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The Art Of Letting Someone In

OneshotAngst, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Andrew Minyard Neil Josten
24.05.2021
24.05.2021
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The Art Of Letting Someone In


Er war spät dran, wie Andrew mit einem Anflug von Unwille bemerkte.
Es war nicht so, dass es ihn störte. Es fiel ihm einfach nur auf, weil Neil normalerweise schrecklich pünktlich war.

Andrew hatte nur einen flüchtigen Blick auf seinen Stundenplan werfen müssen, um sich die Zeiten genauestens einzuprägen. Er hatte sich nicht einmal aktiv darum bemüht oder es gewollt. Es war einfach passiert, weil sein Gehirn unnötigerweise so programmiert war, dass es sich jeden kleinsten Scheiß merkte – egal, ob er es wollte oder nicht. Also war es nichts Besonderes, dass es ihm auffiel.

Neils Training war planmäßig um fünf zu Ende gewesen, was hieß, dass er eigentlich gegen acht hier hätte aufschlagen müssen. Jetzt war es halb neun und Neil war noch nie später dran gewesen. Nicht einmal fünf verdammte Minuten.

Er hatte auch nicht angerufen oder eine Nachricht geschrieben. Unfassbar, dass dieser Idiot immer noch nicht wusste, wie man ein Handy bediente. Drei Jahre sollten mehr als genug sein, um das zu lernen – selbst für ihn –, aber alte Gewohnheiten ließen sich scheinbar nur schwerlich ablegen.

Allerdings hatte Neil sich eigentlich angewöhnt, sein Handy öfter, ja, geradezu regelmäßig zu benutzen, seit Andrew nach Atlanta gezogen war. Nachdem er seinen Abschluss gemacht und die PSU hinter sich gelassen hatte, hatte er sich dort der nächsten Ansammlung von Losern angeschlossen, die dieses bescheuerte Spiel spielten, das Kevins und Neils einziger Lebensinhalt zu sein schien. Seitdem erhielt er des Öfteren dämliche Nachrichten von Neil, die er mit gelangweilter Miene las und zumeist ignorierte oder spätnächtliche Anrufe, die er schweigend entgegennahm. Dann hörte er für die Dauer einiger Zigaretten Neils Schwachsinn oder seiner Stille zu. Es war merkwürdig angenehm, obwohl es das eigentlich nicht sein sollte. Ja. Eigentlich.

Natürlich war Atlanta nicht wirklich weit von der PSU entfernt, aber es war trotzdem eine Entfernung, die vorher nicht dagewesen war. Also hatte es sich so ergeben, dass sie versuchten, sich mindestens einmal im Monat in Columbia zu treffen – genau deswegen saß Andrew gerade hier und wartete. Nein. Er wartete nicht. Er war nicht wegen Neil hier. Er wäre so oder so gekommen. Alte Gewohnheiten und so.


Andrew drückte seine Zigarette aus und fischte eine weitere aus seiner Hosentasche. Wie so oft saß er auf dem Fensterbrett und lauschte dem leisen Regen. Es roch nach Frühling, aber Winterkälte lag noch immer in der Luft.
Es war ruhig. Friedlich. Würde Neil sagen. Vielleicht. Wenn er hier wäre. Was er nicht war.

Und das war okay. Wirklich. Er musste nicht herkommen. Vielleicht wollte er auch gar nicht kommen. Nicht mehr.

Vielleicht hatte er endlich kapiert, wie abgefuckt das alles war.

Vielleicht war er es leid geworden. War ihn leid geworden. So, wie es immer irgendwann war.

Irgendetwas in seinem Brustkorb verengte sich. Andrew versuchte, es zu ignorieren. Scheiterte. Spannte seinen Kiefer an.

Das war so bescheuert. Und nutzlos. Und er machte da sicher keine große Sache draus. Nein. Es juckte ihn nicht. Im Geringsten.

Vielleicht ist ihm etwas passiert,  war ein weiterer unnötiger Gedanke, der sich ungefragt in seine Gedanken schlich, aber Andrew schob auch diesen gnadenlos beiseite.

Er ließ nicht zu, dass es ihn irgendeiner Weise berührte.

Dann war Neil eben spät dran. Dann hatte er es eben endlich satt. Dann war er eben dämlich genug, sich in irgendeinen Mist zu verstricken, bei dem er fast drauf ging. Na und? War nicht sein Problem. Er brauchte ihn nicht. Er brauchte gar nichts hiervon.

Du bist so ein grottenschlechter Lügner,  hörte er Neil in seinen Gedanken sagen.
Andrews Gesicht verfinsterte sich schlagartig. Heiße Wellen von Ärger rauschten durch seine Venen, verbrannten sein Innerstes und er wollte etwas schlagen, seine Faust gegen die Wand donnern, seinen Kopf dagegen schmettern, wollte, dass es wehtat, wollte, dass es aufhörte.

Während er seine Fingernägel tief in seine Handflächen grub, erinnerte er sich daran, zu atmen. Langsam und ruhig, wie Bee es ihm unzählige Male vorgebetet hat.

Einatmen und ausatmen. Einatmen und ausatmen. Lass es los. Lass es verfickt nochmal los.

Andrew inhalierte Rauch in seine Lungen, bis es sich so anfühlte, als ob sie jeden Moment zerbarsten, ehe tief ausatmete. Der Rauch stach in seinen Augen, aber erstickte die Flammen in seinem Inneren.

Ausdruckslos starrte er auf den Fensterrahmen, den Kopf schwer gegen das kalte Glas des Fensters gelehnt.

Erbärmlich. Das war so unfassbar erbärmlich.

Er hatte das nie gewollt. Hatte nie darum gebeten. Diese so-etwas-wie-Abhängigkeit von etwas. Von jemandem. Der bloße Gedanke machte ihn krank. So war er nicht. Er wusste es verdammt nochmal besser.

Aber so funktionierte sein Leben nun Mal. Dinge passierten, ohne, dass er seine Einwilligung dazu gab und am Ende musste er sich mit den Nachwirkungen herumschlagen. Immer die gleiche Leier. Andrew war es so leid.

Doch das hier hatte eigentlich zu den nicht schlechten  Dingen zählen sollen.

Vielleicht fühlte es sich deswegen so unerträglich an. An den hässlichen Kram war er gewohnt. Die Dinge, die so richtig  wehtaten und zu tiefe Wunden und Schnitte auf Körper und Seele hinterließen, als dass sie jemals vollständig verheilen konnten. Und das war okay. Er wusste, wie er damit umgehen musste. Konnte es in irgendeinen düsteren Teil seines Kopfes sperren, den niemals jemand zu Gesicht bekam und so tun, als ob es nie passiert wäre.

Aber wenn die g̶u̶t̶e̶n̶  nicht so grausamen Dinge begannen wehzutun, wurde es b̶e̶l̶a̶s̶t̶e̶n̶d̶  nervig, weil er niemanden dafür verantwortlich machen konnte, außer sich selbst.  

Es war seine Schuld. Er hatte zugelassen, dass das passierte. Hatte Neil an sich herangelassen, obwohl er so verdammt genau wusste, dass es nicht von Dauer sein würde. Nichts Gutes war das jemals.

Aber Neil war so bescheuert hartnäckig gewesen und es hatte sich so grauenhaft gut angefühlt, dass er es nicht hatte wegstoßen können, obwohl Andrew es doch eigentlich besser gewusst hatte. Von Anfang an.

Es war nicht real. Eine Fantasie. Ein Wunschtraum.  Der grausamste von allen.

Dass er überhaupt erst zugelassen hatte, dass das passierte, war nichts als reine Selbstzerstörung gewesen, aber er hatte nicht aufgehört. Das tat Andrew nie. Es war wie ein Spiel und für ihn war das einzig Spannende daran, dass er nie wusste, wann  er endlich verlor.

Aber das war die Sache mit Neil: Selbst, wenn er nicht da war, konnte er nicht mal für eine verdammte Sekunde seine Klappe halten, also brauchte es nur ein paar schmerzhafte Herzschläge, ehe er sich wieder in seine Gedanken schlich und sagte: ›Du weißt, dass es nicht so ist.‹

Und das Schlimmste an der Sache? Neil hatte Recht. Mittlerweile wusste Andrew das wirklich. Theoretisch zumindest.

Aber seine Zweifel beruhten auf Lebenserfahrungen, die ihm auf härteste Weise in die Fresse geschlagen worden waren – innere Glaubenssätze, wie Bee sie nennen würde – und Andrew wusste immer noch nicht, wie er sie zum Schweigen bringen konnte. Es gab nichts anderes, worauf er sich verlassen konnte. Zumindest, wenn er sich nicht auf Neil verlassen konnte.

Andrew ballte seine Hand zu einer schmerzhaften Faust. Das war so abgefuckt. Auf allen Ebenen.


Ungerührt griff er nach seinem Handy. Starrte auf das nutzlose Display, das immer noch keine Nachricht oder einen verpassten Anruf anzeigte.

Sein Griff verfestige sich unwillkürlich. Es sollte ihn nicht stören. Er sollte hier sitzen, seine dämliche Zigarette in angenehmer Stille genießen und sich um seinen eigenen Scheiß kümmern.

Vermutlich war es eh nur so etwas Bescheuertes wie ein Stau oder eine überzogene Trainingseinheit. Würde zu diesem Junkie passen. Nur, dass es noch nie zuvor passiert war.
Neil war immer so scheißeerpicht darauf, schnellstmöglich hier herzukommen und hatte dann immer dieses breite Lächeln im Gesicht, das ihn besonders  idiotisch aussehen ließ. Zusätzlich plapperte er immer irgendeinen Schwachsinn davon, dass er ihn vermisst hatte und sich freute, ihn zu sehen. Widerlich süße Worte voller Zuneigung, für die Andrew ihn nur noch mehr hasste; für das, was sie ihn fühlen ließen.

Liebe macht dich nicht schwach, Andrew,  hatte Bee ihm mal gesagt, mit ihrem typischen Bee-Lächeln, behutsam und wissend zugleich. Aber ich denke, das weißt du bereits.

Unwillig zog er seine Augenbrauen zusammen und schob diesen Gedanken gewaltsam von sich. Sein Kopf wollte einfach nicht aufhören, grausam zu sein. Wie immer also.

Mit betont gelangweilter Miene scrollte er durch seine Kontaktliste am Handy, obwohl der Einzige, vor dem er gerade so tun musste, als ob es ihn nicht kümmerte, er selbst war.

Er stoppte bei Josten.  Hielt inne. Dachte nach.

Er könnte anrufen. Zugeben, dass er sich darum scherte. Neil wusste es sowieso. Vermutlich.

Aber seine Finger verharrten an Ort und Stelle. Er konnte das nicht. Nicht jetzt. Brauchte einen Moment oder zwei oder zehnfuckingtausend Momente, um sich verdammt nochmal zusammenzureißen und jeden Anflug eines Gefühls unter einer massiven Wand aus Taubheit zu ersticken. Nichts.  Er wollte nichts  dazu empfinden.


Andrew nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette und beobachtete, wie der Rauch sich in der Luft entfaltete. Solange bis nichts mehr übrig war, außer dem beißenden Geruch einer weiteren Form der Selbstzerstörung.

Mehr leere Minuten vergingen, bis es fast eine Stunde wurde.

Er wird nicht kommen,  versuchten seine Gedanken ihm fortlaufend einzureden. Andrew hörte nicht hin. Er war diesen Bullshit leid.

Mechanisch zog er sein Handy ein weiteres Mal hervor. Brachte endlich diesen verfickten Anruf hinter sich. Doch er erreichte nichts, außer der technischen Stimme der Mailbox.

Seine Hand verfestigte sich um das schmale Gerät, aber er erlaubte es sich nicht, von irgendeinem Gefühl übermannt zu werden.

Dennoch konnte er nicht verhindern, dass sich sein Herz schmerzhaft fest in seinem Brustkorb zusammenzog. Oder, dass er für den Bruchteil einer Sekunde nicht atmen konnte. Aber das ging schon vorbei. Es war nichts. Es war okay. Es –

Das dumpfe Geräusch eines herunterfallenden Schlüsselbundes ließ ihn kaum merklich zusammenzucken. Keine Sekunde später wurde ein Schlüssel ins Schlüsselloch gerammt.

Seine Augen huschten instinktiv zur Wohnungstür. Das Herz schlug ihm bis zum Hals. Die Hände ballte er zu schmerzhaften Fäusten.


Es war Neil. Natürlich war es Neil.

Da war ein wohlbekanntes Ziehen, mit jedem Schlag, den sein nutzloses Herz tätigte.
Andrew wappnete sich automatisch, aus einer alten Gewohnheit heraus. Sperrte seine Gefühle aus. Nur für den Fall. Vielleicht war’s das jetzt. Das Ende von diesem Nichts,  das sie hatten. Oder gehabt hatten. Er würde nicht überrascht sein. Es würde ihn nicht berühren.

Grausamer Wunschtraum.

Hör auf damit, Andrew.

Klappe, Josten. Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß.


Andrew verhärtete seine Züge und brachte die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen, während er den realen Neil mit ausdruckslosem Starren begrüßte.

»Andrew.« Er lächelte. Aufrichtig.

Die Reisetasche, die Andrew ihm vor ein paar Wochen wortlos entgegengeschmissen hatte, hing locker über seiner Schulter. In der Hand hielt er eine schmucklose Plastiktüte, so, als ob er gerade vom Einkaufen kam. Sein Haar war ein wenig feucht vom Regen. Weitere Tropfen fanden sich auf seiner orange-weißen Collegejacke der Foxes. Es sah schrecklich normal aus. So, als ob nichts passiert war. Als ob es keine große Sache war. Vermutlich war es das auch nicht.

Andrew wollte ihn aussperren. Mit aller Macht von sich schieben. Das hier zu verlieren würde zu sehr schmerzen. Würde ihn umbringen. Die Teile in ihm, die noch immer am Leben waren. Die Teile, die bisher niemand hatte abtöten können. Nicht einmal er selbst.

Das wurde Andrew in aller Brutalität bewusst, als er sah, wie Neils Gesicht sich aufhellte. So wie immer, wenn er ihn sah.
Plötzlich verspürte er den Drang, dieses bescheuerte Lächeln auf seinen Lippen zu spüren. Ihn zu küssen, bis sie ihre Namen vergaßen. Bis sie alles vergaßen. Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.
Selbst er, mit seinem verfluchten Gedächtnis, das Erinnerungen wie ein Schwamm aufsog, um sie dann für die Ewigkeit gefangen zu halten.

Doch er blieb, wo er war, das Gesicht eine blanke Maske der Gleichgültigkeit, die nichts über seine Gedanken preisgab.

»Du kommst spät«, brachte Andrew schließlich hervor, die Stimme vollkommen unbewegt. Eine rationale Feststellung, nichts weiter.

»Ich weiß, tut mir leid. Ich hab ewig gebraucht, um das hier zu finden.« Neil hob die Plastiktüte in die Luft und sein unsägliches Lächeln vertiefte sich. Wurde sanfter. Liebevoller.
Andrew unterdrückte den plötzlichen Drang, wegzusehen und musterte die Tüte ohne jegliches Interesse. Er war immer noch auf der Hut. Versuchte rauszufinden, was hier eigentlich gespielt wurde. Was er übersah.

Neil ließ sich von seinem Schweigen nicht weiter beeindrucken. Begleitet von einem erschöpften Seufzen ließ er seine Reisetasche auf den Boden gleiten und wühlte dann in der Plastiktüte herum, bis er eine Eispackung zu Tage förderte. Dreifach Schokolade mit Karamellsoße und extra Schokoladenstückchen.

»Wusstest du, dass man das nur in bestimmten Läden bekommt?«, fragte Neil, während er vollkommen unbekümmert die Distanz zu ihm überbrückte. »Ich musste drei verschiedene Geschäfte abklappern, bis ich endlich mal eins gefunden habe, dass diese Marke verkauft. Aber weil du beim letzten Mal gesagt hast, dass du es magst, wollte ich dir eine Packung mitbringen.«

Andrew verengte seine Augen kaum merklich. Kramte in seinen Erinnerungen und musste nicht lange suchen. Natürlich nicht. Sein Gedächtnis war ebenso verlässlich, wie die Grausamkeiten des Lebens.
Während ihres letzten Roadtrips hatten sie an irgendeiner Tankstelle angehalten und er hatte sich wahllos eine Eissorte aus dem Tiefkühlfach gegriffen. Diese  Sorte. Als Neil später sein loses Mundwerk geöffnet hatte, um ihn zu fragen, wie er so etwas in rauen Mengen essen konnte, ohne spontan Diabetes zu entwickeln, hatte Andrew nüchtern geantwortet, dass er es mochte.

Also stimmte es genaugenommen. Er hatte  das gesagt. Aber es war nur eine bedeutungslose Aussage gewesen. Nichts, womit man sich weiter befassen musste. Zumindest hatte er das geglaubt.


Die Eispackung wurde ihm praktisch ins Gesicht gedrückt, als Neil vor ihm zum Halten kam. Andrew starrte sie immer noch mit unveränderter Miene an und versuchte herauszufinden, was es damit auf sich hatte. Warum Neil sie mitgebracht hatte. Obwohl er ihm den Grund erst vor wenigen Sekunden mitgeteilt hatte. Beiläufig, als ob nichts dabei war. Dabei... machte es keinen Sinn.

Niemand war nett zu ihm und er war nett zu niemandem. Es war eine simple Gleichung, die jeder kannte und verstand. Nett existierte in seiner Welt nicht. Hatte es nie. Würde es nie. Genauso, wie Neil eigentlich nicht existieren sollte.

Aber da wären sie mal wieder beim verdammten Punkt und Andrew, er, fuck, er wusste einfach nicht, was er damit machen sollte.

Während der unzähligen Szenarien, die er sich gedanklich ausgemalt hatte, war niemals etwas dabei gewesen, was auch nur im entferntesten etwas Nettes  beinhaltet hatte. Es war ein Konzept, das nicht zu ihm passte. Und es gab nicht mal einen Grund dafür. Für Nettigkeiten.  Das bloße Wort war Hohn. Lächerlich. Unnötig.

Aber das war so eine weitere Neil-Sache: Er machte bescheuerten Kram so regelmäßig, wie er atmete und nett  zu ihm zu sein war dabei oft inbegriffen. Eigentlich machte er das ständig.

Es waren kleine Gesten, wie zum Beispiel, wenn Neil ihm stumm eine Zigarette reichte und seine Hand noch einmal kurz drückte, bevor er ging, wenn Andrew Zeit für sich selbst wollte. Oder, wenn er ihm irgendwelche bedeutungslosen Bilder schickte, weil sie Neil an ihn erinnerten. Oder wenn er unangekündigt bei seinen Spielen aufkreuzte, mit diesem widerlich stolzen Lächeln auf den Lippen und ganz egal, wie oft Andrew ihm auch sagte, dass er keinen Wert auf seine Anwesenheit legte und er seine Zeit nicht damit verschwenden sollte, er konnte nicht bestreiten, dass es sich ganz gut anfühlte, diese Augen auf sich zu wissen.

Andrew hatte es ihm nie gesagt, aber ihm fielen diese Dinge sehr wohl auf. Mehr noch als das, er erinnerte sich präzise an jedes kleinste Detail, das er stets mit misstrauischen Argusaugen prüfte, bis er es als sicher genug deklarierte, um es schätzen zu können oder es zumindest zu versuchen. Manchmal klappte es. Selbst, wenn alles in ihm lautstark ›Rückzug‹ schrie. Aber Neil hatte die irritierende Fähigkeit, diese Stimmen ohne viele Mühen zum Schweigen zu bringen. Ohne, dass er es selbst vermutlich bemerkte.

Er war so ein gottverdammter Idiot.


Während er in seinen Gedanken versunken gewesen war, hatte Neil die Zwischenzeit genutzt, um sich näher zu ihm herunterzubeugen, mit diesem unsäglichen Lächeln auf den Lippen. »Darf ich?«, fragte er und nickte in Richtung der angefangenen Zigarette, eine Hand bereits danach ausgestreckt.

Andrew zog sie ungerührt aus seiner Reichweite und führte sie an seine eigenen Lippen, um einen weiteren tiefen Zug zu nehmen. Den Blickkontakt ließ er dabei nicht einmal für eine mickrige Sekunde abbrechen.

»Erinnere mich daran, warum ich dir ein Handy gegeben habe, wenn du unfähig bist, es zu benutzen«, ließ er sich zu einer verbalen Reaktion herab, der unterschwellige Vorwurf in jeder Silbe erkennbar. Die Aktion mit dem Eis ignorierte er dabei vollständig. Seine Strategie nach Wahl, wenn er keine Ahnung hatte, wie er mit etwas umgehen sollte.

»Sorry. Ich hab vergessen, es zu laden.«  

»Sag bloß«, entgegnete er unbeeindruckt.

Auf makabere Art und Weise war Andrew fast schon versucht, angesichts dieser lahmen Entschuldigung zu lachen. Es wäre ein bitterer, freudloser Klang. Alles daran war so scheiße vorhersehbar und naheliegend, aber als ob Andrew seinen Kopf jemals davon überzeugen konnte, so eine harmlose Erklärung ernsthaft zu glauben. Wäre ja noch schöner.

»Tut mir leid, dass du dir Sorgen gemacht hast«, unterbrach Neil erneut ungefragt seine Gedanken und wirkte tatsächlich schuldbewusst.

»Bild dir nicht zu viel auf dich ein, Josten.«

»Würde mir nicht im Traum einfallen.« Ein Anflug von Amüsement huschte durch Neils Augen, was ihm einen finsteren Blick einbrachte. Allerdings ließ er sich auch davon nicht (mehr) beeindrucken und stahl sich rotzfrech seine Zigarette. Dieses Mal, ohne vorher zu fragen. Dreistes Arschloch.

Statt ihm diesen Gedanken mitzuteilen, starrte Andrew ihn in Grund und Boden, aber er wusste selbst, dass keine wirkliche Schärfe in seinem Blick lag. Auch, wenn er es verdient hätte.

Neil behielt die Zigarette unterdessen zwischen Zeige- und Mittelfinger eingeklemmt und lehnte sich noch näher zu ihm herüber, anstatt endlich einen verdammten Zug zu nehmen. »Ich will dich küssen«, teilte er ihm mit und Andrews Herz machte diesen komischen Scheiß, wo es sich zusammenzog vor Schmerz und Sehnsucht und fuck, wie er das hasste.  »Darf ich?«

Andrew verschwendete keinen Atemzug an eine Antwort. Stattdessen nahm er Neils Kinn grob zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn geradewegs in einen angriffslustigen Kuss zu ziehen. Es lag nichts Sanftes darin, sondern schrie überdeutlich nach Verlangen und vielleicht auch einer Spur von Verzweiflung.

Zielstrebig wanderten Andrews Finger zu Neils Hinterkopf, um sich in dem roten Haarschopf zu vergraben und ihn näher an sich heranzuziehen. Seine andere Hand krallte sich in der bescheuerten Collegejacke fest, die ihn auf zehn Meter Entfernung als Fox offenbarte. Jede seiner Gesten schrie ›bleib hier‹, ohne, dass er es bewusst so wollte. Es passierte einfach.

Neil ließ es zu ohne sich beschweren, während er sich mit einem Arm an der Wand abstützte. Er stellte keine Fragen dazu, aber war dreist genug, um zu sagen, »Du hast mich vermisst«, als Andrew schließlich von ihm abließ.

»Mutige Behauptung – und genauso falsch«, entgegnete er gelangweilt und lehnte sich stärker gegen den Fensterrahmen. Dabei bemerkte er, dass sich irgendeine unsichtbare Last von seinem Brustkorb gelöst hatte. Ein schweres, niederdrückendes Gewicht, das sich dort unbemerkt niedergelassen hatte. Das ihm die Luft abgedrückt hatte. Denn plötzlich fiel ihm das Atmen so viel leichter.

Eine irritierende Erkenntnis, die ihn unwillkürlich die Stirn runzeln ließ. Das wissende Lächeln, das sich zusätzlich auf Neils Lippen ausbreitete, weckte in ihm den Wunsch, in irgendetwas reinzuschlagen.

Ausnahmsweise war Neil allerdings schlau genug, seine bescheuerten Gedanken für sich zu behalten und griff stattdessen nach der Eiscreme, die er achtlos auf den Boden fallengelassen hatte.

Ah. Das hatte Andrew ja fast vergessen.

»Willst du es wie ein anständiger Mensch aus einer Schüssel essen oder reicht dir ein Löffel?«, versuchte Neil ihn aufzuziehen, während er den Raum durchquerte und den Küchenschrank ansteuerte. Dabei warf er ihm einen kurzen Blick über seine Schulter zu, was Andrew lediglich mit einem kühlen Niederstarren quittierte, aus dem die Drohung eines zeitnahen, schmerzhaften Todes klar herauszulesen war. Es war die einzige Antwort, die er darauf bekam, aber Neil schien dennoch mehr als zufrieden mit sich zu sein.

Andrew tat es als zu unwichtig ab, um sich weiter damit zu befassen und schaute ihm stattdessen stumm hinterher. Er war sich immer noch nicht sicher, was er mit all dem machen sollte.

Eigentlich sollte es ihn abschrecken; die Macht, die Neil über ihn hatte. Es am besten schon gestern beendet haben. Doch an irgendeinem Punkt hatte seine Neugier gewonnen. Ursprünglich hatte Andrew sehen wollen, wie lange es brauchte, bis es auseinanderbrach, aber mittlerweile war es Vertrauen,  das ihn hier hielt.

Ein weiteres Konzept, das ihm unbekannt war. Ihnen beiden. Jemandem zu vertrauen war im besten Fall lebensmüde. Das war eine Überzeugung, die sie beide für den Großteil ihres Lebens geteilt hatten – und Neils Vertrauensprobleme waren noch wesentlich schwerwiegender als seine eigenen. Aber vielleicht war das der Grund, warum es funktionierte. Irgendwie.


Neil kehrte mit einem unnötig großen Löffel in der Hand zurück und hielt sich dabei vermutlich für besonders witzig. Andrew ging nicht weiter darauf ein. Stattdessen glitt er schweigend von der Fensterbank herunter und machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer.

Zielstrebig nahm er das abgetragene Sofa ins Visier, das einen Großteil des Raumes ausmachte und ließ sich im Schneidersitz darauf nieder. Dabei setzte er sich genau in die kleine Kuhle in der Mitte, die sich über die Zeit perfekt an seinen Körper angepasst hatte.
Neil folgte ihm auf dem Fuße und überreichte ihm sogleich das Eis und den Löffel. Mit misstrauischen Augen betrachtete Andrew die Packung, immer noch auf der Suche nach einer Falle, die es nicht gab.

»Du bist ein seltendämlicher Idiot«, stellte Andrew klar, während er die Zuckerbombe auf seinem Schoß abstellte.

»Bitteschön, immer gerne.«

Neil setzte sich neben ihn und streckte sich aus, begleitet von einem unterdrückten Gähnen. Als er Andrews Blick auf sich bemerkte, drehte er sich mit einem sanften Lächeln zu ihm um.

»Ich habe dich auch vermisst«, teilte er ihm mit und erwartete vermutlich keine Antwort auf diesen Schwachsinn, doch die Worte verließen Andrews Lippen, bevor er noch einmal darüber nachdenken konnte.

»Wenn du so weitermachst, bist du bald bei tausend Prozent angekommen.« Seine Tonlage war neutral. Gelangweilt. Dennoch hörte Neil irgendetwas heraus, was ihm offensichtlich gefiel.

»Klingt wie eine Herausforderung«, brüstete er sich, begleitet von einem breiten Grinsen.

»Klingt so als ob du eine ziemlich starke Sehnsucht nach dem Tod verspürst.«

»Ein Toter kann dir kein Eis mitbringen«, stellte er mit seinem losen Mundwerk heraus.

»Ich erinnere mich nicht, jemals danach gefragt zu haben.«

»Aber du magst es.«

Andrew starrte ihn vollkommen unbeeindruckt nieder. Innerlich wägte er ab, ob er ihm einen Schlag auf den Hinterkopf geben oder ihn küssen sollte, aber entschied sich am Ende dafür, seinen Löffel stattdessen in der Eiscreme zu vergraben, bis er einen kleinen Berg an dunkler Schokolade und Karamell angehäuft hatte.
Er schob sich den Löffel bis zur Hälfte in den Mund, probierte aber vorerst nur eine geringe Menge mit der Zungenspitze.
Es war ekelerregendsüß und der Zuckerschock war praktisch vorprogrammiert. Genauso, wie er es mochte.

Neil beobachtete ihn mit diesem l̵i̵e̵b̵e̵v̵o̵l̵l̵e̵n̵  merkwürdigen Blick, der Andrew sagte, dass ihm gerade etwas außerordentlich Bescheuertes durch den Kopf ging, aber dankenswerterweise teilte er seine Gedanken nicht.

Darüber hinaus wirkte er ziemlich erschöpft, wie Andrew feststellte. Dunkle Schatten waren unter seinen Augen zu sehen und manchmal schloss er die Lider für ein paar Sekunden, so als ob er kurz davor war jeden Moment einzudösen. Andrew verspürte den latenten Drang, etwas dagegen zu tun.

Er wusste, dass Neils Zeitplan randvoll war mit verschiedensten Aktivitäten, sodass Schlaf eher ein Luxusgut zu sein schien. Mannschaftskapitän der Foxes, akzeptable Noten, unangekündigt bei seinen Spielen auftauchen, ihre regelmäßigen Treffen in Columbia oder worauf auch immer sie spontan Lust hatten, ganz allgemein in Kontakt zu bleiben – es war eine ganze Menge, was er da unter einen Hut zu bekommen versuchte. Doch Neil hatte ihm gesagt, dass er klarkam, also hatte Andrew beschlossen, es ihn versuchen zu lassen. Offenbar ein Fehler.

Genervt von Neils offensichtlicher Unfähigkeit, auf sich selbst aufzupassen, hob Andrew schließlich die Eisschachtel an, um ein wenig Platz zu schaffen.

»Leg dich hin«, befahl er begleitet von einem ungerührten Seitenblick.

»Äh.« Neil blinzelte in leichter Verwirrung. »Kann ich dich vorher nochmal küssen?«

Andrew betrachtete ihn einige Sekunden lang stumm, den Eislöffel zwischen seinen Lippen. Dann, ganz langsam, ließ er den Löffel nach unten sinken und zog Neil stattdessen mit einer flinken Bewegung näher an sich heran. Seine Hand vergrub sich dabei wie von selbst in den roten Strähnen, die sich mittlerweile schrecklich vertraut unter seinen Fingerspitzen anfühlten. Er machte das nur, um Neil davon abzuhalten, weiteren Schwachsinn in die Welt zu posaunen.

Sie küssten sich, bis Andrew Neils breites Lächeln auf seinen Lippen spürte. Dieser Trottel hatte keinen Grund, so zu lächeln. Es war nur ein Kuss. Nichts Besonderes. Sie machten das ständig.

Aber vielleicht, ganz vielleicht, konnte Andrew sich den Gedanken erlauben, dass er einer der Gründe für dieses Lächeln war. Vielleicht konnte er sogar akzeptieren, dass er wollte, dass es so war – und ganz vielleicht konnte er sogar damit leben, dass ihm das gefallen würde.

Andrew wurde bewusst, wie sehr ihm das Wort ›vielleicht‹ missfiel.


»Du schmeckst nach Schokoloade«, stellte Neil sehr intelligent fest. Ein richtiger Sherlock Holmes, den er da neben sich sitzen hatte. Nicht.

»Was für eine Überraschung.«

»Besser als dein komisches Eis.«

Andrew bedachte ihn mit einem kühlen Blick und schob sich unverblümt einen weiteren, gutbeladenen Löffel in den Mund. Dabei ließ er den Blickkontakt nicht für eine Sekunde abbrechen. Nachdem er seinen Standpunkt damit ausreichend klargemacht hatte, drückte er Neils Kopf nach unten in Richtung seiner Oberschenkel, damit er sich endlich hinlegte und ausruhte.

Es folgten keine Beschwerden, aber Andrew konnte förmlich dieses dämliche, wissende Grinsen sehen, das sich auf Neils Lippen ausbreitete. Er war so ein Trottel.

Langsam begann Andrew damit, seine Finger durch Neils Haare gleiten zu lassen, in gleichförmigen, kreisenden Bewegungen. Es hatte eine seltsam beruhigende Wirkung, die er sich selbst nicht erklären konnte. Vermutlich gehörten solche irritierenden Dinge zu einem Wunschtraum dazu.

Neil entspannte sich mehr und mehr und ließ das Gewicht seines Kopfes immer stärker auf seinen Beinen ruhen. Irgendwann rollte er sich sogar auf der Couch zusammen, wie eine Katze oder so etwas.
Plötzlich präsentierte ihm sein Kopf die gestochenscharfe Erinnerung daran, dass Neil in letzter Zeit immer wieder von einer getigerten Katze erzählte, die er neuerdings öfter auf dem PSU Campus sah und, dass er ihm diese bei Gelegenheit unbedingt zeigen wollte. Andrew hatte es als unwichtig abgetan, aber dachte nun noch einmal anders darüber nach. Katzen oder Haustiere im Allgemeinen waren ihm ziemlich egal, aber Neil hatte durchblicken lassen, dass er Katzen mochte.

Also könnten sie sich eines Tages vielleicht eine Katze zulegen. Falls Neil das wollte. Falls das hier  Bestand hatte.  


»Andrew?«, murmelte Neil plötzlich und zog ihn damit erfolgreich zurück in die Realität.  Andrew hielt einen Moment lang in seiner Bewegung inne und wartete darauf, dass er fortfuhr. »Wenn du so weitermachst, schlafe ich gleich ein.«

Andrew schwieg eine ganze Weile und musterte ihn nachdenklich. Mit seiner Hand fuhr er dabei unbeirrt weiter durch die roten Strähnen.
Es war merkwürdig. Jetzt war er vollkommen ruhig, während er noch vor einer halben Stunde kurz davor gewesen war förmlich durchzudrehen, wegen rein gar nichts. Es war ebenso verstörend, wie nutzlos.

»Ruf das nächste Mal an«, hörte Andrew sich selbst irgendwann sagen. Seine Stimme war leise, aber fest.
Diese Worte laut zu äußern brauchte einiges an Anstrengung, so wie immer, wenn er etwas über sich selbst offenbarte. Obwohl er durchaus wusste, dass es bei Neil gut aufgehoben war. Dass es dort sicher  war.

Er hatte schon oft mit Bee darüber geredet. Emotionen zuzulassen. Neil zuzulassen. Wie er mit beidem umgehen konnte.

Er spürte, wie Neils Kopf sich unter seiner Handfläche zu bewegen begann, bis hellblaue Augen zu ihm emporblickten. Sie studierten sein ausdrucksloses Gesicht Zentimeter für Zentimeter, als ob sie darin nach etwas suchten, aber Andrew gab nicht mehr preis. Es musste genug sein – und das war es.

»Werde ich«, versicherte Neil ihm schließlich ernst. »Sorry.«

Andrew blickte einfach nur auf ihn herab und nahm die kreisenden Bewegungen wieder auf, mit denen er über Neils Kopfhaut strich. Mit seiner anderen Hand schaufelte er sich einen weiteren Berg Eiscreme auf den Löffel. Irgendetwas hatte sich unwillkürlich in seinem Inneren zusammengezogen, aber jetzt entspannte es sich Schritt für Schritt, mit jedem Atemzug, den er tätigte.

Neil beobachtete ihn weiterhin wachsam, aber es dauerte nicht lange, bis der Ausdruck in seinen Augen sanfter wurde – und er etwas vollkommen Bescheuertes vor sich hin brabbelte. »Hey. Kann ich nochmal von dem Eis probieren?«

Unbeeindruckt schob Andrew sich einen weiteren Löffel in den Mund und ließ sich Zeit mit seiner Antwort.

»Halt die Klappe und ruh dich aus«, wies er ihn dann ungerührt an, aber lehnte sich gleichzeitig herunter, um die Lippen dieses Idioten mit seinen eigenen zu versiegeln.

Es schmeckte auf andere Art und Weise süß, aber machte genauso süchtig wie Zucker und wenn er jemals wählen müsste, er würde sich ohne darüber nachzudenken für das hier entscheiden. Es sollte ihn beunruhigen und vermutlich würde er irgendwann auch wieder an diesem Punkt landen, aber jetzt gerade?

Da war nichts, was schmerzte oder zog oder drückte und vielleicht war es das, was manche Menschen als glücklich  bezeichnen würden.

Aber davon hatte Andrew keine Ahnung. Glücklich  existierte in seiner Welt genauso wenig, wie nett.  Neil war der Einzige, der das einfach nicht zu kapieren schien und permanent versuchte, ihm das Gegenteil zu beweisen, vermutlich aus irgendeiner dämlichen Sturheit heraus.

Es gab nicht genug Worte, um zu beschreiben, wie sehr Andrew ihn hasste. Mit ganzem Herzen.


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Hallo ihr Lieben!

Endlich habe ich die deutsche Variante dieses Oneshots fertigbekommen! Hat ein wenig länger gedauert, aber da die Kategorie hier eindeutig mehr Input vertragen kann, wollte ich euch diese kleine Story nicht vorenthalten :)

Ich habe eine riesige Schwäche für so kleine Gesten und für innere Handlung sowieso. Aus Andrews Sicht zu schreiben war dieses Mal eine größere Herausforderung, aber ich hoffe, es gefällt euch ♡

Liebe Grüße
Electra Heart
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