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Die Frau in Rot

von MarieSol
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa
31.05.2021
14.06.2021
7
8.894
2
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11.06.2021 732
 
Riku öffnet Ina wieder die Autotür, lässt sie aussteigen und nimmt seine Tasche aus dem Kofferraum, die er sich über die Schulter wirft. Hand in Hand gehen sie zum Haus und werden auch schon direkt vor der Wohnungstür vom Oberst abgefangen. „Junger Mann, verzeihen Sie, aber ich brauche Doktor Katarina noch einmal.“ sagt er zu Riku, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht. Der Oberst will Ina schon mit sich ziehen, doch sie stoppt ihn „Oberst, unsere Mägen hängen uns in den Kniekehlen. Wir brauchen zuerst etwas zu essen.“ Dieser überlegt kurz verdutzt, mit Gegenwehr hatte er so gar nicht gerechnet „Gut, dann kommen Sie hoch, wenn der junge Mann wieder gegangen ist.“ Doch Ina schüttelt nur den Kopf „Ich habe nicht vor, den jungen Mann heute nochmal gehen zulassen oder gar wegzuschicken, Oberst. Sie müssen sich also mit einem kurzen Zeitfenster begnügen, oder Sie kommen später nochmal, wenn Sie tatsächlich wieder Schmerzen haben.“ Ina hat sofort erkannt, dass er keine Beschwerden hat, sondern nur jemanden sucht zum Reden. Der Oberst, der weiß, dass Ina ihn durchschaut hat, mustert Riku und sagt im Vorbeigehen „Sie Glücklicher, passen Sie gut auf dieses Goldstück auf!“ und schon ist er auf dem Weg nach oben in seine Wohnung. ‚Er also auch noch? Aber nichts anderes habe ich vor…‘ denkt sich Riku und kann nur grinsend mit dem Kopf schütteln.

In der Wohnung kümmern sich die beiden als erstes um ihren Appetit: zuerst um den ihrer Lippen und anschließend um den ihrer Mägen, nachdem ein bestimmter wieder lautstark auf sich aufmerksam gemacht hat. In der Küche zaubern sie auf die Schnelle Nudeln und eine Tomatensoße mit Thunfischstücken, schwarzen Oliven und frischen Kräutern. Ein herrlicher Duft zieht durch die Wohnung. Ina deckt den Tisch und Riku trägt das Essen auf. Eine gefräßige Stille, die nur ab und an von einem genießerischen „mhh“ oder „so lecker…“ unterbrochen wird, legt sich über den Esstisch. Eine halbe Stunde später sitzen sie pappsatt und mit ineinander verschlungenen Händen und Beinen engbeisammen am Tisch und Riku muss einfach doch fragen, weil er es sich nicht erklären kann „Entschuldige, ich weiß, dass es zur Arbeit gehört, aber ich muss es fragen: Warum trägst du keine Uniform? Alle um dich herum tun das doch auch.“ Ina schmunzelt „Das ist schnell erklärt: Ich kämpfe mich nicht hauptsächlich an einem Schreibtisch durch Akten oder habe mit anderen Soldaten zu tun. Meine Patienten sind vor allem Kinder und manchmal Jugendliche aus Kriegsgebieten. Sie verbinden mit Uniformen meist nichts Gutes. Um mit ihnen arbeiten zu können, brauche ich ihr Vertrauen und das bekomme ich leichter in ziviler Kleidung.“ Sie blickt ihm tief in die Augen und kann dem Drang einfach nicht widerstehen, das Klischee zu bedienen „Das beschäftigt dich so? An was für eine Uniform hast du gedacht? Das knappe Krankenschwestern-Dress hole ich nur zu besonderen Gelegenheiten zuhause im Schlafzimmer raus…“ sie kann sich kaum beherrschen das verführerische Lächeln nicht dem Losprusten weichen zu lassen. Riku fühlt sich mit leicht roten Wangen doch etwas ertappt, er war sich wirklich nicht sicher, um was für eine Uniform es sich handeln hätte können, ob es mehr die Soldatin gewesen wäre oder doch eher etwas aus dem medizinischen Bereich. Aber irgendwie haben Uniformen halt doch ihren ganz speziellen Reiz. „Hej, alles gut, ich nehme dir das nicht krumm.“ fügt sie deshalb noch schnell hinzu und geht um den Tisch herum. Sie schließt ihre warmen Hände um sein Gesicht und küsst ihn zärtlich. Diese Einladung lässt Riku sich nicht zweimal sagen, er zieht sie auf seinen Schoss. Die Nähe zum anderen brauchen beide. Und so werden die Küsse auch sehr schnell sehr leidenschaftlich, eine Woche ohne Küsse muss aufgeholt werden. Vorsichtig streicheln sich Hände unter Shirts, die eilig weichen müssen. Jeder freigelegte Zentimeter will verwöhnt werden, nicht nur mit streichelnden Fingerspitzen auch mit weichen Lippen und stupsenden Zungenspitzen. Nach einer Weile wird es Riku in der Küche auf einem Stuhl doch zu unbequem, er nimmt Ina auf seine Arme und trägt sie ins Schlafzimmer. Da er hier vorhin schon seine Tasche abgestellt hat, findet er es auf Anhieb. Er setzt Ina aufs Bett, beugt sich über sie und küsst sie voll Begierde. „Das Schwestern-Dress kann heute im Schrank bleiben, nicht jede besondere Gelegenheit ist dafür geeignet.“ schmunzelt er seine Lady in Red an und schnippst ihren BH-Verschluss auf „Zu dieser besonderen Gelegenheit heute hätte ich dich gerne pur…“
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