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Obsessed || Sukuna x Reader

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Action / P16 / Het
Ryomen Sukuna Yuji Itadori
30.05.2021
17.03.2022
14
14.153
22
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.09.2021 1.487
 
Reader's Pov


Gemeinsam verlassen wir das Anwesen und laufen zu den Garagen, die zum Grund und Boden meiner Familie gehören.

Bei der Auswahl an Autos die wir haben, staunt Yuji nicht schlecht, auch, wenn seine Begeisterung für jegliche Nebensächlichkeiten, sich momentan in Grenzen hält.
Seine Aufmerksamkeit liegt eher auf unserer Umgebung. Er schaut sich nervös um und scheint vor allem nach Kameras ausschau zu halten.

Ich schnappe mir einen grauen Toyota, während ich Yuji aus dem Augenwinkel beobachte.
Er sieht traurig aus und scheint ziemlich abwesend zu sein.

Besorgt kratze ich mich am Kopf und krame nebenbei den Autoschlüssel aus einem Schrank in der Garage hervor.
Anschließend schließe ich das graue Auto auf und öffne die Fahrertür. Doch bevor ich mich reinsetze, stütze ich mich an der Tür ab und wende mich an Yuji.

Anfangs traue ich mich nicht, mich in seine Gedankengänge einzumischen, jedoch stimmt mich sein leerer Blick um.

„Du hast dir dein Leben sicher anders vorgestellt..." reiße ich ihn aus seinen Gedanken und schaue mitleidig zu ihm rüber.

Yuji nickt trübselig und schaut zu Boden „Schon irgendwie..."
Anschließend schaut er zu mir auf und lächelt gezwungen „Und ich ziehe dich mit rein. Dabei hast du nichts damit zu tun."

„Das stimmt nicht." widerspreche ich ihm und er wirft mir einen fragenden Blick zu.

„Wenn eine Horde alter Rentner - Jujuzisten meint zu entscheiden, einen meiner Freunde töten zu lassen, geht mich das sehr wohl etwas an. Außerdem habe ich dir meine Hilfe ja auch angeboten, also ist es, wenn dann, eh meine Schuld." gebe ich zum Schluss hin, schulternzuckend von mir und lächle ihn warm an.

Yuji lächelt sanft „Danke, D/N. Wirklich. Ich habe zwar keine Ahnung wie die Zukunft aussehen wird, aber—„

„Aber immerhin sind wir zu zweit." beende ich seinen Satz und Yuji legt seinen Kopf schief „Eigentlich ja zu dritt."

„Sukuna ist kein Mensch, sondern ein Fluch. Er zählt nicht!" grinse ich und zwinkere ihm spaßeshalber zu, um eine Reaktion von Sukuna zu provozieren.
Doch nichts.
Der werte Herr lässt sich auf sowas nicht ein.

„Was für eine Spaßbremse!" motze ich im Flüsterton und steige in das Auto. Yuji macht es mir gleich und gesellt sich auf den Beifahrersitz.

„Hast du denn bereits einen Führerschein?" fragt Yuji interessiert und ich schüttel den Kopf „Nö."

„Und wir fahren trotzdem?!"
Fassungslos starrt Yuji mich an und ich nicke ganz selbstverständlich, als wäre es das Normalste auf der Welt.

„Ich kann fahren, keine Sorge! Ich schleiche mich oft raus und leihe mir eines der Autos aus. Das ist für mich ganz normal." versuche ich Yuji zu beruhigen, der sich stöhnend in den Sitz des Autos fallen lässt „Ich bin nicht aus Tokyo geflohen, um dann hier bei einem Autounfall zu sterben!"'

„Und ichhh sitze an diesem Lenkrad, um dir diese Flucht auch weiterhin zu ermöglichen!" kontere ich aufgebracht und ernte ein Kommentar von Sukuna.



„Ich sag doch, sie wird uns umbringen!"




„Halt dich da raus!" rufen wir beide gleichzeitig und Sukuna verzieht sein Gesicht.



„Tsk."




Er verschwindet wieder und Yuji zeigt mit seinem Zeigefinger auf mich „D/N! Du kannst doch nicht einfa—„
Doch weiter kommt er nicht.
Ein lautes Knallen unterbricht Yuji und lässt ihn augenblicklich verstummen.

Wenige Sekunde herrscht eine frostige Stille im
Innenraum des Toyotas und wir beide, schauen erwartungsvoll zum Tor der Garage.

Ein Schatten legt sich auf den gepflasterten Weg vor dem Tor und ehe wir uns versehen, steht ein junger Mann mit langen, schwarzen Haaren vor der Garage.
Ein mir, sehr bekannter Mann...

Seine Hand liegt am Griff seines Schwertes, während er, vor allem mich, drohend fokussiert.

„Steigt sofort aus!" befehlt er uns mit fester Stimme und ich lasse die Fensterscheibe der Fahrertür hinunter „Sonst was?!"

„Das weißt du ganz genau, D/N."
Er lächelt kurz und zieht sein Schwert ein paar Millimeter heraus, um mir somit seine Kampfbereitschaft zu symbolisieren.

„Was meint er?" fragt Yuji verwirrt und ich lege meine rechte Hand an den Autoschlüssel „Er wird das Auto in mehrere Stücke zerschneiden."

„Dann sollten wir gegen ihn kämpfen!" meint Yuji fest entschlossen und ich mustere den Mann, der sich mein Bruder nennt „Nein, wir müssen nicht kämpfen."

Ich lächle im nächsten Moment und starte den Motor des Toyotas „Wenn er nicht aus dem Weg geht, hat er halt ein paar gebrochene Knochen."

„Dein Ernst?!" fragt Yuji mit weit aufgerissenen Augen und ich nicke „Manchmal muss man eben Opfer bringen."

„Das wagst du nicht, D/N!" ruft mir mein älterer Bruder zu und ich ziehe eine Augenbraue fordernd hoch „Wollen wir wetten?"

„Verräterin!" brüllt er quer durch die Garage, während ich das Gaspedal betätige „Festhalten, Yuji. Wenn er da nicht verschwindet, könnte es kurz...ziemlich holprig werden."

Yuji nickt verstehend.
Zwar ist er immer noch ein wenig verstört von mir und meiner Methode, aber er scheint damit irgendwie umgehen zu können.

Ich fahre die Scheibe meines Fensters wieder hoch, gebe dabei gas und steuere auf meinen Bruder zu. Er zuckt mit seinen Augenbrauen und erst als wir drohen, ihn zu überfahren, nimmt er seine Hand von seinem Schwert und springt auf die Motorhaube.

Anschließend nimmt der starke Wind ihm sein Gleichgewicht und er fliegt, beziehungsweise rollt, quer über das Dach, mitten auf die Straße.

Im Rückspiegel kann ich sehen wie er sich mühsam aufrichtet und sein Körper einige Schrammen abbekommen hat.

„DU BASTARD!" brüllt er quer über die Straße und meine Hand umgreift das Lenkrad ein wenig fester.

So hat er mich lange nicht mehr genannt...

Ich beiße mir auf die Unterlippe und unterdrücke aufkommende Tränen, die Yuji nicht entgehen.

„D/N?" fragt Yuji vorsichtig und ich schlucke meine aufkommenden Gefühle von Trauer runter.



„Oh~? Du bist also ein uneheliches Kind?"




Sukunas gehässiges Grinses hört man aus seinem Tonfall heraus, ohne ihn dabei überhaupt ansehen zu müssen.

„Das geht dich nichts an!" zische ich und drücke vor Wut fester aufs Gaspedal, während ich uns durch die Stadt fahre.

„Hey! Woher willst du das denn überhaupt wissen?!" meckert Yuji und funkelt Sukuna an seiner Hand, zornig an.
Traurig schaue ich auf die Straße „Bastard ist eine andere Bezeichnung für uneheliche Kinder. Eigentlich, ist es eine Beleidigung."

„Unehelich? Du?" fragt Yuji überrascht und ich seufze nickend, während ich wieder etwas langsamer fahre „Mein Vater ist mit einer Frau eines anderen Clans fremdgegangen und dabei bin ich entstanden. Meine Geschwister erwähnen das nur sehr selten in meiner Gegenwart, da ich bis jetzt immer gut mit ihnen auskam. Nur, wenn wir streiten oder ich sie sehr enttäusche, erinnern sie mich an meine...eigentliche Herkunft."

„Oh, das tut mir leid." murmelt Yuji und ich zucke mit den Schultern, nachdem ich mich wieder zusammengerissen habe „Muss es nicht. Ich habe gelernt damit umzugehen."

„Siehst du deine Mutter regelmäßig?"
Neugierig legt Yuji seinen Kopf schief und beobachtet die Umgebung.

„Nein, mein Vater hat ihr das Sorgerecht für mich entzogen. Die ersten sechs Jahre meines Lebens hatte ich bei ihr verbracht und als ich dann mit dir in die Grundschule kam, war ich bereits bei meinem
Vater." erkläre ich ihm und versinke dabei in Erinnerungen.

„Hast du also noch mehr Geschwister?"

Ich nicke leicht lächelnd „Einen großen Bruder. Er ist um die 9 Jahre älter als ich."

„Mit ihm kam ich immer gut aus." hänge ich noch hintendran und ein Gefühl von Leere macht sich in mir breit.

Er hat mir immer unter die Arme gegriffen und alles für meinen Schutz getan. Ich habe zu der Zeit sehr viel geweint, in der man mich ihm entrissen hatte...

„Und dein Vater will nicht, dass ihr euch seht, indem er deiner Mutter das Sorgerecht entzieht? Was für ein schräger Typ!" meckert Yuji und verschränkt seine Arme. Plötzlich hellt sich sein Gesicht aber wieder auf, als hätte er eine wahnsinns Idee „Ist dein Bruder vielleicht bekannt, wenn er von einem Clan abstammt?"

„Ich weiß nicht, ob dir der Name etwas sagt." überlege ich und Yuji nickt selbstbewusst „Nur raus damit!"

„Satoru. Satoru Gojo ist mein älterer Halbbruder."







~~~
Hello again ^^

Ich weiß es ist etwas länger her, das ich ein Kapitel veröffentlicht habe und das tut mir wirklich leid!
Meine neue Arbeit raubt mir wirklich den Großteil meiner Zeit und ich musste mich erst an alles gewöhnen.
Mittlerweile jedoch, finde ich immer öfter wieder die Zeit zum schreiben und werde auch regelmäßig Updaten!

Kommen wir nun zu diesem Kapitel.
Vielleicht wundert es euch, das ich Gojo eingebaut habe und ich hoffe ihr seht es nicht zu negativ oder verwirrend.
Er wird noch eine wichtige Rolle spielen, daher habe ich ihn als großen Bruder des Lesers eingebaut:3

Lasst euch überraschen^-^

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

LG Icxeflower
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