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Spiel ohne Limit?

KurzgeschichteHumor, Erotik / P18 / MaleSlash
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kita Shinsuke Kuroo Tetsurou Miya Atsumu Sawamura Daichi
21.05.2021
14.10.2021
7
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20.09.2021 1.559
 
„Wie lange sollen wir denn noch auf sie warten?“, genervt davon das Bokuto und Akaashi nach mehreren Minuten immer noch nicht wieder im Zimmer waren, stellte Oikawa die Frage in die Runde. „Bokuto-san ist wie ein trotziges Kleinkind. Das kann vielleicht noch etwas dauern, wenn Akaashi-san nicht die richtigen Worte findet.“ Kenma erhob zum ersten Mal an diesem Abend das Wort, was ihn verblüffte Blicke einfing, die er überhaupt nicht mochte. „Er kann ja doch sprechen.“, total erstaunt darüber, äußerte Oikawa seinen Gedanken etwas lauter als gedacht. „Warum sollte er auch nicht reden, Shittykawa. Und schrei gefälligst nicht so rum.“ „Was fällt dir ein mich zu beleidigen?“ „Ich tue das wann ich will und so oft ich will.“ Wie vorherzusehen war, zog das zweite Kleinkind in der Gruppe wieder eine Schmollschnute und drehte sich vom Älteren weg. „Nun gut.“, das laute Klatschen ließ die Aufmerksamkeit aller zu Daichi wandern. „Soll ich mal nachschauen wo die beiden stecken?“ Kuroos Hirn schlug Bro-Alarm. Daichis väterliche Fürsorge konnte sein Kumpel  vermutlich gerade nicht gebrauchen. Eher würde der Karasuno Kapitän wahrscheinlich einen Schock bekommen, wenn er vielleicht sehen würde 'wo' Bokuto momentan steckt. Hektisch wedelte er mit seinen Händen vor der Brust, „Lass die zwei mal. Akaashi ist ein Meister darin Bokuto zu besänftigen. Die  werden schon gleich wieder auftauchen. In der Zwischenzeit können wir doch auch ohne die beiden weiterspielen.“, schnell warf Kuroo einen Blick in die Runde und hoffte inständig dass die anderen zustimmten.

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Hilflos fand er sich zwischen Bokutos massiven Körper und mit dem Gesicht zur Wand wieder. Binnen weniger Sekunden, als er des Grauhaarigen deutliche Erektion an seinem Unterleib vernahm, schrillten alle Alarmglocken bei ihm auf und sein Fluchtinstinkt setzte ein. Als er sich aus dem Griff des Größeren löste, schnappte der sich aber geschwind das Handgelenk des Jüngeren, drehte ihn einmal und so stand er nun in dieser misslichen Lage. Heißer Atem schlug an seine empfindliche Haut, „Na, na. Wo willst du denn hin?“, die rauen Worte die sein Gehör trafen, ließen ihn kurz das Atmen vergessen. Langsam drängte Bokuto seinen Körper näher an Akaashis Kehrseite, sodass sich sein Ständer an diesen knackigen Hintern drückte. Akaashi konnte deutlich den hastig ausstoßenden Atme vernehmen, der ihm einen Schauer verpasste. Den zweiten Versuch startend sich aus der Situation zu befreien, wurde als ‚nicht akzeptabel‘ vom Größeren eingestuft. Seine Hände fanden, unter einem stärkeren Druck, ihren Platz über seinem Kopf. „Noch einmal lass ich dich nicht gehen.“ „Bokuto-san.“, sich trotz starken Griff dennoch unter ihm windend verursachte, dass sich seine Hüfte ‚aufreizend‘ an dem Älteren rieb. Das wohlige Brummen von seinem Hintermann, was durch diese unbeabsichtigte Bewegung entstand, führte zu einem leichten Keuchen seitens Akaashi, da er durch das Drängen von Bokuto mehr an die Wand gepresst wurde und seine leichte entstandene Erektion an der Wand rieb. Er wollte es nicht wirklich zugeben, aber ihn machte diese Situation mehr als an, Bokuto so ausgeliefert zu sein. Aber sich die Blöße geben und ihm das zu signalisieren, dass er nicht aufhören soll, wollte er auch nicht. Bokuto fand unterdessen ebenfalls einen sehr großen Gefallen an diesem 'Spielchen', dass sich Akaashi etwas sträubt. Es war ein leichtes Spiel seinen Zuspieler mit nur einer Hand an Ort und Stelle zu halten, sodass seine zweite voreilig unter das Shirt des Schwarzhaarigen schlüpfte. Langsam strich er die leichten Konturen des Sixpacks nach oben, die Nase drückte er in den Haaransatz am Hals und atmet tief den Geruch des Schwarzhaarigen ein. „Es wird Zeit den Widerstand fallen zu lassen.“, gemächlich kratzten die Fingernägel über samtige Haut der Brust wieder nach unten. „Haa... Bokuto, ...lass mich los!“, sein Aufforderung konnte er durch die vorwitzige Zunge, die sich von der Halsschlagader einen Weg zu seiner Ohrmuschel schlängelt nicht genügend Ausdruck verleihen. „Warum sträubst du dich?“ Ein kurzes elektrisierendes Gefühl schoss durch Akaashis Körper, als seine Brustwarze zwischen den fremden Fingern gezwirbelt wurde. "Ich weiß, dass du mich willst.", er konnte das selbstgefällige Grinsen an seiner Haut spüren und sein sonst so klarer Verstand machte sich bereit sich zu verabschieden, während Bokutos Zähne verspielt an seiner erogenen Zone unterhalb des Ohres schabten und in die zarte Haut bissen. Die Fassade bröckelte und fiel schlussendlich ein.

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Ausgestattet mit neunen Getränken, kehrte langsam wieder etwas Ruhe bei der restliche Truppe ein, aber diese sollte nicht von langer Dauer sein. Da die Miya-Zwillinge sich wie Nord- und Südpol verhielten, zogen sie sich dementsprechend immer wieder an, zum Leidwesen manch anderer. Eine hitzige Diskussion zwischen Oikawa und Atsumu brach vom Zaum, was dem Blonden doch einfallen würde den Platz von Bokuto und Akaashi einzunehmen und dann sich somit auch noch vor Kuroo und Kenma zuschieben. Das letzteren dies eigentlich ganz gelegen kam, blendeten die beiden vollkommen aus. „Jetzt beruhigt euch doch mal. Es ist alles ok. Dann warte ich mit Kenma noch eine Runde länger. Ist kein Problem. Also, alles easy?“, lässig wie eh und je versuchte Kuroo auch hier die Spannung wieder etwas zu nehmen und wenn er es so betrachtete, erhielt er auf diese Weise noch etwas Zeit um Kenmas Hemmschwelle etwas zu sinken.  Immer noch auf Zustimmung wartend, reichte er seinem eigenen Zuspieler ein weiteres alkoholisches Getränk und beäugt die anderen beiden. Von seiner rechten Seite erhielt er ein triumphierendes Lächeln gefolgt von einem Nicken, von der anderen Partei war nur ein ‚Wisch dir dein dämliches Lächeln aus dem Gesicht und mach weiter‘ zu vernehmen und ein gequälter Schmerzenslaut, verursacht durch einen Ellenbogen in seinen Rippen. „Mensch Iwa-Chan, wieso tust du mir schon wieder weh? Hast du noch nie von dem Sprichwort 'Was du nicht willst, was man dir tu, das füge keinem andern zu', gehört?“, mit ernsten Gesicht wand er sich seinem Peiniger zu, bevor ihm eine Idee kam Iwaizumi noch etwas zu ärgern, was ihm höchstwahrscheinlich einen weiteren Hieb von diesen einhandeln würde, aber dies dennoch in Kauf nahm. „Oder soll ich dir nachher mal eine 'Lektion' erteilen?“, der ernste Ausdruck wich einem fiesen perversen Grinsen und seine Augen spiegelten einen Hauch von Dominanz wieder, bei der Vorstellung wie Iwaizumi um Gnade fehlte oder vielleicht auch um Mehr bettelte, wenn er ihn in seine Schranken wies. Er musste zugeben, dass ihn dies durchaus sehr gefiel. Doch als er die Röte im Zusammenhang mit einem gesenkten Kopf, der sich in Windeseile in die andere Richtung drehte sah, fiel ihm regelrecht die Kinnlade auf den Boden. Ist das sein Ernst?! Ist. Das. Wirklich. Sein. ERNST??? „Oho, da hat wohl jemand ins Schwarze ge…“ „Halt die Klappe, Makki.“, und so schnell wie Iwaizumis Kopf sich eben in eine andere Richtung wand, so schnell ist er ebenfalls aufgestanden und entfernte sich schnellen Schrittes von der Gruppe und eine unangenehme Stille breitet sich unter den anderen Anwesenden aus. Keiner wollte gerade etwas sagen, war die Gruppe doch etwas überrascht über diese Reaktion des Asses der Aoba Johsai. Die Blicke wanderten von der Tür, durch die Iwaizumi soeben gegangen war, Richtung Oikawa. Dieser schien aber gerade so abwesend zu sein, dass dieser nichts weiteres um sich herum wahrnahm.

Nach ein paar weiteren Sekunden des Starrens löste sich Kita als erstes und griff nun selbst zu dem Stapel von Karten, um das Spiel wieder aufzunehmen. „Ahme deinem Partner vor, was du mit ihm heute Nacht tun willst.“ Jetzt war es Kita gewesen der die Blicke der anderen auf sich spürte. Es war bemerkenswert dass er das ohne rot zu werden einfach vorlas. Wenn sich Moniwa vorstellte, dass er derjenige gewesen sein könnte der diese Karte gezogen hätte, wäre er vor Peinlichkeit im Boden versunken. Zwar war ihm seine Aufgabe auch nicht gerade angenehm gewesen, aber es hatte sich ja ein Glück zum Guten gewandt. Leicht schielte er hinter seinen Rücken, wo er seitdem er mit Futakuchi wieder im Raum war, Händchen hielt. Leicht schmunzelte er vor sich hin und dachte an diesen schönen Kuss zurück. Wie synchron ihre Lippen sich aneinander bewegt haben, diese Zärtlichkeit miteinander teilten. Am liebsten hätte er sich noch einen Kuss genommen, aber nachdem sie sich voneinander gelöst hatten vernahmen sie ein Geräusch außerhalb der Toiletten, was sie unweigerlich etwas auseinander fahren ließ und diesen Moment zerstörte. Das kleine Schmunzeln wich einer leicht traurigen Mine und der Gedanke, dass es wahrscheinlich nicht so schnell zu einer Wiederholung dieser Zweisamkeit kommt, wand er seinen Kopf wieder der Runde zu. Nichtwissend das ein aufmerksamer schwarzhaariger Lockenkopf von der Aoba Johsai ihn genau beobachtet hat und sich einfach das Recht rausnahm, etwas Amor zuspielen und den beiden etwas unter die Arme zu greifen, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Verschmitzt lächelt er Hanamaki an, der noch keinen Schimmer hat, was auf ihn demnächst zukommen wird.

Immer noch sprachlos sah Atsumu Kita an und war regelrecht mit der Situation überfordert. Sollte er Kita seine geheimen Fantasien einfach so vor den anderen preisgeben, sich blamieren und eine Abfuhr von ihm erhalten? Genau das verlangte doch die Karte. Er hatte zwar oft eine große Klappe, aber bei solchen Dingen ließ er doch lieber Taten folgen als diese versauten Fantasien, die in seinem kranken Hirn ein zu Hause gefunden hatten, laut auszusprechen. Da Atsumu gerade keine Lebenszeichen von sich gab, tat Kita nun mal das, was er immer tat. Er nahm selber das Steuer in die Hand, drehte sich zu dem Blonden und begann zu erzählen.
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