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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
7
Alle Kapitel
115 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.07.2021 3.059
 
Irgendwie ist Weihnachten in dieser Geschichte immer ein Schlüsseltag, die bitte Ana zu adoptieren, die Verlobung und nun die Vorstellung, der kleinen L.... kaum zu glauben, dass es Mick und Roberts 3. Weihnachten zusammen ist ❤️

Ich hatte mehrere Namen die mir gefallen haben, am Ende habe ich sie aufgeschrieben und gezogen. Ich hoffe dieser wird euch gefallen❤️

Zudem noch eure letzte Chance, soll noch eine bestimmte Stelle drin vorkommen?

Viel Spaß und habt einen tollen Tag❤️


Robert

Es war eng und eine verdammt stressige Fahrt. Ich saß eingequetscht, zwischen unseren Töchtern. Während der einen langweilig war, hatte die andere Bauchschmerzen.

So viele Pausen haben wir noch nie gemacht, egal wie lange wir irgendwo hin gefahren sind. Zuhause angekommen, konnte ich mich kaum bewegen.

So groß das Auto auch ist, genug Platz zwischen einer Babyschale und einem Reborder hatte man nicht, was meine Knochen und Muskeln mir auch zeigten.


Ich kochte nur noch schnell was, während Mick Ana bespaßte und die kleine schlief. Ana schlief sogar recht früh, weshalb Mick und ich es uns mit der Maus noch bequem auf dem Sofa machten.

Das ganze Essen würde an mir hängen bleiben, weil wir die anderen vorher nicht hier haben wollten. Wie Mick es hinbekommen hat, dass Corinna nicht kam um zu helfen, verriet er mir nicht. Er würde dich währenddessen um die Kinder kümmern, damit ich Zeit hatte.

Die erste Nacht zuhause, war aber doch nicht so gut. Als wir endlich im Bett lagen, wollte die kleine doch noch eine Flasche und Ana kam rüber. So kam es, dass Ana an mir gekuschelt schlief, die kleine auf Mick und wir beide kaum Schlaf bekamen, froh war ich immer noch, ein 2 Meter breites Bett zu haben, wo wir in diesem Fall Platz genug hatten.

Mick hatte Angst sich zu drehen, wobei uns das bei Ana auch nie passiert war und ich hatte die langen Haare von Ana überall, weil sie diese im Moment nur offen haben wollte. Die armen Männer, die Frauen als Partner hatten. Gut dass ich es nie zugelassen hatte, neben einer zu schlafen. Dass durften nur meine Töchter und dort war es nicht so schlimm, da konnte ich die Haare irgendwie verkraften.

Ich fuhr am frühen Morgen schon einkaufen, besorgte alles, was wir über die Feiertage bräuchten, hoffte das Corinna oder so mich nicht sahen, weil wir ja angeblich noch bis morgen in Italien wären. Da meine Familie am 1. Weihnachtsfeiertag zu uns kamen, damit wir sie auch überraschen konnten mit der kleinen, brauchten wir verdammt viel.

Zuhause war Chaos ausgebrochen, weil Ana wie so oft in letzter Zeit Langeweile hatte, Mick aber der kleinen, erst eine Flasche geben musste und danach die Bauchschmerzen wieder kamen. Ich war einfach nur froh, dass Angie und Nila erst morgen mitgebracht werden würden.

Ich bereitete schon mal das vor, was heute schon ging. Danach kümmerte ich mich um das Haus, putze alles und machte noch die Wäsche. Weil Mick müder war, hatte ich ihn gegen Mittag mit denn Mädels ins Bett geschickt, damit ich meine Ruhe dafür hatte.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit für uns, schauten weihnachtsfilme, aßen Plätzchen mit Ana, die sie mit Corinna gebacken hatte und spielten Memory.

Als Ana schlief, packten wir die letzten Geschenke ein, da wir irgendwie noch keine Zeit dafür hatten und schmückten denn Baum, der auch schon eine Woche nackt im Wohnzimmer stand. Die Adoption hatte unseren normalen Zeitplan total durcheinander geworfen, aber es war in Ordnung. Wir waren wirklich glücklich, dass es so schnell am Ende ging.

Denn halben Tag, verbrachte ich in der Küche. Mick durfte wie letztes Jahr Ana beschäftigen, sie bastelten Geschenke für die Omas, während ich die kleine bei mir in der Küche hatte. Sie war nicht ganz so pflegeleicht wie Ana, aber jedes Kind war anders und es störte kein bisschen.

Als ich alles soweit fertig und im Ofen hatte, weckte ich Ana, die ihren Mittagsschlaf hielt. Mick war unter der Dusche, wo ich eigentlich auch noch hinwollte. Ana war schon fertig, als Mick endlich kam.

Bevor ich duschen ging, machte ich die Maus noch frisch, legte sie auf das Bett und machte mich endlich selber fertig.

Corinna, Michael, Iain, Lyan und Gina waren mit Angie und Nila schon da, als ich endlich unten angekommen war. „Ana hat noch nichts verraten." grinste Mick leise, nachdem ich alle begrüßt hatte.

Die Hunde waren aufgeregt, rochen dass etwas anders war, aber die anderen schienen es auf Weihnachten zu schieben. Wir hatten eigentlich nicht viel, was an ein Baby erinnert, zumindest nicht im Wohnzimmer. Gina hatte nichtmal die Babyschale bemerkt, neben die sie Lyans stellte.

„Hast du das Essen alleine denn hinbekommen?" fragte Corinna, als ich das Babyphone, als wäre es normal, auf denn Couchtisch stellte, da alle noch auf dem Sofa saßen, aber wirklich bemerken tat es keiner. „Ja war alles gut, Mick hat mir auch kurz geholfen." sagte ich und setzte mich auf seinen Schoß, da sonst kein Platz frei war.

„Ich bin halt ein guter Ehemann." grinste er und küsste meine Wange, schlang seine Arme um mich. „Du schlägst dich ganz gut." lachte ich und fing dann Ana auf, die über ihre Füße stolperte. „Lana ist wach." sagte sie, da sie gerade wohl von oben kam. Sie ging langsam alleine die Treppen, was sie aber auch mit fast drei langsam hinbekommen sollte und bis jetzt ist nichts passiert.

„Wer ist Lana?" fragte Gina. Bevor Ana irgendwas sagen konnte, stand ich auf und hob sie hoch. „Wir gehen mal gucken." sagte ich schnell und verließ das Wohnzimmer. Ich ging nach oben mit ihr, erzählte Ana nochmal, dass die anderen doch noch nichts von ihr wussten. Sie dachten immer noch, dass wir erst gegen Ende Januar, Anfang Februar die kleine adoptieren könnten.

Sie sah gespannt zu, wie ich Lana wickelte und sie dann auf mein Arm nahm. „Jetzt sagen wir es?" fragend blickte sie mich an, als sie auch aufstand. Ich musste kurz lachen, „verstecken können wir deine Schwester ja jetzt nicht einfach." ich strich Ana über denn Kopf, sie nickte freudig und lief schon zur Treppe, um sich dort festzuhalten und langsam hinunter zu gehen.

Mick stand unten, lächelte uns entgegen. „Meine Mutter wird sich erst freuen und dann richtig sauer sein." murmelte er und strich Lana über denn Kopf. „Sie wird es überleben." grinste ich und küsste ihn nochmal.

Mick ging zum Wohnzimmer, öffnete die angelehnte Tür, wo Ana sofort zum Sofa lief. „Lana ist wirklich wach." plapperte sie sofort los. „Wer ist denn jetzt Lana?" hörte ich Iain fragen, bevor ich das Wohnzimmer, mit der kleinen betrat. Sie waren jetzt wohl wirklich neugierig, Gina vermutete leise, dass Mick ihr wohl doch noch einen Hasen gekauft hatte, da sie seit Wochen nichts anderes wollte.

„Svetlana, unsere Tochter." lächelte Mick und sah zu der kleinen. „Nein oder?" Corinna stand auf, hielt sich eine Hand vor denn Mund und kam langsam auf uns zu. „Doch, wir waren nicht in Italien, wir haben sie in Deutschland abgeholt, nachdem wir sie am 21. adoptiert haben. Sie ist Robert und meine Tochter." sagte Mick und blickte dann zu ihr. „Svetlana Maria Shwartzman." hing er noch dran.

Corinna streckte ihre Arme nach vorne, in denen ich sie ihr lag. Tränen kamen aus ihren Augen, das lächeln war breit. „Warum habt ihr das nicht erzählt?" Gina kam schnell auf uns zu, wollte sie sofort sehen. „Mama, dass ist ein echtes Baby." sagte auch sie und fing an zu weinen. Ich musste wegen dem Satz lachen, Mick auch. „Was denkst du, dass wir Anas Puppe jetzt als Baby benutzen?" fragte er Gina.

„Warum hab ihr denn nichts gesagt, wir hätten euch doch geholfen." sagte Corinna jetzt etwas vorwurfsvoll. „Mum, wir wollten doch einfach die Zeit für uns genießen. Bei Gina hast du nichts gesagt, weil sie sich erst gemeldet hat, als Lyan da war. Bei ihr wusste keiner, dass sie im Krankenhaus war. Du wusstest doch, dass es ein Kind gebe, zwar noch nicht jetzt, aber in denn nächsten Monaten."

Ich ließ sie erstmal alleine dieses ausdiskutieren, begab mich in die Küche, wo ich das Essen fertig machen wollte. „Papa, habe Hunger." sagte Ana, die neben mir zum stehen kam.

„Ein paar Minuten noch, ich fülle alles jetzt um und dann können wir essen." sagte ich und fing damit auch an. „Magst du dies schon mal rüber bringen?" fragte ich und hielt ihr denn Salat hin. Sie nickte erfreut, griff danach und lief langsam los.

Ich brachte auch immer mehr rüber, Ana half mir bei denn kalten Sachen, sie war wirklich schon meine große Prinzessin. Ich glaube ihr tat es gut, dass sie mir helfen durfte, es war nicht leicht, als Einzelkind plötzlich nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit zu bekommen. Im Sommer noch, musste sie diese mit Lyan teilen und nun auch mit ihrer Schwester.

Ich kannte es ja selber, hatte auch weniger Aufmerksamkeit bekommen, als Polina kam. Weshalb ich es bei Ana garnicht erst so weit kommen lassen wollte, dass sie sich einsamer fühlte. Klar braucht Lana momentan viel Zeit mit uns, aber sie war ja auch nicht selbstständig. Ana aber wurde immer selbstständiger, konnte immer mehr alleine und brauchte immer weniger Hilfe.

Es machte mich unheimlich stolz, dass sie wirklich zu einem selbstständigen Wesen heran wuchs, sie ihren eigenen Kopf hatte und auch selber sagte, was sie wollte und was nicht. Zudem hatte sie ein wirklich tolles Selbstvertrauen und wusste was in ihr steckte.

Sie war ehrlich und charmant, was echt toll für ihr Alter war. Sie wusste wie sie die Leute um denn Finger wickeln konnte, in erpressen war sie auch ganz gut. Hätte ich ihr gestern nicht die Kruste, vom Brot angeschnitten, hätte sie ihre Decke, beim Film nicht mit mir geteilt. Manchmal musste man ihr auch Erfolgserlebnisse geben, auch in dieser Hinsicht.

„Darf ich Apfelsaft?" fragte sie, als sie wieder kam, nachdem sie Baguettes rüber gebracht hat. „Ich habe sogar was besseres." lächelte ich und ging in denn kleinen Raum nebenan. Ana lief mir hinterher und lachte freudig, als ich ihr eine Flasche Fanta zeigte. „Oh ja." sagte sie und nahm sie mir ab.

Immer schön, zu sehen wie sie sich dann doch über solche Dinge freute. Saft durfte sie immer mal, aber Fanta war echt eine Ausnahme, wie zum Beispiel heute. Sie bekam Süßigkeiten so war es nicht, aber bei Getränke legten wir dann doch eher unser Augenmerk auf Wasser und Tee, morgens aber auch mal Kakao.

„Können wir dann?" fragte ich, als Ana schon auf ihrem Stuhl saß und die anderen alle sprachen und sich mit denn kleinen beschäftigten. Ich ging auf Michael zu, der seinen Blick auf seinen Enkel und seiner Enkelin hatte. „Fährst du selbst, oder soll ich dich zum Tisch entführen." fragte ich, wurde von ihm angesehen, bevor er einen lachton abgab.

„Opa, du sollst neben mich." sagte Ana vom Tisch aus. Er drehte seinen Kopf minimal in die Richtung von ihr, setzte seinen Rollstuhl dann aber sofort in Bewegung und fuhr dort rüber. Die anderen kamen auch, nahmen sich alle essen. Ich gab Ana erstmal was, da sie wirklich Hunger hatte. „Opa auch Brot?" fragte sie Michael, der die eine Hand zu ihr auf hielt. Es war so süß, die beiden waren einfach ein Team. Man konnte sie aber wirklich nicht alleine lassen, Ana stiftete ihn immer zu blödsinn an.


Michael konnte es sich selber zum Mund führen und auch abbeißen, nur bei Besteck haperte es sehr. Er hatte so viel dazu gelernt in denn letzten zweieinhalb Jahren. Als ich ihn kennengelernt hatte, war vieles nicht möglich, aber mittlerweile war es wirklich super geworden. Ana hatte aber auch viel dazu beigetragen, er brauchte sie und sie brauchte ihn.

Als alle schon was hatten und ich mir gerade etwas nehmen wollte, hörten wir ein leises weinen vom Sofa. Wir blickten hin, „Eure." grinste Gina, da Lyan noch schlief. Mick wollte aufstehen, aber ich stand schneller auf. „Iss du hast was auf dem Teller." lächelte ich und lief dann zum Sofa.

Lana hatte Hunger, dass sah man an ihrer Mimik, was ich in denn paar Tagen schon gelernt hatte. Ich ging in die Küche, machte eine Flasche für sie und schob mir einfach einen Keks in denn Mund.

Als die Flasche fertig war, ging ich rüber, wollte mich auf das Sofa setzten, da Lana wirklich langsam trank, aber Ana wollte, dass ich wieder zu ihr kam, was ich auch tat. Ich füllte mir etwas auf, was ich nicht schneiden musste und aß dann endlich auch etwas. Mick hatte mir von der Gans kleine Stücke abgemacht, die er mir dann auch netterweise auf den Teller legte.

Gina und ich blieben nach dem Essen beide hier, da Lyan jetzt auch Hunger hatte und einer sich um die Geschenke kümmern musste. Mick hatte ich Lana aber mitgegeben, damit sie nochmal gelüftet wird und frische Luft heute noch nicht wirklich hatte.

„Ihr seid wirklich bekloppt." lächelte Gina, als ich fertig war und mich neben sie setzte. „Eigentlich war es Mick seine Idee, aber es war wirklich besser so. Gerade in der Zeit, als der kleine kam, ging es mir wirklich schlecht. Ohne Mick hätte ich diese Depressionen nicht in denn griff bekommen, auch wenn es echt übel aussah für uns. Wir wollten einfach diese ewigen Fragen entgehen. Ihr wusstet dass es da wohl ein Kind gibt, aber da es für euch nicht fix war, habt ihr nicht dauerhaft nachgefragt. Mick ging es wohl auch sehr darum, dass ich vielleicht nicht wieder zurück falle. Wäre ich aber glaube ich nicht, nachdem großen Knall zwischen ihm und mir, habe ich begriffen, dass ich glücklich sein soll, mit dem was ich habe und daran habe ich festgehalten. Wir wussten beide nicht, dass es überhaupt noch so schnell gehen würde." Gina hörte mir zu, nickte immer wieder.

„Hätte ich gewusst, dass es dir so schlecht geht, dann wäre ich nicht so oft gekommen. Wir hätten euch doch unterstützt, ich wusste das wirklich nicht." sagte sie total bestürzt. „Nein, ich wollte euch auf keinen Fall in eurem Glück ein schlechtes Gewissen machen. Ich habe mich für euch gefreut, war glücklich dass es euch so gut geht. Es war einfach nur in mir, dieses komische leere Gefühl, ich war dauerhaft traurig, weinte viel und war wohl auch unerträglich gegenüber Mick. Es ging mir gerade wieder gut, als der Anruf kam, dass da ein kleines Wunder ist, welches eine Familie braucht." lächelnd dachte ich an diesen Moment zurück, als Mick mir erzählte das wir vielleicht endlich ein Kind bekämen.

Ich erklärte ihr, wie alles ablief, bevor Ana die erste war, die ins Wohnzimmer lief. Oh mist, eigentlich wollten wir in der Küche warten, damit es spannender für sie wäre. „Oma!?War da!." stellte Ana fest, als sie unter denn Baum schaute, drehte sich dann in denn Flur.

Mick kam als erster ganz rein, da Ana sich noch ausziehen musste. „Sorry, Rob hat mir alles mal erzählt." sagte Gina an ihn Gewand. „Alles gut, ich habe es Iain und Mum auch erzählt, weshalb es länger gedauert hat." sagte er und setzte sich mit Lana neben mich. „Wusste Mum dass es Rob so schlecht ging?" fragte Gina.

„Sie haben mit mir darüber gesprochen, noch bevor ihre Zeit sehr aufreibend wurde." sagte Corinna, die gerade auch reinkam. „Sie wusste es, wir mussten einfach jemanden Bescheid geben und haben mit ihr darüber gesprochen. Ist aber doch jetzt auch egal, es ist am Ende alles gut gegangen und wir sind glücklich." lächelnd blickte er mich an, küsste mich dann liebevoll.

Gina war doch etwas sauer, dass wir ihr es nie erzählt haben, sie wollte für uns da sein, aber wir hatten es nicht zugelassen. Sie verstand auch, dass wir ihr Glück nicht kaputt machen wollten.

Michael nickte aufgeregt zu denn Geschenken, wollte Ana animieren endlich abzufangen. Corinna übernahm wie die letzten zwei Jahre auch dieses Mal, dass Geschenke auspacken mit Ana.

Ana war mit ihren Geschenken zufrieden, auch alle anderen. Corinna und Gina tat es leid, nichts für Lana zu haben, aber sie war noch keine zwei Monate alt, also war dies doch garnicht schlimm. Das wir sie hatten, war Geschenk genug für Mick und mich. Außerdem hatte sie gerade alles was sie brauchte, da Ana ihr auch jeden Tag ein anderes Kuscheltier zu Seite stellte.

Der Abend war wirklich schön, sie nahmen es uns auch nicht böse, dass wir denn letzten Weg alleine und in Ruhe gegangen waren. Sie verstanden es, dass wir es gemeinsam getan hatten und freuten sich über ihre neue Enkelin und Nichte.

Iain, Gina, Lyan und Michael waren recht früh weg. Mick hatte Ana ins Bett gebracht, aber in unseres, wo er selber auch nicht mehr raus kam, da er selber eingeschlafen war.

Corinna und ich hatten uns etwas zu trinken geholt, noch bevor die drei oben verschwanden waren. Bis tief in die Nacht saßen wir am Tisch und sprachen.

„Euer ernst, wir haben 4 Uhr." hörten wir irgendwann Mick seine Stimme, der mit Lana in der Tür stand. „Verdammt, ich ruf mir mal ein Taxi. Bin ich froh, dass Gina und Iain zuhause sind." sagte Corinna und zückte ihr handy. „Ich kann dich eben fahren, wenn Robert Lana füttert." sagte Mick.

Ich stand auf, nahm die leere Weinflasche und ging in die Küche, damit ich Lana die Flasche machen konnte. Wir hatten nicht alleine die Flasche getrunken, weshalb ich auch nichts spürte. Mick hatte es bemerkt, sonst hätte er mich wohl nicht mit ihr alleine gelassen.

Ich schmiss mir noch ein Kaugummi rein, bevor ich Lana aus Micks Arm nahm und mich auf das Sofa setzte. Mick war auch schnell wieder da, setzte sich neben mich.

„Worüber habt ihr bitte so lange gesprochen?" fragte er und lehnte seinen Kopf an meine Schulter. „Über alles was so passiert ist, über peinliche Sachen, aus deiner Kindheit und darüber, dass sie froh ist, dass es mir besser geht." zählte ich auf.

Dann überlegte ich ihm, wie ich ihn gerade nerven konnte, damit ich noch Motivation hatte, um ins Bett zu kommen. Sex hatten wir lange nicht mehr, am 20. was für uns schon recht lange war, aber mit Baby normal. Damit könnte ich ihn einfach aufziehen.
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