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Family don't end with blood

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Bobby Singer Dean Winchester Sam Winchester
28.05.2021
14.09.2021
10
16.452
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.09.2021 1.175
 
So, willkommen zum letzten Kapitel dieses Teils! Der zweite Teil läuft gerade echt gut und ich hoffe so bald wie möglich es mit euch teilen zu können!

Also dann viel Spaß!

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So vergingen 2 Wochen...

Deans Verletzungen heilten gut, auch wenn es nur seine Körperlichen waren. Über seine Zeit in der Hölle oder Fegefeuer redete er nicht. Auch nicht, wie es dazu gekommen ist.

Sie hatten inzwischen auch Karen auf Jäger Weise verbrannt, darauf hatte Dean bestanden, da sie durch etwas Übernatürliches ihr Leben verloren hatte und somit den damit verbundenen Respekt verdient hatte.

Bobby war froh von seiner Frau Abschied nehmen zu können und erleichtert, das Dean und Ellen am nächsten Tag den Leichnam aus seinem Auto, welches noch am Motel stand, abgeholt hatten.

Bobby fand die Idee. Der Jägerbestattung, nach einigen Überlegen auch nicht schlecht und Ellen hatte alles vorbereitet.  

Sam fragte manchmal nach Karen, doch Dean hatte ihm erklärt, dass sie jetzt bei den Engeln im Himmel ist und es ihr gut geht, sie ihn aber nicht besuchen kommen kann.  

Dean wurde so gut wie jede Nacht von Albträumen heimgesucht. Anfassen ließ er sich auch nur von Sam, Joe, Ellen, Ash und zu dessen Überraschung noch Bobby. Allen anderen ging er aus dem Weg.

Er schlich fast Tag und Nacht wie ein Schatten durchs Roadhouse. Essen tat er auch nicht viel. Deswegen gab es jeden Tag ein Kuchen, wenigsten davon aß Dean etwas. Doch Ellen konnte ihn nicht überreden seine Waffen abzulegen.

Ellen ging das Leiden ihres Ziehsohns auf die Nieren. Sie wollte ihm helfen.  

Doch wovor sie sich am meisten fürchtete, war der Tag, an dem Dean mit Sam weiterzog.

Sie wusste dieser würde kommen, Dean hatte so fast sein ganzes Leben verbracht. Und Sam würde er mitnehmen, da die Dämonen hinter Dean und Sam her waren.  

Sam wo anders untertauchen zu lassen, war nun ein Ding der Unmöglichkeit und Dean wollte ihn beschützen, dessen war sich Ellen bewusst.

Und heute war der Tag gekommen. Das hatte Ellen schon am Morgen bemerkt, als Dean seine und Sams Sachen aus dem Bad mitnahm.

Zum Glück, war Ellen am gestrigen Tag Klamotten kaufen gefahren für ihre beiden Jungs, da beide kaum etwas zum Anziehen gehabt hatten. Auch für Bobby hatte sie was mitgebracht.

Dean kam gerade nach vorne, es waren ja noch keine Gäste da. Sam und Jo Frühstückten. Während Ash auf dem Billardtisch noch seinen Schönheitsschlaf schlief. Ellen klärte Bobby etwas über das Übernatürliche auf.

“Bleibt doch bitte noch bis zum Essen.” bat Ellen, sie wusste, sie würde Dean nicht überreden können.

Die anderen drei schauten überrascht auf. Nicht nur Sam fragte sich, wo Dean den hinwollte.

Dean nickte zustimmend. “Wo gehst du denn hin? Ich möchte nicht, dass du gehst.” sagte nun Sam traurig.  

“Wir beide ziehen weiter.” erklärte Dean, seine Stimme hatte sich auch schon etwas gebessert.

“Okey.” Meinte Sam etwas traurig. Sie beide war ja toll. Aber er würde Bobby, Jo und auch Ellen vermissen, genauso wie Ash.

“Aber ihr kommt uns doch besuchen, oder?” fragte Jo sofort.

“Ja, ab und zu, schauen wir mal vorbei.” erklärte Dean.  

“Könnt ihr beide uns mal kurz alleine lassen?” fragte Ellen an die beiden kleinsten gewandt. Denn ihr war Bobbys Fragender Blick aufgefallen.  

Die beiden gingen mit ihren heißen Schokoladen ins Wohnzimmer.

“Dean, du kannst doch nicht alleine mit deinem Bruder losziehen. Die Dämonen suchen euch und wer soll auf euch aufpassen?” fing Bobby auch gleich an.

“Deswegen ja. Wir werden gesucht. Wir müssen in Bewegung bleiben. Und ich will auch nicht Ellen, Ash und Jo mit reinziehen und dich auch nicht.” erklärte der Blonde. Danach musste er erstmal husten.  

“Dean, du weißt, wir wollen dich hier haben?” fragte Ellen nach.

Dean nickte, er wusste es. Sie würden alles für ihn und Sam tun, aber genau da war das Problem, das wollte er nicht.  

“Dann zieh ich mit euch mit.” bestimmte Bobby. Dean schaute ihn verwundert an.

“Das geht nicht. Dann kommst du auch noch auf ihre Abschussliste und du hast bestimmt besseres zu tun. Als mit einem Kleinkind und einem verkorksten Kind durch die Gegend zu ziehen.” Meinte Dean leise.  

“Du bist nicht verkorkst.” Meinte Bobby gleich ernst. Ellen pflichtete ihm bei.

“Es geht trotzdem nicht.” erwiderte Dean. Er war schon schuld an Karens Tod, er wollte nicht noch Bobbys verschulden.  

“Doch, keine Widerrede. Ich packe gleich meine Sachen. Dann essen wir und können von mir aus los.” Bestimmte Bobby und war schon in dem Gästezimmer verschwunden, welches er bezogen hatte.  

“Du kannst froh sein, dass du Bobby an deiner Seite hast. Auch wenn ich es selbst ohne zu zögern tun würde.” Meinte Ellen.

“Ich weiß, aber du musst auf Jo aufpassen und das Roadhouse führen. Wir kommen schon klar.” Dean wollte nur das Beste für die Menschen in seinem Umfeld.

“Er hat seine Frau verloren, vermutlich will er nicht alleine sein. Du tust ihm damit ein Gefallen.” Ellen wusste, dass Dean niemanden mit reinziehen wollte.  

Keine 5 Minuten später kam Bobby zurück.  

“Unter einer Bedingung. Ich werde dir das jagen lehren. Damit du dich verteidigen kannst.” Seufzte Dean nun.

“Perfekt.” willigte Bobby ein.  

Nicht viel später, saßen sie am Tisch und aßen gemeinsam.

“Schade das ihr Jungs uns schon wieder verlasst. War echt cool mit euch.” Verabschiedete sich Ash danach als erstes und klopfte beiden auf die Schulter.

“Kommt mich bald besuchen.” Meinte Jo und umarmte beide.

Dann kam Ellen an die Reihe.

“So Jungs. Ich hoffe ihr habt alles. Wenn etwas ist, ihr könnt mich jederzeit anrufen oder einfach herkommen. Ihr könnt auch gerne mal anrufen, wenn nicht die Hütte brennt, wenn ihr reden wollt oder so. Passt auf euch auf und kommt bald wieder.” Ellen umarmte beide und gab ihnen einen Kuss auf den Kopf.  

Es fiel ihr schwer, die zwei ziehen zu lassen.

“Also dann Bobby. Lass dir von den Jungs nicht auf der Nase rumtanzen. Wenn irgendwas ist, kannst du natürlich auch anrufen. Bis dann!” verabschiedeten sie auch Bobby.

Als die drei ins Auto gestiegen war, stieß Dean erstmal erleichtert Luft aus. Er hasste Abschiede, selbst wenn sie wieder kommen würden.  

“Wohin fahren wir nun?” fragte Bobby, er hatte drauf bestanden, zu fahren. Sam saß hinten und hatte sich hinter ein Buch verzogen.  

“Einfach mal nach Westen.” Lächelte Dean. Er gab es nicht gerne zu. Aber einfach irgendwo hinfahren, tat ungemein gut.

So fühlte sich für ihn Freiheit an, auch wenn er nicht selbst fahren durfte.  

Bobby bemerkte, dass Dean recht zufrieden war und bedauerte es etwas, dass der Junge sich bei den Menschen, die ihn liebten, etwas eingesperrt vorkam.

Sam war recht schnell eingeschlafen, das war die vertraute Impala Umgebung. Früher schon, hatte Sam auf Fahrten so gut wie immer geschlafen.

Auch Dean schlief ein, da er dauerhaft unter Schlafmangel litt, kein Wunder.

Und Bobby brauste mit dem Impala und zwei schlafenden Jungs Richtung Westen ins Unbekannte...

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So das wars! Ich hoffe ihr begleitet Bobby und die Jungs auch im zweiten Kapitel!
Also dann, bye!
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