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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
7
Alle Kapitel
115 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
13.07.2021 2.218
 
Ich hoffe ihr werdet dieses Kapitel auch lesen können auf der Arbeit ist der Empfang doof und ich habe die 3. Spätschicht dieses Jahr ich mag Spätschicht, aber doch nicht wenn ich tägliche Updates machen möchte

Hoffe euch gefällt dieses zwischengeschobene Kapitel ❤️

Mick

Robert war verrückt, aber dies liebte ich an ihm. Einfach einen Urlaub buchen, weil ihm das Wetter auf die Nerven ging und er auch keine Lust auf die Bagger im Vorgarten hatte. Er war halt wirklich extrem verrückt, in solchen Dingen.

„Willst du es dann gleich abholen, oder wenn du Blumen gießt?" fragte ich meine Mutter, der ich gerade von unseren Plänen erzählt hatte. „Ich komme nochmal vorbei später, bevor ich Ana 15 Tage nicht sehe, ist es mir lieber." sagte sie. „Ok, bis später." sagte ich noch und legte auf.

„Nein Ana, ein Kuscheltier." hörte ich Robert, der bei ihr im Ankleidezimmer auf dem Boden saß und ihren Koffer packte. Ana kam mir beleidigt entgegen und schmiss denn Tiger in die Ecke. „Sie ist heute echt ein Monster." grummelte er und legte ein Stapel Shirt in denn Koffer. „Ja das stimmt." sagte ich und blickte Ana hinterher, die aus ihrem Zimmer verschwand.

Immer wenn sie beleidigt war, ging sie in unser Schlafzimmer und legte sich dort auf das Bett. Heute war aber wirklich nicht ihr Tag, meckerte schon, dass sie einen Pulli anziehen sollte und nicht ein Kleid, es gab heute nur Tee und keinen Kakao, weil die Milch leer war. Sie bekam ein normales Brötchen und keins mit Körnern. Ich hatte sie umgezogen, als sie in die Hose gemacht hatte und nicht Robert, der mit Günther am telefonieren war. Sie wollte mit Sandalen zum See, als ich mit Angie spazieren wollte, trotz 20 cm Schnee. Angie wollte sie auch nicht wieder zu Oma bringen, da es ja unser Hund ist, der aber noch bis der Garten fertig war, bei ihnen wohnte. Sie sollte in ihrem Zimmer spielen und durfte kein Film schauen und jetzt durfte sie auch nur ein Kuscheltier mit in denn Urlaub nehmen.

Durch und durch ein gelungener Tag mit klein Ana, unsere Diva. Als ich einen Knall hörte, sah Robert schon bedrohlich auf, denn seine Geduld war gerade wirklich am Ende. Ich ging rüber und sah dann Ana die die Wasserflasche, die auf Roberts Nachttisch stand durch die Gegend geworfen hatte und gerade dabei war, auch sein tablet in die Hand zu nehmen.

Aus der Flasche lief Wasser aus, da sie wohl sehr doof gefallen war. „Anastasia!" sagte ich sauer und lauter, ging zu ihr rüber. Ich nahm das tablet aus ihrer Hand und hob sie auf meinen Arm. Sie weinte und schrie, schlug um sich. Woher sie dies hatte, wenn sie sauer war, wussten wir nicht, es lag wohl an einer trotzphase , wenn man dem Arzt glauben mag. Meine und auch Roberts Mutter hatten aber von ähnlichen Dingen, die wir getan haben gesprochen.

Ich holte ein Tuch, machte das Wasser weg. „Guck mal, dass geht nicht. Du kannst nicht einfach etwas durch die Gegend schmeißen, das geht kaputt." erklärte ich, in einem ruhigen Ton.

Sie währte sich zwar nicht mehr, aber weinte immer noch. Robert sah kurz vorbei, ging aber direkt wieder, weil Ärger reichte von einer Person schon. Ana war eigentlich ein wirklich liebes Mädchen und nett, aber die konnte auch anders, war launisch und eine richtige Diva.

Ich legte mich danach mit ihr auf das Bett, meine Mutter hatte irgendwas von Nachmittag erzählt, also würde sie nicht in denn nächsten Minuten hier auftauchen. Ana weinte noch etwas, kuschelte sich aber an meine Brust, wo sie drauf lag, schlief so dann ein.

„Ich bin fertig." sagte Robert, als er leise in das Schlafzimmer kam. „Das ist gut, meine Mutter kommt später, holt das Obst und das Fleisch ab, dann müssen wir es nicht einfrieren und wegwerfen." sagte ich und schaute ihn dabei zu, wie er sich neben mich legte und Ana über denn Kopf streichelte.

„Manchmal könnte ich sie echt auf denn Mond schießen." sagte er leise und ich nickte ihm zu, da ich es selber auch so empfand. „Trotzdem liebe ich sie." hing er dran. „Ist doch normal, ist bei Eltern und Geschwistern doch auch nicht anders." sagte ich und zog ihn an meine Seite.

Wir genossen die Stille, während Ana schlummerte. Als sie wach wurde, lächelte sie, da wir beide mit ihr hier lagen. „Bist du wieder lieb?" fragte ich sie und bekam einen dicken Schmatzer von ihr, Robert aber auch.

Wir gingen gemeinsam nach unten, wo Robert mit ihr im Wohnzimmer spielte und ich noch etwas Haushalt machte. Meine Mutter kam gegen 17 Uhr vorbei, hatte Kuchen mitgebracht, denn sie gekauft hatte, als sie dachte, sie wäre früher hier.

Wir verbrachten noch eine knappe Stunde mit ihr, bevor sie mit unseren frischen Lebensmitteln verschwand. Ana badeten wir nochmal und zogen ihr was bequemes an, bevor wir das Auto packten und uns auf dem Weg zum Flughafen machten.

Die Reise war wirklich lange, wir waren alle Tod müde als wir ankamen. Robert hatte ein schönes Haus ausgesucht, genau am Strand, ruhig und keine Nachbarn in der Nähe. Wir hatten schon an der Rezeption essen bestellt, bevor wir mit einem kleinen Auto zu diesem Haus gefahren wurden.

Robert hatte nur Anas Koffer auf gemacht, sie hatte sich direkt ihr sandspielzeug geschnappt und draußen hingesetzt und angefangen zu buddeln. Ich half Robert, alles auszupacken, bevor das Essen ankam. Wir saßen draußen, auf der kleinen Holzterasse, es war früher Abend, aber müde waren wir wirklich durchweg alle.

Ana wollte freiwillig nach dem Essen schon schlafen, weshalb wir sie hinlegten, in einen der zwei Schlafzimmer. Robert und ich setzten uns noch auf die Terrasse und sahen der untergehenden Sonne zu, redeten und tauschten immer mal kurze Küsse aus.

Ana wollte am nächsten morgen, noch vor dem Frühstück, welches uns schon gebracht wurde schwimmen. Ich ging mit ihr ins Meer, wo sie etwas planschen konnte. Nach dem Frühstück war Robert dann dran, der aber nicht begeistert war, weil ihm das Wasser wohl zu warm war.

„Schweiz zu kalt, hier alles zu warm. Das nächste mal fliegen wir auf die Balearen oder so, da ist es ca 15 grad, die Mitte." lachte ich, als er schon wieder getrocknet bei mir ankam und jammerte, dass es ihm zu warm war. „Spanische Inseln, hätte ich auch selber drauf kommen können." sagte er genervt und ließ sich auf die liege neben mich fallen.

Als Ana schlief, gingen Robert und ich gemeinsam nochmal ins Meer, benahmen uns wie Kinder, spritzten uns nass, tauchten uns unter, bis wir irgendwann knutschend aneinander hingen, ich hatte meine Beine um ihn geschlungen.

„Denk dran, wir haben kein Babysitter." grinste er, als er meine Erregung spürte. „Heute Abend, wenn sie schläft." grinste ich.

Denn Nachmittag verbrachten wir auch entspannt zu dritt, spielten viel mit Ana, die es genoss, die Aufmerksamkeit von uns beiden zu bekommen.

Wir achteten ja schon drauf, dass sie gerade in der Saison nicht zu kurz kam, aber man spürte schon, dass sie es dann sehr genoss, wenn wir viel viel mehr Zeit für sie hatten.

Pommes mit Nuggets gab es für uns alle zum Abendessen, Ana hatte gestern beschlossen, thailändisch wäre nicht ihrs und sie brauchte was ‚normales' zu essen und das für uns alle.

Robert war verschwunden, als ich wieder rauskam, nachdem ich Ana schlafen gelegt hatte. Er kam knappe 10 Minuten später wieder, mit vier Flaschen Bier in der Hand. „Die mussten echt erst kaltes Bier suchen, die hatten nur warmes." sagte er und setzte sich neben mich. „Die sind jetzt auch nicht unbedingt die Bier Trinker hier." lachte ich und gab ihm einen Kuss.

„Ich habe nachgedacht." sagte ich leise, als ich seine Hand in meine nahm und auf das Meer vor uns blickte. „Worüber?" er strich leicht mit einem Finger über meinen Handrücken.

„Wir sollten wenn wir es wollen, vor der Sommerpause heiraten, also noch vor der Saison." Ich blickte zu ihm rüber und sah sein überraschtes Gesicht. „Willst du mitten in der Saison, eine Feier planen. Ich nicht unbedingt, wir haben beide neue Teams, müssen und an alles gewöhnen und wollen Ana auch noch gerecht werden." erklärte ich, was er nickend bestätigte.

„Dann sollten wir uns aber beeilen, mit dem planen. Direkt anfangen, wenn wir wieder zuhause sind." lächelte er und küsste mich liebevoll.

„Wir bekommen dass hin, unsere Familien werden uns schon unterstützen." sprach ich liebevoll und genoss die nächste halbe Stunde mit ihm. Das zweite Bier war schon leicht warm, aber es ging noch.

Robert kam auf meine liege und setzte sich auf meinen Schoß. „Wir wiederholen Malediven garantiert nicht." lachte ich und zog ihn an mich. „Irgendwie war es aufregend, aber dass hatte ich selber nicht vor." gab er von sich und küsste mich.

Wir hatten es zum Glück ins Schlafzimmer geschafft und uns geliebt, dies aber viel zu lange, weshalb wir beide noch nackt waren, als Ana morgens vor dem Bett stand.

Damit Robert Zeit zum Wachwerden hatte, stand ich auf, griff meine Shorts, die ich zum schwimmen hatte und zog sie mir über. „Ist warm." sagte Ana, was ich erst nicht verstand, sie aber darauf hinaus wollte, dass ich nackt war. „Ja es ist warm, lass uns etwas schwimmen gehen und Papa wach werden lassen."

Zum Glück versteht ein zweijähriges sowas nicht und kann nicht eins und eins zusammen zählen. Ich ging mit Ana nach draußen und etwas im Wasser spielen, bis Robert auch endlich wach war und zu uns kam.

Ana nahm dann Robert in Beschlag, weshalb ich schon mal das Frühstück ausräumte, was uns jeden Morgen gebracht wurde. Wir fuhren auf eine andere Insel, sahen uns dort um.

In denn restlichen Tagen gingen wir auch in ein Schwimmbad, was wirklich auch gut für Kleinkinder war. Ein bisschen bummeln, auf einer anderen Insel. Wir haben eine Bootstour gemacht, Ana sah diese Pinken Delfine, die es hier gab und war glücklich. (Die gibt es erstaunlicher Weise wirklich in Thailand.)

Ich nahm ja schon mehr Farbe an als Robert, bei dem eine schöne Bräune echt lange dauerte, aber Ana macht mir Konkurrenz. Wir cremten sie mehr ein, als das sie gefühlt spielte, aber wir hatten bei der Sonne wirklich Angst, dass sie sich verbrannt. Es dauerte nur 4-5 Tage und sie war echt braun geworden. Eine Sache, die sie wohl nicht von Robert hatte.

Trotzdem wurde sie bei der Sonne von denn Haaren her noch heller, genauso wie Robert und auch ich. Ihre goldblonden Haare, die gleichen wie von Robert, wurden recht hell blond, bei ihm sah es aber auch so aus, Genau wie auf denn Malediven.

Am letzten Abend gingen wir noch in ein Restaurant, welches auf unserer Insel war, wo wir wohnten. Einmal waren wir erst hier, hatten die Abende lieber zu dritt verbracht.

Ana freute sich auf zuhause, sie fand es schön hier, aber vermisste ihr Zimmer und die Pferde. Man kann der kleinen es auch nicht verübeln, sie war durch und durch ein Pferde Mädchen. Ab und zu durfte sie auf einem sitzen, meist mit meiner Mutter zusammen und langsam reiten.

Das pony von Gina, putze Ana schon wirklich toll, kam auch fast überall dran, durch die kleine Größe. Ich glaube wir hatten sie wirklich ans reiten verloren, aber sie sollte tun was sie liebte.

Robert und ich gingen auch sehr früh, direkt nach dem Sonnenuntergang ins Bett, Wollten ausgeschlafen sein, für die lange Reise. Früh morgens müssten wir schon los, das hatte Robert nicht bedacht, als er gebucht hatte, aber es war auch nicht schlimm.

Als wir endlich zuhause waren, ging Ana sofort in ihr Zimmer, nachdem sie von mir hochgebracht werden wollte. Robert kümmerte sich sofort um die Wäsche, während ich nochmal einkaufen fuhr.

Für heute kaufte ich einfach TK Pizzen und kleine für Ana, damit wir nicht mehr kochen mussten. Ab morgen wollten wir endlich wieder mit Sport anfangen, der Urlaub hatte wirklich zugeschlagen, auch die Feiertage davor.

Als ich zuhause ankam, ging ich von der Garage erstmal in die Waschküche, wo Robert in einem Berg aus Wäsche am Boden stand. „Es waren doch nur zwei Wochen, wie zum teufel konnten wir das hinbekommen, trotz hauptsächlich, schwimmkleidung?" verzweifelt blickte er mich an, startete aber die nächste Maschine und denn Trockner gleichzeitig und half mir dann alles hoch zu tragen.

Er sah kurz nach Ana, als ich die Einkäufe in denn Vorratsraum räumte. „Also für sie müssen wir nichts machen." lachend kam er zu mir. „Ok." grinste ich. „Mitten auf dem Teppich, ich habe sie ins Bett gelegt." sprach er und half mir dann.

Da Ana nicht da war, machten wir es uns auf dem Sofa bequem und schauten beim Essen einen Film. Wir telefonierten noch mit meiner und danach mit seiner Mutter, erzählten ihnen von unseren Plänen, bevor wir schlafen gingen. Wir würden uns morgen früh direkt um einen Termin beim Standesamt kümmern, kirchlich wollten wir beide nicht. Alles viel zu groß auch nicht, lieber nur die wichtigsten Menschen um uns haben, wenn wir heiraten.

Wir waren uns da wirklich einig und das war wirklich schön. Wir wollten nichts in die Öffentlichkeit treiben und dies würde mit einer kleinen Hochzeit auch besser sein.
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