Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Wallins Analyse

von Pamillia
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
31.05.2021
31.05.2021
1
8.372
3
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
31.05.2021 8.372
 
Vorwort:
Vor ein paar Monaten habe ich eine Analyse geschrieben und werde diese nun auch hier veröffentlichen aus... Gründen. Verzeiht die vielen Fehler, ich habe damals schnell alles runtergeschrieben XD
Oh und an manchen Stellen steht wahrscheinlich APS... Damit ist ASPD (Anti Social Personality Discorder) gemeint, hatte damals das falsche Wort benutzt und ich bin mir unsicher ob ich alles ausgebessert habe :D
Und jetzt, viel Spaß beim Lesen:




Ok, für diese Analyse über die Walter/Collins Beziehung muss ich erstmal ein paar Sachen klarstellen.

1. Als Grundlage für viele meiner Annahmen nutze ich die Analyse und dessen Ergebnisse von Schattenfunke, dessen Analyse übrigens wundervoll ist und die man definitiv lesen sollte, bevor man diese hier liest.

2. Offensichtlich kann ich nicht in den Kopf von Walter Weiß gucken, sondern nur Vermutungen aufstellen und gesagte Dinge und Handlungen interpretieren. Alles was ich hier sage kann komplett falsch sein und ich kann natürlich auch alles falsch verstehen. Dasselbe gilt, offensichtlich, auch für meine Interpretation des Chars Collins, hier sogar noch mehr, da ich den Char weniger gut kenne.

3. Ich bin kein Psychologe, noch ein Psychiater, noch ein Psychotherapeut oder irgendetwas sonst in die Richtung. Meine Erfahrung beruht auf einem Pädagogikkurs aus meiner Schulzeit und einem Semester Sozialpädagogik. Der Rest sind Internet und meine eigenen Erfahrungen. Diese Analyse wurde rein zum Spaß und aus Interesse geschrieben, also am besten nicht alles ernst oder als Wahrheit hinnehmen, ich bin ja kein Experte!

So, jetzt wo das geklärt ist fängt erst die Analyse an. Eine Warnung schon Mal, sie wird wahrscheinlich ziemlich lang werden. Also holt euch was zu trinken, vielleicht einen Snack und macht es auch gemütlich. Denn Boy, this is a long one. Viel Spaß!

Um die Beziehung zwischen Walter Und Collins zu verstehen, müssen wir erstmal die beiden Chars unabhängig betrachten. Denn unsere eigenen Probleme und Erfahrungen spiegeln sich immer in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen wieder. In diesem Segment werde ich mich eher auf den Char Walter Weiß fokussieren, nicht weil Collins unwichtig ist, sondern weil Walters Psyche um einiges schwerer zu verstehen ist. Aber keine Sorge, auch Collins wird hier noch analysiert, nur vielleicht nicht ganz so ausführlich oder genau (auch weil ich über den Char, leider, nicht soviel weiß, wie über WW)

Ok, also Walter Weiß... Wo fange ich an? Schattenfunke hatten schon überlegt eine Akte zu schreiben "Die Akte Walter Weiß" um Dinge, die wir über ihn erfahren haben und Dinge, die auf ihn zutreffen festhalten zu können, weil es einfach so viel und so kompliziert ist. Also mein "Wo fange ich an" war keineswegs als Witz gemeint oder ähnliches, ich weiß tatsächlich nicht wo ich bei diesem Rätsel von einem Mann anfangen soll.

Hier ist was wir wissen: Walter Weiß wurde am 11.01.1990 in Liberty City geboren und lebte dort bis er nach Los Santos zog. Von zehn Jahren hatte er Panikattacken und er hatte Mal eine Frau, er und sie haben sich jedoch auseinander gelebt. Er war einst ein sehr gute Detective, hat sich dann auf den Commander posten, biseinschließlich zum Chiefposten hochgearbeitet. Irgendwo auf dem Weg hat er Carson kennen gelernt, der zu seinem besten Freund wurde. All das wissen wir, all das ist, soweit, bestätigt. Doch erklärt das Walter Weiß? Es sind Informationen, Eckdaten, mehr nicht. Viele Menschen haben gescheiterte Ehen, das ist nicht wirklich ungewöhnlich. Viele Menschen sind Erfolgreich in ihren Jobs, vielleicht nicht CoP erfolgreich, aber ihr wisst was ich meine. Und, so scheiße sie auch sein mögen, viele Menschen haben oder hatten Panikattacken, mich eingeschlossen. Also, so interessant diese Infos auch sind, sie erklären nicht Walter Weiß, zumindest nicht komplett. Und hier beginnen die Vermutungen.

Für diesen Teil der Analyse beziehe ich mich auf die Analyse von Walter in Bezug auf ASP oder ASPD, was im Text genutzt wird, vom anderen Teil dieses Psychologenteams, Schattenfunke, dessen Analyse sehr, sehr hilfreich war. Ich gehe davon aus, dass Walter an ASPD leidet, wie ausgeprägt dies jedoch ist, kann und will ich auch nicht wirklich beurteilen. Und das würde auch nicht wirklich zu dieser Analyse beitragen, zumindest nicht ungemein. Wichtig sind eher die Probleme, die Walter hat und die möglichen Gründe dafür, weniger womit man ihn diagnostizieren könnte.

Die Verhaltensmuster, die er aufzeigt, die relevant für die Beziehung zu Collins und auch seine Beziehungen allgemein sind, sind:

1) Seine Hinterlist/Seine Falschheit

Walter lügt. Er lügt ständig. Wahrscheinlich lügt er öfter, als dass er die Wahrheit sagt. Für ihn ist es, laut eigenen Aussagen, ein Schutzmechanismus um Leute nicht zu nah an sich dran zu lassen. Und ich glaube ihm das, absolut. Naja... es ist kompliziert. Ja, ich glaube Walter, dass dies ein Schutzmechanismus ist, aber... da steckt mehr dahinter. Der Spaß daran Leute zu verarschen, zum einem, ein klassisches Anzeichen für ASPD aber ich glaube auch ein tiefer Zwang die Menschen zu kontrollieren und immer die Oberhand zu behalten. Wie hat sich Walter schon Mal bezeichnet? Ein Puppenspieler und ich finde das trifft es ganz gut.

2) Impulsivität oder Unfähigkeit vorausschauend zu planen

Dies hat Funke sehr gut zusammengefasst, aber ich möchte hier gerne etwas ergänzen. Im Bezug auf seine Beziehungen reagier Walli gerne Mal impulsiv oder eher er reagiert so, dass es anderen impulsiv erscheint. Da gibt es einen Unterschied, der sehr bedeutend ist. Dies einfach im Hinterkopf haben, das wird für den späteren Teil der Analyse noch sehr wichtig werden.

3) Reizbarkeit oder Aggressivität..

Ja, ich weiß, dass sich das auf körperliche Gewalt bezieht aber ich habe hier trotzdem einen Punkt zu machen. Walter ist aggressiv und auch reizbar, äußert sich aber nicht mit Gewalt (zumindest meistens). Ob er das kontrolliert bzw zu kontrollieren gelernt hat? Wahrscheinlich, aber darum geht es nicht Mal. Diese Reizbarkeit ist ein wichtiger Faktor, was seine zwischenmenschlichen Beziehungen angeht, wie ich später noch näher erläutern werde.

4) Rücksichtlose Missachtung der Sicherheit von sich selbst oder anderen

Walter interessiert sich nicht wirklich für die Sicherheit anderer, siehe Eddy, siehe diese Yoko von letztens, siehe Binachi, siehe... beinahe jedes Mal, dass Walter mit Leuten in Kontakt kommt. Er nutzt sie für seine Zwecke und bringt sie dabei auch in Gefahr, was ihn nicht wirklich interessiert. Auch sich selbst wirft er gerne in gefährliche Situation um ein Ziel zu erreichen, was nicht besonders gesund ist. Aber Walter und Gesund sind eh zwei Wörter, die absolut nicht zusammen passen.

5) fehlende Reue

Ja, ja und nochmal Ja. Wenn Walter etwas falsch macht lügt er entweder um Konsequenzen zu entgehen oder rationalisiert seine Handlungen so sehr, dass sie, zumindest für ihn, logisch erscheinen. Auch im Bezug auf seine zwischenmenschlichen Beziehungen, siehe die Benutzung von Eddy usw

Dies sind die Punkte, die ich ansprechen wollte, die wie ich finde, erstmal relevant sind. Nach meiner Analyse von den Beziehungen von Walter Weiß, insbesondere der mit Collins, werde ich auf einige angesprochene und auch nicht angesprochene Punkte, die in Fünkchens Analyse thematisiert wurden eingehen.

Aber ich bin noch nicht durch mit der Analyse von Walter Weiß, einem Menschen, den sehr viele für zweidimensional halten, der aber unglaublich dreidimensional ist, wenn auch nicht auf eine besonders gute Art.

Oder, anders ausgedrückt Walter Weiß ist kompliziert und äußerst dreidimensional, auf eine Art, die ihm und anderen Menschen schadet.

Dennis bezeichnet Walter Weiß als einen "düsteren" Charakter, das düstere kommt hier, anders als bei anderen typisch bekannten düsteren Chars wie zb Napier, daher in welcher Position WW ist. Wenn man sich einen typischen CoP vorstellt, denkt man nicht an jemanden, der Leute manipuliert, Leute in die Wüste bringt, ein ziemliches Problem mit Alkohol hat und sich als den ultimativen Strippenzieher sieht. Das ist es, was den Char so düster macht und gleichzeitig auch was ihn ausmacht.

Aber ich schweife vom Thema ab.

Walter Weiß, ein Enigma. Dramatisch, ich weiß. Aber ich finde es passt.

Ich könnte noch tausend Wörter mehr zu Walter Weiß verlieren, aber wäre das an dieser Stelle zielführend? Die Dinge, die ich noch sagen will sind anhand einfacher Beispiele zu erläutern, die in dieser Analyse später jedoch noch thematisiert werden

Also kommen wir hiermit zum nächsten Punkt: Collins

Isabel Collins, Dienstnummer 11, Officer 3. Die Dinge wofür wir sie wahrscheinlich am besten kennen, zumindest im Moment.

Sie hat keine Vorerfahrung gehabt, wusstet ihr das? Beeindruckend wie weit sie es in kurzer Zeit gebracht hat.

Was stimmt:

Collins war der zweite Assi Chief, nach der großen Reform bei der Morel und Carson runtergestuft wurden. Sie sollte den Posten zusammen mit Kent ausüben, der jedoch nie wieder in den Dienst kam und einfach verschwunden ist. Wie wohl alles gelaufen wäre, wenn er nie verschwunden wäre?

Aber naja, es bringt nichts in der Vergangenheit zu schwelgen (Ein Witz, seht ihr?). Carson wurde wieder Assi Chief, kündigte weil er sich von Collins verraten fühlte und reiste aus. Collins machte erstmal weiter, Hill wurde der zweite Assi Chief und dann kündigte Collins nachdem ihr alles zu viel wurde. Mittlerweile arbeitet sie wieder als Polizistin, aber möchte keine Verantwortung mehr übernehmen, interessanterweise, um dem PD nicht zu schaden, wie sie es selbst sagt.

Aber wie auch bei Walter sind das alles nur Fakten und die viel wichtigere Frage als wer war Collins und als was hat sie bereits gearbeitet ist, wer ist Isabel Collins heute?

Und nach einigen Überlegungen ist mir aufgefallen, dass diese Frage überraschend schwer zu beantworten ist. Denn Collins ist für mich ein genauso großes Rätsel wie Weiß, etwas was viele vielleicht überraschend finden werden. Walter sagt gerne "Frau Collins oder, in letzter Zeit, Isabel, sie sind Ich in weiblich". Ich würde sagen Collins ist ein Spiegel für Weiß, aber darauf werde ich im nächsten Teil noch genauer eingehen.

Was ich aber sagen kann ist das Collins unsicher ist. Ihre Aussagen darüber Verantwortung zu übernehmen innerhalb des LSPD lässt mich darauf schließen, dass sie ein geringes Selbstbewusstsein in Bezug auf ihre eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten hat, vielleicht einen Hang zu Perfektionismus, wer weiß. Sie erkennt ihre eigenen, vergangenen Leistungen nicht oder sieht diese zumindest nicht. Ich weiß nicht was der Grund hierfür ist, dazu weiß ich zu wenig zu über sie, aber das ist eine "Charakterschwäche" die mir beim anhören bestimmter Gespräche als Recherche aufgefallen ist. Ich würde auf eine zu hohe Erwartungshaltung gegenüber der eigenen Person tippen, so das keine eigene Leistung mehr zufriedenstellend ist und man die Lust an dem verliert, was einem wichtig ist und eigentlich auch liegt, weil man das Gefühl hat, dass es eh nichts bringt und Leuten schadet und warum versucht man es überhaupt und-

... Ja, da interpretiere ich vielleicht zu viel von mir mit rein. Sorry Collins. Aber einen Hang zum Perfektionismus, der dafür sorgt, dass sie ihre eigenen Leistungen unbefriedigend und schädlich gegenüber des PDs sieht unterstelle ich ihr trotzdem!

Ein anderer Punkt, Collins ist unglaublich loyal. Sie ist loyal gegenüber Freunden, hält zu diesen, egal was sie auch getan haben, wie man a der Eddy Situation sehen kann. Sie ist eine Freundin, wie die meisten sie gerne hätten und wie viele sich einbilden zu sein. Sie ist selbstlos, zu selbstlos wahrscheinlich. Sie rennt Leuten hinterher um diesen zu helfen, hört sich die Sorgen anderer an, aber wer hört sich ihre Sorgen an? Wer ist für sie da, wenn sie Hilfe braucht, wenn sie reden muss? Collins ist sehr aufopfernd und diese genannten Verhaltensmuster lassen auf das Helfersyndrom schließen. Dies ist nur zum Teil etwas gutes und wird leider oft ausgenutzt, was man bei Collins auch sehr gut sehen kann.

Das Helfersyndrom ist die Bezeichnung für Verhaltensmuster eines Menschen mit viel Empathie, der sich jedoch in zwischenmenschlichen Beziehungen die meiste Zeit als Helfer anbietet. Eine Person mit Helfersyndrom ersucht Anerkennung durch Selbstaufopferndes Verhalten. Er versucht jedem zu helfen und gibt nicht auf, auch wenn die Person diese Hilfe nicht möchte oder man ausgelaugt und erschöpft ist, da eine Person mit Helfersyndrom dadurch die Bestätigung und Anerkennung, die ein Mensch nun Mal benötigt, erhält.

Meiner Meinung nach passt dies gut zu Collins, aufgrund ihres Perfektionismus/Ihrer mangelnden Selbstwertschätzung kann sie diese Anerkennung nicht durch Lob für ihre Arbeit gewinnen, also versucht sie es auf diese, nicht besonders gesunde Weise. Aber hey Collins, durch Gespräche mit einem Psychologen sollte sich das verbessern lassen! Das ist bei andern hier, hust Weiß hust, nicht gaaanz so infach.

Denn Collins gibt und gibt und gibt. Sie verzeiht, sie baut auf, sie hört zu, sie hilft, sie gibt Chancen und das immer und immer wieder, auch wenn es sie innerlich kaputt macht.  

Sie lebt durch die Anerkennung anderer, indem sie denen hilft. Ich denke sie merkt, dass sie sich selbst zerstört, aber kann nichts dagegen tun, da dies nun Mal ein integraler Teil von ihr ist.

Und ich denke diese zwei Dinge spielen zusammen: Collins mangelnde Selbstwertschätzung und ihr Helfersyndrom. Wahrscheinlich hat das eine das andere ausgelöst und nun verschlimmern diese Eigenschaften sich gegenseitig, bis Collins von ihnen zerrissen wird, sollte es jemals soweit kommen. Und ich glaube leider wir sind nicht mehr soweit davon entfernt.

Und das waren auch schon meine Worte zu Collins, nochmal, hier könnte man Tausend mehr Worte zu sagen, aber auch wenn meine Walls of Text das nicht vermuten lassen, manchmal ist weniger wirklich mehr.

Ich hoffe ich lag mit dieser Einschätzung von Collins zumindest teilweise richtig, leider ist dies kein Char mit dem ich mich gut auskenne. Dennoch fühlt sich diese Einschätzung zumindest grundlegend korrekt an. Aber belehrt mich gerne eines besseren, wenn ihr dies anders sieht.

Und damit haben wir unsere zwei Hauptcharaktere, unsere zwei tragischen Helden und wie gerne würde ich jetzt ihre Beziehung analysieren aber um das richtig zu tun, so wie es den beiden gebührt, muss ich zuerst ihre anderen Beziehungen analysieren oder zumindest anschneiden um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede später besser darstellen zu können.

Und damit kommen wir zu einem interessanten Charakter in der Mitte dieser ganzen Geschichte, dieser Zwickmühle von Gefühlen, Verrat und Problemen.

Jeremiah Carson.

Die Meinungen über diesen Mann sind, offen gesagt, zwiegespalten. Ist er ein guter Assi Chief? JA! Ist Carson wichtig für den Zusammenhalt des PDs? JA! Braucht Carson eine Funkschulung? JA! JA! JA! Ist Carson ein guter Freund für Weiß? Nun.. jetzt wird es kompliziert.

Ich möchte mit dieser Aussage niemandem zu nah treten, aber anders als Weiß und auch Collins ist Carson kein komplizierter Charakter mit interessanter Psychologie und interessanten Verhaltensmustern. Das ist natürlich nicht schlimm, nicht jeder Charakter muss oder sollte so sein, Carson kann trotzdem ein cooler Char sein, aber, zumindest meiner Meinung nach, macht das die Freundschaft zu Walter Weiß unglaublich schwierig.

Warum ich das so sehe? Macht es euch bequem, denn es wird jetzt eine Erklärstunde mit der Hilfe von der Analyse von Schattenfunke!

Walter und Carson sind beste Freunde, das wird von den beiden oft genug gesagt. Sie kennen sich schon lange, sind einander sehr wichtig und wir alle wissen, dass Walter die Stadt niederbrennen würde, sollte Carson jemals etwas passieren. Es ist die längste, halbwegs stabile Beziehung, die Walter, nach unserem Wissen, jemals eingegangen ist und aufrecht erhalten hat.

Also, was ist das besondere an Carson?

Ich würde die Vermutung aufstellen, dass das besondere an Carson, zumindest für Weiß, ist, dass er nicht besonders ist. Carson ist der Durschnitt. Ein guter Cop, ein guter Typ, ein guter Freund, ein guter Mann. Er ist loyal, nicht nach Macht oder Geld oder sonst was aus. Aber eines ist ihm sehr wichtig: Er will Cop sein.

Und das ist das, was, in meinen Augen, die beiden verbindet. Ihr Verlangen danach Polizist zu sein, auch wenn ihre Motivation vielleicht unterschiedlich sein mag. Das ist die Basis ihrer Freundschaft, wodurch die entstanden ist und warum sie immer noch besteht.

Und noch ein Faktor spielt in die Beziehung mit rein. Carson ist ein guter Mensch. Weiß ist kein guter Mensch.

Und das ist, wie Schattenfunke in ihrer Analyse erwähnt, etwas, was Carson nicht sieht. Oder eher, er sieht es nicht in dem richtigen Ausmaß. Viellicht weil WW nun Mal sein bester Freund ist. Denn wer will sich schon eingestehen, dass sein bester Freund kein guter Mensch ist? Und wer will sich eingestehen, dass man mit einem schlechten Menschen befreundet ist? Was sagt das denn über einen Aus? Vielleicht ist es das, was Carson in seinem rasierten Kopf denkt. Ich könnte es mir zumindest vorstellen.

Für Carson ist Walter Weiß ein lustiger Typ, der es liebt Cop zu sein und bei dem das PD an erster Stelle steht. Klar, manchmal reißt er dumme Sprüche und verarscht Leute und vielleicht ein wenig zu Aggressiv und ja, manchmal nimmt er das Gesetz in seine eigenen Hände, aber unter all dem, das ist Carsons Überzeugung, ist Walter ein guter Mensch.

Und das ist, leider, absolut falsch.

Schaut Mal, ein Carson sieht immer das gute in Menschen, er ist ein Diplomat. Er kann sich nicht vorstellen, dass ein Mensch durch und durch Böse ist oder im Herzen keine guten Absichten pflegt. Zumindest kann er sich nicht vorstellen, das Walter so ist.

Und das ist das Problem an der Beziehung zu Carson, egal wie wichtig Walter ihm auch sein mag, er versteht ihn nicht. Seine Antwort zu dem wie Walter ist, ist "sei nicht so" und "darum solltest du nicht so sein". Carson, ein guter Durchschnittsmensch, kann die komplizierte und, offen gesagt, für die meisten Menschen schon sehr dunkle Psyche von einem Walter Weiß weder nachvollziehen noch verstehen, weil er das nicht kennt. Und wie willst du komplett offen gegenüber einem Menschen sein, der dich nicht versteht und der nicht mal merkt, dass er dich nicht versteht?

Carson kann Walter Weiß, wie man auch an dem Gespräch nach der Nacht mit der Waffe gesehen hat, nicht helfen, da er Walter Weiß nicht versteht. Er mag zwar der Gegenpol zu Walter Weiß sein, oder zumindest würden es viele so sehen, aber wieviel ist ein Gegenpol wert, der dich nicht ändern kann, der dir nicht dabei helfen kann dich zu verbessern? Der dir keinen Lösungsweg bieten kann?

Carson ist das Schmerzmittel von Walter Weiß. Er lindert die Auffälligkeiten, aber löst nicht die tieferliegenden Probleme, dazu ist er nicht in der Lage, was nicht seine Schuld ist. Er kann nichts dafür, dass er ihn nicht versteht, im Endeffekt ist das wahrscheinlich sogar besser für ihn.

Und das ist das Ding dieser Beziehung, sie basiert darauf nicht ernst zu sein, darauf nicht über ernste Dinge zu reden. Sie sind die Ablenkung des anderen, sie machen das Gräuel und den Schrecken der Welt für die anderen erträglicher indem sie es verstecken, ignorieren und nicht darüber reden, nicht über ihre Probleme reden.

Sie sind, wir vorhin bereits gesagt, das Schmerzmittel des jeweils anderen. Sie heilen nicht ihre Probleme, verstecken, überspielen sie nur um weiter machen zu können, um nicht an den Gräueltaten der Welt zugrunde zu gehen. Ist dies Gesund? Nein, nicht wirklich. Machen dies viele Menschen? Ja, absolut.

Carson kann nicht die Probleme von Weiß lösen oder ihm dabei helfen, dafür ist ihre Freundschaft einfach nicht gemacht. Aber wer wäre in der Lage dies zu tun, wenn nicht Carson, sein bester Freund?

Und hier kommt Collins ins Spiel.

Aber nicht ihre Beziehung zu Weiß, oh nein, an dem Punkt sind wir noch nicht angekommen!

Um Collins Beziehungen grundlegend darzustellen werde ich nur kurz auf ihre Beziehung zu Eddy eingehen (für die Eddy Hater unter euch, ja ich meine Rico, Eddy ist essentiell um Collins zu verstehen, also ja, er muss in dieser Analyse vorkommen!), da diese, wie ich finde, die Muster, die auch in ihrer Beziehung zu Weiß auffallen, gut darstellt.

Collins erste Priorität ist Freundschaft.

Eigentlich reicht das schon fast, wenn wir die Grundzüge ihrer Beziehungen verstehen wollen, aber da nicht alle so tief in der Materie drin sind wie ich, werde ich diese Aussage nochmal ein wenig genauer erklären.

Ihre Freunde sind für Collins das wichtigste. Loyalität ist für sie das A und O und bei ihren Freundschaften sehen wir eine beinahe gefährliche Ausprägung hiervon.

Eddy hat Personen ausgeraubt, Collins, eine leidenschaftliche Polizistin, bleibt bei ihm. Warum? Weil er ihr Freund ist.

Als ein Mensch mit schlechtem Selbstwertgefühl und einer Art Helden-Syndrom habe ich mich, vor allem in meiner Jugend (Ich weiß, dass ich ich 18 bin, ich weiß, dass das noch nicht lange her ist) an die Personen, die mir wichtig waren geklammert. Ich wollte Personen, die mir oder anderen gegenüber schädlich waren nicht loslassen, die nicht aus meinem Leben schneiden, sondern alles tun um ihnen zu helfen, um sie zu verbessern um ein guter Einfluss zu sein und sie wieder auf den richtigen Weg zu führen. Und das ist, in meinen Augen, auch das was Collins versucht.

Es klingt Nobel und gut, eindeutig, aber es ist sehr auslaugend, wie dargestellt anhand des Helfersyndroms. Collins stellt ihre eigenen Probleme hinten an um anderen zu helfen, etwas was auf lange Sicht nicht gutgehen kann. Emotionen stauen sich auf, bis sie irgendwann hinausbrechen wollen. Oder bis sie dich wie ein schwarzes Loch konsumieren, bis nichts mehr übrig ist.

Collins ist Freundschaft und Loyalität, ich würde dies als mit ihre wichtigsten und ausgeprägtesten Eigenschaften bezeichnen. Dies sind gute Eigenschaften, bis zu seinem gewissen Ausmaß und Collins besitzt diese bis zu einem, meiner Erfahrung nach, ungesunden Extrem.

Und darum sind Collins und Weiß zwei Seiten derselben Münze.

Ich könnte sehr viele Worte zu der Beziehung zwischen Eddy und WW verlieren, sie ist kompliziert, vielschichtig und ehrlich gesagt verwirrend.

Also gehe ich nur auf das wichtigste ein, zumindest auf das was ich als wichtig erachte um die Beziehung der beiden grundlegend zu verstehen.

Als WW Eddy kennenlernte war er ein Stück Ton, in gewisser Weise, eine Person, die Walter Weiß formen und ausnutzen konnte. Das hat ihm gefallen, diese Macht über andere zu haben.  

Doch am Ende wurde Eddy zu einer Person, die ihm nicht gefallen hat, jemanden, den er als Gefahr für seine Freunde und die Leute die ihm wichtig sind sieht. Das ist das Problem zwischen den beiden, das weiterhin existiert. WW traut Eddy nicht.

Aber jetzt, jetzt endlich, zum eigentlichen Teil der Analyse.

Collins und Weiß.

Ich kann mich noch grob an eine Streifenfahrt erinnern, als Collins noch Rekrutin war. Mosquera, Weiß und Collins in einem Auto. Ich weiß nicht mehr was daran besonders war, ich weiß nur, dass diese in meinem Kopf geblieben ist.

Aber hier ist was ich weiß:

Bei einer Streifenfahrt mit Collins, wahrscheinlich sogar einer der ersten, hat WW angefangen Collins zu mögen. Ich kann nicht sagen warum das so ist, aber es war so. Als Collins meinte sich vorstellen zu können in einer Administrativen Abteilung zu arbeiten, eröffnete er, zusätzlich zu den anderen geplanten Abteilungen, die Administrative und setzte sie als Captain ein. Er brachte ihr sehr viel Vertrauen entgegen.

Und damit hörte es nicht auf, er redete gerne mit ihr, wollte sie auch irgendeinem unerfindlichen Grund sogar ins SWAT stecken (den Gedankengang dahinter verstehe ich immer noch nicht) und hat sie zum Assi Chief ernannt nach der Reform. Wir können also festhalten, dass Weiß Collins von Tag 1 an sehr viel Vertrauen entgegen gebracht hat. Gründe dafür sind wahrscheinlich zahlreich und irgendwo in Wallis verworrenen und, ehrlich gesagt, leicht gruseligen Hirn versteckt. Und das fasse ich nicht Mal mit einer Eisenstange an. Aber mir würden auf Anhieb tatsächlich ein paar Gründe einfallen, da ich eine gewisse Liebe für die frühe Collins habe. #FullHomo

Hierzu gehören, unter anderem, dass Collins schon damals, auch wenn sie es vielleicht nicht sieht, sehr fähig war und das Walter, offensichtlich, auch aufgefallen ist. Auch ihre Professionalität und ihre Rolle im Wachstum des PDs haben zu ihrem Ansehen beim Chief beigetragen. Aber ich denke am Ende waren es ihre unerschrockene Loyalität und auch ihre Fähigkeit Konter zu geben, auch gegenüber dem Chief, die sie hervorgehoben haben. All dies sind Fähigkeiten, die WW sehr schätzte und auch heute noch sehr schätzt. Und eben diese Qualitäten haben Collins, in seinen Augen, so äußert wertvoll gemacht. Als Mitarbeiterin natürlich! Freundschaft, oder was auch immer die Beziehung zwischen den beiden war, kam erst später.

Und dieses Vertrauen wurde über die nächste Zeit nur größer. Denn, durch Kents Verschwinden, war sie der einzige Assi Chief und sie bewältigte ihre Aufgaben gut, was Weiß ihr immer wieder sagte, auch wenn Collins dies wohl nie so wirklich sah.

Und als Carson wieder dazu kam unterstützte er sie, anstelle seines besten Freundes, bei dem Thema, dass Collins ihm ein Messer in den Rücken gerammt haben sollte. Erstens zeigt das wunderbar Walters "PD ist an erster Stelle" Mentalität auf und auch, dass Freundschaft bei ihm nur Priorität drei ist auf seiner mentalen "Was ist mir wichtig, Gehirn? Sag es mir endlich du doofes Stück Organ" Liste.

Denn wie Dennis sagte:

1. PD

2. Macht

3. Freundschaft

Walter sah Collins, auch damals, als eine kompetente Polizistin an, auch wenn noch keine wirkliche Freundschaft zu diesem Zeitpunkt existierte.

Das erste Mal wo ich wirklich den Beginn einer Freundschaft erkennen konnte war als sie den Norden absperrten und Weiß und Collins zusammen standen. Er erzählte, wie eigentlich immer, vor allem zu dieser Zeit, eine unwahre Geschichte aus diesem Leben und darauf möchte ich auch kurz eingehen.

Ich gehe davon aus, dass Walter Weiß gemerkt hat, dass Collins angefangen hat ihm etwas zu bedeuten bzw er wirklich angefangen hat sich eine Freundin in ihr vorstellen zu können. Und um sie auf einem gewissen Abstand zu halten, hat er Witze gemacht, sie beleidigt und dumme Geschichten erzählt.

Hier ist eine Idee, von der ich möchte, dass ihr sie euch wirklich vorstellt: Walter Weiß hat versucht seine Beziehung mit Carson auf seine Beziehung mit Collins zu kopieren.

Drüber nachgedacht? Ok, ich erkläre es. Die Beziehung zu Carson, zumindest die er zu diesem Zeitpunkt gehabt hatte, war ziemlich oberflächlich. Sie haben Späße gemacht, im Dienst gelacht aber... mehr war da nicht wirklich. Und das hat für die beiden funktioniert. Und darum wollte Walter eine ähnliche Beziehung zu Collins, aber hier ist das Problem: Collins ist nicht Carson

Sie ist komplett anders, wenn ich ehrlich bin. Sie ist nicht damit zufrieden abgespeist zu werden mit ein paar Witzen, sie will die Wahrheit wissen, sie will über ernste Themen reden, sie will helfen. Und, das ist wahrscheinlich das wichtigste, sie versteht Weiß, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Nicht komplett, ich glaube das ist kaum möglich und wenn jemand Weiß wirklich versteht, sollte diese Person direkt mit ihm zum Psychologen gehen, aber sie versteht ihn mehr als Carson, sie kann eher das erkennen was hinter dem steckt, was er nach außen trägt. Und das war der Grund warum ihre Beziehung sich am Ende doch so anders entwickelt hat.

Und hier war, meiner Meinung nach, der erste Hinweis dafür. Denn Walter Weiß erzählte Collins zum ersten Mal die Wahrheit, weil sie es wollte. Sie blickte hinter Walters Geschichten, erkannte das der mehr sein musste und wollte es erfahren. Und Walter erzählte es ihr. Er öffnete sich, gab ihr etwas womit sie ihn verletzen, ihm schaden könnte und... sie tat es nicht. Noch mehr Vertrauen entstand, aber diesmal, diesmal war es nicht nur dienstlich.

Ich möchte nicht beurteilen wie wahr seine Geschichte über seine Frau, die mit einem Mafioso zusammenkam ist, da kann ich mir einfach nicht sicher sein. Aber der Rest der Geschichte, über Walters Arbeit als Detective, als Commander, seine Arbeit als Polizist, diese stimmt. Zumindest Grob. Und das ist der Zeitpunkt wo diese Freundschaft begann sich zu ändern.

Oder wo sie begonnen hätte sich zu ändern, hätte Collins nicht gekündigt.

Walter Weiß war.. enttäuscht, aber ich denke in gewisser Weise war er auch froh. Nun gab es keinen Grund mehr eng mit Collins befreundet zu sein. Und das blieb auch so, naja, zumindest größtenteils.

Denn ihre Beziehung zu dieser Zeit bestand größtenteils daraus, dass WW zu ihr ging wenn er Hilfe bei etwas brauchte. Und hier zeigte sich ein weiterer wichtiger Aspekt der Beziehung. Collins ist sehr loyal gegenüber Walter. Sie war loyal als er ihr Chief war und das änderte sich nicht als sie kündigte und ein Leute in einem Taxi herumkutschierte. Sie war bereit Leute für Walter auszuliefern, etwas was zu einem großen Vertrauen, auch auf privater Ebene zwischen den beiden führte. Was es über Collins aussagt, dass sie Leute ausliefern wollte? Dazu kommen wir noch, wenn es wieder, wie so oft in dieser Analyse, um Eddy geht. (Rico, versucht zumindest nicht genervt auszusehen!)

Tatsächlich rede ich gerad sooft über Eddy, dass mir manche Leute in gewissen Discords unterstellen würden ich sei Walter Weiß!

.... Nicht lustig? Ok, weiter gehts!

Als Collins wieder zurück in das PD kam zeigte sich das anhand ihrer Interaktionen, sie machten weiter Witze und beleidigten sich aber unter allem war mehr.

Doch wenn ich ehrlich bin änderte sich erstmal nicht viel, auch als Walter sich betrank nicht wirklich.

Er sagte Collins wie wichtig sie ihm war und wie sehr er ihr vertraute ja, aber, wie wir alle wissen, Worte sagen oft nicht viel, vor allem nicht die von Walter Weiß, die schon zu oft genutzt wurden um andere Leute zu manipulieren und zu beeinflussen.

Eddy ist, lustigerweise, die Person, die zu einer Veränderung in der Beziehung geführt hat. Aber mehr als das, Eddy hat... nennen wir sie beunruhigende Muster in der Beziehung aufgezeigt.

Die Hochzeit von Sanchez zeigt etwas interessantes auf, etwas was mir erst wirklich im Nachhinein wirklich klar geworden ist. An diesem Tag wurden die Gemeinsamkeiten, aber auch gravierende Unterschiede zwischen diesen zwei Personen aufgezeigt, die im späteren Verlauf der Freundschaft klarer wurde.

Während der Zeremonie verhielt Walter sich alles andere als gut. Er machte Witze, riss dumme Sprüche und andere Dinge, typisch für ihn. Das war keine große Überraschung. Das interessante zeigt sich hier an einer anderen Sache. Während der eigentlichen Zeremonie schrieben sich Collins und Weiß immer wieder Nachrichten, deren Inhalt berief sich meistens auf "bringen sie mich um" und ähnliche Aussagen. Als Spaß gemeint, natürlich. Also Hoffentlich. Hmm, nach einer gewissen Nacht, ihr wisst welche ich meine, wirken diese Nahrichten nicht mehr ganz so lustig. Well. Beide haben eine offensichtliche Abneigung gegen die Hochzeit gehegt, aber der Unterschied ist wie sie sich deswegen Verhalten. Walter sagt dumme Dinge, stiftet Eddy an Oberkörperfrei zu singen und verhält sich nicht angemessen auf einer Hochzeit, wenn wir ehrlich sind. Collins fühlte sich ähnlich, kommunizierte dies jedoch anders. Sie redete mit Weiß, machte Witze mit ihm um es erträglicher zu machen, aber ohne die anderen Leute zu blamieren oder ihren besonderen Tag zu ruinieren. Und hier wurde, wenn auch nicht besonders auffällig in diesem Moment, etwas klar. Collins waren die Gefühle der Leute um sie herum, auch wenn diese Personen ihr nicht besonders wichtig waren, wichtig. Walter jedoch nicht.

Und das ist eine Thematik die in dieser Freundschaft immer wieder aufkommt.

Ein anderes Thema, das an diesem Tag aufkam, aber im Endeffekt dasselbe ist:

Das Eddy Thema

Ich möchte diese Analyse nicht die ganze Zeit nur mit Eddy verbringen, aber er ist offensichtlich ein wichtiges Thema in dieser Freundschaft und der Auslöser für viele ihrer Probleme. Oder ist er das?

Collins und Weiß haben Eddy, aus Spaß, dazu gebracht nach Sandy Shores zu rennen. Durch den Regen. Warum? Weil es lustig war. Collins fand es lustig, sie hat gerne daran teilgenommen. Aber hier ist das Ding, Collins hat eingesehen, dass dies falsch und unfair gegenüber Eddy war. Walter hat das nicht getan. Die Gefühle der anderen kümmern ihn wenig, anders als bei Collins. Sie will Menschen nicht schaden und wenn sie sieht, dass ihre Handlungen genau dies tun, sieht sie, dass dies falsch ist.

Nun, ich glaube nicht, dass Walter so handelt um anderen zu schaden, zumindest nicht bewusst. Der Unterschied ist eher, dass es ihn nicht interessiert ob seine Handlungen anderen schaden, solange sie ihm nicht schaden und er sie amüsant findet. Und er sieht auch den Fehler, meistens, nicht ein, sondern lügt eher um keine Konsequenz zu bekommen.

Und das ist das, was die beiden unterscheidet.

Und auch das was zu Problemen führt. Aber hier ist das Ding, auch da hat Collins Walter verziehen, so wie sie es immer und immer tun würde. Denn Collins ist, wie wir es vorhin bereits etabliert haben, immer für ihre Freunde da und lässt diese, trotz falscher Handlungen, nicht im Stich. Sie will das Gute in Menschen sehen und das gute in ihnen hervorbringen. Auch in Weiß. Und das sieht man immer wieder über die nächsten Wochen und Monate hinweg.

Und wieder zurück zum betrunkenen Walli. Dies ist eine Zeit in der er Eddy besonders nahe stand oder in der er Eddy am wenigsten schlecht behandelt hat. Er war sich Eddys Intelligenz bewusst und behandelte ihn eher wie einen gleichgestellten Menschen, weniger wie eine Puppe behandelt. Zu diesem Zeitpunkt würde ich diese Beziehung sogar als beinahe gesund bezeichnen. Kaum zu glauben, ich weiß! Naja, wäre da nicht die ganz Sache, dass er Eddy ändern wollte und bla bla bla

Aber wie gesagt, die Beziehung war nur beinahe gesund und war auch nicht von langer Dauer.

Diese Beziehung kippte stark als Eddy Walter gestand oder eher verriet, dass er Ariane Barnes, die zu der Zeit seine Verlobte war, als ein Schutzschild nutzte um nicht von der Mafia entführt oder verletzt zu werden. Dies nahm Walli... sagen wir mal negativ auf.

Denn er wollte Frau Barnes schützen. Warum er unbedingt sie schützen wollte? Darüber kann ich nur mutmaßen, vielleicht wegen ihrem schwierigen Start in Los Santos, vielleicht weil er sie einfach mochte oder vielleicht steckte das auch etwas persönlicheres hinter. Vielleicht hat es mit ähnlichen Erfahrungen in der Vergangenheit zu tun, vielleicht wurde er von einer Person, die immer für einen da sein sollte benutzt. Oder vielleicht auch nichts davon. Wir können nur mutmaßen.

Die zweite Situation war der Raubüberfall. Eddy, der zum Spaß Leute überfiel. Eddy, der sich nicht verändert hatte, Eddy, der nicht aus seinen Fehlern gelernt hatte, Eddy, der immer und immer weiter log und nie eine wirkliche Konsequenz dafür bekam.

Und dies zerstörte die eh schon angeknackste Beziehung komplett. Und es sollte, wie sich bald zeigen würde, auch noch Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Collins und Weiß haben.

Collins organisierte den Geburtstag von Walter Weiß eigentlich komplett alleine. Carson sollte ihr eigentlich helfen, aber seine Freundin wurde nur wenige Tage zuvor erschossen und er hatte andere Dinge im Kopf (zumindest für zwei Tage hust hust)und somit lag der Erfolg der Feier komplett und ihren Händen.

Und der Geburtstag war ein Erfolg. Walter hatte Spaß, die Gäste hatten Spaß und er schätze wirklich sehr, was Collins da für ihn getan hatte. Vielleicht kamen sie da einer wirklichen Freundschaft wieder ein kleines Stückchen näher, wer weiß?

Ein wichtiges Ereignis war als Stiernacken oder auch Maddison ihm die SMS, aufgrund Eddy, schickte sie hätten ein schönes Date gehabt. Collins Aktion, ihr zu drohen und dann zu behaupten sie wäre die Verlobte war als Witz gemeint, es war ein Freundschaftsdienst.

Aber Weiß, wie sooft, nahm die Sache zu weit. Ein typisches Muster bei ihm.

Er erzählte immer und immer wieder er und Frau Collins seien Verlobt, wann immer es ihm etwas brachte und teilweise auch nur zum Spaß. Wie gesagt, WW halt.

Der Mann kennt keine Grenzen, er versteht nicht, wann er zu weit geht, wie er schon oft genug an der Eddy Thematik gezeigt hat oder auch bei der Sanchez Hochzeit. Er hört nicht auf. Aber Collins hielt ihren Mund, so war der Chief halt.

Haha. Lustig, Chief.

Sehr lustig.

Und dann kam das erste, legendäre: Ich möchte mich distanzieren.

Es wirkt lächerlich, als wolle er, dass Collins zwischen ihm und Eddy entscheidet. Zwischen zwei Freunden, nur weil WW nicht mehr mit Eddy klar kam nach der Ariane Geschichte am Flughafen, was ihm niemand glaubte, Eddy hatte es anders erklärt und ganz ehrlich, Weiß lügt doch eh immer, warum sollte man ihm jetzt glauben? Und jetzt ist er sauer und will sich deswegen an Eddy und Collins rächen-

Stopp. Atmen. Ein. Aus.

Beruhigt?

Ok, dann vergiss alles was du gerade gelesen hast.

WW wollte sich von Eddy und seinen Freunden, zu denen auch Collins zählt distanzieren. Bzw, er wollte sich besonders von Collins distanzieren, wenn wir ehrlich sind. Warum?

Walter Weiß hatte Angst. Nicht vor Eddy, sondern vor dem was Eddy für seine Freunde bedeuten könnte. Er war bereit Ariane Barnes, seine Verlobte, zu nutzen um sich selbst zu retten. Warum sollte er also seine Freunde nicht so nutzen? Warum sollte er seine Freunde nicht ins Verderben rennen lassen um fein aus der Sache herauszukommen?

Und genau davor hatte er Angst, bzw davor, dass Collins etwas passieren würde.

Weiß sagte "Sollte Carson etwas passieren würde ich die Stadt niederbrennen" und "Frau Collins, sie sind beinahe Carson Level".

Wie würde er also reagieren sollte ihr etwas passieren?

Und er hatte das Gefühl, dass Collins durch die Freundschaft zu Eddy etwas passieren würde. Um sich davor zu schützen, vor dem Gefühl, das er haben würde, wenn Collins etwas passiert, wollte er sich distanzieren. Einfach damit es nicht ganz so sehr schmerzen würde.

Was, offensichtlich, nicht ganz so gut funktioniert hat. Er konnte sich nicht von ihr fernhalten. Wenn Carson seine Schmerztablette ist, ist Collins... was ist Collins?

Ist sie seine Medizin? Ist sie ein Lösungsweg für seine Probleme?

Die Antwort hierauf ist schwierig, da ich nicht denke, dass man das so klar definieren kann.

In meinen Augen können Weiß und Collins einander helfen oder einander sehr schaden, aber mehr dazu später.

Tatsächlich konnten die meisten dieser Probleme durch ein klärendes Gespräch gelöst oder eher zur Seite geräumt, vertagt werden. Die Freundschaft konnte, relativ normal, bestehen bleiben.

Dennoch kam das Streitthema Eddy immer und immer wieder auf.

Eine tatsächliche, wirkliche Änderung kann man am Tag der Waffe sehen.

WW verarscht Menschen und lügt. Erstens um seinen eigenen Nutzen hieraus zu ziehen aber teilweise auch weil es ihm einfach Spaß macht, das ist er, das ist Teil seiner Persönlichkeit, genauer gesagt Teil der antisozialen Persönlichkeitsstörung, mit der Schattenfunke, Ich und auch noch andere ihn diagnostizieren würden. Ich sage nicht, dass das seine Handlungen richtig macht, aber das erklärt sie.

Als Collins WW nicht wirklich glaubte, wegen der Sache mit Mary, verletzte das ihn. Denn Weiß ist, trotz all seiner Probleme, ein Mensch, der wie beinahe alle, Anerkennung und, in gewisser Weise, Liebe sucht. Und Weiß hatte zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass niemand ihm dies entgegen bringt, dass alle ihn, zu unrecht hassen und ihm kein Vertrauen entgegen bringen. Und das hat ihn, auch wenn er das vielleicht komisch gezeigt hat, verletzt. Und wenn Walter verletzt ist, kapselt er sich ab, wie man an diesem Abend gesehen hat. Er hat die Freundschaft zu Collins "beendet" weil er verletzt war. So schützt er sich vor noch mehr Verletzung, er stößt Leute weg und versucht mit allen Problemen alleine klarzukommen. So funktioniert er.

Weiß war zu diesem Zeitpunkt unglaublich labil, er war am Ende. Er fühlte sich alleine, missverstanden, verletzt und, in gewisser Weise, leer. Die Aussagen von Maddison haben das Fass dann zum Überlaufen gebracht und WW hat keine Zukunft mehr gesehen. Er hatte das Gefühl, dass er in dieser Welt, in der ihn alle hassen, nicht mehr leben kann.

Und deswegen endete er mit seiner Pistole auf der Couch.

Doch Walter wählte das Leben. Er entschloss sich dazu weiterzumachen, die Leute um ihn herum zu manipulieren, damit sie ihn weniger hassen würden, in typischer Walter Weiß Manier.

Doch durch die Gespräche an diesem Tag entschied er sich um.

Ich möchte Carsons Gespräch, obwohl es mir nicht sonderlich gefallen hat, nicht schlecht reden, jedoch denke ich, dass das Gespräch mit Collins einen größeren und wichtigeren Einfluss hatte.

Die beiden Charaktere gelangten an einen interessanten Ausgangspunkt, eine Linie Null.

Collins gab Weiß einen Vertrauensvorschuss, genau wie er ihr auch einen gab. Collins vertraute ihm, dass er sie nicht wieder verarschen würde und Weiß vertraute Collins, dass sie seine Geheimnisse waren würde. Sie gaben einander die Macht sich zu zerstören, an genau diesem Punkt.

Wirklich interessant ist auch wie beide Charaktere reagieren würden, sollte ihr Vertrauen gebrochen werden.

Collins würde am Ende sein, in einen Abgrund stürzen. Interessanterweise ist aber, zumindest mir, nicht bekannt wie dieser Abgrund aussehen würde, etwas worauf ich später noch einmal eingehen werde.

Weiß würde Collins erschießen, laut eigener Aussage.

Beide wären am Ende, offensichtlich. In diesem Punkt ähneln die beiden sich sehr. Wenn man ihr Vertrauen missbraucht sind die zutiefst verletzt und würden etwas tun, was sie vielleicht nicht tun sollten. Davon bin ich ich überzeugt.

Und ab hier war die Entwicklung der Freundschaft, und dieses Mal war es wirklich eine Freundschaft, durchaus positiv.

Denn Walter tat etwas was die meisten, ich eingeschlossen, zuvor nicht für möglich gehalten hätte, er versuchte sich zu verändern und es gab tatsächlich positive Resultate.

Das klingt vielleicht für die meisten nicht nach viel, aber Persönlichkeitsstörungen zu überwinden bzw die Verhaltensweisen, die dadurch entstanden sind abzulegen ist unglaublich schwierig und für viele Menschen nicht möglich. Das was Weiß da getan hat erfordert viel Willensstärke und wirkliche Überzeugung sich zu ändern. Und der Grund dafür war, unter anderem, Collins.

Diese Änderung kann man gut an dem ersten wirklich ehrlichen Gespräch zwischen den beiden sehen.

Ja, Weiß hat gelogen, aber nicht über wichtige Dinge. Er erzählte aus seinem Leben, etwas was er so nie zuvor getan hatte, er war offen, er war, in gewisser Weise, verletzlich. Und er hörte Collins zu, gab wirkliche Ratschläge, unterstützte sie. Wollte sie in die SDL packen, weil er immer noch von ihren Fähigkeiten überzeugt war. Er versuchte es wirklich und Collins sah das.

Aber sie war, trotz diesem Gespräch, skeptisch ob Weiß ihr das nicht alles vorspielte, ob er wirklich versuchte sich zu ändern und ob er das wirklich schaffen würde. Was absolut verständlich ist. In den Acht Monaten in den sie gekannt hatte war er nun Mal manipulativ und ehrlich gesagt, ein lügendes Arschloch gewesen. In einer Woche kann sie nicht ihr komplettes Bild von ihm ändern, nur weil er sagt er habe sich geändert- So etwas geschieht über Wochen und wird durch Handlungen, nicht Worte, die genauso gut auch leer sein könnten, aufgezeigt. Trotzdem fühlte sich Weiß verletzt, dass man ihm immer noch nicht traute, obwohl er sich doch verändert hatte oder besser gesagt am Ändern war. Er fühlte sich nicht wertgeschätzt doch dies blieb größtenteils ungesagt.

Ich bin der Meinung, dass hier die Grundlage für eine gesunde Beziehung geschaffen wurde. Die beiden waren füreinander da, redeten über ihre Probleme und waren ehrlich - etwas was Weiß sehr schwer fiel. Weiß erkannte Collins Helfersyndrom, erkannte die Probleme darin und sah trotzdem das gute. Die beiden waren bereit einander zu helfen. Dies war, zu diesem Zeitpunkt, die gesündeste Beziehung, die ich von Weiß bisher erlebt habe.

Und dann ist alles schief gegangen.

Walter Weiß war sauer, weil Collins ihn nur als Freund gesehen hat. Nicht weil er Gefühle für sie hatte oder. Er meinte "Er dachte da wäre mehr, nicht romantisch gesehen, sondern einfach mehr". Der Grund: WW geht selten Freundschaften ein und solche ist er, außer vielleicht mit Carson, noch nie eingegangen. Für ihn ist die Beziehung zu Collins etwas besonderes, sie ist mit Carson die wichtigste Person in seinem Leben gewesen und es hat ihn gewurmt, dass es bei ihr nicht so ist. Dass er für Collins nur ein normaler Freund ist, nichts besonderes. Er hatte das Gefühl, dass sie nicht auf dem gleichen Level sind, dass sie ihm bedeutet als er ihr. Und ich denke das hat ihn wütend gemacht und auch verletzt.

Die Aktion mit Eddy, sie in eine Falle locken, das sollte dann die Heimzahlung sein. WW wollte sie auch verletzen, genauso wie sie ihn verletzt hatte.

Doch dieser Weiß, der sich verändert hatte, hat dies nicht getan. Er hat erkannt, dass es ihr schaden würde und sich dann dazu entschieden diese Aktion nicht durchzuführen.

Aber trotzdem war er wütend und verletzt. Wegen der Freundschaft, wegen Eddy oder eher dem was Eddy repräsentierte. Und er war frustriert, also prangerte er Collins für einen Fehler, den die meisten als minimal bewerten würden, an. Warum?

Walter Weiß ist 110% Prozent Cop. Einige würden über diese Aussage lachen, ich weiß. Aber WW sieht das wirklich so, denn er stellt das PD, nicht das Gesetz, über alles. Er entführte Napier, da er Sprüche über zwei tote Cops gebracht hatte. Dies war gegen das Gesetz, aber für das PD, für die die Cops. WW würde nicht absichtlich etwas tun um dem PD zu schaden.

Sein Problem ist nicht Eddy, zumindest nicht direkt. Sein Problem ist nicht, dass Collins mit Eddy rumhängt, sein Problem ist, dass Collins mit einem Straftäter rumhängt und es sie, in seinen Augen, nicht interessiert. Dass Eddy für sein kriminelles Verhalten, welches nur aus Spaß geschah, keine Konsequenzen, nicht Mal durch seine Freunde bekam. Und er hat Angst, dass Collins da mit reingezogen wird, dass sie durch Eddy verletzt oder schlimmeres wird.

Und durch die Sache mit dem Beschluss fühlt er sich in dieser Annahme bestätigt. Er hat Angst um Collins, oder eher darum dass er verletzt sein wird, sollte ihr etwas passieren. Aber er war auch wütend, dass Collins immer noch mit Eddy rumhängt und dadurch in seinen Augen nicht komplett Cop ist. Er versteht nicht wie man als Cop mit einem Kriminellen rumhängen kann.

Und da ist ein weiterer, wichtiger Unterschied zwischen den beiden. Collins will Leuten dabei helfen sich zu verbessern, sich zu ändern. Walter will nur, dass diese Konsequenzen bekommen.

Am Ende sind die beiden, trotz ihrer vielen Ähnlichkeiten, unterschiedlich und reiben aneinander. Collins erste Priorität ist die Freundschaft, Walters ist der Job. Das lässt sich, zumindest in diesem Fall, einfach nicht miteinander vereinbaren.

Und somit ist die Freundschaft an den Unterschieden zerbrochen. Vielleicht absehbar aber dennoch sehr bedauerlich. Denn die beiden waren in ihren besten Zeiten gut füreinander.

Und wie verbleiben wir jetzt? Walter legt weiter Feuer bei Collins, er ist verletzt, hat das Gefühl sie hat ihm nie vertraut und er war ihr nie wirklich wichtig, aber wo ist Collins?

Ich nehme an Collins fühlt sich verarscht, sie ist wütend, genervt. Warum werden ihre kleinen Fehler beruflich, privat von jemandem kritisiert und verurteilt, der ihr Freund sein sollte? Warum geht er sie so deswegen an? Warum legt er, auch nach dem Ende der Freundschaft, Feuer? Warum schafft er es nicht, ihrer Ansicht nach, privates und berufliches zu trennen.

Collins kann Walter nicht verstehen oder ihn vor sich selbst retten. Das kann nur ein Psychologe. Aber Collins hat Walter besser gemacht, ob sie es wusste oder nicht.

Und Weiß? Weiß kehrt zu seinen alten Wegen zurück, ist wieder ganz der alte Manipulator, vertraut wahrscheinlich noch weniger Menschen.

Aber was jetzt? Wie wird es weitergehen? Ich kann nur Vermutungen aufstellen und ich finde davon habe ich hier schon genug aufgestellt.

Ich möchte nur noch eines sagen, ich habe von Anfang an gesagt, dass Weiß und Collins in der Lage sind einander zu zerstören oder zu retten, ihre Probleme zu lösen oder den einander in den Abgrund zu treiben.

Jedes Mal wenn ich diese Aussage getätigt habe meinte ich diese auf emotionale Ebene.

Aber nun, sagen wir so, ich bin mir nicht so sicher, sollte Walter und Collins sich so verhalten wie die letzten Tage, ob wir diese Aussage nicht wörtlicher nehmen sollten als ich sie ursprünglich meinte.

... Und das wars! Es war viel Arbeit und hat lange gedauert aber das war die Wallins Analyse, ich hoffe sie hat euch gefallen. Kritik, Beschwerden und wenn es sein muss, Lob, gerne an mich schicken!

Herzlichen Dank an alle die immer wieder hiernach gefragt haben und gespannt waren die Analyse zu lesen, also an alle Metaheidis! Und danke an meine Korrekturleser, Schattenfunke, knuddelsoffl und 0_Ophelia. Besonders an Schattenfunke, ohne deren Analyse und Kommentare diese Analyse nicht möglich gewesen wäre.

Und natürlich Danke an die wunderbaren Rp Spieler, die in dieser Analyse erwähnt wurden! Ohne euch gäbe es diese Analyse offensichtlich nicht und danke für euer tolles RP, das mich motiviert hat diese Analyse zu schreiben.

Und ein letztes Mal: Walli, geh zum Psychologen! Such dir (professionelle Hilfe)! Collins ist nicht dein persönlicher Therapeut und du hast Probleme, an denen du arbeiten musst. Das ist einfacher mit Hilfe und würde dir wahrscheinlich auch dein Leben retten.

Und damit, Peace Out.

Edit: Wow, it's been some time, huh?

Nach den letzten Ereignissen habe ich mich entschlossen nochmal einen Blick auf diese Analyse zu werfen und ihr ein neues Ende zu geben.

Walter und Collins waren besonders füreinander, dies ist ein Fakt, den niemand leugnen kann. Trotz ihrer Differenzen und Reibereien hätten sie am Ende alles füreinander getan, sie waren einander unglaublich wichtig.

Ich habe gesagt Collins und Walter würden einander entweder retten oder zerstören.

Ich lag falsch.

Collins und Walter haben einander verändert. Sie haben sich besser, einander zu anderen Menschen gemacht. Sie haben das Leben des jeweils anderen unglaublich stark geprägt.

Dennis hat nun schon zwei Mal darüber geredet, dass er Mal mit Walter eine "platonische Beziehung" eingehen wollte. Ich glaube wir wissen alle über wen er da geredet hat.

Walter Weiß und Isabel Collins hatten über ihre Freundschaft hinweg immer wieder Differenzen.

Viele davon konnten dadurch erklärt werden, dass Walter das PD über seine Freundschaften stellte.

Bei Collins Ausreise hat er jedoch einmal sie über das PD gestellt, hat einen Ansatz abgebrochen um sich gebühren von ihr verabschieden zu können.

Das mag vielleicht nicht nach viel klingen, aber für einen Mann wie Walter zeigt dies auf wie wichtig sie ihm am Ende doch war.

Das letzte Mal habe ich diese Analyse eher düster verändert, wie wäre es wenn ich sie diesmal Hoffnungsvoll beende?

Walter Weiß und Isabel Collins lieben einander, egal auf welche Weise. Dort ist eine wahre Verbundenheit, Kameradschaft, Seelenverwandtheit.

Er hat Gefühle für Collins und dessen ist er sich auch bewusst. Er hat sie ihr ja auch schon einmal gestanden aber da hat sie ihn abblitzen lassen, was tatsächlich daran lag, dass sie nicht gefriendzoned werden wollte.

Walter hat sich dadurch verletzt gefühlt, in seiner Ehre gekränkt. Er öffnet sich und dann geschieht sowas? Und hat dies dann in den letzten großen Streit mit hinein getragen. Ist es nicht traurig wie sehr ein kleines Detail eine ganze Geschichte verändern kann?

Eines Tages, vielleicht in naher Zukunft, vielleicht auch erst in Entfernter, wird Collins zurückkehren und sie werden da weiter machen wo sie aufgehört haben.

Denn, und das glaube ich wirklich, das Kapitel #Wallins, hat gerade erst so richtig angefangen.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast