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A beautiful lie

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Eren Jäger Levi Ackermann / Rivaille
31.05.2021
22.07.2021
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10.655
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22.07.2021 3.062
 
Eren



Dieser Blick mit dem ihm der hübsche Unbekannte mit den sturmgrauen Augen angesehen hatte, dieses dunkle Verlangen und dann erst was er da in den unteren Regionen gespürt hatte, sorgte dafür das es ihm kalt den Rücken runterlief und er sich für einen Moment im Spiegel betrachtete. Sicher er war muskulös gebaut und dennoch war es für ihn kein Problem die Männer hier gänzlich zu verwirren. Sie mochte die Mischung an ihm, das konnte er sehen und oftmals waren es diese notgeilen, alte Säcke, die mal unbedingt in ihrem Leben mit einem Ladyboy schlafen wollten oder sowas. Anders konnte er sich das einfach nicht erklären!

Es war bereits weit nach Mitternacht und der Gastraum war nur noch spärlich befüllt, weswegen er damit anfing sich abzuschminken und um zu ziehen. Als das erledigt war, ging er nach vorne und setzte sich noch an die Bar, während er durch den Raum sah und schmunzelte als er jenen Mann entdeckte. Dieser schien in zu taxieren und jede seiner Bewegungen in sich auf zu saugen, etwas das wieder mal dafür sorgte das ihm ein Schauer über den ganzen Körper fuhr. Wie konnte man so eine Ausstrahlung haben? Wie konnte man solche unglaublichen Augen haben?
Und jetzt, wo er nicht mehr auf der Bühne stand, fing es an in seinem Kopf zu rattern. Wo hatte er diese Augen schon mal gesehen? Es gab nicht viele Menschen, die diese Augenfarbe hatten, meistens waren es Russen von irgendeiner alten Adelsfamilie abstammend…Das hatten sie irgendwann mal in der Schule in Biologie gehabt, dunkel konnte er sich daran erinnern. Und doch kam es ihm so vor als habe er jene Augen schon einmal irgendwo gesehen. Vielleicht würde es seinem Gedächtnis helfen, wenn er die Stimme des Mannes hörte?!
Sie waren sich immerhin beide offenbar nicht abgeneigt und Eren überlegte, doch sein Körper setzte sich schon mit seinem eigenen Getränk und den Lieblingscocktail des Mannes in Bewegung.


Frech wie er war, ließ er sich neben jenen Mann sinken und stellte ihm das Getränk hin. „Du kommst immer nur wenn ich singe oder?“ Versuchte er irgendwie das Gespräch anzufangen, ohne zu wissen ob das okay war. Er wusste nichtmal, ob dieser Mann wegen ihm oder sein Gesang kam. Doch was er vorhin gespürt hatte, sprach mehr dafür das er wegen ihm selbst kam und nicht nur wegen seinem Gesang. Erens Augen lagen auf dem Mann, wie dieser sich bewegte und sich jeder Muskel in den Armen anspannte als dieser nach seinem Glas griff und er musste sagen, noch nie hatte er jemanden den er kaum kannte heißer gefunden als jetzt. Es war merkwürdig, das wusste er selbst. Natürlich war er sich auch nicht sicher, ob das vielleicht nur doch diese Situation an sich war, immerhin waren sie beide maskiert, keiner kannte den anderen wirklich und wahrscheinlich würden sie sich privat auch nie kennen lernen, sondern es würde immer nur bei diesem Blickkontakt bleiben. Was hatte er sich überhaupt dabei gedacht, den Mann überhaupt anzusprechen? Hatte er sich nicht selbst versprochen, niemals wirklich vertrauter zu werden mit einem Kunden? Und nun war er schon dabei, diese Regel zu brechen.
„Warum sollte ich wegen anderen kommen, wenn es nur einen gibt der mich interessiert? Sowohl gesanglich als auch optisch?“ Hörte er diesen Mann sagen und schluckte, es fiel ihm wie schuppen von den Augen und er strich sich kurz das Haar zurück.
„Was würde…“ „Nein! Ich bin nicht hier um über mein privat Leben zu reden, sondern um dich zu genießen…“ Eren kann nicht dazu auszusprechen als ihm der Maskierte unterbrach und natürlich konnte er es verstehen aber sie arbeiteten immerhin sonst zusammen und…das würde die Reaktion im Fahrstuhl und der harschere Ton im Büro erklären.
Levi würde versucht haben, eine Grenze zu wahren, denn Eren war sich sicher, das der Andere ihn erkannt hatte. „Natürlich bist du das nicht und was kann ich tun, damit du es noch ein wenig mehr genießen kannst?“ Hörte er sich selber fragen, was war da bitte los mit ihm? Hatte er sich Levi gerade indirekt etwa angeboten?

Das Model würde sicher jetzt noch weniger von ihm halten, als ohne hin schon und es würde…
„Ich würde mich geehrt fühlen, wenn du einmal für mich singst…ganz ohne Maske, ohne dieses ganze MakeUp…Wenn ich…einmal Dich sehen und auch hören könnte.“ Sprach Levi und Erens Hals wurde trocken.
Levi wollte…er wollte ganz einfach ihn? Also zumindest stimmlich? Was kostete es den anderen wohl an Willenskraft, seiner Lust nicht mehr frei nachgehen zu können? Wenn Farlan nicht wäre? Was würde Levi dann machen? Eren war versucht das herauszufinden und so beugte er sich vor, gab Levi einen Kuss auf die Wange und strich ihm leicht über den Oberschenkel. „Dann mach ich jetzt Feierabend und wir fahren zu mir…“ sagte er ehe er aufstand um an der Theke seine Tasche holen zu gehen.

Noch immer konnte er es nicht glauben, dass Levi FUCKING Ackermann gleich mit ihm nachhause ging um ihn ganz unverschleiert zu sehen und singen zu hören. Etwas Nervosität stieg in ihm auf, was würde Levi erwarten? Bei ihm Zuhause war er ja bereits am Nachmittag gewesen und wusste also wie Erens Wohnung aussah und der Sänger/Fotograf überlegte kurz, ob er seine Wohnung aufgeräumt hatte.
Aber er war sich ziemlich sicher, das sie es aufgeräumt war und den Müll hatte Levi ja am Nachmittag bereits weggeräumt. Er unterhielt sich noch ganz kurz mit der neuen Bardame Pieck, eine Latina die wirklich gut hier her passte und sicher dafür sorgen würde, das die Männer noch mehr Getränke kaufen würden ehe er dann seine Tasche nahm und zurück zu Levi kam.
Gemeinsam mit diesem verließ er den Club und sie fanden sich auf den Straßen Londons wieder, wo das Nachtleben gerade richtig am blühen war. Nervös spielte er etwas mit seiner Tasche, wusste nicht so recht wie er ein Gespräch anfangen sollte…
„Wie kommt es dazu, das ein so talentierter Fotograf wie du, bei Hanji singt?“ Hörte er den Älteren Fragen. „Naja, während meiner Ausbildung habe ich Geld gebraucht und so bin ich im Marias gelandet. Und das eine hat das andere ergeben. Hanji hat mein Instagram-Profil entdeckt und mit Erwin gesprochen, so bin ich an den Job gekommen.“ Erzählte er aus dem Nähkästchen.
Aus dem Augenwinkel sah er Levi nicken und wie dieser offenbar leicht schmunzeln musste. „Ja, Hanji ist immer schon sehr neugierig gewesen, wenn es um neue Menschen in ihrem Leben geht und glaube mir: Sie findet alles raus.“ Sagte der Schwarzhaarige und hatte seine Hände in den Jackentaschen. „Und was Erwin angeht…“ Eren drehte den Kopf zu Levi, sah wie dieser sich auf die Lippe biss. „…pass bei ihm einfach bitte auf, ja?“ Sagte er und Eren konnte so etwas wie Besorgnis in Levis Augen sehen. „Versprochen. Ich nehm mich vor Erwin in acht!“ Sagte er und strich sich eine Strähne hinters Ohr. „Möchtest du noch was essen oder sollen wir gleich zu mir?“ Fragte der Jüngere auf einmal, da sie gerade ein einem kleinen Inder vorbei gingen.

Und er konnte erkennen, wie Levi offenbar überlegte, dann aber doch den Kopf schüttelte. „Nein, ich bin immer noch satt von dem Chinafood.“ Meinte dieser und so gingen sie weiter. Soho und damit das Wohnhaus, wo Eren wohnte, war nicht mehr weit und der Jüngere wurde zunehmend nervös, was würde Levi mit ihm machen? Würde er wirklich nur für das Singen mit kommen? Oder würde mehr passieren, obwohl Levi treu war? Eren wusste es nicht und hatte keine Ahnung was er von diesem Treffen, konnte man das sagen?, halten sollte.



*


Levi



Nachdem er sich in seinem Bett etwas Ruhe gegönnt hatte, aber nicht schlafen konnte, weil seine Gedanken ständig zwischen Farlan und Eren switchten, hatte er sich geduscht und frisch angezogen. Danach war er wieder in die Stadt gefahren, aber dieses mal mit einem Taxi, er hatte nicht vor diese Nacht nachhause zu fahren. Was würde da schon auf ihn warten? Farlan war auf seiner Reise, noch immer ohne jedwedes Lebenszeichen und er hatte auch nicht vor diesen zu betrügen, aber dennoch sprach nichts dagegen das er sich ein Hotelzimmer nehmen würde. Er kannte so das ein oder andere Hotel, was sehr diskret mit seinen Kunden umging und er auch so keine Angst vor der Klatschpresse haben musste.
Sein Weg führte ihn ins „Marias“ wo er sich an seinen üblichen Platz setzte und Sasha, die Kellnerin ihm sein typischen Cocktail brachte. Er wusste nicht mal ob sein Objekt der Begierde, ja soweit war es schon und er hatte für sich beschlossen ihn zumindest aus der Ferne betrachten zu können und den Rest seine Fantasie erledigen zu lassen, heute auftreten würde. Hanji hatte ihn auch bereits gesehen und ein breites Grinsen auf den Lippen, klar, sie freute sich darüber das er das Okay für die Fotos gegeben hatte und das diese auch wirklich gut geworden sind.

Er hatte gerade seinen ersten Cocktail getrunken als das Licht aus ging und eine ihm bekannte Melodie ertönte, sein Blick ging sofort zur Bühne wo ein einzelner Spotlight den Sänger anstrahlte und er hatte das Gefühl, das nur er wusste, das es Eren war, das es ein Mann war. Viele der hier anwesenden ekelten ihn regelrecht an. Sie würden hinter her nachhause fahren und sich einen Runterholen oder einen Stricher nehmen und sich dabei Eren vorstellen, eine Vorstellung die ihm wirklich missfiel. Sie sollten ihre Blicke weg nehmen, sollten ihn nicht so betrachten…
Nur er durfte Eren so ansehen!
Okay, das war eindeutig nicht das was er denken sollte, ihm gehörte Eren doch nicht, sie waren nicht mal sowas wie Freunde, sondern nur Arbeitskollegen und er? Er war doch mit Farlan zusammen und da lief doch soweit alles wie es sollte. Was hatte dieser Bengel bloß an sich, das er sich teilweise in seine Gedanken nicht mehr selbst erkannte?
Doch er beschloss, dem nicht heute Abend nach zu gehen, nein, er wollte einmal seinen Kopf betäuben, mit diesem ewigen Denken aufhören und konzentrierte sich ganz auf diese grünen Augen und diese wundervolle Stimme, auf diesen jungen Mann, der sich langsam auf ihn zu bewegte und sich dann auch noch in den Letzten Zeilen des Lieds auf seinen Schoß setzte. Trocken schluckte Levi und wusste: Nun hat Eren ihn mit Sicherheit auch erkannt! Und das trotz der Maske die sie beide trugen.
Der Kuss auf die Wange sorgte dafür das eine kleine Menge seines Blutes in seine Lenden schoss und er sah Eren nach.

Dieses Kleid stand dem Jungen wirklich gut und er kam nicht drum herum, sich weit aus mehr mit ihm vorzustellen. Und so beobachtete er wie Eren noch zwei Lieder sang, eine etwas rockigere Nummer und noch eine Ballade ehe dieser nach hinten verschwand um sich offenbar umzuziehen.

Levi trank in der Zeit seinen Cocktail leer und beobachtete weiter, wie ein Gast nachdem anderen ohne großes Interesse  an den Kellnern und Kellnerinnen das „Marias“ verließ. An solchen Abenden waren sie wirklich alle nur wegen Eren da und es zeigte, wie gut der Junge wirklich war. Vielleicht sollte dieser über eine Karriere als Sänger nachdenken, anstatt als Fotograf zu arbeiten, es wäre zumindest wesentlich lukrativer!
Aus dem Augenwinkel sah er wie Hanji auf ihn zu kam, strahlend grinsend ihre Brille zurecht schob und sich einfach neben ihm niederließ. „Nah? Du scheinst wieder öfters in der Stadt zu sein, ist Farlan unterwegs?“ Sie war die einzige der er damals von ihrer wirklichen Beziehungsdynamik erzählt hatte und er nickte. „Ja seit Vorgestern…Er ist weiß Gott wo im asiatischen Dschungel unterwegs.“ Und er konnte einen Sorgenvollen Blick bei der Brillenschlange sehen. „Ach ja? Und du? Gehst du der Vereinbarung nach oder bist du einfach hier weil du es in diesem Haus allein nicht aushält?“ Wieso musste sie eigentlich immer genau diesen Punkt treffen? Wieso musste sie ihn so gut kennen? „Letzteres wahrscheinlich.“ Meinte er Karg und sah wie Eren aus der Umkleide kam und sich noch kurz mit dieser neuen Bardame unterhielt.
„Levi…du wirkst…“ „Lass gut sein Hanji, ja?“ „Nein! Du bist kein Mensch fürs Landleben…du gehörst hier her, in das Herz von London, in diesen Tumult und in dieses Nachtleben…Ich kann doch sehen wie du dich immer mehr selbst verrätst.“ Widersprach sie ihm und Levi seufzte resignierend. „Hanji ich… Mach dir keine Sorgen ja? Ich habe mir für die Zeit in der Farlan auf seinen Reisen ist , ein Apartment mitten in Soho gekauft mit einer wundervollen Aussicht.“ Und er konnte sehen, wie sie sich mit dieser Antwort zufrieden gab, das würde also erstmal eine Weile anhalten und ihn vor mehr Vorträgen bewahren, auch wenn er wusste, dass sie es gut meinte und eigentlich auch Recht hatte.  

Und die Aussicht die er gemeint hatte, war gewiss nicht diese atemberaubende Aussicht über die Stadt… Nein, er sprach davon Nachbar von diesem grünäugigen Monsterchen zu werden, was sich in seine Gedanken gefressen hatte. „Also sieht man dich dann öfters?“ Wurde von seiner besten Freundin nachgeharkt und er nickte. „Ja, ich werde mich jetzt wieder öfter in London blicken lassen und vielleicht auch wieder öfter herkommen…“ bestätigte er und sie wirkte zufrieden, denn sie stand auf, drückte ihn kurz an sich, was ihm nur ein Grummeln entlockte und zog von dannen.

Wieso musste sie sich eigentlich immer in sein Leben einmischen? Wieso musste sie eigentlich immer dafür sorgen, das es Dinge gab die er gern verdrängte und die doch wahr waren und mit denen er sich irgendwann so oder so auseinander setzen musste?
Manchmal hasste er sie dafür, aber er freute sich insgeheim auf die Zeit die er dann wieder mehr in London sein würde… Vielleicht würde er auch eine Einweihungsfete schmeißen für seine Freunde, die alle noch hier wohnten und zu denen er seit er mit Farlan raus aus der Stadt gezogen war, nur bedingt Kontakt hatte. Und das war etwas, was ihm unheimlich fehlte: Seine Freunde, das Leben hier mitten in der Stadt aber er wusste auch, das dies nichts für seinen Freund war.
Ja, seinen Freund… Mit dem einfach alles so viel komplizierter geworden war als es war, wo er noch Single gewesen war.

Es dauerte nicht lange nach dem Hanji weg war, das sich Eren mit einen Cocktail für sich und ihn zu ihm setzte. Und schneller als er sich beherrschen konnte, waren sie nun auf dem Weg zu diesem. Nach seiner Frage wie Eren an diesen Job als Sänger gekommen war, war es recht schweigsam zwischen ihnen. Die ganze Situation war so grotesk… Levi wusste nicht mal genau, was ihn dazu veranlasste, sich auf diese Verabredung einzulassen. Auch auf die Frage ob er noch was Essen wollte, antwortete er locker und seufzte tief.

Langsam kam das Wohnhaus zum Vorschein und er trat hinter Eren in des Treppenhaus. Wollte er ihn wirklich nur singen hören? Oder war es sein stilles Verlangen nach dem Jüngeren? War es einfach so, das er ihn einfach ganz für sich haben wollte. Kein anderer sollte in diese Immergrünen Augen blicken können, nicht so tief wie er.
Nun standen sie vor dem Aufzug und warteten das dieser kam, warteten darauf, dass sie nach oben in die Wohnung kamen, weg von diesen möglichen neugierigen Blicken. Als die Tür mit einem Ping vor ihnen aufging, war es Eren der als erstes hinein ging und Levi stockte einen Moment ehe er schließlich aufsah, ihre Blicke sich trafen und wieder spürte er wie sein Hals trocken wurde. Und seine Vernunft sagte ihm ganz eindeutig, dass es definitiv keine gute Idee war in diesen Fahrstuhl zu steigen, denn er wusste nicht, wo diese Nacht enden würde und ob er sich heute zusammen reißen konnte. Dieser Fahrstuhl war wie eine Grenze, die er überschreiten würde und dann spürte er, wie sich sein Körper von alleine in Bewegung setzte, wie er den Fahrstuhl betrat, noch versuchte er einen gewissen Abstand zu Eren zu halten.



Sie schwiegen bis sie auf der Etage ankamen und aus den Fahrstuhl traten, noch immer war er sich unsicher was er hier machen sollte. Doch als Eren die Tür aufgeschlossen hatte, trat er hinter ihm in die Wohnung und zog sich seine Jacke und seine Schuhe aus. Noch immer wusste er nicht wirklich was er machen sollte als er auch schon die Arme des Jüngeren um sich spürte und wie dieser den Kopf auf seine Schulter ablegte. „Bist du wirklich nur für meinen Gesang mitgekommen?“ Hörte er diese fast schon erotische Stimme an seinem Ohr, riss sich zusammen nicht die Kontrolle zu verlieren und sein ganzer Körper spannte sich an. Erens Hände fingen an, langsam über seinen noch angezogenen Oberkörper zu streicheln und wieder schluckte er trocken. Wieso bewegte er sich nicht? Wieso unterband er das nicht?
Nein, im Gegenteil: Sein Körper reagierte auch noch auf diese Berührungen und offenbar gefiel es diesem Verräter. Etwas, was Eren offenbar dazu veranlasste sein Hemd aufzuknöpfen und mit diesen sündhaft, weichen und filigranen Händen unter sein Hemd zu streicheln und seine Haut zu erkunden.

Levi erschauderte bei dieser Berührung und lehnte sich unbewusst gegen dem Anderen, spürte wie dieser anfing an sein Hals zu knabbern, was ihm ein leichtes keuchen entlockte. Als Eren das Hemd langsam bei Seite schob, legte er damit Levis Schlüsselbein frei und sogleich landeten dessen Lippen darauf, was dazu führte das seine Augen zu fielen und er deutlich spürte wie immer mehr Blut in seine Lendengegend schoss. Wollte er das wirklich? Wollte er sich in den Armen dieses grünäugigen Teufels fallen lassen?

Als Erens Finger sich dann an seine Brustwarzen legten und anfingen diese zu Reizen, riss er die Augen auf und löste sich aus dessen Griff, stützte sich auf der Kommode vor sich ab und sah auf den Boden. „Hat es dir etwa nicht gefallen?“ Hörte er Erens Stimme, schluckte ehe er sich dann zu ihm drehte.

Da stand diese Sünde auf zwei Beinen vor ihm und er konnte deutlich sehen, dass Eren genauso erregt war wie er selbst. Doch Eren haderte mit sich. Diese Grenze zu überschreiten würde bedeuten, dass es nicht wie mit Farlan abgemacht, bei einmal bleiben würde. Im Gegenteil, würde er sich einmal hier und jetzt Fallen lassen, wusste er genau, wäre er nicht mehr in der Lage sich jemals wirklich fern zu halten und würde süchtig werden. Schnell zog er sich die Schuhe und die Jacke wieder an. „Tut mir leid, das war ein Fehler“ sagte er schnell zu Eren und verließ fluchtartig das Apartment.

(Leider haben diesmal die Tags nicht vernünftig funktionier)
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