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Faith makes all things possible, love makes them easy

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Mick Schumacher
31.05.2021
26.07.2021
57
130.674
8
Alle Kapitel
116 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.06.2021 3.215
 
Ein Riesen dank geht heute an das Gewitter, der letzten Nacht. Du hast rein gar nichts gebracht, außer dass man jetzt durch die Tropfen sieht, wie dringend ich in die Waschstraße muss, da mein Auto echt mies aussieht.

Und vielen Dank für das hinzufügen, zu euren Favoriten. Vielleicht würdet ihr ein Review hinterlassen und mir mal Rückmeldung geben? <3

Viel Spaß ❤️


Robert

Ich wurde wach, mit einem Gewicht auf meiner Brust. Blinzelnd sah ich zu Mick hinunter, der noch am schlafen war. Lächelnd dachte ich an denn Abend zurück, welcher mir so viel bedeutete.

Ich hatte Micks liebe durchgehend gespürt, wollte es ihm so angenehm wie möglich machen. Wollte ihm nicht weh tun, ihm beweisen das es was schönes sein konnte, so weit ich durchs lesen Erfahrung hatte.

Mick hatte mich genau da gestört gehabt, wo es darum ging, dass man sich Zeit lassen musste, Geduld, Sanftheit und Ablenkung waren wichtig. Ich war doch froh, etwas noch gelesen zu haben, denn mein Bauchgefühl, war nicht so geduldig wie mein Wissen.

Mick brachte Dinge in mir zum Vorschein, das es kein Mensch, der mich schon lange kannte erahnen würde. Ich wurde bei ihm sentimental, fröhlich und glücklich. Er zeigte mir was endlose Liebe bedeutet, war da für mich, half mir und brachte mich zum Lachen.

Ich war froh, dass unser erstes Mal so gut verlaufen ist, dass er keine Schmerzen hatte, trotz der Größe von mir, die ihm selber etwas Angst gemacht hatte, als wir die Tage mal drüber geredet hatten.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl, in ihn einzudringen, ihn von innen zu fühlen. Diesen Blick denn er hatte, immer wieder wenn ich denn Punkt in ihm traf, war wundervoll.

Wie konnte ich all die Jahre Abstand von Gefühlen nehmen, denn es war schön. Mir war das Rennen fahren eben wichtiger, ich wollte mich nie outen, Spaß mit Frauen war kein Problem, nur die Liebe, wäre wohl nach meine Karriere erst gekommen, wäre Mick nicht in mein Leben getreten und hätte am Ende mit einer Wucht eingeschlagen, dass ich mich in ihn verliebt habe.

Mick fing langsam an wach zu werden, bewegte sich leicht und kuschelte sich dann enger an mich, mit seinen nackten Körper. Ich strich sanft über seinen Rücken, wollte ihn nicht überfordern. Die Decke war beim schlafen von uns gerutscht, aber es war auch sehr warm.

„Morgen." murmelte er und schlang seine Arme um meinen Nacken, weshalb ich mich auf die Seite drehte und ihn lächelnd ansah. „Morgen." flüsterte ich zurück und bekam direkt seine Lippen auf meine gelegt.

Sankt küssten wir uns, lagen nah beieinander, dass ich seine Erregung spüren konnte. Ich freute mich eigentlich schon darauf, Ana endlich wieder zu sehen, aber wusste auch, dass wir diesen Moment noch ausnutzten mussten.

Wir waren zwar noch 2 Nächte hier, aber ich will sie nicht jede Nacht einfach abschieben, außerdem liebte ich es, wenn sie neben mir, oder neben Mick lag. Zuhause hatten wir schnell gemerkt, dass sie in ihrem Zimmer besser schlafen konnte, wieso auch immer, weshalb sie da schon nicht oft bei uns schlief.

Ich drückte Mick auf denn rücken und legte mich über ihn. Sanft bahnte ich mir einen Weg runter und schloss schnell meine Lippen um ihn. Ich wollte es jetzt einfach tun, wollte ihm das Gehirn raus blasen, was auch schnell passiert ist.

„Fuck, warum halte ich bei dir kaum durch, du schaffst es immer länger." sagte er außer Atem und fing dann an sich zu revanchieren. Als auch ich gekommen war und Mick alles geschluckt hatte, gab er mir einen intensiven Kuss, in dem wir uns beide gegenseitig schmeckten. Ich liebte denn Geschmack seines Spermas wirklich total, verstand nicht, wie so viele es ekelig finden konnten und fand es auch sehr erregend, Mick danach zu küssen, ganz egal ob er oder ich es getan hatten.

„Duschen und dann runter?" fragte Mick, als er seine Zunge aus meinem Mund zurück zog. Ich nickte ihm zu, wäre langsam auch besser.

Mick drehte sich von mir runter und ich griff zu meinem Handy, was auf dem Nachttisch lag. „Ok krass, wir haben einfach schon 11 Uhr." sagte ich leicht geschockt und blickte denn deutschen an.

„Oh, dann sollten wir wirklich ein bisschen schneller machen." sprach er und Schwang die Beine aus dem Bett. Ich folgte ihm ins Bad und stieg mit ihm unter die Dusche.

Er hatte es genauso eilig wie ich, was ich grinsend hinnahm. „Was?" fragte er verwirrt, als er ins Ankleidezimmer kam und die Zahnbürste im Mund hatte.

„Vermisst du deine Tochter?" lachte ich und mir wurde warm im Bauch. Es klang wirklich schön, sie als seine Tochter zu bezeichnen, was anderes nahm ich auch garnicht mehr an. Er war von Anfang an da und würde sie niemals fallen lassen, auch wenn es mal zu einer Trennung kommen würde, was aber eher unwahrscheinlich war.

Trennung, an sowas würde ich nichtmal im Traum denken. Mick hatte mich an der Backe und das für immer, genauso wie Ana. Ich will trotzdem, dass er irgendwann auch als Vater für sie eingetragen wird, er erziehungsberechtigter ist und es offiziell ist.

„Genauso wie du." lächelte er, wobei ihm Zahnpasta aus dem Mund lief, was mich zum Lachen brachte. Ich putze mir auch schnell die Zähne und dann gingen wir gemeinsam nach unten.

Wir fanden die anderen auf der Terrasse. „Oh guck mal Ana, deine Daddy's sind auch mal erwacht." sagte Gina und brachte Ana, die auf ihrem Schoß lag zum Lachen.

Mir entgingen die Blicke von Gina, Corinna und auch Lisa, Michaels Pflegerin nicht. „Hatten wohl auch eine anstrengende Nacht, bei der die Schuld diesmal nicht Ana trägt." grinste Corinna und ließ mich dadurch rot anlaufen.

„Ja Mama, wir haben es gestern Abend schon verstanden, aber es ist normal. Die beiden dürfen so viel Sex haben wie sie wollen, wenn sie mal Ana freie Zeit haben." sagte Gina genervt in ihre Richtung, drehte sich dann zu Mick und sah ihn fragend an. „Ihr habt es doch endlich getan, oder?" Kam es leise von ihr, in unsere Richtung, weshalb Corinna und auch Lisa es nicht hörten.

Perplex sah ich zu Mick, der Gina nur mit einem wahrenden Blick ansah. „Was meint sie?" fragte ich leise, in seine Richtung. „Später." gab er von sich. Was hatte er ihr erzählt und warum überhaupt, musste man sowas mit seiner Schwester besprechen?

Ich schüttelte meinen Kopf, löste unsere Hände, ging auf Gina zu und nahm ihr Ana vom Schoß. Ohne irgendwas zu sagen, ging ich wieder ins Haus und nach oben.

Es war mir wirklich unangenehm, dass sie wussten, was wir getan haben und Gina noch mehr zu wissen schien. Ich ging in das kleine Wohnzimmer, welches Mick gehörte, war mir nicht sicher ob im Schlafzimmer nicht noch Kondome und so rumlagen.

Ich legte mich mit ihr auf das Sofa und zog sie an mich. Sie schien meine Nähe auch vermisst zu haben und klammerte sich an meine Hand, die ich ihr sanft auf denn Bauch gelegt hatte.

Mir war klar, dass Mick hinterher kommen würde und mit mir sprechen wollte. Ganz doof war ich ja nicht, aber Lust darauf hatte ich auch nicht.

Keine zwei Minuten später stand Mick in der Tür und sah uns stumm an, ich ignorierte es aber und kitzelte Ana, die laut los lachte. Erst dachte ich er wäre dort festgewachsen, aber kurz darauf kam er auf uns zu.

Das Sofa war recht breit und da ich mit dem Rücken an der Lehne lag, Ana vor mir, hatte er noch genug Platz sich neben Ana zu legen.

„Was ist los?" fragte er leise und legte seine Hand auf meine, die wieder ruhig auf Anas Bauch lag. „Nichts..." murmelte ich und sah ihn immer noch nicht an.

„Robert, jetzt sag schon, was habe ich falsch gemacht?" sagte er und drückte mir der anderen Hand, die er kurz unter seinen Kopf weg nahm mein Kinn nach oben, damit ich ihn ansehen musste.

„Was hast du Gina gesagt? Und was meinte sie?" fragte ich ihn und unterbrach denn Blickkontakt nicht mehr. „Sie hatte mich einfach nur gefragt ob wir genug Zeit für uns hätten, wegen Ana. Habe ihr dann gesagt, wenn sie schläft, aber sie meinte halt Zeit für sowas wie Sex. Naja im Endeffekt hatte sie mir das mit Ana bei ihr und wir zeit für uns angeboten. Nichts schlimmes, sie wollte einfach, dass wir Zeit für uns haben und uns vielleicht auch näher kommen könnten. Nichts anderes, oder falsches. Sie wollte einfach wie ich, dass wir unser erstes gemeinsames Mal, in Ruhe haben können." sagte er mir und ich verstand es ja auch, aber es war eben auch echt peinlich.

„Ich habe nach dem Abgang gerade eh verkackt." flüsterte ich und hauchte Ana einen Kuss auf die Wange. „Hast du nicht, Gina wusste dass sie etwas falsches gesagt hat und meiner Mum habe ich gesagt, dass sie noch nicht unbedingt so direkt sein soll. Es tut ihnen beiden leid und mir auch." sagte er und küsste erst noch auf die Stirn und danach Ana.

„Ach ich weiß doch selber nicht, warum mir das so peinlich ist." sagte ich und vergrub mein Gesicht in meinem Arm, der vorher meinen Kopf gestützt hatte. „Wäre mir bei deiner Familie wohl nicht anders ergangen. Sie werden sich aber ab jetzt zurück halten, versprochen." lächelnd sah er mich an und verband unsere Lippen.

Ein leises Klopfen, ließ uns auseinander schrecken, als wären wir bei etwas ertappt worden, was nicht sein sollte, weshalb wir beide schmunzeln mussten. „Ja?" rief Mick und kurz darauf öffnete sich die Tür, wo Corinna zum Vorschein kam.

„Es tut mir leid Robert, aber ich bin doch so glücklich, dass Mick jemanden gefunden hat. Er sah noch nie so glücklich aus in seinem Leben, nichtmal als er damals in die Academy kam, oder irgendwas gewonnen hat. Ich hoffe du nimmst es mir nicht böse." sagte sie entschuldigend, als sie eintrat.

„Alles gut, es war nur im ersten Moment komisch, zu wissen dass ihr wisst... ach du weißt schon was ich meine." sagte ich, jetzt war ich auch lockerer. „Das freut mich, was habt ihr vor, nachdem ihr endlich mal was gefrühstückt habt?" fragend blickte sie uns an.

Mick musste kurz lachen, als ich auf Ana sah wusste ich auch warum. „Erstmal unsere Tochter schlafen legen." grinste ich und blickte auf Ana, die zwischen Mick und mir eingeschlafen war.

Wir ließen Ana Kurz liegen, Corinna blieb bei ihr, weil sie im Schlaf recht aktiv war manchmal und wir wollten nicht, dass sie fiel. Ich ging schnell ins Schlafzimmer und schmiss bestimmte Dinge wieder dahin, wo Mick sie hergeholt hatte.

Ich schloss das Fenster, welches wir geöffnet hatten, nachdem wir aufgestanden waren und machte die Rollos runter. Mick kam gerade mit dem Bett für Ana und stellte es neben das Bett.

Corinna kam dann mit der kleinen, die sie ins Bett legte und wir machten noch schnell das Babyphone an. Bevor wir raus gingen, griff ich noch nach der Kleidung, die gestern Abend ihren Weg auf denn Boden geschafft hatte.

Corinna sah dies, drehte sich zum Lächeln weg, aber irgendwie war es mir doch egal. „Wir haben halt auch unsere Bedürfnisse." sagte ich schulterzuckend und bekam von Mick die Kleidung aus der Hand genommen, der darauf lachte.

„Und die sind wichtig, sowas ist ganz normal. Ohne diese Sache, hättet ihr nicht so ein wunderbares kleines Wesen. Natürlich denkt man, es könnte schon anders laufen, aber es ist passiert und macht euch und auch uns glücklich. Sie ist so ein liebes Baby, welches jetzt schon nicht mehr wegzudenken ist." lächelte Corinna mich an und zog mich an sich. Mick ist irgendwohin verschwunden, mit der Wäsche, hatte noch andere dreckige Wäsche aus dem Koffer und Zimmer geholt.

„Ich habe immer aufgepasst, ich wollte nie Kinder. Es ist komisch, weil ich mich schon immer irgendwann mit einem Mann gesehen habe, ohne Kind." sagte ich. Sie kannte die ganze Story, wusste auch, dass ich immer verhütet hatte, aber erzählte mir die Geschichte, weshalb es von einer Frau in Stall auch ein Kind gab. Sie hatte sogar die Pille genommen, Kondom und nur ein Mal Sex gehabt, trotzdem war sie schwanger.

„Jeder hat seine Vergangenheit. Mick hatte diese Beziehung, oh glaub mir, diesen Typen ich habe ihn gehasst. Du hast halt eine Vergangenheit mit weiblichen Kandidaten. Trotzdem sollst du wissen, Ana macht uns alle glücklich. Wenn ich alleine die Reaktion von Michael auf sie sehe, so intensiv reagiert er auf niemanden. Mick ist hin und weg, mir war klar wenn er sich verliebt, dann erst wenn er sich sicher ist, durch die Vergangenheit hat er gelernt. Ich glaube ihn hätte es nicht besser treffen können." sie löste sich von mich, hatte die Hände noch auf meinen Schultern.

„Danke" lächelte ich ihr zu und hörte es dann räuspern neben uns. „Ich habe wirklich Hunger." sagte Mick, mit einem Lächeln. Er war selber echt froh, dass seine Mutter mich so mochte, wusste er doch, was sie von seinem Ex hielt. „Ich auch." kam es von mir. Mick zog mich an der Hand, hinter sich her und ging mit mir in die Küche.

Er suchte einige Sachen zusammen, stellte sie auf die Theke, an der wir frühstückten. „Heute ist echt mega heiß." sagte Gina genervt, als sie in die Küche kam und sich Wasser aus dem Kühlschrank holte. „Wie hältst du es nur in einer langen Hose aus?" fragte sie mich und zeigte auf meine Beine. „Ich war ja noch nicht wirklich lange draußen." zuckte ich mit denn Schultern.

„Der Pool ist echt angenehm, habe mit der Hand gefühlt, ich bin froh, dass Iain ihn aufgebaut hat, bevor er zu seinen Eltern ist. Lasst uns denn Tag darin schmoren, oder habt ihr was anderes vor?" fragte sie und war erleichtert, als wir ihr zustimmten.

Wir aßen noch zu Ende, bevor Mick mich mit hoch zog und wir uns in unsere Badeshorts schmissen. Corinna hat sich jahrelang gegen einen Pool gewehrt hier in der Schweiz, weil sie denn See direkt nebenan haben, als sie aber kurze Zeit geschäftlich unterwegs war, hatten Mick, Gina und Iain einfach einen gekauft.

Sie war froh, dass es Wenigstens einer war, denn man abbauen konnte, aber er war so groß, dass man stehen konnte und das Wasser bis zur Brust reichte.

Corinna hatte sich schon, als wir frühstückten zum einkaufen verabschiedet, also waren wir drei alleine. Lisa hatte sich das Babyphone genommen, damit wir nichts überhörten und alle drei im Pool sein konnten.

Corinna war irgendwann wieder da, musste lachend dabei zusehen, wie wir uns gegenseitig unter Wasser drückten und nass spritzten. „Ana ist wach! Ich gehe, dann macht mir niemand das Haus nass!" rief sie.

Wirklich toll, dass sie auch so liebevoll mit Ana umgeht. Wir bekamen nur am Rande mit, dass Corinna, Ana fütterte, aber wir wussten das sie gut aufgehoben war und tobten noch weiter.

Ich hatte aber wirklich Durst, weshalb ich raus ging und zur Terrasse zurück. „Solange Kinder spielen sind sie gesund." grinste Lisa, Corinna an. „Das stimmt, sie haben zum Glück noch echt Spaß, an sowas und liegen nicht jammernd in der Ecke wie wir, weil es zu heiß ist. Ach Robert, ich habe Ana schwimmwindeln mitgebracht, dann kann sie auch mal die Füße hineinhalten, hattet ihr ja nicht." lächelnd bedankte ich mich.

Wir haben beide nicht mit so einer Hitze gerechnet, eigentlich sehr dämlich, Anfang Juli könnte es normal sein. „Du brauchst dich nicht zu bedanken, was ich damals immer alles vergessen hatte und wie viel ich am Ende für ein Kind doppelt und dreifach gekauft habe." lachte sie.

Ana war fertig und sah in meine Richtung, weshalb Corinna sie mir reichte. Auf dem Weg zum Pool, richtete ich nochmal ihr kleines Sonnenhütchen, „willst du zu Papa?" fragte ich lachend, als sie sich freute Mick zu sehen.

Ich setzte sie auf denn Rand ab, sie sah wirklich süß aus, in dieser leider gottes Pinken Schwimmwindel und dem weißen dünnen Mützchen. Als ihre Füße das Wasser berührten, lachte sie auf und strampelte los, dass sie sich auch am Bauch nass machte und lauter lachte. Es war auch wirklich nicht zu kalt, weshalb wir da kein Problem drin sahen.

Mick kam auf uns zu geschwommen und hielt ihre Beinchen fest. Sie liebte Wasser, wurde gerne gebadet und im Sommer wird sie wohl auch zuhause auf einen Pool bestehen. Mein kleiner Balkon war wohl groß genug, damit sie wenigstens die nächsten 3 Jahre die Möglichkeit hatte.

Sie streckte ihre Arme Mick entgegen, der mich fragend ansah, ich sie aber schon zu ihm reichte. Er nahm sie und ließ sie Stück für Stück ins Wasser. Ihre Hände planschten und sie lachte dabei. Ein paar Minuten war ok, Corinna hatte Sie eingecremt, aber Mick hielt sie auch so, dass sie nicht direkt in der prallen Sonne war.

Ich ging auch wieder rein und stellte mich vor die beiden. Gina ist wohl zur Toilette, was ich nur am Rande mitbekommen hatte, da ich noch nicht wieder am Pool war. Ana genoss es, ließ sich von Mick auch durchs Wasser ziehen auf dem Rücken, sie hatte eine super Körperspannung, vertraute Mick komplett.

Er hatte sie auf dem Arm, an seine Brust gedrückt und ich umarmte ihn von hinten und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

Gina hatte dies fotografiert, es sah wirklich schön aus. Man sah Ana nur von hinten, an Micks Brust, der sie lächelnd ansah und sich mit seinem Kopf gegen denn Kuss lehnte, denn er von mir bekam.

Nach dem Abendessen sah ich, dass Mick dieses Bild gepostet hatte. ‚First Pool day ❤️ love you Ana and Rob!'

Wir wollten eigentlich nichts so in die Öffentlichkeit tragen, aber irgendwie mochten wir auch unsere Unbeschwertheit teilen, zeigen dass wir eine glückliche Familie waren und vielleicht auch anderen denn Mut gaben, es einfach zu tun, was man liebte.

An diesem Abend, saßen wir wieder mit Gina, Corinna, Rolf und Barbara draußen. Tranken irgendeinen Wein, der garnicht mal so ekelig war und genossen die immer kühler werdende Abendluft.

Michael war glücklich, als Mick sich vor ihn setzte und Ana auf seine Beine legte, er öffnete auch kurz seine Faust, um Anas kleines Händchen zu halten, es bedeutete hier allen wirklich viel, dass sie ihn so reagieren ließ. Sie mochte ihn aber auch, schlief sogar bei ihm ein, bevor Mick sie ins Bett brachte.

Der Plan am nächsten Tag, war schon mal alles zu packen, Mick hatte die dreckige Wäsche von uns gewaschen, was zumindest bei Ana echt nötig war. Für mich hatte ich eigentlich genug gepackt, aber es war echt gut. Übermorgen müssten wir früh nach England, zum Rennwochenende.

Die freien Tage hier waren aber wirklich toll und haben gut getan. Alleine dadurch hatte ich dass Gefühl, Mick und ich wären noch näher zusammen gewachsen, was auch an der einen Sache lag, aber dieser Abstand vom Alltag tat ihr Übriges.

Ich war glücklich meine eigene kleine Familie zu haben, auch nicht mehr alleine zu sein. Ich flog zwar oft nach Russland, bevor Ana da war, aber irgendwo fühlte man sich doch recht einsam, aber dies musste ich nicht mehr.
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