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THUNDERBROOKE 6 - "Sundown"

GeschichteMystery, Übernatürlich / P12 / Gen
30.05.2021
26.06.2021
22
15.114
 
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30.05.2021 916
 
30. Mai 1972...

"Nobody can tell ya, There's only one song worth singing...", hallt ein Schallplattenspieler durch ein rustikales - altes - Haus. Die wunderschöne Mittagssonne scheint durch die großen Fenster, in den Küchenbereich des Herrenhauses, wo jemand fleißig am Kochen ist. Das Fett der Rühreier spritzt in die Luft, während 'Make Your Own Kind Of Music', mit seiner fröhlichen Melodie durch das Haus schallt. "They may try and sell ya...", singt eine bekannte Stimme sanft mit, welche aus einen anderen Raum kommt, wo ein großer Esszimmertisch steht, an dem noch jemand sitzt.

Über einen der unbesetzten Stühle, hängt ein beiger Mantel - ordentlich - und baumelt im Wind, welcher durch eines der großen Fenster in das Haus weht. "'Cause it hangs them up
To see someone like youuuuu!", singt der junge Mann der die fertigen Rühreier, seinen zwei Mitbewohnern auf die Teller gibt. "But you gotta make your own kind of music, Sing your own special song, Make your own kind of music,
Even if nobody else sings along...", beendet sich der Refrain des Lieds, von Cass Elliot und einer der Männer atmet tief ein. "Mhhh, die sind perfekt gelungen. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Retter auch gut im Kochen ist!", merkt der Mann an, welcher niemand geringeres als Michael selbst ist. Mit der Bratpfanne in der Hand, klopft sich Samuel Evernever mit der anderen - freien - Hand auf die Schulter. "Und ich hätte nicht gedacht, dass Erzengel essen müssen!", scherzt Samuel und bringt Cane - welcher der dritte Mann im Haus ist - zum lachen. Die drei Männer frühstücken zusammen, während draußen ein helles Licht am Himmel erscheint, welches das Schild des Hauses, auf dem mit frischer Farbe 'Evernever Boarding House' steht, glitzern lässt...

Viele Kilometer entfernt erscheinen die Helden Thunderbrookes in einem Waldstück. Jacob öffnet seine Augen und neben ihm liegt Alice auf dem, von Blättern bedeckten, Waldboden. "Woah...", keucht Jay und schaut sich um. "Aua...", murmelt Alice und öffnet ihre Augen. Jacob streckt seine Hand aus und hilft der Hexe hoch. Alice schaut sich um und erkennt das Waldstück. "Denkst du was ich denke?", fragt Alice und greift nach der Hand des Retters. Sie richtet sich auf und klopft sich ihre Hose ab. "Also ich denke gerade an Bacon.", antwortet Jacob. Alice schlägt ihm scherzhaft gegen die Schulter. "Dass ist das Waldstück beim Bunker!", ergänzt Alice ihre Gedankengänge und Jacob nickt. "Vielleicht ist die Phönix Dimension unsere persönliche Hölle, in Form eines stinkenden Traveller Bunkers.", lacht Jacob. Alice schüttelt den Kopf und schaut in den Himmel. Am blauen - klaren - Himmel stehen zwei Sonnen. "Naja, auf der Erde sind wir sicherlich nicht mehr...", merkt Alice an und zeigt in den Himmel. Jay schaut ebenfalls hoch und kneift seine Augen zusammen. "Na, super..", seufzt Jacob, als er die zwei Sonnen sieht. "Wo sind Viktor, Ingrid und Sable?", fragt Jacob und zieht seine Lederjacke aus. Er bindet sie sich um die Hüfte. "Die sind wahrscheinlich einfach nur getrennt aufgewacht. Los, gehen wir sie suchen. Wenn die Phönix Dimension wirklich eine Version von Thunderbrooke ist, werden sie sich in der Innenstadt versammeln.", vermutet Alice und zeigt nach rechts. "Es ergibt keinen Sinn, wieso sollte eine uralte Magiedimension, eine Version unserer Stadt sein?", fragt Jacob und schmunzelt etwas. "Ich weiß nicht, ich habe gelernt nichts in unserem Leben mehr zu hinterfragen.", antwortet Alice sarkastisch und die beiden gehen los.

Oben in den Bäumen, über Jacob und Alice sitzt eine unerkennbare Gestalt, welche sich als die beiden sich auf den Weg machen in einem dunklen Rauch auflöst und im Winde verweht...

Derweil stapfen schnelle Schritte durch den Flur des Rathauses der Stadt Thunderbrooke. In der menschenleeren Stadt, in der Phönix Dimension, geht ein Mann mit einem nicht sehr muskulösen Körperbau entlang und öffnet die große Doppeltür, zum Bürgermeisterbüro. "Sind sie es?", fragt der Mann als er den Raum betritt. "Anscheinend schon. Der Retter und die Hexe sind beim Traveller Bunker herausgekommen. Die anderen beobachten immernoch die Erzengel und den anderen Retter.", fasst ein ergebener des Mannes, der in den Raum kam, zusammen. In dieser Version der Stadt sieht das Bürgermeisterbüro anders aus. Ein großer Spiegel ist an der Wand befestigt. Dieser Spiegel sieht so aus, wie der Spiegel den Ingrid einst benutzte um die Stadt mit dem Spiegelzauber zu belegen. Plötzlich manifestiert sich aus dem Nichts, die Gestalt aus den Bäumen im Bürgermeisterbüro. "Mr.Quetsiah. Der Retter und die Hexe sind auf dem Weg in die Stadt.", erstattet die magische Kreatur bericht. "Wunderbar!", antwortet der scheinbare 'Mr.Quetsiah". Es ist aber nicht Sable, es ist jemand anderes...der Mann schaut in den Spiegel und man sieht seine sanften Gesichtszüge. Er hat kurze schwarze Haare und ein glattrasiertes Gesicht. Er scheint nicht sehr alt zu sein, was ungewöhnlich ist. Er trägt ein einfaches dunkles T-Shirt und eine blaue Jeans. "Mr.Quetsiah ist mir zu vornehm, Kev. Nenn mich einfach Kol.", lächelt der Mann seinen Untergebenen an. "Selbstverständlich...Kol!", korrigiert sich Kev und nickt zustimmend. "Also...", keucht Kol erfreut und klatscht in die Hände. Er dreht sich um und schaut zu Kev hinüber, wo noch weitere seiner Untergebenen stehen und auf seine Anweisungen warten. "Wo ist meine Frau?", fragt Kol und lacht amüsiert...
 
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