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Harry Potter und das Geheimnis des Sternentautals

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / MaleSlash
20.05.2021
24.07.2021
37
82.229
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22.07.2021 1.335
 
Kapitel XXXV

„Langsam glaube ich, du hast nichts anderes zu tun, als zu angeln“ Sebastian trat neben seinen „zukünftigen Ehemann“ und setzte sich dann zu ihm ans Seeufer.
„Ich mache Geld damit, und was ich nicht verkaufe, füllt unsere Mägen. Selbst unser kleiner Grey ist dem ein oder anderem Fisch nicht abgeneigt“ nickte Harry:
„Und du hast wohl nichts anderes zu tun, als nach mir zu suchen?“
„Ich mache gerade nur eine kleine Pause und eigentlich hatte ich nach Fröschen gesucht“ Sebastian winkelte seine Beine zum Schneidersitz an und beugte sich dann vor, wollte Harry einen Kuss auf die Wange geben.
Aber der rutschte sofort weg, woraufhin sein Verehrer fast umfiel.
„Was sollte das jetzt“ maulte er sofort.
„Solange ich es nicht anders sage, musst du dir dieses Privileg jedes mal verdienen“ bestimmte Harry heftig.
„Du willst mich doch nur ärgern“ beklagte Sebastian sich und versuchte es noch mal, woraufhin er fast im See landete und natürlich den jungen Farmer nicht küssen durfte.
„Ich will dir zeigen, dass ich dir nicht sofort bedingungslos verfallen bin“ schnaubte Harry, woraufhin Sebastian ihn packte, an sich ran zog und ihm einen sanften Kuss auf die Wange gab:
„Verdammt...“
„Mach ich dich schwach“ grinste der freche Kerl gegen seine Haut und hauchte dann einen zweiten Kuss darauf:
„Du meinst doch nur, du könntest dich gegen mich wehren, aber in Wirklichkeit bist du mir doch schon am ersten Tag bedingungslos verfallen.“
„Davon träumst du doch“ maulte Harry und ließ dann doch einen dritten Kuss zu.
„Wie machst du das Pink“ flüsterte Sebastian in sein Ohr, woraufhin er auch gleich erstarrte:
„Du ärgerst dich über mich, meine Klamotten werden pink. Du ärgerst dich über den Joja-Markt und der wird pink. Du ärgerst dich über Maru und Mum muss ihr sämtliche Möbel neu machen. Das ist doch kein Zufall, und auch kein verirrter Zauber des Zauberers.“
Harry seufzte leise auf und verzog das Gesicht missmutig, er hatte es übertrieben und nun musste er die Konsequenzen ausbaden.
„Fenrir und ich, wir sind auch Zauberer. Es ist angeboren, wir sind... eine andere Art von Menschen. Wobei Fenrir zusätzlich noch von einem Werwolf gebissen wurde“ erklärte er dann und holte seinen Zauberstab hervor:
„Erzähle es keinem, nur Lewis und Willy wissen noch Bescheid. Leah wird es wahrscheinlich auch irgendwann noch erfahren, dann wenn sie sich auf Fenrir einlässt und dir hätte ich es auch irgendwann sicher gesagt. Es ist alles genauso gewesen, wie ich es erzählt habe, nur das wir Beide aus einer magischen Welt stammen, und ich ein magischer Polizist, ein Auror, war. Auch der Zauberer stammt von dort, kam aber vor langer Zeit schon hierher. Und wie Lewis sagte, das Sternentautal braucht Magie und der Zauberer ist nicht mehr der Jüngste. Sollte er sterben, dann sind wir sicher bereit ein paar wichtige Sachen zu übernehmen, neben der Farmarbeit. Aber es gibt noch etwas...“
„Was?“
„Wir Zauberer können sehr alt werden...“ Harry überlegte für einige Momente:
„Wenn ich es so durchrechne, könnte Fenrir jetzt noch tausend Jahre vor sich haben.“
„Das ist ordentlich. Er sieht ungefähr so alt aus wie Lewis.“
„Könnte auch in etwa hinkommen. Und entsprechend wirst du auch lange etwas von mir haben.“
„Und das Sternentautal länger was von der Magie.“
„Fenrir und ich, wir wollen Beide keine eigenen Kinder hier haben, weil wir sie nicht gut genug ausbilden können. Aber wahrscheinlich werden wir eines Tages auch jemanden hierher rufen, wie der Zauberer es auch bei uns gemacht hat. Du bist gar nicht erstaunt, oder so?“
„Ich habe hier schon vieles gesehen, unter anderem einen Alien der hier ein paar Proben aus dem See genommen hat. Zaubere etwas. Etwas was nicht pink ist.“
„Mmh“ Harry sah sich um, Linus war nicht in der Nähe:
„Das hier ist einer unserer schwersten Zauber.“ Er schwang den Stab und ein silberweißer Nebel verließ diesen, formte sich zu einem Huhn... Harry sah sehr ernst darauf:
„Das letzte mal war er noch eine Eule. Er wird von der schönsten Erinnerung beeinflusst, jahrelang war er ein Hirsch, weil ich ihn mit meinem Vater verband. Was das Huhn jetzt soll, weiß ich auch nicht. Ich hätte vielleicht einen Wolf, oder Grey, erwartet... mmh...“
„Ist doch niedlich, du bist halt schon richtig im Farmleben drin, was macht man mit dem Zauber?“
„Ach damit kann man einiges tun, zum Beispiel um Hilfe rufen, oder wenn man sich mal einsam fühlt ihn beschwören. Allein das man dafür an eine besonders schöne Erinnerung denken muss hilft schon. Aber eigentlich ist der Patronus da ein bestimmtes, schwarzmagisches Wesen zu bekämpfen, den Dementor, der bei seinem Erscheinen düstere Gedanken, und Kälte, verbreitet. Und der einem die Seele aussaugen kann.“
„Die kommen aber nicht hierher, oder?“
„Nein“ Harry schüttelte den Kopf heftig und der Patronus verschwand, den Zauberstab steckte er auch wieder weg:
„Wir machen mittlerweile nur noch sehr wenig mit der Magie. Ich könnte jetzt auch alle Fische aus dem See heraus zaubern, oder mein Gemüse schneller wachsen lassen, aber das ist sehr unbefriedigend. Ich rupfe sogar das Unkraut mit der Hand und krieche deswegen fast täglich im Dreck herum.“
„Und das ist auch gut so“ nickte Sebastian und rückte wieder näher an Harry ran:
„Mach nichts mehr pink, sonst fällt es nicht nur mir auf.“
„Du hast recht. Aber es war verdient... wobei, die Möbel...“
„Mach dir keine Gedanken deswegen, Maru wird definitiv nicht mehr bei mir klauen... und jetzt stehle ich dir einen richtigen Kuss.“
Und schon war Sebastian wieder bei Harry, und... küsste einen zappelnden Forellenbarsch.
„Bahhhh“ brüllte er auf und rieb sich den Mund angeekelt.
„Ich dachte du magst Sushi“ grinste Harry frech und musste im nächsten Moment fliehen, schnell sprang er auf die Füße und lief los, Sebastian hinter ihm her, immer noch brüllend und wedelnd, vorbei an der Mine und einem alten Haus, hin zur zerstörten Brücke. Dort gab es kein Weiterkommen mehr und Sebastian schnappte sich den jungen Farmer gnadenlos.
„Jetzt bist du dran“ schimpfte Sebastian böse und schlang seine Arme fest um den zappelnden Helden:
„Du schuldest mir was!“
„Das bist du doch selbst schuld“ quietschte Harry und bekam dann ein Bein zu packen, zog daran, brachte Sebastian so zu Fall und stürzte sich auf ihn, drückte ihn so zu Boden das dieser sich nicht aus dem Griff befreien konnte:
„Du unterschätzt mich immer noch.“
„Ich wollte doch nur einen Kuss“ fiepte Robins Sohn und legte einen unwiderstehlichen Welpenblick auf, natürlich wurde Harry da weich wie Butter.
„Du hast eigentlich keinen verdient“ klagte er und küsste Sebastian dann doch sanft auf die Lippen, dabei lockerte er den Griff ein wenig und lag schon im nächsten Moment im Gras. Sebastian war über ihm und dachte nicht daran den Kuss zu beenden, stattdessen küsste er Harry noch inniger und leidenschaftlicher, solange bis... er grinsen musste.
„Du elender Macho, ich lasse einen Kuss zu und du grinst dabei blöd rum. Jetzt gibt’s drei Wochen keinen mehr“ fauchte Harry sofort und mit einem Satz war Sebastian im See und ruderte da herum.
„Ich...“ blubberte er wedelnd:
„Kann nicht...“
„Verdammt“ und schon war Harry aus den Stiefeln und sprang seinem Zukünftigen hinterher, holte ihn mühsam aus dem Wasser und schaffte ihn keuchend an Land:
„Wieso hast du mir das nicht gesagt?“
„Weil...“ prustete er.
„Weil du ein Idiot bist und immer nur den harten Kerl markieren willst. Sei froh das ich ein so guter Schwimmer bin, ich werde es dir beibringen.“
„Für was?“
„Damit ich dich nicht mehr retten muss, du Idiot“ verpasste Harry ihm einen sanften Schlag:
„Und für einen gemeinsamen Tag am Strand. Und jetzt zaubere ich uns trocken, damit wir uns nicht noch was einfangen.“
„Es hat eindeutig nur Vorteile für mich, dich zu heiraten“ lachte Sebastian und musste dann selbst fliehen.

(Danke für all eure Kommentare, Favos, Empfehlungen usw. Die Story wird jetzt auch langsam auf dem Archive of our own Account hochgeladen, wer den noch nicht kennt, er heißt Spinnchen. Da sind auch viele Sachen, die hier auf ff.de nicht mmh passen. Sagen wir es mal so. Und auch altes von mir.)
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