Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
8
Alle Kapitel
116 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
21.06.2021 2.483
 
Wow irgendwann fallen eine keine neuen Wörter mal für die Überschrift ein Die Tage in England zu schreiben, hatte ich nie vor und Russland habe ich auch übersprungen, was aber seine Gründe hat. Eigentlich nur einen und der, dass ich nicht alles durchdacht habe

Hoffe es gefällt euch trotzdem ❤️

Mick

Ich hörte Ana weinen, weshalb ich meine Augen öffnete und mich aufsetzte. Robert lag nicht neben mir, was mich wunderte, da er gerne länger schlief, wenn wir es konnten. Ich beugte mich zu Ana rüber, strich ihr über die Wange, in der Hoffnung sie würde aufhören, tat es aber nicht. Dies hieß sie hatte Hunger und man durfte nicht trödeln.

Ich stand auf, Nahm die auf denn Arm, mein Handy in die andere Hand und verließ das Zimmer. Alle anderen Türen standen offen, weshalb ich in jedes Mal reinschaute, aber Robert nicht fand.

Komisch, selbst ich hatte leichte Kopfschmerzen von dem Wein gestern, er war eigentlich anfälliger für einen Kater. Auf dem Weg nach unten, öffnete ich Instagram, da ich eine Benachrichtigung hatte, dass Rob eine neue Story hatte.

Ich öffnete sie und sah Robert, wie er am joggen war, hinter ihm erkannte ich denn Gardasee. Ok was war mit ihm los? Er stand vor mir auf, ging Joggen, normal war das nicht.

Ich lief in die Küche, wo ich Simon traf. „Morgen." sagte ich verschlafen und nahm denn Wasserkocher. „Morgen, willst du was essen, oder soll ich alles wegräumen?" fragte er mich. „ich warte auf Rob." antwortete ich.

„Nicht nötig, ich bin da." als ich mich umdrehte, sah ich denn Russen grinsend in der Tür, zur Küche stehen. „Bist du kaputt?" fragte ich ihn gerade heraus. „Ne warum?" fragte er verwirrt. „Du bist früh aufgestanden und joggen gegangen?" er lachte, kam auf uns zu und gab mir einen Kuss.

„Ich war wach, konnte nicht mehr schlafen und euch wollte ich auch nicht wecken. Die letzten Tage habe ich viel zu wenig trainiert, bevor René mich umbringt, dachte ich mir ich tue wenigstens so als ob." sagte er schulterzuckend.

Ich drehte mich zur Arbeitsplatte und machte Anas Flasche fertig. „Hoffe es war in Ordnung." sagte er leise und lehnte sich neben mich an die Platte. „Ja klar, ich war nur echt verwirrt." lächelte ich und wollte ihm einen Kuss geben, aber der Schweiß An seiner Stirn, hielt mich davon ab.

„Ich gehe eben duschen, schon ok." Lachte er und verschwand. Simon sah ihm grinsend hinterher. „Ist er echt so ein Langschläfer?" fragte er und ich nickte ihn lachend an. „Du hättest ihn mal sehen müssen, bevor Ana da war. Das er überhaupt in der Lage war, Auto zu fahren oder überhaupt zu laufen."

Meine Mutter und Gina waren am Stall, weshalb ich alleine auf der Terrasse saß und Ana fütterte. Mein Vater hatte heute nicht den besten Tag, weshalb er im Bett war, die Hitze war nicht so toll für ihn.

Als Robert unten war, aßen wir zusammen und gingen dann nochmal spazieren. Angie war im see schwimmen, während ich einhändig Ana schob und die andere Hand mit der von Robert verschränkt hatte.

„Irgendwann will ich auch an einem See wohnen." sagte er gedankenverloren und blickte zu Angie. „Ein Haus am See, ein Hund, zwei Kinder und einen Mann. So hatte ich mir meine Zukunft mal vorgestellt." sagte ich lächelnd zu ihm.

„Dann fehlt ja nur noch ein Kind und das Haus." lachte er und brachte mich zum stehen. „Ja und das du mein Mann wirst, aber erstmal sollten wir Ana älter werden lassen. Meine Mutter hat mal gesagt, die ersten 3 Jahre besteht eigentlich nur die Aufgabe, das Kind irgendwie am Leben zu erhalten, aber ich denke das schaffen wir." Robert lachte, legte seine freie Hand an meine Wange und küsste mich.

Er blickte danach zu Ana runter, die gerade ihren Fuß im Mund hatte und dran nuckelte. „Emm.... Ja ich denke das bekommen wir schon irgendwie hin." ich lachte und hauchte ihm noch einen Kuss auf denn Kopf, bevor wir weiter gingen.

Wieder zuhause, übernahm meine Mutter Ana, damit wir Zeit zum packen hatten. „Wir lassen einfach die Klamotten, die wir bis morgen noch brauchen hier. Dann müssen wir nichts dreckiges mitnehmen." sagte ich meinen Plan, als wir überlegten wie wir was packten.

Am Ende hatten wir Anas Klamotten auf beide Koffer aufgeteilt und nur ihren Koffer offen gelassen, wo wir die Sachen reintaten, die wir bis morgen früh noch brauchten.

Ich lief mit der Schmutzwäsche nach unten, brachte sie in die Waschküche. Auf dem Rückweg nach oben, sah ich im Wohnzimmer nach meiner Mutter und Ana. „Hey.." „pssssst!" wow nette Begrüßung.

„Sie ist gerade eingeschlafen." flüsterte meine Mutter und sah mich mahnend an. „Ja, aber man kann normal neben ihr reden." sagte ich und zuckte mit denn Schultern. „Ich habe noch Wäsche nach unten gebracht, wir lassen die hier ok?" fragend blickte ich sie an.

„Ja klar, aber dann kommt wieder, solange sie noch reinpasst. Wobei dann habe ich auch eine Erinnerung an die, wo sie so klein ist." meine Mutter blickte Ana lächelnd an und strich verliebt über ihre Händchen. Sie lag auf ihrer Brust und schlief friedlich vor sich hin.

„Ich finde es so schön, so eine kleine Maus in der Familie zu haben. Ich finde es wirklich toll, dass du sie wie eine Tochter siehst und auch Robert es möchte. Du hast uns unerwartet zu Großeltern gemacht, dass ist wirklich schön." ich lächelte sie an, ging zu denn beiden rüber und gab meiner Mutter einen Kuss auf die Wange.

„Danke dass ihr Robert und Ana so toll aufgenommen habt, dass ist nicht selbstverständlich." Ich lehnte meinen Kopf an ihre Schulter und beobachtete einige Zeit Ana. „So und jetzt ab mit dir. Ab morgen seit ihr wieder alleine mit ihr, außer ihr arbeitet, aber da habt ihr auch keine Zeit für euch." lächelte sie, küsste meine Wange und schickte mich sofort raus.

Grinsend lief ich nach oben, fand Rob in meinem kleinen Wohnzimmer, er telefonierte. Er zeigte mir kurz sein Display, es war seine Mutter, weshalb ich nichts verstand.

Ich setzte mich zu ihm, lehnte meinen Kopf auf seine Schulter und hörte ihm zu. Russisch klang schön, ich hörte ihm gerne so sprechen, auch wenn ich nichts verstand. Irgendwann legte er auf und sein Handy neben sich. „Sie kommt Freitag nach England, vermisst mich und Ana und will dich endlich an unserer Seite kennenlernen und nicht nur als Freund und Teamkollege." sagte er und legte einen Arm um mich.

Seine Mutter war wirklich nett, genauso wie der Rest seiner Familie. Ich freute mich auch sie wieder zu sehen, auch das sie es toll fanden, dass Robert und ich zusammen waren.

„Das ist schön." lächelte ich, drehte meinen Kopf und küsste ihn. „Ana schläft, also haben wir noch etwas Zeit für uns." grinste ich, worauf Robert sofort denn Kuss intensivierte. Wir mussten solche Momente halt auskosten.

Außer Atem fiel ich auf Robert, der die Arme um mich legte und mich an seine Brust drückte. Als ich mich von ihm runter rollte, wimmerte ich auf, als er aus mir glitt. Einige Zeit kuschelten wir noch, bevor wir schnell duschen gingen und dann gemeinsam runter.

Ich half meiner Mutter in der Küche, mein Opa und Barbara kamen später noch zum grillen. Als ich fertig war, suchte ich nach Robert und Ana, aber fand sie im Wohnzimmer, oder draußen nicht.

Ich wollte gerade nach oben gehen, um dort zu schauen, als ich Ana lachen hörte. Ich lief denn Flur entlang und blieb an der Tür, zu dem Zimmer meines Vaters stehen. Lisa saß an dem Schreibtisch und dokumentierte irgendwas, neben dem Pflegebett, saß Robert und Ana lag neben meinem Vater.

Er war seitlich gelagert, seine Hand war über Ana gelegt und er blickte zu ihr runter. Als ich seine Hand sah, lächelte ich glücklich. Es war selten dass er die Muskeln lösen konnte und sie flach hatte. Ich trat ein, wurde von Lisa wahrgenommen, die mich genauso lächelnd ansah, wie ich sie.

Robert blickte auch zu mir, als er mich ankommen bemerkte. Ich zog mir einen Stuhl zum Bett und setzte mich neben ihn. Er legte eine Hand auf mein Oberschenkel und strich sanft rüber, irgendwie überkam es mich und ich hatte Tränen in denn Augen.

„Hey, alles gut." flüsterte Robert und strich die ersten Tränen von meiner Wange. „Es ist echt schön." hauchte ich und sah Robert an. „Ja das ist es. Ich wollte eigentlich nur Wasser holen, aus der Garage und als ich hier vorbei gelaufen bin, habe ich kurz mit Lisa gesprochen. Dein Vater hat uns wohl gesehen und uns dann so Zusagen gerufen." erzählte Robert lächelnd.

„Er hat sich sofort gefreut, als er Ana gesehen hat und als Robert zu ihm kam und Ana zu ihm gelegt hat, war er total glücklich." hörte ich Lisa sagen.

Wir blieben bestimmt noch eine Stunde hier, auch meine Mutter kam dazu. Es war schön zu sehen, wie glücklich mein Vater war, Ana bei sich zu haben. Er ignorierte uns alle gefühlt und hatte nur Augen für sie. Auch bewegte er ganz leicht seine Finger, mit der Hand, die auf seinem Bauch lag.

Lisa wollte dann meinen Vater in denn Rollstuhl setzten, weshalb wir alle schon mal auf die Terrasse vorgingen. Überglücklich drückte ich Ana an mich.

Der Abend war wirklich schön, das Essen schmeckte und wir sprachen noch viel. Ich ging Ana irgendwann ins Bett bringen, kam dann für eine knappe stunde nochmal runter. „Lass uns schlafen gehen, um 5 stehen wir auf." sagte ich zu Robert, der zu mir gelehnt da saß und seinen Kopf auf meiner Schulter hatte. Ein Arm lag um seine Schulter, mit dem anderen hatte ich unsere Finger, auf meinem Oberschenkel verschränkt. Man konnte eindeutig erkennen, dass man Vater sich freute, mich glücklich zu sehen.

„Ja sollten wir wirklich" antwortete er, trank sein Wasser noch aus, bevor wir uns verabschiedeten und nach oben gingen. Wir gingen gemeinsam ins Bad, machten uns bettfertig und legten uns hin.

„Es war wirklich schön hier." lächelte Robert mich an und hauchte mir einen Kuss auf die Schläfe. „Ja, weil ihr beide auch hier wart. Ich bin so glücklich mit euch." sprach ich leise und legte keinen Arm fester um seinen Bauch.

Ich schlief gut, bin nur einmal wach geworden, als Ana kurz irgendwas erzählte. Am Morgen fand sie es überhaupt nicht lustig um 5 geweckt zu werden, sie schlief aber fast sofort wieder auf meinem Arm ein, nachdem ich sie angezogen hatte.

In der Küche angekommen, war meine Mutter schon am Brötchen machen. Ich ging auf sie zu, drückte ihr einen Kuss auf die Wange. „Morgen." nuschelte ich und machte wie jeden Morgen die Flasche für Ana fertig.

„Ich fahre euch gleich, Gina muss zum Stall, einen Tierarzt Termin denn sie verschwitzt hat." meine Mutter verdrehte die Augen, weil es Gina gerne mal passierte, warum sie denn Termin so früh legte, war mir echt ein Rätsel, wer stand freiwillig so früh auf?

„Alles gut, danke das du fährst. Mit meinem Auto gucken wir dann nochmal. Wir haben ja noch Robert seins, aber sind ja erstmal bei seiner Familie." sagte ich und fing dann an, Ana die Flasche zu geben. Sie schlief, trank aber nebenbei super.

Robert kam einige Minuten später runter, nahm sie mir ab, damit sich ich mich fertig machen konnte. Wir aßen schnell die Brötchen, bevor wir unsere Sachen von oben holten. Gina war mit Ana nochmal bei Papa, bevor wir uns von ihr verabschiedeten und zum Flughafen fuhren.

Ich hasste Verabschiedungen, aber wusste dass ich sie bald wieder sehen würde, weshalb es nicht schlimm war. Der Flug war ganz in Ordnung, Ana kam damit eigentlich von Anfang an gut klar, solange sie die Flasche bekam, beim starten und landen.

Es war genauso warm in England, langsam nervte mich die Hitze, aber es war halt Sommer. Im Hotel angekommen, machten wir uns frisch und trafen uns dann mit denn anderen an der Strecke. Ich mochte Silverstone, mochte es die Strecke zu fahren.

Ab da ging die Arbeit los und Louise kümmerte sich um Ana. Am Abend hatten wir uns mit Callum, Marcus und Arthur, der extra für Marcus hier war, zum Essen verabredet.

Der Abend war schön, Ana war recht ruhig, lag fast die ganze Zeit auf Arthurs Arm. „Ehrlich, ich habe nicht gelogen mit meinem Kommentar." sagte Marcus und blickte Arthur und Ana doch mit recht verliebtem Blick an.

Sie wären bestimmt irgendwann auch tolle Väter, bei denn beiden konnte ich es mir wirklich vorstellen. Arthur konnte aber auch verdammt gut mit Kinder, ist mir vorher noch nie aufgefallen, er war sogar verdammt stolz, Ana zu füttern.

Am Freitag Abend, kam Roberts Mutter, mit seiner kleinen Schwester. Polina liebte ihr Nichte und auch Roberts Mutter war so liebevoll mit ihr. Robert und ich gingen am Sonntag nach denn ganzen Rennen essen und hatten einen schönen Abend zu zweit, dank denn beiden.

Die Tage in Russland waren auch toll und ich sah endlich mal andere Orte als nur die Strecke in Sotchi. Wir unternahmen mehr, als in der Schweiz, was aber auch am kühleren Wetter lag, da die Hitze endlich rum war.

Als wir nach über 2 Wochen endlich wieder in Italien waren, war ich glücklich, aber auch erschöpft. Ausnahmsweise war ich mal froh, 4 Wochen noch bis zum nächsten Rennen zu haben. Prema wollte uns in 2 Wochen nur einmal sehen und die Academy war auch nett und erteilte uns nur Training.

Ab und zu sollten wir hinkommen, um in SIM zu üben, sonst hatten wir frei. Robert und ich brauchten einige Tage, um wieder einen Alltag zu bekommen. Ich verbrachte weiterhin die Zeit bei ihm, weshalb wir auch nebenbei drüber sprachen, ob es nicht sinnvoll wäre meine Wohnung zu kündigen.

Wir waren noch nicht lange zusammen, aber irgendwie hatte ich genauso viel Verantwortung für Ana, wie Robert und diese konnte ich nur nachgehen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre. Außerdem waren die wichtigsten Dinge eh schon bei ihm.

Ich war gerade in meiner, wollte endlich mal putzen und musste auch unbedingt die Post nachsehen. Nebenbei telefonierte ich mit meiner Mutter, was sich wirklich zog. Erst als ich nach eineinhalb Stunden aufgelegt hatte, sah ich 8 verpasste Anrufe von Marcus.

Er hatte mir auch Nachrichten geschrieben, dass ich mich sofort melden sollte, es dringend wäre und warum ich nicht reagieren würde. Marcus war bei Robert, sie hatten denn Nachmittag zusammen verbracht.

In mir löste es Panik aus, warum hatte mein Handy nicht wenigstens vibriert, dass ich etwas mitbekommen hätte. Ich rief Marcus zurück, „Mick endlich! Du musst schnell....alles gut Ana, beruhig dich." ich hörte sie im Hintergrund weinen. „Was ist los? Wo ist Robert?!" fragte ich panisch.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast