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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
8
Alle Kapitel
116 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.07.2021 2.274
 
Wow brillante Überschrift des Kapitels ich habe noch kein Wort für morgen geschrieben ich wollte mir nur kurz auf das Sofa setzten und ja dann bin ich eingenickt

Viel Spaß ❤️


Mick

Robert musste dringend in die Academy, weshalb ich mit Ana kurz in die Stadt fuhr. Sie brauchte für denn Urlaub noch Sommerkleidung und ich hoffte wirklich was zu finden.

Im Winter war es doch recht schwer, aber ich hatte wirklich ausreichend Shirts und kurze Hosen für sie gefunden, auch einen Badeanzug und ein Sonnenhut.

In einem Kaufhaus, schaute ich noch, wie mit Robert abgesprochen nach 2-3 Büchern, die für sie altersentsprechend waren. Der Flug wäre lang und sie brauchte Beschäftigung. Bücher mochte sie, schaute sich gerne die Bilder an. Ich fand auch schöne, mit Pferden und auch anderen Tieren.

In der Spielzeug Abteilung fand ich für ihre Puppe einen Badeanzug, eigentlich eine süße Idee, weshalb ich es auch gleich mitnahm, genauso wie ein Kuscheltier Pferd, welches sie anlächelte.

Jetzt müsste ich es nur schaffen, dass Robert nicht bemerkte, dass es neu war, aber er war eigentlich auch immer schnell besänftigt, wenn er sah, dass es Ana schön fand.

Zum Abschluss holte ich Ana noch ein Brötchen, da sie nicht viel gefrühstückt hatte und quengelig wurde. Wir fuhren noch an einen Supermarkt ran und kaufen Kleinigkeiten, dass wir bis zum Urlaub wenigstens noch etwas zu essen hatten.

Morgen hatten wir denn Termin beim Amt um 10 Uhr, ich war irgendwie aufgeregt, aber freute mich, dass Ana dann endlich richtig meine Tochter sein würde.

Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich ein Kind mit Robert hätte, ich glaube ich hätte einen Besen gefressen. Heute war ich wirklich einer der glücklichsten Menschen, der Welt.

Zuhause angekommen, legte ich Ana ins Bett, da sie müde war und wir schon 13 Uhr hatten. Ich rief meine Mutter an, machte währenddessen denn Haushalt. Viel war es nicht, da wir ja gestern erst wieder gekommen waren, aber die eineinhalb Wochen, hatte die Wohnung sich doch gut alleine zugestaubt.

Bis Ana wach wurde, ging ich duschen, schaute Fernseher und hing am Handy. Sie schlief recht lange, aber irgendwann hörte ich sie nach mir rufen. „Dadiiii!" schrie sie, als ich ihr Zimmer betrat.

Ich nahm sie auf denn Arm, fühlte an ihrem Po, merkte aber, dass sie keine neue Windel brauchte, weshalb ich ihr ihre Flasche gab und sie etwas trinken konnte. Ich spielte mit ihr etwas, bis wir die Wohnungstür aufgehen hörten. „Dada haus!" rief Ana und krabbelte schnell in denn Flur.

Ich ging ihr hinterher und blickte in Roberts genervtes Gesicht, was aber wegen Ana ein kleines Lächeln auf denn Lippen hatte. „Alles gut?" fragte ich ihn. „Echt ein scheiß Tag, wie hätten viel früher fertig sein können, aber er war nie zu Frieden." gab er von sich und zog sich die Schuhe aus.

„Ich habe Nudeln mitgebracht." sagte er und nickte zur Kommode, wo asiatische Nudel Päckchen standen. Wir aßen gemeinsam und legten uns zu dritt aufs Sofa, wo wir denn Fernseher laufen ließen und zusammen kuschelten.

Ana war um 19 Uhr schon so müde, dass sie selber sagte sie würde gerne heia machen. Robert machte sie bettfertig, während ich ihr Bett schon mal fertig machte.

„Woher ist das Pferd?" hörte ich Robs stimmt, als sie ins Zimmer kamen. „Ähh... hat sie doch schon länger." sagte ich und blickte zu ihnen. „Mick! Wir haben schon so oft drüber geredet." sagte er und gab Ana einen Kuss, legte sie dann ins Bett.

Nachdem ich Ana auch ein Kuss gegeben habe, gingen wir ins Wohnzimmer. „Mal ehrlich, du kannst ihr nicht alles in denn arsch Schieben! Sie hat so viel Mist und das in ihrem Alter!" fing er an, als ich noch nicht ganz im Raum war.

„Entspann dich, es ist doch nur klein." sagte ich und wollte auf ihn zugehen. „Entspannen? Mensch Mick, es war gerade erst Weihnachten, sie hat bald Geburtstag. Es ist einfach zu viel, sowas muss nicht sein." zickte er mich an.

„Tu nicht so, als wärst du besser. Wenn du irgendeinen Mist für dich siehst, kaufst du es dir auch!" gab ich jetzt genervt von mir. „Weißt du was, lass gut sein, mir ist das zu doof." sagte er und ging in denn Flur.

Ich lief ihm ins Schlafzimmer hinterher, „was stellst du dich jetzt so an?" fragte ich und beobachtete ihn, wie er sich Anziehsachen zusammen suchte. „Ich stell mich an? Überleg doch mal, bevor du was tust. Ana hat genug, du brauchst dich nicht dauerhaft bei ihr einschleimen." sagte er und drückte mich von der Tür weg.

„Einschleimen? Was ist denn jetzt falsch? Ich will ihr was gutes tun, wenn sie sich darüber freut, dann ist das doch schön." ich lief ihm hinterher. „Lass mich einfach, ich gehe jetzt duschen und dann schlafen." grummelt er und knallte die Badezimmertür vor meiner Nase zu.

Diva, was stellt der sich so an. Ich ging in die Küche, trank einen Schluck und fing dann doch noch an, das Besteck zu spülen, welches wir fürs Abendessen gebraucht hatten. Irgendwas musste ich tun um runter zu kommen.

Ich hörte irgendwann das Wasser ausgehen und einige Minuten später, wie Rob das Bad verließ. Er tauchte in der Küche auf, ignorierte mich aber. Er öffnete denn Kühlschrank und holte sich eine Flasche Wasser heraus und wollte wieder gehen.

„Willst du mich jetzt die ganze Zeit ignorieren?" fragte ich genervt. „Was erwartest du Mick? Das ich freudestrahlend in deine Arme falle, weil du unsere Tochter verwöhnst?" er trank einen Schluck und stellte die Flasche auf die Arbeitsplatte.

„Das du auch mich verstehst. Ich hätte niemals gedacht überhaupt ein Kind zu haben, dann lass mich doch glücklich damit sein und ihr eine Freude machen." ich hoffte mal auf ein bisschen Verständnis von ihm.

„Ich will aber nicht, dass sie verwöhnt wird von uns. Dafür hat sie unsere Eltern und Geschwister. Willst du ihr, dass ganze Leben alles in denn Arsch Schieben? Sie weiß doch jetzt schon, dass sie alles von dir bekommt. Versteh es doch endlich mal!" Robert wurde wieder lauter.

„Dann Versuch endlich mal mich zu verstehen! Ich bin doch einfach nur glücklich und würde alles für sie tun. Du stellst mich da als wäre ich ein idiot!" jetzt wurde auch ich wieder lauter.

„Ich stell dich wie ein idiot da? Du kannst mich echt mal, werd wieder normal, dann können wir drüber reden." murmelte Robert entnervt und fuhr sich durch die Haare.

„Jetzt bin ich unnormal oder wie?!" Er machte mich gerade so wütend, aber er selber war es auch. Robert war einer dieser Personen, die Wut ausgleichen, in dem sie weinten. Er war kein aggressiver Mensch, wenn er sauer war, auf sich oder auf andere, weinte er einfach. Dies hatte ich schon gelernt, als wir uns kennenlernten.

Tränen sammelten sich in seinen Augen, er griff zur Flasche, wollte die Küche verlassen. Ich hielt ihn aber am Handgelenk fest und zog ihn zu mir. „Können wir das jetzt klären? Ich habe keine Lust die halbe Nacht wach zu liegen nur weil wir es nicht geklärt haben. Das hatten wir schon mal." sagte ich und sah ihm in die Augen.

Wir hatten schonmal einen nicht so tollen Streit abends, wegen einer Kleinigkeit. Wir haben beide die halbe Nacht nicht geschlafen. Robert im Wohnzimmer und ich im Bett. Ich denke wir sind schon ein harmonisches Paar, aber wenn es mal knallt, dann richtig. Wir konnten uns gut anschreien und keiner wollte nachgeben. Ich konnte ihn aber auch nicht so fertig sehen, weshalb ich es jetzt geklärt haben wollte.

Robert sah mit seinen feuchten Augen auf und blickte mir tief in die Augen. Plötzlich drückte er mich gegen die Arbeitsplatte und seine Lippen auf meine.

Er schlang seine Arme um mich und drückte seinen Körper näher an meinen. Fordernd küsste er mich, ließ mir keine Zeit, Luft zu holen. Erst als es garnicht mehr ging, löste er sich ein Stück und sah mir mit Verlangen in die Augen.

Ich konnte garnicht so schnell gucken, wie er mir meinen Hoodie über denn Kopf zog und mich wieder verlangend küsste. Seine flinken Finger, lösten denn knoten meiner Jogginghose und er fuhr mit seinen Händen hinten rein, um sie auf meinem Po liegen zu lassen.

„Ich brauch dich gerade." keuchte er, als ich meine Hände in seine Unterhose fahren ließ. Mehr hatte er nicht an, außer diese und einem Shirt. „Und ich dich." stöhnte ich auf, als er einen Finger durch meine Spalte fahren ließ.

Robert griff nach meiner Hand, die ich gerne entgegen nahm und ließ mich von ihm ins Schlafzimmer ziehen. Schnell verloren wir unsere restliche Kleidung und wälzten uns über das Bett.

„Ich habe keine Lust auf lange Vorspiele." brummte ich, als er anfing einen Finger in mich zu schieben. „Ich auch nicht, aber ich will dir auch nicht weh tun." sagte er und führte gleich einen zweiten ein, weil der erste ohne Probleme ging.

In Rekordzeit hatte er mich vorbereitet und präparierte sich mit Gleitgel. Er setzte sich an, ich konnte aber nicht mehr warten, weshalb ich meine Beine um ihn schlang und ihn in mich drückte.

Als er komplett in mir war, stöhnten wir beide laut auf, sahen uns aber von Anfang an in die Augen. Seine Augen waren so dunkel und strahlten verlangen aus. Ich konnte dieses liebevolle Gerade nicht, was ich ihm auch sagte. Er sollte mich einfach nur hart durchnehmen.

Er tat es auch, liebte mich, so wie er es selten tat. Es war immer leidenschaftlich, nicht immer Blümchen mäßig, aber manchmal brauchte ich es, wollte das er mich einfach nur besinnungslos nahm. Gerade wenn wir uns mal gestritten hatten, war es dies was ich brauchte.

Ohne das Zutun unserer Hände, entlud ich mich in einer ordentlichen Menge über meinen Bauch, selbst Robert bekam etwas ab. Zwei, drei Stöße später, entlud sich er sich, tief in mir.

Schwer atmend kam er auf mir zum liegen, sah mir aber weiter in die Augen. „Ich liebe dich." sagte ich und strich ihm eine verschwitzte Strähne aus der Stirn. „Ich liebe dich auch." antwortete er lächelnd und küsste mich.

Nachdem er sich von mir gerollt hatte, machte er uns notdürftig sauber und legte seinen Kopf auf meine Brust. „Wenn das immer so endet, kannst du Ana kaufen was du willst." grinste er. „Ich verstehe schon was du meinst, es tut mir leid." sagte ich und küsste ihn nochmal.

„Morgen endlich." lächelte er und machte es sich auf meiner Brust wieder bequem griff nach der Hand, die auf der anderen Seite meines Körpers lag und verschränkte unsere Finger. „Ja endlich." hauchte ich und zog ihn fester in meine Arme. „Schlaf gut Schatz." sagte er und gähnte kurz auf. „Du auch." gab ich lächelnd von mir und schloss meine Augen.

Die Nacht war recht kurz, Ana wurde immer wieder wach. Beim ersten Mal schlüpfte ich nur kurz in eine Unterhose. Beim zweiten Mal tat es mir Robert gleich, bis ich beim dritten Mal Ana einfach zu uns holte.

Um 6:30 Uhr war sie wach und fit. Damit Robert wenigstens noch etwas schlafen konnte, stand ich mit ihr schonmal auf und setzte sie in die Badewanne. Wie man so früh ein Bad unter Wasser setzten kann und so viel Motivation hatte, fragte ich mich immer wieder.

Ich föhnte ihr die Haare, zog sie an und ließ sie dann kurz in ihrem Zimmer spielen, während ich mich anzog. Ich ging mit ihr zum Bäcker und besorgte etwas zum Frühstücken.

Zuhause angekommen, kam Robert gerade aus dem Schlafzimmer und konnte Ana gerade so auffangen, die auf ihn zulief. „Morgen Maus." murmelte er und sah dann zu mir. „Du hättest mich auch einfach aufstehen lassen können." lächelte er und gab mir einen Kuss.

„Ich wollte dich aber schlafen lassen, dafür dass du dich so verausgabt hast gestern Abend." Zwinkerte ich lächelnd und nahm ihm Ana ab, damit er auf Toilette konnte, wo er gerade hin wollte.

Ich deckte schnell denn Tisch und begann schonmal für Ana das Frühstück fertig zu machen. Robert kam auch dazu, war aber immer noch verschlafen.

Wir hatten entspannt gefrühstückt, Robert ging sich dann auch duschen, während Ana in ihrem Zimmer Chaos veranstaltete und ich die Teller und so aufräumte.

Ich musste immer noch die Unterlagen unterschreiben, was ich danach tat. Wir fuhren pünktlich los. Der Termin dauerte auch nicht lange. Sie änderten Anas Akten und wir bekamen alle Unterlagen mit, die bestätigten, dass ich Ana adoptierte und sie offiziell meine Tochter ist.

In dem nahegelegenen Park gingen wir spazieren und gegen Mittag noch in einem Restaurant was essen, bevor wir nach Hause fuhren. Ana brachten wir direkt ins Bett, damit sie ausreichend Mittagsschlaf bekam, aber abends auch wieder müde wurde.

Gemeinsam legten wir uns auf das Sofa und machten einen Film an. Robert holte sogar seine Bettdecke, was hieß er war wirklich immer noch müde und würde die Zeit nutzen die Ana schlief.

„Du bist wirklich Anas Vater." lächelte er, als er sich an mich kuschelte. „Ja und ich bin dir so dankbar dafür." flüsterte ich und küsste sein Haaransatz. „Ich bin dir dankbar dafür, dass du trotzdem mit mir zusammen bist und Ana in deinem Leben wolltest. Ich glaube immer noch, dass ich es ohne dich niemals geschafft hätte." sagte er und blickte zu mir.

„Doch, weil du ein toller Vater bist und auch ein toller Freund." sprach ich und küsste ihn mit so viel Liebe, wie ich tief in mir spürte.
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