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When she looked at him

Kurzbeschreibung
OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Nymphadora Tonks Poppy Pomfrey Remus "Moony" Lupin
22.05.2021
22.05.2021
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Dies ist ein neuer Oneshot, den ich unter anderen den Lesern von „Hallo, Granger!“ versprochen hatte. Er ist ein bisschen anders, als gewohnt, vielleicht auch, weil er nur eine Situation beschreibt, aber lest selbst mal rein!

Disclaimer: Der Plot gehört carrotsandapples von Wattpad (Hier einmal der Link zur Originalgeschichte auf Englisch -> https://www.wattpad.com/1063100790-when-she-looked-at-him-a-dramione-one-shot-when), die Übersetzung aus dem Englischen ist von mir (-Amalia-) und die Charaktere und Orte gehören alle einzig und allein der fantastischen Autorin Joanne Kathleen Rowling.

---Alle Rechte vorbehalten---

Rating: ab 12

Pairing: Hermine Granger und Draco Malfoy als Hauptpairing, Remus Lupin und Tonks als Nebenpairing

Zeit: 6.Buch „Harry Potter und der Halbblutprinz, nach Dumbledores Tod

Geschichte: Oneshot, 2747 Wörter

Genre: Liebe/ Romantik, Schmerz und Trauer (!), bisschen Drama

Warnung:  Taschentücher bereithalten, Draco Malfoy (und andere auch ein wenig) OOC, keine Entwicklung der Charaktere, kein Szenenwechsel

Bemerkung von mir: mit „er“ ist oft Draco selbst gemeint

Titel: When she looked at him (Als sie ihn anschaute)

Summary: nicht vorhanden

Szenenausschnitt: "Granger", sprach er klar und ruhig, denn er wusste, dass er ihr helfen musste, so wie sie ihm schon so oft geholfen hatte. "Hermine, sieh mich an, Liebes, bitte." Der Klang seiner Stimme schien sie ein wenig zu beruhigen, aber sie schien immer noch nicht ganz bei Sinnen zu sein."D-Draco?", flüsterte sie, während sie zitternd auf den Boden starrte."Ja Granger, ich bin's. Mir geht es gut, bitte sieh mich einfach an, Liebes." Im Raum war alles still.

Soooo, genug gelabert! Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Geschichte!

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„Siehst du!“, sagte Tonks mit angespannter Stimme, während sie den grimmigen Werwolf neben sich anstarrte: „Sie will ihn immer noch heiraten, auch wenn er gebissen wurde! Es ist ihr egal!“ Sie nahm ihre Hände hoch und umfasste sanft Remus Gesicht. „Mir ist es auch egal“, hauchte sie zärtlich.

Im Krankenflügel herrschte wieder einmal die schockierende Stille über dieser scheinbar geheimen Beziehung. Es hatte gerade einen Kampf gegeben zwischen dem Orden und den Todessern gegeben. Die Todesser waren in die Schule eingedrungen und haben Albus Dumbledore angegriffen und ermordet. Der Kampf war vorbei und alle waren um Bill Weasley im Krankenflügel versammelt.

Nur Harry, Ron und Hermine hatten sich auf den Weg gemacht, um die Gänge zu kontrollieren und um sicherzustellen, dass es keine weiteren Todesser oder Verletzten gab. Fenrir Greyback hat viele angegriffen, auch Bill Weasley. Molly dachte, dass seine Verlobte, dass seine Verlobte Fleur ihn nach dieser Tragödie nicht mehr heiraten wollte. Fleur jedoch betonte, dass sie ihn trotz seines Aussehens immer noch liebte. Dieses Liebesgeständnis machte Tonks wütend. Hier stand sie und liebte einen Mann mit ähnlichen Grausamkeiten und doch wehrte sich dieser gegen sie. "Dora, es ist ganz anders", sagte Remus, der plötzlich verkrampft wirkte und versuchte, sich von ihr zu entfernen, "Bill wird kein vollständiger Werwolf sein. Die Fälle sind völlig anders."

"Das ist mir immer noch egal, Remus", Tonks klammerte sich an seine Robe, als wäre es das Letzte, was sie jemals in der Hand halten würde, "Ich habe es dir eine Million Mal gesagt-"

"Und ich habe es dir eine Million Mal gesagt", Remus Stimme wurde leiser und er starrte auf den Boden und weigerte sich, ihr in die Augen zu sehen, "Du verdienst jemanden der gesund und jung ist. Ich bin zu alt für dich ... zu arm ... zu riskant ... zu gebrochen."

Tonks wollte nach seinem Gesicht greifen, um ihn zu beruhigen, aber bevor Tonks oder irgendjemand anderes im Raum etwas erwidern konnte, wurden die Türen zum

Krankenflügels aufgerissen. Die Ordensmitglieder griffen schnell nach ihren Zauberstäben, die zärtlichen Momente zwischen den beiden Paaren waren schnell vorbei. Dort, im Türbogen stand eine Gruppe Slytherins. Draco Malfoy war umgeben von seinen Freunden, Crabbe, Goyle, Nott, Zabini, Greengrass, und Parkinson. Die Gruppe, obwohl sie noch Kinder waren, schien auf der Seite der Todesser gekämpft zu haben. Es gab sogar das Gerücht, dass Draco selbst ein Todesser war.

Ginny war die erste, die das Wort ergriff, sie trat näher an den blassen Jungen heran: "Du hast geholfen, Dumbledore zu töten, und was jetzt?" Sie machte einen drohenden Schritt nach vorne, "Was willst du, Malfoy?"

"Ich wollte nur mal nach deiner erbärmlichen Selbstmitleidsparty sehen, Weaslette", schnarrte Draco. Ein paar seiner Anhänger kicherten und Luna keuchte. Draco wollte seinen Zauberstab heben, aber Tonks war schneller, mit einem Expelliarmus flog sein Zauberstab in die entgegengesetzte Richtung.

"Jetzt sind wir nicht mehr so stark, oder? Geh jetzt, Cousin, wenn ich dich das nächste Mal sehe, werde ich dich nicht so freundlich sein, dich zu verschonen", stieß Tonks hervor und blickte den Jungen an.

"Wie großzügig, Cousine, das beweist genau meinen Standpunkt von vorhin, Goyle. Der Orden ist schwach. Sie werden zwangsläufig untergehen und dem dunklen Lord dienen. Irgendwann. Sie sind wirklich nichts ohne den Auserwählten Trottel und sein Haustier das Wiesel" Dies löste ein schockiertes Keuchen von Molly und eine wütende MeGonagall aus, sogar Luna sah sauer aus und Ginny sah aus, als würde sie ihn gleich verhexen.

irgendwann. Sie sind wirklich nichts ohne den Auserwählten Trottel und sein Haustier Wiesel" Dies löste ein schockiertes Keuchen von Molly und eine wütende MeGonagall aus, Sogar Luna sah wütend aus und Ginny sah aus, als würde ihn gleich verhexen.

"Geh jetzt, Junge, wenn du weißt, was das Beste für dich ist. Dumbledore hätte dich verschont, aber vielleicht bin ich nicht so gnädig", sagte Minerva kalt.

Der Junge rührte sich nicht.

"Komm schon, Draco, wir müssen sowieso gehen", Daphne Greengrass packte seinen Arm und versuchte, ihn näher an die Tür zu ziehen, doch er rührte sich immer noch nicht.

"Wir können noch nicht gehen, Greengrass", knurrte er heraus.

"Aber Dra.?" Blaise meldete sich zu Wort.

Bevor jemand aus dem Orden diese seltsame Situation unterbrechen oder einen Streit beginnen konnte, wurden die Türen auf der anderen Seite des Krankenflügels aufgestoßen wurden. Harry stand da und versuchte, einen humpelnden Ron aufrecht zu halten. Die beiden sahen erschöpft und verwirrt aus, aber bevor irgendwelche abfälligen Kommentare über die Slytherins gemacht wurden, brachte Madame Pomfrey sie auf getrennte Betten und begann, ihre Heilzauber zu wirken. Was viele im Raum, bis auf ein auffälliges Paar kalter grauer Augen, nicht bemerkten, war Hermine, die nun vor der Reihe der Betten auf und ab ging. Madame Pomfrey wollte sie sanft am Arm packen, aber sie zog weg, mit einem gefährlichen Funkeln in den Augen.

"Professor, Harry und ich haben die Gänge bei Professor Dumbledores Büro überprüft, wir fanden keine anderen Todesser oder Leute von der anderen Seite. Wir haben ein paar Ordensmitglieder gesehen, die zu verletzt waren, um herzukommen", berichtete Hermine nun.

Obwohl sie mit Blut und Dreck bedeckt war und noch müder aussah als in den Prüfungsnächten, sah sie für Draco immer noch atemberaubend aus. Nach allem, was sie an diesem Tag durchgemacht hatte, meldete sich Granger an McGonagall und machte sich Sorgen um alle anderen.

'Immer die Selbstlose, Granger, wir hatten doch gesagt, wir würden daran arbeiten', dachte Draco bei sich und unterdrückte ein Schmunzeln.

Nach dem heutigen Tag wirst du nicht mehr in der Lage sein, mit ihr zu arbeiten,  sagte ihm die dunkle Stimme in seinem Kopf. Er wischte sie weg, sein stets präsentes Grinsen schwankte nur kurz und wandte seine Aufmerksamkeit wieder Granger zu, die offenbar immer noch dabei war, fortzufahren.

"Wir haben wirklich versucht, jeden Korridor und jeden versteckten Durchgang zu überprüfen. Wir haben nur aufgehört, weil Ron wirklich verletzt war: Mir geht's gut, Ronald."

Ron versuchte, von seinem Krankenbett aus zu protestieren, aber er wurde nur mit Widerspruch und starren Blicken konfrontiert.  Draco kannte diese Stimme. Es ging ihr nicht gut, nicht wirklich. Es war dieselbe Stimme, die sie benutzte, wenn sie gestresst war, oder Ron oder Pansy besonders gemein waren oder wenn sie herausfand, dass er -...

Draco schüttelte den Kopf und konzentrierte sich auf Granger. Sie hatte eine klaffende Wunde auf ihrer Stirn. Eindeutig eine Kopfverletzung. Er sehnte sich danach, sie zu berühren, sie zu halten, so wie er es schon so oft getan hatte, aber er konnte es nicht, nicht mit all diesen Leuten hier. Er beschloss, einen klaren Kopf zu kriegen, ordentlich den Mund zu verschließen und noch einmal nachzusehen, ob es Granger gut ging. Sie schimpfte immer noch über irgendetwas, etwas, worüber er sich früher geärgert hatte, das er jetzt aber liebenswert fand. Sie drehte sich um und begann wieder auf und ab zu gehen, und er hoffte nur, dass er sie ansehen würde und alles wieder in Ordnung wäre. Jeder im Raum schien in sie verliebt zu sein, aber trotzdem hoffte er, dass sie ihn sehen würde. Ihn wirklich sehen. So wie er sie immer gesehen hatte.

'Nimm mich wahr, Granger.'

Aber sie schwieg nur und ging weiter auf und ab, ohne auf die anderen zu achten. Als sie sich umdrehte, konnte er einen Riss in ihrem Hemd sehen. Der Riss zeigte eine große Schnittwunde quer über ihre Hüfte, zweifellos das Ergebnis dunkler Magie. Er konnte nicht sagen, was schlimmer war, das oder die Tränen, die sich eindeutig in ihren Augen sammelten. Es würde jeden Moment passieren.

"Ich war mit Luna zusammen und wir haben Snape gesehen und ihn entkommen lassen. Er hat Dumbledore getötet, ich hätte es verhindern können. Es ist meine Schuld. Ich bin zu spät dran. Aber es ist nicht zu spät für... Ich muss ihn finden..."

Sie fing an zu stammeln und schien zu fantasieren.

"Ich muss ihn finden."

Pomfrey war an ihrer Seite, versuchte sie zu beruhigen und half ihr in ein bereitstehendes Krankenbett.

"Miss Granger, es gibt nichts, was Sie tun können. Beruhigen Sie sich", sagte sie beruhigend, McGonagall kam zu ihr rüber, streichelte langsam ihren Arm und versuchte sie zu beruhigen, "Hermine, er ist jetzt weg, wir haben getan, was wir konnten, leg dich einfach hin, damit wir dir helfen können!"

Es wird nicht funktionieren sang diese Stimme in Dacos Kopf, ihre Stimme.Bevor Draco irgendetwas tun konnte, um ihr zu helfen - nicht, dass einer der Ordensmitglieder ihn gelassen hätte -, fiel sie auf den Boden und brach in Tränen aus.

"Er ist weg", wiederholte sie immer wieder zwischen Schluchzern. Die meisten Leute im Krankenflügel waren geschockt, sie hatten die große Hermine Granger, die klügste Hexe ihres Alters, noch nie so niedergeschlagen gesehen. Sie wussten nicht, was sie tun sollten. Aber er wusste es. Er hatte sie schon so oft so gesehen. Er wusste es. Er war immer für sie da, wenn sie sich so aufführte. Es zeigte, dass sie nicht so perfekt war, wie sie schien, aber das war ihm egal. Es war einer der Gründe, warum er sie liebte - er machte einen Schritt auf sie zu, aber Pansy hielt ihn zurück.

"Draco, ich habe dir gesagt, du sollst es beenden. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt. Du hast gesehen, dass sie in Sicherheit ist. Es ist Zeit zu gehen. Jetzt", flüsterte Pansy ihm wütend ins Ohr und zog ihn am Arm in Richtung Tür. Er weigerte sich, sich zu bewegen.

"Er braucht mich. Ich habe ihn verlassen und er braucht mich. Er braucht mich. Er will nicht, es ist nicht seine Schuld.  Ich muss ihm helfen", sie lag immer noch hysterisch und weinend auf dem Boden, alle um sie herum sahen besorgt und unsicher aus, "Ich muss zu ihm."

"Sie redet Unsinn, Professor", sagte Neville zu McGonagall.

Die Erwachsenen im Raum versuchten herauszufinden, wie man sie bewegen konnte, aber sie wollte sich nicht bewegen.

"Oh, um Merlins Willen, Granger", stieß er mit einem leisen Glucksen hervor. Draco löste seinen Arm aus Pansys Griff, ohne sich darum zu kümmern, was sie oder irgendjemand sonst in diesem Raum dachte. Mit langen Schritten durchquerte er den Raum und machte sich auf den Weg zu dem Ort, an dem sie auf dem Boden wimmerte. McGonagall und Molly Weasley zückten ihre Zauberstäbe, aber es war ihm völlig egal, was sie zu tun versuchten. Er hatte nur eines im Sinn und er wäre verdammt, wenn sein Ruf ihm dabei in die Quere käme. Granger. Seine Granger. Draco hockte sich neben ihren erschöpften Körper.

"Malfoy, ich habe keine Angst, dich zu verhexen, geh weg von ihr", sagte Ginny, den Zauberstab auf seinen Rücken gerichtet.

"Ich werde nicht herumsitzen und das geschehen lassen, wie der Rest von euch. Gebt mir acht Minuten, und wenn ihr mir dann immer noch nicht glaubt, dann könntet ihr diesen Fledermauszauber anwenden, den ihr so gerne mögt. Verpiss dich einfach für acht Minuten, Weaselette."

Draco hat sich sichtlich aufgeregt.

"Und warum sollten wir dir vertrauen, Malfoy?" rief Ron von seinem Krankenbett aus, die Stimme war mit Hass gefüllt. Pansy gluckste, sie war die Einzige, die es wirklich wusste. Sie hatte ihn immer gewarnt, dass es so enden würde. Aber er weigerte sich damals, auf sie zu hören, und weigerte sich auch jetzt, auf sie zu hören.

"Du musst mir nicht vertrauen, Weasley, aber Dumbledore würde mir im Zweifelsfall vertrauen und Granger hätte es in der richtigen Verfassung vielleicht auch getan. Ich werde nicht noch einmal fragen. Acht Minuten", versuchte er, so ruhig wie möglich zu antworten.

Ohne auf eine Antwort oder Zustimmung von irgendjemandem zu warten, schritt er langsam auf das weinende Mädchen zu. Er legte eine Hand auf ihren Rücken und rieb beruhigende Kreise, dann führte er die andere Hand zu ihrem Gesicht und neigte ihren Kopf zu ihm hin.

"Granger", sprach er klar und ruhig, denn er wusste, dass er ihr helfen musste, so wie sie ihm schon so oft geholfen hatte. "Hermine, sieh mich an, Liebes, bitte."

Der Klang seiner Stimme schien sie ein wenig zu beruhigen, aber sie schien immer noch nicht ganz bei Sinnen zu sein.

"D-Draco?", flüsterte sie, während sie zitternd auf den Boden starrte.

"Ja Granger, ich bin's. Mir geht es gut, bitte sieh mich einfach an, Liebes."

Im Raum war alles still. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Alle waren schockiert. Wie lange geht das schon so? Erst Remus und Tonks und jetzt Draco und Hermine. Die Seltsamkeit des Paares ging nicht allen aus dem Kopf. Sie dachten, sie würden verrückt werden, Harry erwartete halb, dass Hermine ihn ohrfeigen würde, weil er so mit ihr sprach. Aber Hermine bewegte langsam ihren Kopf und drehte sich so, dass sie ihm gegenüber war. Sie sah ihn an, sah ihn wirklich an. Hoch und runter, brachte sie ihre Hände dazu, das zu berühren, was sie sehen konnte. Das ist echt, dachte sie, er ist sicher und er ist echt. Sie nahm ihre Hand und griff nach seiner, hielt sie fest.

"Draco", wiederholte sie, dieses Mal sicherer als zuvor. Sie drehte sich um und sah ihm in die Augen. Als sich ihre Blicke trafen, war es, als würde etwas klick machen. Sie sah ihn an und sah die unzähligen Male, die sie im Raum der Wünsche studiert und gelacht hatten, als sie über Bathilda Bagshot debattierten. Sie sah, wie er heimlich in den Kerker schlich, wie sie beide versuchten, nicht erwischt zu werden. Sie sah sie am Schwarzen See sitzen, die Finger ineinander verschränkt, und über alles und nichts reden. Sie sah, wie tapfer er war und wie schwer die letzten Monate für sie waren, besonders für ihn. Sie sah denselben Jungen, den sie gesehen hatte, als er ihr das Dunkle Mal zeigte, als er zum ersten Mal "Ich liebe dich" sagte, als sie unter den Sternen tanzten. Sie sah Draco. Ihren Draco. Ohne auch nur einen Moment zu zweifeln, griff sie nach ihm und zog ihn an sich. Sie umarmte ihn, als wäre er der einzige Mensch, der ihr etwas bedeutete, klammerte sich an ihn, als wären sie die einzigen Menschen auf der Welt.

Sie zogen sich zurück und saßen da, auf dem Boden des Krankenflügels, mit klopfendem Herzen, das Gesicht des anderen in den Händen haltend.

"Draco, ich hätte nicht gedacht, dass du zurückkommst. Ist alles in Ordnung mit dir? Musst du nicht irgendwo sein? Er wird schon wieder..."

Er gluckste leise. "Granger, mach dir keine Sorgen um mich, mir geht's gut. Ich sagte doch, ich werde dich immer finden."

Sie stieß einen Atemzug aus, von dem sie nicht wusste, dass sie ihn angehalten hatte.

"Granger, wir haben darüber gesprochen. Du musst aufhören, dich um andere zu sorgen und anfangen, dich um dich selbst zu kümmern."

"Aber ich-"

"Hermine", sagte er in einem scherzhaft strengen Ton, "wir müssen uns deine Wunden ansehen. Du musst zu Madame Pomfrey gehen, keine Widerrede!"

"Kann ich vorher etwas tun?", fragte sie, er nickte leicht als Antwort. Sie nahm eine Hand und strich ihm über die Wange, dann nahm sie die andere Hand und ließ sie durch sein weiches, blondes Haar fahren. Genau wie sie es in Erinnerung hatte. Sie streichelte sein Gesicht und zog ihn näher zu sich, ließ ihre Lippen aufeinander treffen. Es war bedeutungsvoll und weich, durchzogen von Wertschätzung und Fürsorge. Sie liebten sich, und das war alles, was in diesem Moment zählte. Sie zog sich zurück und stieß einen zufriedenen Seufzer aus, bewegte sich, um vom Boden aufzustehen und zu Madame Pomfrey zu gehen. Draco zog sie zu sich herunter, hielt sich an ihrem Gesicht fest und drückte ihr einen keuschen Kuss auf die Stirn.

"Lass uns einfach einen Moment hier bleiben, ja?", flüsterte er leise.

Sie schmiegte sich an seine Brust, und er schlang seine Arme um sie, hielt nur an, um auf die Uhr an seinem Handgelenk zu schauen, noch drei Minuten. Sie saßen so lange, wie sie konnten, in den Armen des anderen, wo sie hingehörten. Sie wussten beide, dass sie, wenn sie aufstanden, mit den Protesten der anderen rechnen mussten.

Ron vielleicht: "'Mine, was zum Teufel machst du da mit dem Kerl?"

Molly vielleicht: "Sie könnte unter dem Imperius stehen, weißt du. Das könnte es erklären."

Vielleicht sogar Pansy: "Du hast dieses Weibsstück wirklich mir vorgezogen?"

Theo würde die beiden wahrscheinlich auslachen, Ginny würde viele Fragen stellen, der Großteil des Raumes wäre wahrscheinlich extrem irritiert sein.

Sie wussten beide, dass das keine leichte Entscheidung war. Aber all das Lachen, Weinen, der Herzschmerz und die Liebe waren es wert. Als sie ihn ansah, ihn wirklich ansah, sah sie den Jungen, den sie liebte und wusste, dass es egal war, was als Nächstes passieren würde, solange sie zusammen waren.

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Das war es jetzt, mit diesem schönen, emotionalen Oneshot! Musstet ihr weinen, lachen, schmunzeln, seufzen oder lächeln? – Schreibt es mir als Review und sagt mir auch, ob und wie gut euch die kleine Geschichte gefallen hat und wie angenehm meine Übersetzung zu lesen war! Natürlich könnt ihr mir auch schreiben, wenn ihr eine Geschichte im Internet gefunden habt, die ihr gerne übersetzt hättet (nur von Englisch nach Deutsch) , mal schauen, ob ich mir sie dann mal vornehme…Vielen lieben Dank schonmal im Voraus für alles! Ich freue mich jetzt schon über viele, liebe Reviews von euch Süßen!!!

Ich überlege momentan, ob ich eine kleine Fortsetzung schreiben soll…Was meint ihr? Das würde ich natürlich erst mit der Original-Autorin abklären, aber ich würde gerne schonmal wissen, ob ihr euch freuen würdet oder ob das eine ganz blöde Idee ist?!?
Das war es aber sonst erstmal von mir, meine Lieben! Wir sehen bzw. lesen uns! <3
LG Amalia
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