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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
7
Alle Kapitel
115 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.07.2021 2.386
 
Was ich da heute meinem Lieblings Robert wieder antue, fragt mich nicht wir reisen jetzt mal in denn Sommer mit denn dreien, ca Juli. Ich schreibe nicht nach Kalender, da ich sonst ja auch schon in der Zukunft wäre. Momentan sind wir also juli 2022.

Dieses und auch das nächste werden inhaltlich nochmal etwas speziell, oder eher traurig für die beiden, bevor es dann wieder besser wird ☺️

Viel Spaß ❤️

Mick

Das es zwei Wochen dauerte, bis Robert und auch ich wieder komplett gesund waren, brachte alles durcheinander.

Wir mussten beide noch in die Fabriken unserer Teams, hatten letzte Anpassungen und Testtage. Wir hatten alles irgendwie geschaukelt bekommen, Mit der Hilfe unserer Mütter.

Roberts Mutter war eine Woche bei uns, als sie Urlaub hatte. In dieser Zeit hatten wir fast täglich zwischen England, Schweiz und auch jeder einen Tag Italien gependelt.

Es war alles andere als einfach, ein todtrauriges Kind zuhause zu lassen, als sie bemerkte, dass ihre Väter gleichzeitig zwei Nächte nicht da wären.

Die ersten Rennen liefen gut, für uns beide. Bis Roberts Pech mal wieder seinen Lauf nahm. Es waren noch 3 Runden, in Österreich. Ich hatte P10 war ganz gut im Rennen, da ich mich wegen einem Schaden vom letzten Platz nach vorne gekämpft hatte.

Bis mir mein Ingenieur von einem Unfall erzählte und ich in die Box kommen sollte, da dass rennen unterbrochen wurde, sagen konnte er mir angeblich noch nichts. Als ich an der Unfallstelle langsam herfuhr, sah ich einen Haas, konnte aber die Nummer nicht erkennen. Dieser war von einem Aston in die Bande gedrückt worden, welcher von Lance stammte, dass konnte ich erkennen.

Ich fragte öfters nach, wer es war, bekam aber keine Antwort darauf, mussten angeblich selber erstmal schauen. Schlecht wurde mir, als ich Nikita weit hinter mir, im Rückspiegel erkennen konnte.

Ich gönnte keinem einen Unfall, auch Nikita nicht, aber mein Mann hatte gerade einen Unfall, der sehr übel aussah. Wobei würde es mir besser gehen wenn Nikita es gewesen wäre, keine Ahnung, ich glaubte nicht, aber ich machte mir große Sorgen.


Als ich mein Auto geparkt hatte, sprang ich raus, wo mein Ingenieur direkt auf mich zukam. „Er ist selber ausgestiegen, aber muss ins Krankenhaus." erzählte er. Mir stand es offen, ob ich die letzten Runden noch zu Ende fahren wollte, was ich aber tat.

Wir hatten dies besprochen, wir fahren zu Ende, egal was passierte und da Robert selber ausgestiegen ist, war er immerhin am Leben und nicht allzu sehr verletzt.

Das ich auf die Interviews scheißte war aber allen bewusst, weshalb ich mich schnell umziehen ging und Ana in Empfang nahm, die bei Nikitas Mutter während des Rennens war. „Als ich es auf dem Bildschirm gesehen habe, bin ich mit ihr hierher. Habe ihr gesagt, dass wir schnell etwas essen. Ich wollte nicht, dass sie es auch sah." erklärte sie mir, wofür ich ihr dankbar war.

Ana musste nicht sehen, wie einer von uns einen Unfall hatte, egal wie er ausgehen würde. „Sicher das du sie mitnehmen möchtest?" wurde ich von Günther gefragt, als ich aus dem Motorhome von Haas gehen wollte. „Ja, was meinst du was passiert, wenn Robert Ana nicht sehen darf. Das hatten er schonmal, als er im Krankenhaus lag und das will ich nicht wieder erleben." sagte ich und machte mich dann auf denn weg.

Er soll ansprechbar sein, wurde mir mitgeteilt und auch das Krankenhaus, wo ich sofort hinfuhr. „Papa!" rief Ana über denn halben Flur der Ambulanz, als sie Robert auf einem Bett entdeckte. Ich ging schnell auf ihn zu. „Mick ich sag dir eins, wenn sie mich hierbehalten wollen, ich bleibe nicht." meckerte er sofort los und ich fühlte mich über eineinhalb Jahre zurück versetzt.

Er zog Ana an sich, die ich auf die Kante setzte. „Jetzt warte doch erstmal ab." beruhigte ich ihn, oder eher versuchte es. „Ganz bestimmt nicht, die haben mir ja gleich ein Bett gegeben und nicht eine von diesen scheiß liegen." fluchte er weiter.

Ich ließ ihn machen, aber er beruhigte sich durch Ana selber etwas, die sich an ihn kuschelte und nicht verstand, warum er dort lag.

Als ein Arzt kam, wurde Robert wieder in einen Raum geschoben. „Alles eigentlich unauffällig, aber eine Übernachtung haben sie doch gewonnen." erklärte der Arzt, auf Englisch, weil ihm klar war, dass Robert nicht wirklich deutsch verstand. Ein paar Wörter konnte er, gerade weil ich angefangen habe mit Ana viel deutsch zu sprechen. In der Schweiz würde sie nicht drumherum kommen, auch wenn wir die Möglichkeit hatten, sie in einen englischsprachigen Kindergarten unter zu bringen. Dass ist aber nicht Sinn der Sache und sie musste sich in dem Land, in dem sie wohnte ja auch verständigen können.

„Mick! Jetzt sag was." brauste er wieder auf. „Was soll ich sagen, du bist mit über 280 km/h in die streckenbegrenzung gefahren." sagte ich ihn und wusste jetzt wäre er sauer. „Ach und Lance nicht oder wie? Warum durfte er nur ins Medical Center und ich gleich ins Krankenhaus?" und dies war der Punkt, an dem ich seinen Kopf gerne mit ein paar km/h gegen die Wand gedonnert hätte.

„Weil du praktisch das sandwich warst, Er ist dir so dermaßen in die Seite, während die Begrenzung auf der anderen Seite war." gab ich ruhig von mir, nahm Ana auf denn Arm, die wegen Robert ein bisschen Angst bekommen hatte.

„Er ist doch schuld, hätte er früher gebremst, wäre er mir nicht reingefahren." ja er hatte recht, die Schuld lag bei Lance, hatte ich den Moment mir selber nochmal angesehen, während ich mich umzog.

„Eine Nacht Robert, morgen kannst du raus und dann ist alles gut." sagte ich und strich Ana über denn Kopf. „Ich lasse sie hoch bringen, dann können sie dies auf dem Zimmer ausdiskutieren." sprach der Arzt.

Das Robert auf dem weg nach oben weinte, sah ich auch wenn ich hinterher lief und Ana sich an mich gedrückt hatte. Es tat mir auch wirklich leid, er hatte echt immer Pech, er zog alle Krankheiten an, die Ana irgendwoher mitschleppte, das zweite mal im Krankenhaus, seit wir zusammen waren.

Als das Bett ordentlich in dem Raum stand, drehte er uns denn rücken zu, was mir wirklich weh tat. Ich konnte ihn nicht so sehen, er war alles für mich und ich würde alles tun, damit es nicht so wäre, aber man konnte es nicht ändern.

Ich setzte mich auf die Bettkante, auf Höhe seines Hinterns und legte ihm eine Hand auf denn rücken, ca mittig. Ana bemerkte dass Robert weinte, weshalb sie von meinem Schoß auf das Bett kletterte und Robert eine ihrer kleinen Hände auf die Schulter legte. Sie hatte sich einfach erschrocken, weil er unten in der Notaufnahme etwas lauter wurde, aber wirklich Angst vor ihm hätte sie niemals.

„Papa nicht weinen." sagte sie leise, was es aber nicht besser machte und er wieder komplett anfing. Ana sah wirklich verzweifelt zu mir, weshalb ich ihr die Hand hielt, damit sie ohne Probleme über Robert klettern konnte und sich vor ihn legte. Er zog sie an sich, weinte einfach alles raus.

Ich legte mich hinter ihn, meine Arme schlag ich um seinen Bauch und gab ihm einen beruhigenden Kuss in denn Nacken. „Besser." fragte ich leise, als er ruhiger wurde. Er nickte leicht und zog sich die Nase hoch.

Als Ana müde wurde, sagte Robert von sich aus, dass wir los sollten. Er hatte wirklich damit zu kämpfen, wie auch schon beim 1. mal, aber heute sagte auch Ana, dass sie nur schlafen geht und morgen wieder kommt.

Ich besorgte Ana bei McDonald's noch was zu essen, welches sie auch ausnahmsweise im Leihwagen essen durfte. Im Hotel steckte ich sie schnell ins Bett, bevor ich mich mit meinem Ingenieur und Frederic zusammen setzte, um dass rennen nochmal zu analysieren.

Immer wieder war ich allen dankbar, dass sie es uns so einfach machten als Familie. Sie hatten mich nach dem Rennen einfach gehen lassen, ohne Widerspruch. Ich musste einfach zu meinem Mann, alleine wegen Ana.

Als ich selber im Bett lag, wurde mir mal wieder bewusst, wie schnell was passieren konnte und es für mich die schlimmsten Momente waren, in denen ich nicht wusste, was mit ihm ist. Auch ich verdrückte einige Tränen, einfach weil mir die Vergänglichkeit wieder mal bewusst wurde.

Jeder von uns ist nur eine gewisse Zeit auf Erden, was einem zu wenig bewusst ist und man deshalb zu wenig genießt. Trotzdem war ich froh, dass es Robert bis jetzt gut ging und er hoffentlich morgen Abend wieder mit nach Hause konnte. Unruhig schlief ich irgendwann ein, mit einem Pulli von Robert im Arm.

Ich hatte das Wochenende gestern Abend schon abgeschlossen, weshalb ich heute frei hatte. Nachdem Ana und ich gefrühstückt hatten, fuhren wir direkt zu Robert. Ihm schien es gut zu gehen, außer dass ihm alles weh tat, was aber nach so einem Aufprall normal war.

Schnell waren wir auch wieder aus dem Krankenhaus raus und auf dem Weg zum Hotel. Wir mussten um 16 Uhr auschecken, die Zeit wollten wir einfach als Familie nutzen.

Wir kuschelten uns ins Bett, machten einen Film an, denn Ana gespannt zusah, während sie sich an Robert kuschelte. Ich glaube sie hatte darunter wirklich gelitten, als sie merkte, dass es ihm nicht gut ging und hatte wirklich Angst um ihren Vater. Ich packte irgendwann alles zusammen und weckte dann die beiden, die eingeschlafen waren. Robert hatte noch ein Schmerzmittel bekommen, damit ihm der Körper nicht so weh tat, welches ihn wohl sehr müde machte.

Am Flughafen angekommen, brachte ich schnell denn Schlüssel vom Auto weg, bevor ich unsere Koffer abgab. Lange flogen wir nicht, was wirklich gut war. Meine Mutter holte uns ab, da sie uns auch zum Flughafen gefahren hatte.

„Oh Rob, wir haben uns so sorgen gemacht." sagte sie, als sie ihn an sich zog, worauf er kurz schmerzerfüllt aufstöhnte. „Tut mir leid, oh Gott. Ich bin so froh, dass du soweit gesund bist." sie hatte sich wirklich Sorgen gemacht, man merkte es ihr an.

Sie hatte uns etwas zu essen gekocht, welches wir nur aufwärmen mussten. Nachdem essen, stellte ich nur alles in die Küche, da würde ich mich morgen drum kümmern. Ich wollte lieber noch etwas Zeit mit denn beiden verbringen, es gab einfach wichtigeres im Leben, als dreckiges Geschirr zu spülen, oder überhaupt denn Haushalt zu machen.

Wir spielten mit ihrer Puppe, auf dem Sofa. Ana wurde kaum müde, aber als es soweit war, brachte ich sie ins Bett. Robert ging duschen, in der Zeit. Als Ana schlief, sprang ich auch schnell drunter und begab mich dann zu ihm ins Bett.

„Ich hatte so Angst." sagte ich, als er sich an mich drückte. „Warum?" Er blickte zu mir auf. „Als ich das Auto erkannt hatte, bekam ich schon Panik und dann sah ich Nikita irgendwo hinter mir fahren. Ich hatte gesehen, dass noch niemand ausgestiegen war, ich konnte auch denn Helm nicht erkennen. Ich hatte einfach Angst, dass es schlimmer gewesen wäre." das ich der war, der Tränen vergoss war selten, aber nicht aufzuhalten, nicht in dem Moment.

Robert strich sanft über meine Wange, küsste mich danach. „Hey babe, mir geht es gut. Ich bin hier, bei dir und du wirst mich nicht mehr los. Ich habe ja gesagt, ein Versprechen dir gegeben, zu einem Leben mit dir, ein uns und das werde ich nicht einfach so brechen." hauchte er und küsste mich wieder.

Lange küssten wir uns einfach, fuhren mit denn Händen über denn Körper des anderen. Ich musste mich einfach vergewissern, dass er noch komplett ist, dass alles da ist, wo es sein sollte.

Irgendwann spürte ich, dass das eine auf jeden Fall noch da war. Robert war erregt, aber ich nicht weniger. Da ich wusste, er konnte sich nicht so gut bewegen, half ich ihm beim ausziehen und zog mich selber aus.

Ich drehte ihn auf denn rücken, küsste ihn liebevoll und fuhr weiter mit meinen Händen über seinen Körper. Ich verwöhnte ihn mit meinem Mund, über denn ganzen Oberkörper, bis ich in seinem Schritt ankam.

Weil ich ihm doch nicht zu viel zumuten wollte, brachte ich ihn auch mit dem Mund, zur Erlösung, bevor ich zu ihm hoch rutschte, ihn küsste und mich selber mit wenigen Handgriffen selbst erlöste.

„Na toll, ich war gerade duschen." grinste er, als er wieder genug Sauerstoff bekam. „Ich mach das schon." zwinkerte ich und säuberte meine Hinterlassenschaften auf ihn, mit meiner Zunge und Mund.

Er fing meine Lippen wieder ein, als ich mich neben ihn legte. „Ich liebe dich." sprach ich leise und zog ihn wieder vorsichtig an mich. „Ich liebe dich auch und danke, dass habe ich gebraucht." grinste er.

Er war echt unersättlich, wobei das letzte mal auch viel zu lange her war. Während wir bei rennen waren, ging es sowieso kaum, nur wenn jemand anderes dabei war, bei dem Ana schlief.

Sex war mit ihm aber auch jedesmal aufregend, genauso auch wenn wir nur unsere Münder oder Hände benutzten. Er wusste genau, worauf ich stand und ich worauf er stand. Alleine dies machte wirklich viel aus und machte uns aus.

Sex war wichtig, Zweisamkeit war wichtig. Wenn man dies nicht hätte, würde man manchmal nur nebeneinander her leben. Gerade diese intimen Momente, zeigten einem manchmal, wie wichtig die andere Person ist. Ich liebte aber auch alles mit ihm, sei es nur kuscheln, oder spielen mit Ana zusammen.

Ich war so glücklich und stolz auf unsere Familie, wir waren zusammen einfach besser, als alleine. Robert und ich ergänzten uns super und Ana machte uns komplett, wobei auch endlich die Zeit gekommen wäre, wo wir uns vielleicht mal mit Adoptionsunternehmen in Verbindung setzten konnten.

Der Wunsch nach noch einem kleinen Wunder, ist die letzten Wochen ins Unermessliche gestiegen. Sogar Ana fragte, ob sie einen kleinen Bruder haben könnte. Sie wollte unbedingt einen Bruder, wo sie gehört hatte, dass meine Schwester einen Jungen bekommen sollte.

Lange wäre es nicht mehr, es könnte sogar jeden Tag soweit sein. Ich hoffte ja wirklich, dass es schnell ging und Robert, Ana und ich dann zuhause waren. Es wäre wirklich schade, wenn wir in dem Moment irgendwo anders auf der Welt waren, wenn ich zum ersten Mal Onkel werden würde.
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