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Destiny of the HalfClan kits

GeschichteAbenteuer, Familie / P12 / Het
OC (Own Character)
26.05.2021
01.12.2021
27
43.831
6
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25.11.2021 1.693
 
Am nächsten Morgen fühlte sich Nacht nicht ausgeschlafen.
Sie hatte lange über Ihre Familien Situation nachgedacht und überlegt wer ihre leibliche Mutter war.
Für sie war Sandsturm noch immer ihre Mutter, sie hoffte nur das diese es noch immer genauso sah.
Wie es mit Eichhornpfote und Blattpfote weiter ging musste sich noch zeigen.

Nach endlosen nachdenken beschloss sie aufzustehen.
Vielleicht konnte sie mit ihren halb Schwestern noch reden bevor sie alle in den Tag gestartet waren.
Sie lief nach unten zu den restlichen Katzen wo einige schon wach waren.
Sie sah Blattpfote und Eichhornpfote beide über einem kleinen Kräuterhaufen sitzen und gemeinsam über etwas reden.
„Guten Morgen.“ grüßte sie während sie zu ihnen trat. Beide Schwestern schauten auf als Nacht zu ihnen trat.
„Guten Morgen.“ grüßten beide zurück wobei dir rote Kätzin etwas kühler wirkte.
„Wie war eure Nacht?“ fragte die dunkle Kätzin und blickte freundlich ihre halb Schwestern zu. Blattpfote erwidertet ihren Blick nach kurzem Zögern und Eichhornpfote nickte.
„Die Nächte hier waren ruhig und friedlich.“ erklärte Eichhornpfote während sie sich Putze.
„Aber nichts ist besser als in seinem eigenen Nest im Lager zu schlafen.“ schloss die rote Kätzin ihren Satz und blickte Nacht an. Blattpfote blieb ruhig und nickte nur kurz bevor sie sich ihren Kräutern zuwandte.
„Was hat euch dazu bewegt hierher zu kommen?“ fragte Eichhornpfote unerwartet und Nacht schaute sie daraufhin kurz an bevor sie ehrlich Antwortete.
„Funke und ich hatten beide Träume vom SternenClan und von diesem Ort. Er schien uns förmlich hier haben zu wollen.“ flüsterte sie leise genug das nur ihre Halbschwestern es hören konnten. Sie wollte anfangen ehrlicher zu sein.
Eichhornpfote schaute sie kurz mit großen Augen an bevor sie den Blink abwandte.
Als Nacht die rote Kätzin näher betrachtete bemerkte sie wie sehr sie sich ebenfalls verändert hatte. Sie war kräftiger geworden und hatte an Muskeln zugelegt. Auch war sie nicht ganz so mager wie viele andere ClanKatzen.
„Was ist euch alles passiert?“ fragte Nacht laut und blinzelte entschuldigend.
Die Schwestern schnurrten beide daraufhin kurz.
„Vor einigen Monden haben Zweibeiner angefangen immer mehr den Wald zu erkunden und Katzen gefangen.
Daraufhin wurden vier Katzen, eine aus jedem clan, auf eine Reise geschickt.“ fing Blattpfote an und bei der Erwähnung der Katzen blickte Nacht sich überrascht um.
„Eichhornpfote hier ist mit ihnen gegangen.“ erklärte Blattpfote und danach übernahm Eichhornpfote. Sie erzählte kurz ihre Reise und was alles passiert ist. Mit Neugier hörte die dunkle Kätzin zu und bei Federschweifs Tod empfand sie Trauer.

„Ihr seid beide auf Reisen gegangen die vom SternenClan bewilligt wurden.“ schloss Blattpfote die Erzählungen und blickte von ihren Kräutern um. „Wir sollten daher nicht in der Vergangenheit leben sondern nach vorne schauen.“ sagte sie ruhig und blinzelte ihre Schwestern liebevoll an.
Nacht nickte kurz freundlich zurück bis sie Spinnenpfote entdeckte der auf sie suchte.
„Ich muss los. Wir sehen uns später.“ rief sie über die Schulter bevor sie zu dem großen Schüler lief.
„Guten Morgen.“ schnurrte dieser und seine Augen blinzelten freundlich auf und Nacht schnurrte.
„Guten Morgen. Wollen wir los?“ fragte Nacht und lief neben ihm her und schaute zu ihm hoch. Dieser nickte und gemeinsam liefen sie zum Scheunenausgang und Richtung Wald.
„Wie hast du geschlafen?“ fragte Nacht nachdem sie die baumbrücke überquert hatten und der graue Kater schaute sie kurz an. „Wirklich gut. Deine?“
„Meine war auch gut.“
Spinnenpfote nickte und er schaute in Richtung Wald und seine Ohren zuckten immer mal wieder leicht.
Nacht spitzte ebenfalls ihre Ohren und schnell vernahm sie Vogel gezwitscher und leichtes Raschel des Unterholzes und Farne.
„Sollen wir kurz jagen?“ fragte Nacht und schaute Spinnenpfote herausfordern an. Dieser deutete ihren Blick schnell und begab sich in Rennstellung.
„Wer bis Sonnenhoch am meisten Gefangen hat?“ fragte er, den Blick nach vorne gerichtet.
„Und treffen beim verlassenen Zweibeiner Nest!“ rief Nacht bevor sie los rannte, Spinnenpfote dicht neben ihr, überholte sie jedoch schnell da er mit seinen langen Beinen schneller war.
Er lief Richtung Norden, während Nacht eher im Süden des Waldes blieb.
Sie wurde immer langsamer und verfiel in ein jagdkauern als sie einige Schwanzlängen im Wald angekommen war.
Schnell fand sie eine kleine Wühlmaus die unter einem Farnbusch saß und an einem Samen knabberte.
Langsam und auf leichten Pfoten schlich Nacht näher und nah genug sprang sie ab und landete auf der Wühlmaus und tötete sie schnell.
Zufrieden hob sie mit der Beute im Maul den Kopf und suchte nach einem geeigneten Versteck.
Sie fand eins unter einem Busch in der Nähe.
Als sie sicher war das es gut versteckt war machte sie sich weiter auf die Suche.
Sie wollte auf keinen Fall verlieren! Auch wenn es nur aus Spaß entstanden ist.
Sie fing schnell noch zwei weitere Mäuse und einen Vogel bevor sie weiter zum Treffpunkt lief. Sie wollte ihre Beute schon mal dort hin bringen damit nicht jemand sie stehlen konnte.
Es war kurz vor Sonnenhoch als sie einen letzten Versuch unternahm etwas zu fangen. Seitdem sie den Vogel gefangen hatte schien ihr Glück aufgebraucht zu sein. Entweder sie fand nichts oder die Tiere wurden aufgeschreckt von irgendetwas.

Sie wollte gerade geschlagen aufgeben als sie ein eher großes Eichhörnchen vor sich auf einer Lichtung befand und sich suchend umsah.
Nacht begab sich in lauer Stellung und prüfte den Wind damit sie ja nicht ihren Geruch zu ihrer Beute wehte und somit verschreckte. Sie positionierte sich so gut sie konnte in der Nähe der nächsten Bäume um das Eichhörnchen zum weit entferntesten Baum zu jagen und es dann auf dem Weg einzuholen.
Sie schlich langsam näher heran bis sie auf einen kleinen Ast trat der der Eichhörnchen erschreckte und dieses flüchtete.
Mit einem leisen Fluch auf den Lippen rannte Nacht hinterher.
Sie erreichte beinahe das fliehende Tier bevor dieses einen kleinen Hacken lief und gekonnt ihren Pfoten auswich.
Nacht erreichte es nicht mehr bevor es auf einem Baum entkam und enttäuscht blieb sie stehen.

„Mäusedreck!“ zischte die Kätzin laut und fuhr sich schnell über ihr dunkles Brustfell bevor sie sich kurz umblickte.
Sie sah jedoch keine Tiere mehr also beschloss sie zum Treffpunkt zu gehen.
Dort angekommen musste sie nicht lange warten bis Spinnenpfote mit einigen Beutestücken im Maul eintraf.
Nacht schaute ihm zu wie er seine Beute neben ihre legte.
Es waren zwei Mäuse, eine Taube und eine Amsel.
Vier Stück also hatten sie einen Gleichstand.
„Du warst auch erfolgreich wie ich sehe.“ schnurrte der Kater als er ihren Stapel erblickte.
„Wies scheint haben wir einen Gleichstand.“ schnurrte Nacht leicht und setzte sich näher zu Spinnenpfote, dieser schien darüber eher glücklich da er lauter schnurrte.

„Wie war deine Jagd?“ fragte Nacht nach einigen Minuten Ruhe, worauf Spinnenpfote sie kurz ansah.
„Anfangs hatte ich kaum Glück dann aber gegen Ende wollten sie alle nur so gefangen werden. Man merkt das es erst noch Blattfrische ist, dafür hatten wir aber schon gut erfolg.“ erklärte er ruhig und nickte über ihre Beute her.
Nacht nickte zustimmend. Sie war zwar noch immer nicht so gut wie Funke im jagen aber für diese Zeit hatte sie auch gut was gefangen.

Beide blieben noch etwas vor dem verlassenen Zweibeinernest sitzen und genossen die Wärme der Sonne.
„Sollten wir nicht langsam unsere Beute zur Scheune bringen?“ fragte Nacht vorsichtig während sie dem grauen Kater in die Augen sah, dieser nickte nach kurzer Bedenkzeit und die jungen Katzen nahmen beinahe gleichzeitig ihre Beute auf und brachten sie zur Scheune.

Dort angekommen legten sie ihre Beute auf den gemischten Beutehaufen, wobei Spinnenpfote seine Taube behielt und sie vor sich ablegte.
Leicht verlegen schaute er kurz Nacht an bevor er runter auf seine Pfoten schaute.
„Möchtest du die Taube mit mir teilen?“ brachte er schließlich leise hervor worauf Nacht losschnurrte und sich kurz an den verlegenen Kater schmiegte.
„Ja möchte ich. Und ich kenne einen ruhigeren Ort.“ sagte die dunkle Kätzin und nahm die Taube auf und lief langsam los.

Gemeinsam kletterten sie zwei Etagen nach oben und setzten sich in eine ruhige Ecke wo sie alles im Blick hatten.
„Es ist eigentlich Donners Platz aber er hat ja noch die ganze restliche Etage.“ flüsterte sie und ließ sich nieder und platzierte die Taube neben sich.
Spinnenpfote ließ sich neben ihr nieder.
Nacht warf einen schnellen Blick nach unten und suchte nach ihrer Schwester. Sie wollte nur wissen ob sie noch unterwegs mit Habichtfrost war oder sich wieder in der Scheune befand.
Nach kurzem Suchen fand sie schließlich ihre Schwester am Rande der Katzenmenge zusammen mit Habichtfrost.
Funke schaute verdächtig oft in Richtung Feuerstern der momentan mit den anderen Anführern sprach. Nacht nickte gedanklich den auch sie wollte wissen wer ihre leibliche Mutter ist.

Sie nahm sich einen kleinen Bissen von der Taube und schob sie lächelnd zu Spinnenpfote der sich ebenfalls einen Bissen nahm.
So machten sie weiter bis nichts mehr von der Taube übrig war.
Spinnenpfote und sie gaben sich danach die Zungen und Nacht fühlte sich glücklich und wohl.
Nacht wäre beinahe eingeschlafen als ein Räuspern von Spinnenpfote hörte und langsam blinzelte sie zu ihm auf.
„Ja?“ fragte sie leicht müde während sie ein Gähnen unterdrückte.
„Ich habe dich gerade gefragt wie du zu den Clans stehst. Aber du warst schon beinahe komplett eingeschlafen. Deswegen wollte ich dich nochmal fragen Nacht.“ Nacht formte ein leises ‚Oh‘ mit ihrem Mund bevor sie sich aufsetzte.
„Als Funke und ich noch beim DonnerClan gelebt hatten fühlte ich mich kaum noch wohl und habe mich immer mehr abgekapselt. Ich mag das Clan Leben aber ich konnte es nicht wirklich genießen.“ fing sie an ihre Gefühle zu erklären.
„Aber seit einiger Zeit vermisse ich die Clans und mein altes Leben etwas, was durch eure Ankunft verstärkt wurde.“ gab sie zu und schaute ernst zu Spinnenpfote der sie ruhig an sah.
„Dann lass mich dich fragen Nacht. Was würdest du machen wenn die Clans wieder von hier abreisen?“ fragte er unvermittelt und starrte die jüngere Kätzin an. Nacht schluckte und schaute neutral zurück.
In ihr kreisten seine Worte und die Möglichkeit durch ihren Kopf und verwirrt schüttelte sie sich.
„Ich weiß es nicht Spinnenpfote. Wirklich noch nicht. Ich muss da erst mit Funke drüber sprechen.“ gab sie zu. Und sie hatten noch das große Geheimnis vor sich wer ihre leibliche Mutter war.
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