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GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Ariella Tularyn Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Ethan Chase Meghan Chase OC (Own Character) Robin "Puck" Goodfellow
24.05.2021
23.10.2021
19
40.809
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Dieses Kapitel
1 Review
 
12.06.2021 2.481
 
Viertes Kapitel


„Ihr könnt wegtreten“, sagte meine neue Besucherin mit kräftiger Stimme zu den Drahtmännern. So beschloss ich sie zu mindestens zu nennen. Denn nach reichlicher Überlegung, die ich trotz meiner Kopfschmerzen anstellen musste, erinnerten sie mich genau daran: Ein Bündel von ineinandergeflochtenen Drähten und Kabeln, die zusammen bestimmt einen Sinn ergaben. Alleinig das wie war mir ein Rätsel. Ich sah also zu, wie meine drahtigen Bekannten den Raum verließen, nicht aber ohne sich zuvor einzeln vor der neuen Frau zu verbeugen. Wenn die ganze Situation nicht so ernst gewirkt hätte, müsste ich vor Abstrusität loslachen. Diese Wesen wirkten in ihrem Sein und Tun so bestimmt und sicher, dass sie meine pure Anwesenheit ausklammerten. Sie bückten sich tief zu Boden, was gegen die Physik ihrer Anatomie zu sprechen schien. Dementsprechend erinnerte mich ihr aufstehen auch mehr an das, eines auf dem Rücken liegenden Käfer, der wieder aufstehen wollte, ohne an eigentlicher Anmut zu verlieren. Der Anblick war einfach göttlich. In dem Gesicht der hohen Person konnte ich ebenso die Anzeichen eines Schmunzelns vernehmen, auch wenn sie dadurch keineswegs etwas ihrer Seriosität einsparen musste. Streng, aber gutherzig blickte sie zu den Drahtgestellen, bis sie allesamt wieder auf festen Füßen standen und den Raum verließen. Ein ungutes Gefühl überkam mich und mir schoss die Frage in den Kopf, ob sie jetzt wohl von mir erwarten würde, dass ich mich ebenso verbeugen sollte. Sie sollte zu mindestens dies von ihrem Erwartungshorizont streichen. Zumal ich keine Ahnung hatte, wer sie überhaupt war und ich mir auch nicht sicher war, ob zu gegebenen Zeitpunkt meine Beine der Schwerkraft standhalten konnten.

Es schien mir, als ob die hohe Person in der Lage war, meine Gedanken zu erraten, denn ihr schmunzeln vergrößerte sich. Sie blickte mich an und ging dann auf einen Stuhl zu, den sie zielstrebig zu mir zog und sich elegant setzte. Trotz ihrer sitzenden Haltung und ihrem doch recht lässigem Outfit, dass sich durch ein weißes Shirt und schwarzen Hosen vervollständigte, wurde mir klar, dass, wer auch immer sich hier neben mich setzte, jemand mit viel Macht war. Ich spürte augenblicklich, wie meine Muskeln sich erneut versteiften. Schon früh hatte ich gelernt, dass Menschen mit viel Macht nie die Guten waren. Weder die hohen Society-Girls in meiner High-School, die mit ihren Designertaschen glänzten und jedem ihren Willen aufdrückten, noch die geheimnisvolle Diana, die mir und meine Familie einen nächtlichen Waldspaziergang aufzwang, um den Befehl ihrer Königin auszuführen. Nein, die meisten Menschen sogar waren boshaft und egoistisch, davon war ich zutiefst überzeugt. Und mit jedem Gedanken, den ich mehr über ihre Eigenschaften nachdachte, verzog sich ihr Mund immer mehr zu einem süffisanten Lächeln, das mich, zusammen mit ihrem eindringlichen Blick, zu durchbohren schien.

„So denkst du bin ich“, ihre Stimme klang ernst und undeutbar. In ihren Worten klangen so viel Stärke und Energie nach, dass es mir augenblicklich einen Schauer über den Rücken jagen ließ. Würde ich nicht eh schon sitzen, so hätte sie mich jetzt auf die Knie gezwängt. Ein Gefühl der Hilfslosigkeit überkam mich.Bitte, Drahtgestelle, kehrt zurück! dachte ich intuitiv und bereitete mich schon mental darauf vor, dass ich ihnen als Versuchskaninchen bis auf mein Lebensende bereitstand. Wo waren meine Eltern, die mich retten konnten? Wo war mein Bruder?

„Du solltest aufpassen was du dir wünscht, Kleines“. Ihrer Stimme entschwand von Wort zu Wort mehr an strenge und füllte sich mit Freundlichkeit. Doch konnte, nein, wollte ich darauf vertrauen? Sie musste meine Gedanken lesen, wenn sie nicht schon zweimal aus Zufall erraten hatte, was in mir vorging. Vielleicht war dies auch eine Masche von ihr, die dazu führen sollte mein Vertrauen zu gewinnen, nur um dieses dann wieder zu benutzen. Mary, bleib stark! Die Frau lachte. „Du bist tatsächlich ein Abbild meines Bruders“, alle strenge schwand aus ihrem Gesicht. Nun wirkte sie tatsächlich wie ein normaler, herzlicher Mensch. „Vielleicht sollten wir tatsächlich einen Neuanfang machen. Ich habe meine Worte nicht sonderlich klug gewählt. Entschuldige.“ Ich starrte sie wortlos einfach weiter an. „Ich bin Meghan. Und ich möchte mich wirklich für mein Auftreten entschuldigen. Ich weiß, meine Heiler sind nicht sonderlich erfahren was jegliche Empathie oder überhaupt eine sonderlich emotionale Regung anbelangt. Sie sind, wie sagt man, pragmatisch veranlagt.“ In ihren letzten Worten umschloss sie meine mit ihren Händen und ich spürte Wärme meine Arme hinaufwandern. Ich wusste nichts zu erwidern, ich überlegte vielmehr. Ein kurzer Gedanke kam in mir hoch, doch war es wirklich möglich, dass er sich als wahr herausstellen konnte?

„Hör zu, ich weiß, dass du Angst hast. Glaub mir, ich kenne dieses Gefühl“, Meghan richtete sich wieder, stand auf und ging mit langsamen Schritten zum offenen Fenster. Ihre langen, hellen Haare glänzten in dem Licht und bewegten sich sanft mit dem Wind. „Als ich zum ersten Mal in dieser Welt landete, habe ich mir ganz genau die gleichen Fragen gestellt, wie du es jetzt tust. Ich habe mich gefragt, ob ich träume, tot bin oder ob das alles Wirklichkeit sein konnte.“

Ich blickte sie fragend an. Es lag an mir, sie bot mir ein Gespräch an, aus dem ich nicht sofort lesen konnte, dass sie mich im nächsten Moment hätte töten wollen. Ich hatte die Wahl, entweder hier zu versauern und zu warten, dass mir eine weitaus sympathischere Person begegnete oder Initiative zu ergreifen und ausfindig zu machen, wo ich mich hier um Himmels Willen befand. Ich sammelte meinen Mut: „Du kommst also nicht von hier?“. Sie lachte auf und schaute mich direkt an. „Ich? Nein, ich stamme nicht von hier. Ich komme aus Louisiana.“

„Und wie kommst du dann hierher?“, fragte ich misstrauisch. „Louisiana ist das hier nämlich bestimmt nicht. Ich kenne Louisiana!“. Die Wahrheit war, dass ich selbst von dort kam.

„Nein, das ist es wohl nicht. Aber es gibt mehr als nur eine Möglichkeit hier zu landen.“ Sie zwinkerte mich an.

„Und dein Ankommen hier hätte in der Tat auch etwas freudiger ausfallen sollen. Stattdessen muss ich dich jetzt auf meiner Krankenstation begrüßen.“

„Das war aber nicht meine Frage“, ich legte es durchaus darauf an, zu hören, ob sie mir ihre Wahrheit erzählen wollte oder ob auch sie mir verschweigen wollte, wo wir hier tatsächlich waren. Ich war mir zwar nicht sicher, ob ihre Antworten der Wahrheit entsprechen konnten, doch ging es mir vielleicht auch einfach nur darum zu hören, ob sie genauso bunt und schön mir die Welt malen wollten, wie es meine Eltern seit dem Abend taten, als sich meine Welt auf den Kopf stellte.

„Nein, das war sie tatsächlich nicht“, sie setzte sich wieder auf den Stuhl neben mir. „Aber meine Antwort wäre nicht das, was du wissen musst. Ich denke, wenn du das tatsächlich wissen möchtest, dann wäre dein Vater besser gefragt. Mir obliegt es nicht eine Antwort darüber zu geben.“ Enttäuschung machte sich in mir breit. Sie war ehrlich, immerhin. Doch schlauer fühlte ich mich auch nicht. Einmal mehr überkam mich das Gefühl von Einsamkeit. Es fühlte sich an, als ob man mit mir ein ganz bescheuertes Spiel spielen würde, in dem jeder eingeweiht war, nur ich verstand es nicht.

Einmal mehr schaute mich Meghan gefühlvoll an und griff meine Hand. „Mary, du darfst nicht verzagen. Manche Antworten brauchen Zeit, bis man sie verstehen kann. Aber ich biete dir an, andere Fragen, einfachere Fragen, zu beantworten.“ Mich überkam die zynische Frage, was denn, ihrer Meinung nach eine „einfache Antwort“ war, doch ich schwieg. Und selbst wenn sie auf eine Art und Weise meine Gedanken lesen konnte, dann sollte sie es doch machen. Mittlerweile war es mir reichlich egal.

Wieder lachte sie. „Nein Herzchen, ich kann deine Gedanken nicht lesen. Es ist nur fast unmöglich deine Aura zu ignorieren, die es mir nur allzu einfach macht, zu verstehen, was du mir sagen möchtest.“ Misstrauisch sah ich sie an – dass meine Aura ach so schillernd wäre, hatte ich nun tatsächlich noch von keinem gehört.

„Ich sehe wir kommen auf die richtigen Themen zu sprechen“, sie sah mich an und hob eine Augenbraue hoch.

„Du möchtest wissen, ob deine Eltern recht haben, mit dem, was sie dir sagten. Oder ob sie sich irgendwelche Geschichten überlegten, um dich zu beruhigen.“ „Und, haben sie?“

Wieder stand Meghan auf. Mich überkam das Gefühl, als das sie selbst nervös wäre. Nichts mehr glich ihrer anfänglichen, mächtigen Gestalt. Sie wirkte ganz normal. Abgesehen von ihrer herausragenden Schönheit.

„Ja.“

Diesmal richtete ich mich auf. Meine Körperspannung hatte während unserem Dialog zunehmend abgenommen, doch jetzt war ich wieder mit aller meiner Aufmerksamkeit in diesem Raum und bei mir selbst. „Mit was haben sie recht? Das Feen existieren? Das wir in eine andere Welt gefallen sind? Dass es einen Grund für das alles hier gibt?“

„Mary, deine Eltern hatten recht, sie haben euch nie angelogen.“ Ihre Stimme wurde sanft. „Ich habe euch zu uns ins Nimmernie – in das Feenreich, wenn du es so nennen willst- und in mein Königreich senden lassen, weil wir Grund zur Annahme haben, dass euch Gefahr droht.“ Ihre Stimme war voller Offenheit, dass ich ihr tatsächlich glauben musste. Ein Windhauch steifte ihr Haar und mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Sah ich da spitze Ohren? Aber wie passte das mit meiner anderen Theorie zusammen? „ Dad sagte, seine Schwester hat uns geholt. Wie passt das mit“, ich zeigt auf ihren Kopf „zusammen?“ Ich war von meiner eigenen Direktheit fast überrumpelt, doch was wollte ich noch um den heißen Brei reden? Und abermals hörte ich Meghan seufzen, die sich wie aus einem Reflex heraus, die Haare wieder richtete.

„Hör zu, du bist gar nicht so dumm. Die Schwester von Ethan verschwand tatsächlich einst, fiel hier in diese Welt, wenn du es so nennen möchtest. Ich musste bleiben – hatte ein paar Dinge zu erledigen. Jetzt bin ich hier und darf euch endlich kennenlernen.“ Meghan lächelte freundlich. Es war nicht zu übersehen, dass sie es ehrlich meinte. Sie sprach klar und bestimmt und ich musste, obwohl ich es eigentlich nicht wollte, immer mehr ihr mein Vertrauen schenken. „Und warum erzählte Dad, dass er nichts von dir wusste, obwohl er es ja anscheinend doch tat?“ Meghan zuckte, da hatte ich ihr wohl auf den falschen Zahn gefühlt. „Mary, wir hatten keine andere Wahl, wir mussten es machen, um dich und deinen Bruder zu schützen. Es gibt Dinge, die man unter allen Umständen vermeiden sollte, zu verrate.“ Sie deutete auf ihre Ohren und ich begann zu verstehen. „Bilderbuch Feen existieren nicht. Um ehrlich zu sein habe ich, seit ich hier lebe noch keine andere Fee überhaupt getroffen, die nur im annähernsten wirklich freundlich oder Werte wie Nächstenliebe vertrat.“

„Und du“, ich schaute sie prüfend an. „Kann man dir trauen?“

„Nun“, sie stockte abermals. „Ihr könnt mir vertrauen. Dein Vater ist mein kleiner Bruder und ich“, ihr Gesicht sollte vertrauen schaffen. Ihre Fassade jedoch wirkte zerbrechlich – verletzlich. „Ich bin eine Halbfee…. Bis zu meinem sechzehnten Geburtstag wusste ich selbst nicht einmal etwas davon.“ Sie lachte. Es sollte lustig klingen, aber eigentlich klang es einfach nur traurig.

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Ich wunderte mich, was hinter dieser Person ‚Meghan' steckte- meiner verschollenen Tante aus einer anderen Welt. Meiner Tante, von der ich zuvor nichts wusste, von der ich mir immer wünschte, dass ich sie schon in früheren Zeitpunkten in meinem Leben kennengelernt hätte.

Ich weiß, jetzt im Nachhinein, wenn ich über unser erstes Treffen nachdenke, dann fällt mir immer wieder auf, wie widersprüchlich ich handelte. Aber, um ehrlich zu sein, ich mochte sie bereits von dem Zeitpunkt an, an dem sich herausstellte, dass sie nicht halb so schlimm wie ihre Tochter war. Ihre Tochter? Nun, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste war, dass sie, um uns vor dem Feind, der uns noch völlig unbekannt war, die einzig mögliche, und eine ihrer engsten und nahestehenden Leute auf uns hetzte: Ihre eigene Thronfolgerin. Diana. Das Problem dahinter hatte sich uns bereits gezeigt, auch wenn es nicht im vollen Ausmaß war. Ich weiß nicht, wie man es am besten ausdrücken kann… aber Diana kann, nein, sie hasst Menschen. Im Grunde hasst sie eigentlich alles und jeden. Warum das so ist, hat ganz eigene Gründe. Manchmal verstehe ich sie sogar oder kann es zu mindestens etwas nachvollziehen. Aber, hier an dieser Stelle diese aufzulisten, ich fürchte, dass das nicht in diese Chronologie passt. Wir müssten sehr weit zurück, in ihre eigene Vergangenheit. Nur…. Diese hält sie lieber für sich geheim.

Ich lernte Teile Meghans Geschichte kennen - die Teile, die sie für relevant für mich hielt. Sobald wir an Stellen kamen, die auch nur im Ansatz ausschließlich um sie handelte, hörte ich sie räuspern oder lächeln. Ich verstand, dass es noch Zeit brauchen würde, bis ich darüber mehr erfahren konnte.

Meghan strich mir liebevoll durch die Haare. Mein Körper entspannte sich wieder.  Meine Kopfschmerzen ebbten langsam ab. Ich  war mir nicht sicher, ob dies zu ihren eigenen magischen Kräften gehörte- sie war eine Fee, in meinen Erinnerungen konnten sie so etwas. Aber was wusste ich schon. Ich dachte auch, dass ihre Existenz ein Märchen sei und sie wie kleine Tinkerbell-feen aussahen. Meghan erhob sich von ihrem Stuhl und machte Anstalten zur Tür zu gehen. Nur,- ich hatte noch so viele Fragen. Zum ersten Mal, seit ich hier war, hatte ich mich voll und ganz verstanden gefühlt von jemanden. „Warte“. Sie blickte mich aufmunternd an: „Spar dir deine Fragen für später auf, Süße. Wir sehen uns wieder.“ Und dann war sie verschwunden.

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Wie schön zusehen, dass es jemanden gibt, der bis zu diesem Kapitel gelesen hat. Ich weiß, dass es sich noch ein bisschen zieht. Die meisten FF, die ich in diesem Bereich bisher gelesen habe entwickeln spätestens im dritten Kapitel ihren Plot.
Jedoch denke ich, dass das nicht zu meiner Geschichte passt, da es einfach unrealistisch ist zu lesen, dass jemand, der nichts mit Nimmernie zuvor am Hut hatte, so okay mit einer solch neuen Situation ist. Zumal, wenn es sich um die Tochter von Ethan Chase handelt.
Vielmehr habe ich mir zum Ziel gesetzt, die neue Welt aus der Sicht von Mary zu beschreiben. Das geht einher mit Widersprüchen und Überforderung - ob mir das gelingt, könnt natürlich nur ihr entscheiden.

Ich kann jedoch auch versprechen,  dass ich bereits an konkreteren Kapiteln schreibe, die klar zeigen, in welche Richtung es für Mary gehen wird.

Zuletzt würde ich nochmal um Reviews bitten. Zum einen ist es schön zu sehen, wer denn hier so meine Geschichte liest. (Die Statistik-Version und ihre Angaben geben leider eher undurchsichtige Angaben)

Natürlich freue ich mich auch, wenn mir Kritik geschrieben wird. Es muss wirklich keine Analyse sein (in der ihr jeden Satz des Kapitels beleuchtet! - wer daran Freude hat, darf dies natürlich dennoch tun ;) )
Es reicht schon ein oder zwei Sätze.

Ich glaube, was für den Künstler der Applaus ist, ist für den (Laien-) Autor die Rückmeldung.


Wie gesagt, meldet euch gerne und ich hoffe, dass ihr meine Meinung gegenüber Aufbauen der Dramatik nachvollziehen könnt. (Vielleicht stimmt mir ja auch einer zu)

Bis nächsten Samstag,

Eure BunteWelten <3
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