nur, was Mick, der im Bad war lachen ließ.

Wenn Ana und ich uns ‚stritten' dann wie ein altes Ehepaar. Sie gab mir Konter, ich ihr aber auch. Was soll ich sie in Watte packen, wer meinte Haare bis fast zum hintern zu haben, der muss auch dadurch.

„Papi macht das besser." sagte sie genervt und zuckte wieder mit dem Kopf weg. „Ach und wer macht dir schönere Frisuren?" sie drehte denn Kopf in meine Richtung und blickte mich ängstlich an. Sie hatte nun wohl doch Angst, dass Mick ihr einen Zopf machte, nachdem sie sich über mich beschwerte. Jeder erkannte, ob ich oder ob Mick sie morgens fertig gemacht hatte.

Mick war froh, wenn dass Haargummi hielt. Bei ihm sah Ana danach aus, wie gerade aufgestanden, Talent nicht vorhanden. Ich hatte darin einfach Übung und mir Tipps von Gina und Polina geholt.

„Kannst du sie mir noch Flechten?" fragte sie dann versöhnlich, drehte lächelnd ihren Kopf wieder weg, als ich nickte. „So schlimm sah sie heute morgen Garnicht aus." murmelte Mick, der aus dem Bad kam, Lana frisch gebadet.

„Einmal von hundert." kommentierte ich dies und bekam einen Schlag auf denn Po. „Heb dir das für später auf." grinste ich ihn an, erwiderte aber denn Kuss, denn er mir gab. „Sehr gerne." hauchte er und kümmerte sich dann um Lana.

Wir trafen uns mit Corinna vor dem Hotel und gingen mit ihr gemeinsam essen. Von Restaurant aus, nahm sie die beiden mit. Mick und ich gingen noch etwas spazieren, bevor wir auch zum Hotel gingen.

Wir nahmen ein Bad, Sprachen mal wieder ausführlich, was mit denn Kindern meist zu kurz kam. Besonders die Nähe zu Mick genoss ich, das streicheln, das massieren und die Küsse die wir austauschten.

Gefühlt gab es momentan nur Sex nach Kalender, wenn es überhaupt dazu kam und nicht einer von uns einschlief. Es musste durchgeplant sein, beide Kinder musste schlafen und die Zeit ausreichen.

Das Gästezimmer wurde wie Mick gerne sagte, nun auch von uns zum Zimmer der Schande, da es sinnvoller war. Ana konnte nicht plötzlich im Zimmer stehen, ist tatsächlich schon passiert. Wie gut das Mick gerade erst dabei war, meine Unterhose mit denn Zähnen runter zu ziehen, er selber noch eine anhatte und die Decke über ihn lag.

Mick sagte ihr nur, dass ich Bauchschmerzen hatte und er mir einen Kuss auf denn Bauch gegeben hatte, wie sie es auch von uns bekam, wenn sie schmerzen hatte. Es war wohl eins der peinlichsten Momente, die es gab.

Die Nacht genossen wir, zeigten uns endlich wieder auf diesem Weg, wie sehr wir uns liebten. Ich konnte ohne Probleme sagen, dass ich spürte, dass Mick mich immer noch so sehr liebte, wie am Anfang, ich ihn aber auch.

Klug war es wohl nicht, vor denn Trainings eine halbe Nacht durchzumachen, aber man musste Prioritäten setzten und wenn dies hieß, todmüde zu sein, aber endlich wieder vollends befriedigt, nahmen wir dies beide in Kauf.

Ich liebte diesen Mann, denn Vater meiner Kinder über alles und würde für ihn alles tun, auch komplett müde in ein Auto zu steigen, welches aufwärts der 300 km/h fahren konnte.
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