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Die Schwingen der Krähe [Das Schicksal einer Soldatin - Band I]

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Action / P18 / Mix
Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Falcon / Samuel "Sam" Wilson Loki Nicholas Joseph "Nick" Fury OC (Own Character) Philipp "Phil" Coulson
23.05.2021
22.01.2022
25
78.442
22
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Dieses Kapitel
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03.10.2021 2.379
 
Prolog


- Ein Glossar der verwendeten Sprachen findet sich in der Fußzeile am Ende des Kapitels -


Das Erste, was sie sehen konnte, waren graue Mauern. Ihr kam es vor, als würden diese sich plötzlich bewegen und in hohem Tempo auf sie zurasen. Erschrocken kniff sie ihre Augen wieder zu, wimmerte und rechnete jeden Moment damit, von dem massiven Beton zerquetscht zu werden.
Doch als nichts geschah, beruhigte sich ihre hektische Atmung und sie konzentrierte sich auf ihr Gehör.

Fremde Stimmen drangen an ihre Ohren. Verstehen konnte sie die Worte nicht. Und doch kam ihr die Sprache vertraut vor.
Plötzlich erfüllten panische, schmerzerfüllte Schreie die Umgebung. Vereinzelt war das Weinen von Kindern zu hören und unruhig drehte sie sich am Boden auf den Rücken. Sie öffnete die Augen und atmete langsam aus. Als sie wieder einatmen wollte, drang der beißende Geruch von Desinfektionsmittel ihr in die Nase und sie wandte ihr Gesicht angewidert zur Seite. Ihr wurde schlecht und sie presste die flache Hand auf ihre Lippen. Vorsichtig versuchte sie sich aufzurichten.

Die Wolldecke, auf der sie lag, kratzte bei jeder Bewegung unangenehm an den nackten Beinen und ihre Gliedmaßen fühlten sich ein wenig taub an.

Langsam klarte ihr Blick auf und sie sah an sich herab.
Beide Unterarme waren in Verbände gewickelt und sie trug nicht mehr als ein dünnes Hemd am Leib, das schon bessere Zeiten erlebt hatte. Verwirrt betrachtete sie schließlich ihre zierlichen Finger und schnappte erschrocken nach Luft.
Was sie sah, waren nicht ihre eigenen Hände!

Panisch riss sie den Kopf nach oben. Offenbar war sie keine erwachsene Frau mehr, sondern ein kleines Mädchen.
Mühsam kämpfte sie gegen die aufkeimenden Kopfschmerzen und den Schwindel an, als laute Stimmen in ihrem Kopf dröhnten:

„Mama?“
„Sie haben uns gefunden.“
„Ich will nach Hause.“

Eine Männerstimme brüllte:
„Schafft sie weg.“
Wie ein Echo hallten die Worte in ihren Ohren, woher diese kamen blieb ihr ein Rätsel.

Ein helles Aufblitzen zerriss abrupt das langsam verschwimmende Bild vor ihren Augen und tauchte alles in grelles Licht. Geblendet kippte sie plötzlich nach hinten.
Doch der Aufschlag am Boden blieb aus.

In völliger Schwerelosigkeit fand sich das Mädchen schwebend in einem weißen Raum wieder. Sie fühlte keinen Schmerz, keine Angst, nur Leichtigkeit.
Einzig der bitterere Geschmack von Eisen verdrängte allmählich die Trockenheit in ihrem Mund und Hals. Sie versuchte, sich zu bewegen. Das Gefühl, als hinge sie an Seilen, welche auf einen Schlag durchtrennt wurden, ließ sie stumm aufschreien und sie stürzte ungebremst in die Tiefe.

Es gab erneut keinen Aufprall und als sie etwas erkennen konnte, saß sie plötzlich wieder auf dem harten Boden. Vor ihr befanden sich dieselben grauen, kahlen Wände wie zuvor.

Erst jetzt war sie in der Lage, den Raum genauer zu betrachten. Breite Gitterstäbe, die kein Entkommen zuließen, eine schwere Eisentür mit massivem Schloss versperrte den Ausgang und bis auf die Decke und einem verbeulten Eimer war die Zelle vollkommen leer. Ihr kam es vor, als mische sich ihr Bewusstsein mit dem eines anderen und eine eisige Kälte legte sich über ihrer Haut. Sie zitterte und war außerstande, sich richtig zu bewegen.

Zwischen dem leisen Surren, das dem Geräusch einer Kreissäge ähnelte, hörte sie Männerstimmen. Gleichmäßige Schritte hallten erneut durch den Flur. Sie wurden zunehmend lauter und kamen immer näher.
Unsicher hob das Mädchen den Kopf, starrte durch die Gitterstäbe nach vorne.

Das Flackern der Deckenlampen vor ihrer Zelle spendete kaum Licht und ihre Lider wurden allmählich schwer. Die Müdigkeit übermannt sie und noch während sie dagegen ankämpfte, begann ihr Körper zu schwanken. Die Schritte stoppten vor ihrer Zelle und das Mädchen konnte vier Männer sehen, bevor sie zur Seite kippte und am Boden liegen blieb.

Mit halb geöffneten Augen starrte sie auf die Füße und Beine der Männer.
Elegante Schuhe, die unter einem grauen Paar Hosenbeinen hervorblitzten und aussahen, als hätte man sie in Öl getränkt, fielen ihr zuerst auf. Offenbar ein sehr reicher Mann oder jemand mit viel Einfluss.

Ihr Blick glitt an seiner Hose hinauf, über das schwarze Jackett, direkt in sein Gesicht. Auf seiner Oberlippe prangte ein aufwendig zurecht gedrehter Schnurrbart. Die Knöpfe seines Hemdkragens glänzten und erinnerten an eine Schlange mit mehreren Köpfen. Als würde man Ware in einem Schaufenster begutachten, musterte er sie mit seinen tiefgrünen Augen argwöhnisch und rümpfte dabei die Nase.

Hinter dem Mann standen zwei Soldaten. Ihre Kleidung glich alter sowjetische Uniformen aus den 40er Jahren. Die Stiefel dieser Männer waren verschlammt und sie konnte noch ein wenig Schnee an den Sohlen erkennen, der allmählich schmolz.

Panik gesellte sich zu der Müdigkeit und breitete sich in ihrem Inneren aus.
Wieder kam es ihr vor, als versuche jemand Fremdes, sich in ihre Gedanken zu drängen.
Deutlich hörte sie wieder unzähligen Stimmen.

„Wo bringen sie uns hin?“
„Es ist so kalt.“
„Wo ist Mama?“
„Papa, warum tust du das?“
Das Flüstern in ihrem Kopf verstumme schlagartig, als die Männer miteinander sprachen. Schwerfällig hob sie den Kopf ein wenig.

Ein vierter Mann tauchte in ihrem Blickfeld auf.
Er war deutlich kleiner als die anderen, untersetzt und trug eine Art Laborkittel. In leicht gebeugter Haltung blieb er neben dem Mann mit dem Schnurrbart stehen. Das sich die beiden über sie unterhielten, deutete sein Blick an, welcher immer wieder verstohlen in ihre Richtung glitt. Dem Klang nach unterhielten sie sich auf Russisch, was noch mehr Unbehagen in ihr auslöste. Verzweifelt versuchte sie, den Zusammenhang zu verstehen, und doch konnte sie nur wenige Wortfetzen des Gesprächs eindeutig übersetzen.

„Rezul’taty?…“
Von welchen Ergebnissen sprachen die Männer?
„Kak dolgo?“
Wie lange? Was meinte er mit wie lange?
Ihr schwirrte der Kopf, aus diesen wenigen Worten konnte sie kaum einen Zusammenhang erkennen. Als der Mann in dem Kittel von fünf Monaten, einem nötigen Opfer und kalkulierten Verlusten sprach, wurde ihr wieder schlecht.
Das Geräusch des Schlüsselbundes schmerzte in ihren Ohren und lenkte sie von dem Gespräch der beiden Männer ab. Die Zellentüre wurde mit einem Quietschen geöffnet und die beiden Soldaten betraten den Raum.

Sie wollte schreien und um Hilfe flehen, doch kein Ton drang über ihre Lippen. Panik war ihr einziger Verbündeter, als die grimmig dreinblickenden Männer sich zu ihr beugten.
Unsanft wurde sie gepackt und aus der Zelle geschleift. Durch den Nebel aus Farben, der vor ihren inneren Augen wirbelte, konnte sie nur verschwommen weitere Zellen erkennen.
Mädchen und Jungen, alle nicht älter als zehn Jahre saßen hinter den Gitterstäben und starrten in ihre Richtung.

Der Soldat zu ihrer Rechten ließ plötzlich ihren Arm los. Unfähig, selbst zu laufen, sackte sie zusammen und wurde von dem zweiten Mann sofort wieder grob hochgezogen.
Diese ruckartige Bewegung kam überraschend und eine Welle des Schmerzes durchschoss ihren bis dahin tauben Körper. Sie wollte wieder schreien, als plötzlich eine Stimme durch den Flur hallte und sie verstummen ließ.

„Sascha!“
Dem Ruf folgte ein wimmern.
„Sascha.“

Aus der Zelle zu ihrer Linken streckte ein kleiner Junge mit schwarzem lockigen Haar, blasser Haut und vom Weinen gerötete blaue Augen, den Arm durch die Gitterstäbe nach ihr aus.
„Mein Name ist also, Sascha?“, dachte sie sich und spürte ein Stechen in der Brust.
„Lasst meine Schwester in Ruhe! Sascha!“, schrie er erneut.

Sascha riss den Kopf nach oben, sie drehte das Gesicht zu der Hand, die sie festhielt. Noch immer fühlte sich ihr Körper bleischwer an, doch sie war endlich in der Lage zu schreien. Sie wollte den Jungen unbedingt erreichen und hörte sich seinen Namen rufen.

„Andrej!“
Sie versuchte den Arm zu heben, schaffte es jedoch nicht und schluchzte.
„Hilf mir!“, hörte sie sich selbst wimmern.
„Lasst mich los!“, rief sie schließlich lauter, wehrte sich, so gut sie konnte, gegen den Griff des Soldaten.

„Ich will zu meinem Bruder! Andrej!“ Sascha drehte mit Tränen in den Augen ihr Gesicht zu der Hand, die sie noch immer festhielt. Waren das wirklich noch ihre eigenen Gedanken?
Als sie zubiss, schrie der Mann und sie konnte seine erhobene Faust erkennen. Er traf sie mit voller Wucht an der Schläfe.
„Du elendes Drecks Balg!“

Der Schmerz durchzuckte ihren ganzen Körper und sie sackte in sich zusammen. Als würde die Szene eines Filmes ausblenden verschwamm alles um sie herum.
Nur das verzweifelte Schreien ihres Bruders war zu hören und verhallte im Flur hinter ihnen, als die Tür ins Schloss fiel. Langsam verdunkelte sich die Umgebung, bis sie schließlich nichts mehr erkennen konnte und in ein Meer aus schwärze tauchte.

Schwerfällig öffnete sie einige Momente später ihre Augen. Schnell realisierte das Mädchen, das sie noch immer in diesem grässlichen Albtraum gefangen war.
Verwirrt versuchte sie sich zu orientieren und riss erschrocken die Augen weit auf, als sie einen Schatten über sich wahrnahm.

„Du bist ganz schön widerspenstig für dein Alter mein Kind“, sagte der Mann in dem Laborkittel mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Ihr ganzer Körper bebte und doch war sie im Kopf völlig klar. „Was zum Teufel ist hier los?“, dachte sie und bemerkte, dass sie keine Kontrolle über ihre Bewegungen zu haben schien. Sie ließ wie ferngesteuert, den Blick schweifen:

Fremde Menschen, in weißen und schwarzen Schürzen, liefen durch den Raum. An den Wänden gegenüber ihrer Position fielen ihr gigantische Spulen auf. Es knisterte immer wieder leise, als fließe Elektrizität durch die Wände. Plötzlich fühlte es sich an, als packe sie jemand mit festem Griff an den Schultern und zog sie mit einem Ruck nach vorne.

Gerade lag sie selbst noch dort und nun bot sich ihr ein unheimliches Bild.
Festgebunden auf dem Tisch, konnte sie das Mädchen „Sascha“ sehen. Die blauen Augen des Kindes waren stark gerötet, ihr Weinen und Flehen ignorierte der Mann in dem weißen Kittel und widmete sich einem Instrumentenwagen zu seiner Rechten.

Auf Saschas Handgelenken klebten Elektroden. Mehrere Kabel liefen zu einem kleinen grauen Kasten und in der Beuge ihres rechten Armes steckte eine Nadel. Eine zähflüssige blaue Substanz wurde in die Venen des Mädchens auf dem Tisch gepumpt. Sie konnte sehen, wie der Mann im Kittel immer wieder Blut über einen weiteren Zugang abzapfte und das Mädchen bitterlich zu weinen begann.
Die Männer im Hintergrund ignorierten ihren Versuch, sich von den Fesseln zu befreien, und auch der Mann neben Sascha, schien unbeeindruckt von dem widerspenstigen Verhalten.

Mit dem Blick an sich selbst hinunter stellte sie mit Schrecken fest: Außer dem Boden konnte sie nichts sehen, keinen Körper, keine Gestalt. Nur der dreckige graue Beton. Ein unheilvolles grünes Flimmern im Hintergrund erweckte ihre Aufmerksamkeit. Sie wollte sich bewegen, doch nur ihr Kopf, zumindest glaubte sie, einen zu haben, ließ eine Regung zu.
„Ich bin schon sehr gespannt, welche Informationen du uns heute bringen wirst…“, murmelte der Mann beinahe vergnügt klingend dem Mädchen zu.

Was meinte er damit?

Noch bevor sie sich weiter Gedanken über seine Aussage machen konnte, bemerkte sie, wie Sascha mit dem linken Arm gegen die Fessel ankämpfte. Sie starrte an die Stelle, wo ihr eigenes Handgelenk hätte sein müssen. Deutlich fühlte sie den Druck einer Manschette, welche sich allmählich zu lösen begann, je öfters Sascha den Arm bewegte.
Sie huschte mit dem Blick zwischen dem Mädchen und der Stelle, an der sie die bewegung spürte, hin und wieder her, als eine Stimme plötzlich rief:

„Jordan?“
Sie wusste, dass der Ruf ihr galt.
„Jordan, hörst du mich!“

Da war sie wieder, diese Männerstimme. Sie klang vertraut und Jordan sah sich suchend um.
Mit einem Aufschrei schaffte es Sascha, das Handgelenk ruckartig aus der Fixierung zu lösen.

Jordans Blick raste zu dem Mädchen zurück. Instinktiv wollte sie ihr zur Hilfe eilen, doch noch immer blieb sie, wie versteinert an derselben Stelle stehen.
Sie streckte den Arm nach vorne und wollte etwas rufen, doch kein Ton drang über ihre Lippen. Hilflos musste sie mitansehen, wie die Mimik des Mannes erstarb, als Sascha sich befreien konnte.

„Wirst du wohl Liegenbleiben!“, schrie er und versuchte, dass Mädchen zurück auf den Tisch zu drücken.

Jordan schob schwerfällig einen Fuß nach vorne. Sie stieß gegen einen unüberwindbaren Widerstand, der sie noch immer daran hinderte näher zu kommen. Unsanft landete Saschas Handballen mitten im Gesicht ihres Angreifers und das Blut schoss aus seiner Nase hervor.
Sascha gelang es, die Nadel aus der Ellenbeuge zu ziehen. Der Schlauch des Infusionsbeutels zerriss und durch das Handgemenge verteilte sich die blaue Flüssigkeit, welche sich mit ihrem Blut vermischte auf dem Fußboden.

„Helft mir ihr Volltrottel!“, schrie der Mann mit der gebrochenen Nase.
Jetzt eilten auch einige der umstehenden Männer auf Sascha und ihn zu. Jordan drehte sich auf dem Absatz um, wollte sie aufhalten, doch die Männer rannten nicht nur auf den Tisch zu, sondern auch dabei direkt durch sie hindurch.

Geschockt blickte sie an sich herab. Prüfend tastete sie mit den Fingern ihren wieder sichtbaren Oberkörper entlang. Völlig erstarrt schaute sie wieder zu dem Mädchen. Sascha wurde gepackt und zurück auf die Pritsche gedrückt. Sie wehrte sich mit Händen und Füßen, schreiend, gegen die Männer.
„Lasst das Kind los!“, rief Jordan zornig, als sie ihre Fassung wiedergefunden hatte und hielt inne.
Ihre Stimme hörte sich hallend und sehr weit entfernt an.

Plötzlich zerriss ein lauter Knall die Geräuschkulisse im Labor. Noch bevor sie sich Gedanken darübermachen konnte, woher der Knall kam, folgte ein unsagbarerer Schmerz, der ihren Körper durchzog.
Sie konnte ein hellblaues Licht erkennen und wie von einer gewaltigen Druckwelle getroffen, wurde sie davon geschleudert.
Unbeweglich verharrte sie in der Luft und fühlte sich, als brenne man ihr die Haut bei lebendigem Leibe vom Fleisch. Bläuliche und grüne Lichtpartikel fraßen sich regelrecht in ihre Glieder, drangen tief in die Zellen ein und erloschen mit einem kurzen glühen.

Es roch zunächst nach kalter Asche, schließlich nach Regen in einer warmen Sommernacht und mit einem Mal fühlte sich Jordan leicht. Schwerelos, als schwebe sie durch Wasser.

Stille.

Als sie die Augen öffnete, befand sie sich wieder in dem weißen Nichts, welches sie zuvor in Saschas Körper betreten hatte und in der weiten Ferne hörte sie wieder die vertraute Männerstimme:

„Jordan?“

Jordan lächelte, schloss die Augen wieder und atmete dabei tief aus.


--------~*~--------


Glossar:

Rezul’taty (Результаты) – Ergebnisse
Kak dolgo (Как долго) – Wie lange?

Namenserklärung:

Der Name Sascha (von Aleksandra) – Саша, stammt aus dem Russischen und ist ein Name, der für beide Geschlechter verwendet wird.

Disclaimer:

Alle bekannten Figuren und Vorlagen der Filme des Marvel Cinematic Universe gehören Marvel/Disney - Ich leihe mir diese Welt und Charaktere nur für meine Geschichte aus.

Ich verdiene mit dieser Fanfiktion kein Geld! Und es ist lediglich ein FAN - Projekt
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