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Angels Complicated Lovestory - Der Kampf um Liebe geht weiter...!

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
27.05.2021
13.06.2021
5
7.617
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Dieses Kapitel
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11.06.2021 2.083
 
Angels Sicht...

Die nächsten Stunden vergehen extrem schnell. Mittlerweile ist es schon dunkel und so langsam herrscht Aufbruchsstimmung. „Kommst du, Angel?" Mein Bruder sieht mich fragend an, aber ich schüttle nur hektisch den Kopf. „Nein, ich bleibe hier. Ich gehe hier nicht weg. Auf keinen Fall lasse ich Jay jetzt allein." Kian will antworten, kommt aber nicht dazu. Denn es ist tatsächlich Jay, der sich zu Wort meldet. „Vergiss es, Angel. Du weißt dass ich dich liebe und ich bin froh, dich hier unverletzt bei mir zu haben. Aber das, was passiert ist, war für uns beide echt heftig. Nicht nur für mich. Du wurdest zwar nicht mit einem Messer verletzt, aber auch für dich war es psychischer Stress. Du solltest dich ausruhen. Geh bitte nach Hause und schlaf dich aus. Morgen früh kannst du sofort wiederkommen, aber jetzt musst du dich bitte ausruhen. Bitte, Schatz, du brauchst Schlaf. Mir geht es hier gut. Mike ist im Gefängnis und kann mir hier nichts tun. Ich bin hier absolut sicher." Jay und ich sehen uns tief in die Augen und sein Blick ist dabei flehend. Er hat ja Recht. Ich merke richtig, wie erschöpft ich bin. Vermutlich sollte ich wirklich schlafen. Und Jay sagt ja auch, dass ich morgen früh direkt wiederkommen darf.

„Na schön, ich werde nach Hause gehen, aber, Lucien, kannst du mitkommen? Und dann mit Kian bei mir im Zimmer schlafen? Auch wenn Mike im Gefängnis ist, fühle ich mich so sicherer." „Klar, ich komm auf jeden Fall mit zu euch und passe auf dich auf, Kleiner." „Danke, Lu. Würde es dir denn was ausmachen, bei mir mit im Bett zu schlafen? Dann fühle ich mich besser." „Klar, wenn das deinem Baby nichts ausmacht, dass ich mit seinem Freund in einem Bett schlafe?" Ich schaue zu Jay, welcher frech grinst.

„Keine Sorge, Lu, du bist so hetero wie man nur sein kann. Angel könnte sich nackt auf deinem Schoß räkeln und es würde sich bei dir nichts regen.
Außerdem weißt du, dass ich dir die Eier abreißen würde, wenn du dich an meinen kleinen Engel ranmachen würdest." Wir fangen alle an zu lachen.

Jays Eltern und David verabschieden sich von Jay.

Als nächstes tun es Lucien und Kian seiner Familie gleich, bevor Lucien das Wort an mich richtet.

„Kian und ich warten draußen und lassen euch einen Moment, um euch zu verabschieden. Bis gleich, Angel. Jay, bis morgen früh."

Kian und Lucien verlassen das Zimmer und ich bin mit Jay allein. „Komm her, Kleiner." Sofort legt Jay seinen Arm um mich und verwickelt mich wieder in einen leidenschaftlichen Kuss. Vorsichtig lege ich meine Hand auf seiner Brust ab und gebe mir die größte Mühe, nicht aus Versehen seinen verletzten Bauch zu erwischen. Immerhin will ich ihm nicht wehtun.

„Sei nicht traurig Baby, okay? Morgen sehen wir uns direkt wieder. Ich liebe dich, mein Engel." Wieder küssen wir uns. „Ich liebe dich auch Jay." Noch ein letzter Kuss, bevor mir Jay liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht und mich ansieht. „Gute Nacht, Schatz." „Gute Nacht, Baby." Langsam stehe ich auf und verlasse nun auch das Zimmer. Vor der Türe treffe ich dann auch auf Kian und Lucien. „Können wir los?" Ich nicke nur und folge den Beiden dann zu Luciens Auto.

Bei mir zu Hause angekommen sind sofort hektische Schritte aus dem Wohnzimmer zu hören, als Kian die Haustüre aufschließt.

„Oh Gott, Angel, ich bin so froh, dass es dir gut geht. Ich habe mir solche Sorgen gemacht." „Schon gut, Mum. Es ist alles gut, aber ich bin total erschöpft. Lass uns morgen reden, okay? Kann Lucien heute Nacht hier schlafen?" „Aber natürlich. Geht ruhig nach oben. Ich bringe euch gleich Bettwäsche und etwas zu Essen." Sie lächelt mich freundlich an und ich erwidere es. „Danke, Mum." Zu dritt gehen wir in mein Zimmer, wo ich mich direkt auf mein Bett fallen lasse.

Jetzt merke ich so richtig, wie erschöpft ich wirklich bin. Die letzten Stunden haben mich körperlich und seelisch echt fertig gemacht. Die Bilder, wie Mike Jay niedergestochen hat, gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Meine Angst, dass Jay es nicht überlebt, war so unendlich groß. Aber zum Glück geht es ihm einigermaßen gut. „Lu, du kennst Jay länger und besser als ich. Glaubst du, er verkraftet es gut? Klar, er ist der starke und selbstbewusste Jay Harper, aber er wurde fast getötet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so spurlos an ihm vorbeigeht. Aber genau wissen kann ich es nicht."

„Du hast recht, ich kenne ihn wahrscheinlich besser als sonst jemand. Und Jay ist jemand, der gerne mal Dinge herunterspielt. Weißt du, er hat Mike geliebt. Auch wenn er dich eindeutig mehr liebt, als er es jemals bei Mike getan hat, waren da trotzdem echte Gefühle. Und erst erfährt er, dass Mike ihn von Anfang an zu hundert Prozent verarscht hat und dann wird er auch noch von ihm fast ermordet. Jay wusste seit damals ja schon das Mike gefährlich ist, aber das jetzt macht es noch schlimmer. Jetzt, wo Jay weiß, dass er mit einem Monster zusammen war, macht ihn das Ganze natürlich noch mehr fertig. Er wird Zeit brauchen um das zu verarbeiten. Aber am schlimmsten ist eindeutig die Tatsache, dass er wahrscheinlich noch nie solche Angst hatte. Nicht nur um sich selbst, sondern auch um dich. Ihr beide hättet sterben können und das muss man erstmal verarbeiten." „Kann ich denn irgendwas tun, um ihm zu helfen?" Ich möchte ihm auf jeden Fall helfen, damit er damit klarkommt. „Natürlich kannst du das, Angel. Sei einfach für ihn da und rede mit ihm über alles. Aber zwinge ihn nicht zu einem Gespräch, er muss es selbst wollen. Er liebt dich und du ihn. Genau das ist es, was er jetzt braucht."

Stumm nicke ich und sehe denn einfach nur wortlos in die Luft. Jay und ich schaffen das irgendwie.

Am nächsten Morgen...

Ich habe kaum geschlafen, aber das war mir eigentlich klar. Immer, wenn ich die Augen geschlossen habe, sah ich, wie Mike Jay das Messer in die Seite rammt. Egal, was ich versuche, es geht einfach nicht aus meinem Kopf. Das macht mich echt fertig, aber ich hoffe einfach, dass es irgendwann besser wird.

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass wir kurz nach halb acht haben. Um acht beginnt die Besuchszeit im Krankenhaus und da möchte ich dann auch direkt da sein. Jay hat ja gesagt, dass ich ganz früh direkt wieder hinkommen kann. Lucien schläft noch, wie mir ein Blick zur Seite verrät. Kian habe ich gestern Abend noch in sein Zimmer geschickt. Das Lucien hier ist und auf mich aufpasst reicht völlig und Kian ist ja direkt nebenan. Außerdem habe ich mir immer wieder klargemacht, dass Mike im Gefängnis sitzt und uns deshalb nichts mehr tun kann. Es ist vorbei! Das muss ich mir immer wieder bewusst machen.

„LU, aufwachen! Es ist schon halb acht durch." Vorsichtig rüttle ich an Luciens Schulter und versuche so ihn zu wecken. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis er sich bewegt. „Guten Morgen, Angel." „Guten Morgen. Du kannst gerne duschen, wenn du willst. Ich würde in der Zwischenzeit schon mal in die Küche gehen und du kommst einfach, wenn du so weit bist, okay?" Ich plappere viel zu schnell und Lucien sieht echt noch sehr müde aus, weshalb ich ihn entschuldigend angucke, als er seinen Kopf zu mir dreht. „Alles klar, ich komm dann auch runter, wenn ich geduscht bin."

Sofort springe ich auf und gehe dann in die Küche, um dort für Lucien und mich Frühstück zu machen. Außerdem will ich Jay Sandwiches und Kaffee mitbringen, damit er was Vernünftiges bekommt.

Das Frühstück ist auch schnell gemacht und ich warte jetzt nur noch auf Lucien. Nach fünf Minuten, die ich noch auf ihn warte, kommt er dann runter. Und offensichtlich ist er jetzt ein kleines Bisschen wacher. Trotzdem ist er noch auf keinen Fall das blühende Leben.

Er setzt sich und ich stelle ihm sofort eine Tasse frischen Kaffee vor die Nase. „Danke, Angel. Das ist ja ein Service." „Naja, ich schmeiße dich um halb acht aus dem Bett, damit du mich zu meinem Freund fährst. Da ist es das Mindeste, wenn ich dir wenigstens Frühstück und Kaffee mache." Wieder ist mein Blick entschuldigend, aber Lucien lächelt mich freundlich an.

„Alles gut, Angel. Normalerweise hätten wir heute Schule und dann wäre ich auch schon längst wach. Hätte Mr. Harper nicht mit unserem Direktor geklärt, dass wir für die restlichen zwei Wochen bis zu den Sommerferien freigestellt werden, da Jay im Krankenhaus liegt, dann müssten wir uns heute mit Mathe rumschlagen, statt Jay zu besuchen." „Da hast du Recht und ich finde es echt klasse, dass unsere Schule das mitmacht." „Tja, wenn du irgendwo zur Prominenz gehörst, dann ist vieles möglich. Aber es stimmt, ich finde es auch toll vom Direktor. Ich möchte aber nochmal auf Jay zurückkommen. Es ist echt kein Problem, dass du mich aus dem Bett geschmissen hast, weil du zu Jay willst. Ich verstehe dich absolut. Er ist dein Freund und natürlich willst du zu ihm. Als du damals im Krankenhaus warst, da musste er wegen Kian ja immer heimlich zu dir und er war jedes Mal die ganze Nacht bei dir. Da ich immer mit war, um aufzupassen, dass Kian nicht auftaucht, habe ich in dieser Zeit so gut wie gar nicht geschlafen. Du hast mir wenigstens erlaubt, ein paar Stunden zu schlafen." Er grinst mich an und ich erwidere es.

„Außerdem ist Jay mein bester Freund und der wichtigste Mensch der Welt für mich. Am liebsten wäre ich auch rund um die Uhr bei ihm und würde auf ihn aufpassen. Aber ich weiß, dass er darauf besteht, dass ich eher auf dich aufpasse. Also mache ich das brav und wenn du dann morgens um acht zu ihm ins Krankenhaus gefahren werden willst, tue ich das. Ich werde dich aber gleich nur hinfahren und dann ein paar Sachen erledigen. Werde aber gegen Mittag auch vorbeikommen. Dann habt ihr ein paar Stunden für euch, okay?"

Ich nicke nur zustimmend, trinke dann meinen Kakao und esse mein Frühstück.

„Weißt du, was ich mich die ganze Zeit frage, Angel? Woher wusste Mike überhaupt von dir? Hat Mike euch gestalkt? Hat er was dazu gesagt?" Jetzt, wo Lucien es anspricht, fallen mir Mikes Worte wieder ein. Mir kommt wieder ins Gedächtnis, was er uns über Marc erzählt hat. Tatsächlich kann ein Teil von mir das echt nicht fassen, aber der andere Teil glaubt Mike aus irgendeinem Grund.

„Mike hat uns erzählt, dass Marc für ihn arbeitet. Er hat Mike von mir erzählt und Marc hat damals auch das Gerücht über Ava in die Welt gesetzt." Lucien verschluckt sich an seinem Kaffee und sieht mich geschockt an. „Marc? Niemals! Das glaube ich nicht. Marc ist unser Freund und er würde dir und Jay sowas niemals antun. Ich kenne den Kerl seit neun Jahren. Auf keinen Fall ist es wahr." „Ich habe keine Ahnung, ob es stimmt, Lucien, aber es klang ernst gemeint." Ich will es ja auch nicht glauben, aber irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl.

„Angel, wenn das stimmt, dann wird Jay ihm das niemals verzeihen. Er wird ihn aus der Clique werfen und ihn wahrscheinlich ins Krankenhaus prügeln. Denn dann ist Marc schuld, dass du in Gefahr warst. Und du weißt, wie Jay reagiert, wenn dir jemand schadet." Oh ja, das weiß ich nur zu gut!

Hoffentlich stimmt es nicht, denn Marc war immer ein guter Kerl und ein toller Freund.







Es ist wieder soweit ❤ endlich gibt es ein neues Kapitel 14 Tage musstet ihr jetzt auf ein neues Kapitel warten aber ich habe gute Nachrichten ❤ ab jetzt geht es wie gewohnt weiter❤ montags, mittwochs und freitags kommen ab jetzt wieder neue Kapitel ❤ gesundheitlich ist bei mir noch nicht alles wieder top, aber es geht aufwärts ❤ trotzdem kann ich euch nicht versprechen, dass es so bleibt... sollte es aber irgendwann wieder zu einer Pause kommen, werde ich euch informieren

Jetzt aber zum Kapitel aktuell passiert noch nichts spannendes aber das wird sich noch ändern jetzt müssen Jay und Angel erstmal ein bisschen zur Ruhe kommen, oder was meint ihr? glaubt ihr die Story mit Marc stimmt? Würde mich mal interessieren, was eure Gedanken sind ❤bis Montag ihr Lieben ❤
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