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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
8
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.06.2021 2.509
 
Zeitsprung, es musste irgendwie sein.

Hoffe es gefällt euch ❤️


Mick

Robert ging es schnell wieder gut, was toll war. Ich konnte ihn nicht leiden sehen. Er konnte auch das nächste Rennen wieder fahren. Jeden Tag mit denn beiden war schön, wir wurden immer mehr zu einer Familie.

Vor 2 Monaten hatte ich meine Wohnung gekündigt, war endgültig hier eingezogen. Die Möbel verschenkte oder verkaufte ich und viele private Dinge waren dort eh nicht mehr, weshalb alles schnell ging.

Für mich sah es gut aus, nur noch ein Rennwochenende, bis ich höchstwahrscheinlich Formel 2 Meister wurde. Ich hatte einen Sitz in der Formel 1 nächstes Jahr bei Haas, was mich unglaublich glücklich machte.

Robert war auch stolz auf mich, dass merkte ich. Er war diese Saison doch etwas abgelenkter, aber ganz so schlecht war es für ihn auch nicht. Callum, Yuki und ich waren alle nah bei einander. Robert hatte denn Kampf noch mit Nikita und Guanyu.

Ich war trotzdem froh, wenn die Saison vorbei war, da ich echt ein paar Wochen Ruhe brauchte. Weihnachten und Silvester würden wir bei meiner Familie verbringen. Roberts Familie feiert Weihnachten nicht wirklich, weshalb sie selber auch meinten, bei meiner Familie, wäre es für Ana schöner.

Silvester wollte Robert unbedingt in der Schweiz sein, weil ich ihn vom Feuerwerk am See erzählt hatte und er es unbedingt selber erleben wollte.

Im Januar würden wir zwei Wochen in denn Urlaub fliegen. Iain und Gina kämen mit, wobei Gina noch nichts von ihrem Glück wusste, da es unser Geschenk an sie war. Malediven waren ihr Traum, hatte sie es bis jetzt noch nicht geschafft dort hinzufliegen.

Sie hat uns so oft unterstützt in denn letzten Wochen, weshalb wir uns schnell einig waren. Gina war wann immer sie nicht selber zu einem Turnier musste, mit zu rennen gekommen und hat sich um Ana gekümmert. Sie war wirklich eine tolle Tante und liebte die kleine so sehr.

Ana war ein Wirbelwind, seit sie krabbeln konnte, war nichts mehr sicher vor ihr. Sie zieht sich überall hoch, tapst auch zwei drei Schritte, bevor sie hinfiel.

Sie hat sich so rasant entwickelt, man konnte garnicht genau verfolgen, wie sie anfing zu Robben, dann zu krabbeln und jetzt fing sie langsam das laufen an. Ich war auch recht früh im laufen lernen, während Roberts Mutter erzählte, er war faul und hat es mit 13 Monaten begonnen.

„Dada" und „Dadi" sagte so schon seit einiger Zeit. Robert ist Dada für sie, ich Dadi. Es ist erstaunlich, dass sie es so auseinander halten kann. Das Kopfschütteln hat sie auch super drauf und weiß genau das es nein bedeutet. Immer mal sagte sie verschiedene Worte, sprach ein Wort nach.

Ich wäre aber begeisterter, wenn sie denn Mund auch mit dem Löffel treffen würde, wie jetzt gerade. Robert hat sich aber auch übertroffen, weißer Pulli und Tomatensauce, als ob da das Lätzchen irgendwas bringen würde.

Robert war in der Academy, noch irgendwelche Unterlagen durchgehen. Wir müssten morgen dann auch packen, für das letzte Rennwochenende. Die Familien von uns beiden kamen, worauf wir uns freuten, haben wir es erst einmal geschafft, alle zusammen zu kommen, an Roberts Geburtstag.

„Och komm schon Maus, so schwer ist es doch nicht." sagte ich zu Ana, da sie selber verzweifelt war, dass nichts in ihrem Mund ankam. Sie blickte gerade an ihr runter, ihrem Essen hinterher.

Ich half ihr, führte mit ihrer Hand gemeinsam den Löffel zum Mund, was sie glücklich lächeln ließ , als sie wieder was zum kauen im Mund hatte.

Bevor ich sie aus dem Sitz hochnahm, versuchte ich die Reste noch von ihrem Schoß zu sammeln, damit sie es nicht verteilte. Ich stellte sie auf denn Boden, wollte nur die Teller hochnehmen, da war sie schon weg. Eine Spur aus Sauce zeigte mir denn weg, in ihr Zimmer. Ich konnte sie gerade noch davon abhalten, auf denn hellen Teppich zu krabbeln.

„Wir sollten dich erstmal sauber machen." lachte ich sie an und setzte sie auf die Wickelkomode. Ich hatte sie schon ausgezogen, wollte dann unten etwas neues rausholen, ich hielt sie mit einer Hand fest, damit sie nicht runterfiel.

Als ich mit neuen Anziehsachen wieder hoch kam, staunte ich nicht schlecht. Wie schnell kriegt sie die Feucht Tücher Pakete mittlerweile leer. Überall lagen sie verteilt auf und neben ihr. Ich sammelte alle ein und tat sie in die Dose, die dafür extra dort stand. Man konnte diese nicht vor ihr retten und damit wir sie nicht wegschmeißen mussten, sammelten wir sie dort drin, da trockneten sie nicht.

„Dada!" schrie sie auf, als die Haustür geöffnet wurde, war dann aber weniger begeistert, als ich ihr denn neuen Pulli über denn Kopf zog. „Hey ihr beiden." lächelte er und kam zu uns. Er drückte uns beiden einen Kuss auf und blickte auf die dreckige Wäsche. „Ich hatte ja schon das schlimmste vermutet, durch die roten Spuren auf denn weg hierhin." grinste er.

„Ne so schlimm ist sie heute nicht." lachte ich und setzte sie dann fertig angezogen auf denn Boden. Sie war anstrengend, aber es war auch schön mit ihr.

Robert machte sich daran denn Boden zu säubern, während ich denn Tisch und ihren Stuhl sauber machte. „Wann musst du nach England?" fragte er mich.

Ich musste noch vor Weihnachten zwei Nächte nach England zu Haas. Termine standen noch an, bevor die Winterpause wirklich los ging. „Am 17. ich schlaf bei Cal." erklärte ich.

„Total doof." murmelte er, weshalb ich ihn in denn Arm zog. „Ja leider, aber es ist zum Glück kein Problem, dass ich weiter hier wohne." sagte ich und er blickte mich überrascht an. Ich hatte es ihm noch nicht erzählt, aber ich hatte Druck gemacht, dass ich meine Familie nicht andauernd lange alleine lassen wollte, war es ja schon doof, nicht mehr mit Robert zusammen zu fahren, wobei er mir beteuerte, jedes Rennen mitzukommen.

„Du bleibst hier?" fragte er glücklich. „Ich habe dir gesagt, dass dies eine Bedingung werden würde. Ich würde Ana und dich niemals so lange alleine lassen." flüsterte ich ihn zu und küsste ihn.

Wir hörten eine Tür knallen, was nichts gutes bedeuten könnte. Robert verließ das Wohnzimmer und ging auf die Suche nach Ana. Ich machte fertig sauber und brachte denn Rest in die Küche.

„Sie hat sich im Bad eingeschlossen." sagte er, als beide in die Küche zurück kamen. Ich grinste sie an und nahm ihn sie ab. „Hast du an die Windeln gedacht?" fragte er als er sich essen auffüllt und in die Mikrowelle stellte. „Ach mist, nein vergessen." sprach ich und sah ihn entschuldigend an. „Alles gut, bis morgen kommen wir bestimmt noch."

„Ich muss eigentlich gleich eh nochmal los, habe denn Gutschein für René noch nicht besorgt." sagte ich, beobachte ihn, wie er sich ne Gabel in denn Mund schob und lachte, als er sich verbrannte.

Wir hatten Geld für René gesammelt, er wollte unbedingt eine bestimmt Kamera haben, war aber zu geizig, weshalb es ne gute Idee als Saisonabschluss war. „Ok, dann kannst du vielleicht auch gleich noch Deo und so besorgen, dann brauch ich nicht das von hier mitnehmen. Meine Sachen sind alle fast leer." sagte er und schaute beleidigt, da ich ihn ausgelacht hatte.

„Soll ich Ana mitnehmen?" fragend blickte ich ihn an, da ich wusste er musste noch ein bisschen was bearbeiten. „wäre wirklich lieb, sorry das ich heute so viel zu tun haben." antwortete er und pustete die Gabel an.

„Kein Problem, ich war ja die ganze letzte Woche sehr beschäftigt." sagte ich lächelnd und küsste ihn nochmal. Ich mache Ana fertig und zog mir dann auch eine Jacke und meine Schuhe an.

„Dada!" rief Ana Robert, der aus der Küche kam. „Du gehst jetzt mit Papa alleine shoppen." grinste er und zog sie auf die Füße, kniete sich vor sie hin und hielt sie fest, damit sie sicher stand. Ganz zufrieden war sie nicht, aber ließ sich dann von mir nach unten tragen.

Wir brauchten eine knappe halbe Stunde bis wir in Modena waren. Bei denn Temperaturen war eine Mall besser, als eine Innenstadt. Ana war eingeschlafen, wir hatten auch schon 16 Uhr und sie hatte denn Mittagsschlaf ausfallen lassen, wollte nicht ins Bett.

Ich hob sie in denn Kinderwagen und machte mich auf denn weg. Eigentlich auch eine gute Chance, für Robert ein Geschenk zu suchen. Bevor ich Zeitprobleme bekommen würde, könnte ich es wirklich jetzt tun. Ich hatte erst überlegt, in England zu schauen, aber dies war ja jetzt die Gelegenheit.

Ich ging als erstes in das Geschäft, wo René sich diese Kamera besorgen könnte, wo ich gleich noch AirPods kaufte. Robert hatte ein Talent, sie überall liegen zu lassen. Er hat einen bei meinen Eltern, weshalb er sich neue kaufte, wo einer beim letzten Rennen im Truck geblieben ist. Er verlegte aber wirklich immer nur einen. Beim Rennen würde er denn einen bestimmt wieder finden, aber für denn Flug war es besser, er hätte welche.

Ana wurde wach, als wir im Drogeriemarkt waren. Ich nahm die Windeln, die wir brauchten und besorgte gleich zweimal alles neu für die Kulturbeutel, bei mir ging auch einiges zu Ende. Ana gab sich mit einem Fruchtriegel zufrieden, denn ich ihr gab, als wir draußen waren.

An einem Juwelier blieb ich stehen, sah eine wunderschöne Kette im Schaufenster. Eine Art army Dog Tag Kette. Ich überlegte garnicht lange und betrat das Geschäft. Ich ließ die Initialen M-A-R eingravieren. Er mochte Ketten, dass war sein Ding, weshalb ich denke damit habe ich einen guten Griff gemacht.

Die Buchstaben waren weit links, rechts wollte ich noch Platz lassen, man wusste ja nie und ein zweites Kind, könnten wir uns irgendwann auch vorstellen.

Während ich Ana ein einfaches Brötchen kaufte, ging ich noch in ein Kaufhaus. Ana brauchte unbedingt noch eine zweite Winterjacke. Sie krabbelte auch gerne draußen mal und dadurch wurde ihre schnell dreckig, da sind zwei doch sehr sinnvoll.

Sie hatte schon ein paar Schuhe, aber ich fand wirklich süße, die ich auch gleich mitnahm, genauso wie 4 Shirts, 5 Pullis, ein Paket Strumpfhosen und zwei Leggins. Immer wieder krass, dass ich der war, der für sie stundenlang einkaufen konnte. Robert war eher der Mensch, oh mein Kind braucht eine Hose, ich bestell einfach eine.

Als wir zur Kasse wollten, erblickte Ana einen Elefanten. Er war groß und ich wusste jetzt schon, dass ich Ärger mit Rob bekommen würde, aber auch mir gefiel er. Er war zwar größer als Ana, aber sie würde ja auch noch wachsen.

Robert meckerte mit jedem, der ihr ein Kuscheltier schenkte, da sie schon unzählige hat. Meine Mutter hatte Ana Bauklötze mitgebracht, nachdem sie die erste Ansage bekommen hatte, darüber war er froh.

Ich kaufte ihn einfach, soll er meckern, ist mir dann auch egal. Ana war glücklich, ich auch also war es in Ordnung.

Da ich wollte, dass er auch etwas von Ana bekam, druckte ich in einem Geschäft noch ein Bild von uns dreien aus, kaufte einen größeren Bilderrahmen. Ana könnte mit ihren Finger Farben denn Hintergrund bemalen und wir würden das Foto dann mittig aufkleben.

Ich sortierte noch im Parkhaus alles, was mit hoch durfte und was ich vor ihm verstecken sollte, bevor wir nach Hause fuhren.

Ich klingelte, da ich mehrere Taschen in denn Händen hatte, Ana links und denn Elefanten rechts auf dem Arm hatte. Roberts Blick sagte alles, als Ana und ich, beide grinsend die Treppen hoch liefen. „Nicht euer Ernst jetzt." sagte er geschockt, mit offenem Mund, ich aber reichte ihm nur denn Elefanten wortlos und drückte ihn so in die Wohnung.

„Mick! Wie oft noch, Ana hat genug Mist, es reicht langsam." fing er an, als wir noch nicht untere Schuhe aushatten. Ich setzte Ana auf die Kommode ab, nachdem ich die Taschen abgestellt hatte und zog ihr Jacke, Mütze und Schuhe aus.

„Ja und? Ich wollte unsere Tochter glücklich machen." gab ich von mir, nachdem ich sie abgesetzt hatte. Sie krabbelte zu Robert, zog sich an seiner Hose hoch und hielt die Hand ausgestreckt zum Elefanten.

„Glücklich machen? Das wolltest du auch schon mit dem Tiger, der Giraffe, dem Hasen, der Katze, dem Hund und nicht zu vergessen mit dem zwei Meter großen teddy." Ich sah ihn einfach nur an, während er sprach.

Wortlos holte ich die AirPods aus meiner Hosentasche und hielt ihm die hin. Er lächelte ihnen entgegen, wollte nach ihnen greifen, aber ich zog sie weg. „Das sind die allerletzten, die ich dir besorge. Ana passt wenigstens auf ihre Sachen auf, nicht wie du." sagte ich und hielt sie ihm am Ende wieder hin.

„Gina bringt mir denn einen mit am Freitag, der andere ist im Truck." sagte er nur und nahm sie dann entgegen. Er setzte denn Elefanten auf denn Boden, nachdem Ana sich lautstark beschwert hatte. Ich ging auf ihn zu und zog ihn in meine Arme.

„Es tut mir leid, du weißt ich kann nicht nein sagen." murmelte ich und verband unsere Lippen. „Ich weiß, aber das musst du irgendwann. Ich möchte kein verwöhntes Kind haben. Sie soll Dinge zu schätzen lernen." sprach er. „Und du auch, also pass endlich auf die Dinger auf. Die sind nicht billig." gab ich von mir.

Robert ging mit Ana in ihr Zimmer, damit sie auch noch etwas von ihm hatte. Ich bereitete das Abendessen vor, was heute mal nur aus Brot bestand. Seid Ana mit uns isst, mussten wir ein bisschen mehr drauf achten was es gab. Natürlich ging das nicht immer, weshalb sie oft entweder weniger gewürzte Sachen bekam, oder aber doch was anderes. Sie gab sich aber mit Brei oder ähnlichem garnicht mehr zufrieden.

Das einzige was sie brauchte, war ihre Flasche abends. Die bekam sie immer, wenn sie schon im Schlafanzug war, aber bevor sie ins Bett ging, da wir auf das Zähne putzen echt wert legten.

Ich schnitt Ana ihr Brot noch klein und brachte dann die Teller ins Wohnzimmer, stellte sie auf denn Tisch und rief die beiden dann. „Dadi!" rief sie zurück, was mich lachen ließ. „Willst du nichts essen?" rief ich zu ihr und hörte kurz darauf ihr krabbeln.

Ich liebte es denn Abend mit denn beiden beim Essen ausklingen zu lassen. Robert und ich sprachen über denn Tag, wenn wir ihn nicht gemeinsam verbracht hatten. Überlegten was wir am nächsten Tag machen konnten, wie wir unser Training mit Ana planen konnten und auch was wir am nächsten Tag essen würden.

Nach dem Essen ging Ana noch baden, bevor wir sie anzogen und sie ihre Flasche bekam. Ich ging mit ihr Zähne putzen und wir legten sie gemeinsam ins Bett. Sie schlief gut alleine ein, wenn jemand dabei war, schaffte sie es nicht, in denn Schlaf zu finden.

Ich wollte noch schnell duschen und Robert sagte, er würde schon mal einen Film aussuchen, denn wir schauen könnten. Was er auch getan hatte, als ich zu ihm ging. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und genoss denn Abend mit ihm.
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