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Verlass mich nicht

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Chuya Nakahara Ryunosuke Akutagawa
28.05.2021
26.07.2021
5
4.366
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28.05.2021 460
 
"Begreif es endlich! Du wirst niemals besser sein als er! Ja, du bist stark, aber Atsushi wird immer stärker sein! Hör endlich auf und schau der Wahrheit ins Gesicht! Sayonara, Akutagawa."

Ratsch. Der dünne Faden aus Hoffnung, an den sich Akutagawa all die Jahre geklammert hatte, riss. Und er fiel in die Schwärze, die in seinem Herzen herrschte. Dazai würde ihn also nie anerkennen? Waren all seine Bemühungen wirklich umsonst gewesen? Die Antwort war klar, aber er wollte es einfach nicht wahrhaben. Jahre hatte er an sich gearbeitet, um eines Tages Jinko zu überbieten und die Anerkennung Dazais, welche er so gerne wollte, zu bekommen. Und all das war nun umsonst gewesen? Jetzt gab es nichts mehr, worauf er hinarbeiten konnte. Der neue Sinn seines Lebens war nun das Wohlergehen seiner Schwester. Wenn er nicht das haben konnte, was er wollte, dann sollte wenigstens Gin ein glückliches Leben führen und ihre Träume erfüllen können. Allerdings musste er jetzt zurück zum Hauptuartier der Mafia, um Mori über die erfolgreiche Mission zu berichten, weshalb er sich keine Gedanken mehr um Dazais Worte machen konnte. Der Schwarzhaarige stieg über einige tote Körper von Mitgliedern einer Gang, welche versucht hatte, die Mafia und die Agentur gegeneinander anzustacheln und somit einen Krieg zwischen den Organisationen zu entfachen. Er lief zu einem kleinen Wald, in welchem er sein Motorrad abgestellt hatte, aber als er ankam, fand er nur dessen Überreste. Er stöhnte. Warum hatte diese verdammte Gang es in die Luft gesprengt?! Jetzt musste er nicht nur zu Fuß zurück in die Stadt, sondern durfte auch noch Mori erklären, wieso das Motorrad weg war. Konnte es noch schlimmer werden? Und dabei hatte der Tag so gut angefangen...

Als Akutagawa beim Haupquatier angekommen war, dämmerte es bereits und seine Laune war längst im Bodenlosen. "Akutagawa-senpai!" Nicht auch noch Higuchi! Genervt ging der Schwarzhaarige auf den Eingang des Gebäudes zu, in welchem die blonde Frau stand und ihm die Tür aufhielt. "Akutagawa-senpai, wo warst du so lange? Ich habe mir schon Sorgen gemacht!" "Ich wäre schon längst hier, wenn diese dämliche Gang mein Motorrad nicht in die Luft gejagt hätte." "In die Luft gejagt?!" "Ja, und jetzt lass mich in Ruhe, ich muss Mori Bericht erstatten." "A-aber es gibt da noch was, das du wissen solltest..." "Das kannst du mir auch später sagen." Die junge Frau wollte etwas erwidern, ließ es dann aber doch bleiben. Akutagawa ging nun auf dem schnellsten Weg zu Mori, hatte währenddessen aber das Gefühl, von allen die er traf, einen mitleidigen Blick zu bekommen. Er redete sich aber ein, dass dies nur Einbildung wäre, da niemand einen Grund hatte ihn so anzusehen.
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