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Soulmates beyond our lives

Kurzbeschreibung
GeschichteThriller, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Lan Zhan Wei Ying
20.05.2021
27.01.2022
18
53.687
7
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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15.01.2022 3.276
 
[Contentwarnung: NSFW]

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„Xian-ge!!“

A-Yuan rannte auf die beiden zu, als wären sie seine Väter. Wei Wuxian war einfach nur froh, dass es ihm gut ging. Lan Wangji neben ihm sah mit einem seichten Lächeln zu dem Jungen. Die geisterhafte Aura machte A-Yuan noch ein kleines bisschen Angst.

Wei Wuxian beugte sich runter und nahm ihn liebevoll in die Arme. Der Kleine hatte in seinen dunkelsten Tagen in den Grabhügeln dafür gesorgt, dass er die Hoffnung nicht verlor.

Lan Zhan sah zu seinem älteren Bruder herüber, als wolle er die Erklärung dazu von ihm einfordern.
„Junger Meister Wei, wir haben ihn in einer Höhle in den Grabhügeln gefunden. Ich nehme an, dort habt ihr euch die ganze Zeit aufgehalten, um euch zu verstecken. Wangjis Schwert Bichen hatte eine Barriere um den Ort gebaut, womit niemand unbefugtes eintreten konnte. So konnte er heilvoll überleben, auch, weil ihr ihm genügend Essen und Trinken da gelassen habt.“ erklärte er ruhig. Die gesamte Sache gut heißen konnte er dennoch nicht, so ein Junge sollte wohlbehüteter aufwachsen. „Wangji und ich waren die letzten Tage dort, um nach seinen und auch euren persönlichen Gegenständen zu sehen. Dort fanden wir alles vor, die Waffen, eure Unterkunft und diesen Jungen, der sehr einsam zu sein schien. Er hat auch nach euch gefragt.“
Wei Wuxian war kurz etwas schockiert. „M-Moment, wie lange war ich denn bitte außer Gefecht gesetzt?“

„Ein paar Tage.“ führte Lan Xichen optisch gelassen fort. Sein Blick senkte sich aber leicht. „Wangji war deswegen auch einwenig besorgt, und hatte teilweise Probleme, die Kontrolle zu behalten. Ich musste mit dem Lied der Klarheit einige Male seine Seele beruhigen, damit er nicht irgendjemanden oder sich selbst verletzte.“

Wei Ying entließ A-Yuan aus seinen Armen. Er suchte Lan Wangjis Hand. A-Yuan widerrum begann, sich an dem Bein des Untoten zu klammern, was Lan Zhan nur mit einem sehr leichten Grummeln quittierte.
Der dämonische Kultivierer blickte melancholisch in die Richtung des blassen Mannes.

/Lan Zhan, wir haben es überstanden./ Er sprach die Worte in Gedanken, versuchte, Lan Wangji damit ein bisschen die Sorge zu nehmen, dass das Todesurteil doch noch erfolgte. Er lächelte ihn an. Das Lächeln auf Wei Wuxians Gesicht.. es war eines der schönsten überhaupt.

Lan Xichen brachte A-Yuan wieder in seinen Raum, orderte die Lan Clan-Bediensteten an, die erste Strafe zu vollführen. Fünfzig Hiebe mit der Schlagpeitsche.
Alleine von einem einzigen wäre der Rücken so stark verwundet, dass es einen gewöhnlichen Menschen für mehrere Tage bewegungsunfähig machte. Wei Wuxian hatte damals schon einige Male Bekanntschaft damit gemacht.

Er und Lan Wangji gingen in die Knie. Die Strafe sorgte dafür, dass ein Jeder diese Wunden nie vergessen sollte. Dass Lan Zhan sich hier mit hinhockte, obwohl er keine körperlichen Schmerzen mehr empfang, zeigte wieder einmal, dass er zu hundert Prozent hinter Wei Wuxian stand.
Die Bediensteten fackelten auch nicht lange und starteten mit der Prozedur.

In all den Jahren im Unheil ist Wei Wuxians Schmerzgrenze weitaus gestiegen. In seiner Jugend war er regelrecht eingeknickt bei den Peitschenhieben. Jetzt spürte er ebenso, wie seine Haut auf seinem Rücken nahezu Funken spritzte und es ungemein zog, doch er hielt dem ganzen weitaus mehr Stand. Die ganze Zeit ließ er Lan Zhan, der da hockte und lediglich nach der totalen Körperkontrolle suchte, nicht aus den Augen.

Während Lan Zhan in den nachfolgenden Tagen immer wieder mittels des Liedes der Klarheit in einen ordentlich mentalen Zustand gebracht wurde, lag Wei Wuxian mit seinen Rückenschmerzen und den blutigen Wunden der Schläge mehrere Tage flach.
Der jüngere der Lan Brüder musste sich indes daran gewöhnen, dass er nicht mehr auf diese Art kultivieren können würde wie bisher, auch konnte er selbst weder sein Schwert nutzen noch magische Effekte auf seinem Guqin ausüben. Er besaß wie Wei Wuxian keinen goldenen Kern mehr. Dies brachte die ein oder andere kleine kritische Situation mit sich.
Lan Zhan war so unendlich stur. Er schien daran festhalten zu wollen, einfach so weiter zu machen, wie vor seinem ‚Tod‘.

Wei Wuxian hatte dadurch ein unfreiwilliges Comedyprogramm, aber gleichzeitig machte er ihm auch immer wieder Mut. Es gab immer einen Weg, sich zu behaupten, Wei Wuxian selbst war der Meister, das Unmögliche möglich zu machen.

Lan Xichen berief die abschließende Konferenz hinauf.

Am Vorabend bequemte sich Wei Ying mal wieder aus dem Bett, da er sich doch recht langweilte. Manchmal fragte er sich, ob er den Tumult, der um ihn immer herrschte, nicht doch irgendwo herbeisehnte. Einfach nur den ganzen Tag bettlägerig zu sein war nicht sein Ding. In den Grabhügeln hatte er alleine dadurch schon mehr Aufregung, weil er sich immer um sein Überleben sorgen musste und er quasi umgeben war von tödlicher Gefahr.
Und so angenehm es in den Wolkenschluchten auch war, so langweilig wurde es hier auch schnell. Lan Wangji probierte sich zwischendurch an Kalligraphie, um seine Konzentration zu trainieren. Er war beweglich, und nicht auf die Überwachung Wei Wuxians angewiesen. Das war ein gutes Zeichen.

Auch an diesem Abend schwang Lan Zhan wieder den Pinsel. Wei Wuxian setzte sich auf, ignorierte das Zwicken in seinem Rücken und beobachtete seinen Geliebten. Elegant, wenn auch leicht zitternd, setzte er die Striche mit dem Pinsel. Es war beinahe wie damals, als er die Regeln mehrfach abschreiben musste. Der Mann hatte eine Art, die man eine eigene Ästhetik nennen konnte.

Wei Wuxian saß direkt gegenüber von dem Lan Clan Kultivierer und legte den Kopf auf seine Armbeuge. Er blickte hinauf auf das Gesicht des Mannes. /Wie kann er noch immer so schön sein?!/ ging es durch seine Gedanken. Sein Herz wurde einmal mehr ganz warm und schlug um einiges schneller. Alleine der Anblick von ihm und diese nahezu perfekten und überaus konzentrierten Bewegungen brachten die Hormone in Schwung.
Der dämonische Kultivierer hatte das Stirnband fixiert mit seinen Augen. Er hatte sich schon immer gefragt, wofür dieses Schmuckstück stand. Als er damals in der Jugend aus Spaß an dem Stirnband gezogen hatte, um Lan Zhan zu ärgern, ist dieser vor Wut und Empörung nahezu geplatzt. Während der gesamten Prozedur des Wiedererweckens nach dem Tod Lan Zhans hat er immer dafür gesorgt, dass das Stirnband des Mannes ordentlich saß. Wei Ying interpretierte eine sehr starke Bedeutung für seine Seele und seinen Charakter, weswegen das wolkenverzierte Band vielleicht auch sehr wichtig dafür war, um die Seele wieder zusammenzubringen und in den toten Körper zurückkehren zu lassen.

Aus reiner Neugier ließ er seine Finger spielerisch über den Tisch gleiten, um dann in einer sehr hastigen Bewegung in Richtung von Lan Wangjis Stirn vorzustoßen.
Der zuckte ein wenig zusammen, seine Hand zitterte und die kurzweilige Wut darüber, dass er dieses eine Schriftzeichen nicht strichgenau zeichnen konnte, ließ das ganze Blatt vor ihm in tausend Teile zerfetzen und jagte einen kurzen, starken Windhauch durch den Raum. Wei Wuxian kicherte ein wenig, aber bekam dann ein Stück des Stirnbands zu fassen.

Lan Zhan blickte ihn undefinierbar an. Im Gegensatz zu damals war es in seinem gegenwärtigen körperlichen Zustand nicht möglich, jeglichen Ärger zu unterdrücken, was Wei Yings Lust an Provokationen aus unerfindlichen Gründen steigerte.
Kaum war er wieder hier, kam diese kindliche Seite in ihm immer stärker wieder zum Vorschein.

Der Lan Clan Kultivierer nahm dann seine Hand, und klatschte sie nicht weg wider Erwartens. Er nahm die Finger und legte sie auf seine Stirn, direkt an das Band. Als wolle er ihm signalisieren, dass er durchaus berechtigt war, dieses Band zu berühren.
Wei Wuxian räusperte sich. „Lan Zhan. Wir stehen uns so nah… magst du mir sagen, was dieses Stirnband für eine Bedeutung hat? Es ist dir sehr wichtig, nicht wahr?“
Lan Zhans Blick wurde leicht melancholisch. Wei Ying erhoffte sich endlich mehr und mehr Offensive von dem Mann seines Herzens, grade weil dieser ihm bereits gestanden und bewiesen hatte, dass er ihn wirklich liebte. „Lan Zhan, ich.. mag dich sehr, das weißt du. Und ich weiß auch, wie du fühlst, das vergesse ich nicht. Bitte erklär mir das. Ich habe mich extra bemüht, darauf zu achten, dass du das Band an dir hast, als ich dich wieder erweckt habe...“
Seine Stimme klang so, als wäre er ein bisschen eingeschnappt, dabei sprach Wei Wuxian hier seine wahrheitlichen Gefühle aus.

„Ich weiß… Wei Ying.“ sagte Lan Wangji tief, rauchig und leise. „Danke dir“ Er wieß den dunklen Kultivierer an, ihm sein Stirnband in diesem Moment abzunehmen, zur Demonstration. Neugierig und grinsend kam Wei Wuxian dem nach, wuselte ein bisschen um den Tisch, ließ das Band nicht los und entschnürte es zeremoniell. Lan Wangji gab ein Schnurren von sich.
Daraufhin nahm er direkt die Hände des dämonischen Kultivierers, legte diese übereinander, und wickelte leicht zittrig das Band um die Handgelenke. Nun war Wei Wuxian mit dem Stirnband gefesselt. Dieser fragte sich, ob der Lan Clan Kultivierer ihm damit einfach nur mitteilen wollte, dass man mit diesem Band in erster Linie unanständige Dinge veranstaltete.
/Wie zur Hölle passt das zusammen? Oh du lieber ach so vernünftige regelkonforme Lan Clan…./

Irritiert verfolgte er das weitere Handeln des untoten Mannes vor ihm. Er gab seiner Hand einen kurzen, kühlen Kuss und bat ihn nun, sich vor ihm auf die Knie zu begeben.

/Wenn Lan Zhan doch endlich nur mehr reden würde…. Was hat er vor?! Ich mein… er darf… gern alles mit mir machen… alles, egal wie anstößig… komm, Lan Zhan, du liebst mich doch auch, zeig mir was du drauf hast!/

Lan Zhan legte dann eine Hand in den Nacken von Wei Ying, kühlte damit seinen gesamten Rücken, drückte ihn etwas an sich und blickte ihm tief in die Augen. „Nur die Auserwählte Person darf dieses Haarband berühren“ hauchte Lan Wangji ihm leise ins Ohr.
Mehr musste Wei Wuxian nicht wissen. Über seinen gesamten Rücken zog sich ein wohliger Schauer, sein Herzschlag verschnellerte sich, seine Nase färbte sich leicht rot. Das war eine eindeutige Aussage: Dieses Stirnband war nahezu mit einer Art Ehering zu vergleichen. Und er selbst hatte dieses Stück Seide damals einfach so in die Hand genommen?! Kein Wunder, wenn Lan Zhan damals so empört reagierte. Womöglich war er sich seiner Gefühle damals nicht bewusst und empfand diese Tat schlichtweg als Übergriff.
Der dunkle Kultivierer seufzte etwas unangenehm berührt bei dem Gedanken. Dann aber begann Lan Wangji, ihm von hinten sanft die Robe von seinem Rumpf zu streifen. /Ehm, Lan Zhan, was wird das?/

Mit seinen kühlen, knochigen Fingern entkleidete er den wehrlosen Wei Wuxian bis auf die Unterwäsche, der widerrum ließ dies einfach geschehen und legte sich auf den Boden. Er war gefesselt und somit war das das Signal, dass er sich dem Ganzen wohl einfach hingeben musste. Gefesselt mit dem Symbol der schicksalsträchtigen Person – das hatte doch was Romantisches. Wei Ying lächelte sein Gegenüber leicht anzüglich an und sah in der Situation eine neue Steilvorlage für seine Spielereien. Davon ab gefielen ihm die Vorstellungen, wie Lan Zhan bestimmte seiner Körperstellen berührte und begattete, unheimlich und brachten ihn innerlich schon in ein wildes Schnappatmen.
Wer würde sowas schon abschlagen wollen? Lan Wangji war noch immer, auch wenn seine Haut grau und kalt und rissig war, ein unglaublich gut aussehender Mann, der niemals den Körper beschmutzen konnte.
Und er war noch immer sehr stark, jedes einzelne Drücken deutete eine klare Rollenverteilung an.

Wei Wuxian legte die Arme über sich, spreizte seine Beine und schloss die Augen. Er war bereit für alles, was der Lan Clan Kultivierer mit ihm vorhatte.
Ohne Umschweife, nahezu gefühlvoll, entfernte Lan Zhan auch den letzten Rest der untersten Bekleidung. Untenrum sah er nun den bloßen nackten Körper Wei Yings vor sich, und damit auch die intimsten Geschlechtsteile. Das eine, spezielle Geschlechtsteil, welches auch zwischen den Beinen offenbarte, begann, leicht zu pulsieren.
Der dämonische Kultivierer verspürte auf einmal eine Aufregung, als wäre er in einem spannenden, nervenaufreibenden Kampf. Die Hormone und Zellen in seinem Körper schossen wild durcheinander. Er begannt leicht zu atmen. /Lan Zhan. Was… oh gib mir, was du hast… nimm mich…. / schoss es durch seine Gedanken, als hätte es seine rationalen Gedanken gänzlich übernommen.

Und es dauerte keine paar Sekunden, da hatte einer von Lan Wangjis Fingern Einhalt in sein Hinterteil genommen. Es war nicht der männliche Gegenpart, das würde zum einen sicher mehr schmerzen und wäre zum anderen auch enttäuschend, wo bliebe denn da das spaßige Vorspiel?
Wei Wuxian hatte so etwas noch nie miterlebt, aber sehr vieles an Intimitäten in den Pornoheften gelesen, die Nie Huaisang ihm damals mitgegeben hatte. Er war vergesslich, aber aus irgendeinem ominösen Interesse sind diverse Bilder, obszöne Szenen und spezielle Stellungen in seinem Kopf geblieben, sie haben sich einfach eingebrannt.
Der kalte Finger Lan Zhans wirkte wie ein eisiger Stimulator, wie eine seltsame Kultivierungstechnik, doch an einer bestimmten Stelle, die er dann traf, begann Wei Wuxian, zu jappsen. Was für ein Irres Gefühl, wie ein Schauer zog sich alles in seinem Körper. Es war, als würde sich ein Nebelschwaden auf ihn und seine Gedanken legen und ihm die Luft entziehen – und das auf eine Art und Weise, die eine eigenartige Lust hervorrief.
Er wollte mehr!

Signalisierend begann Wei Wuxian, sich leicht auf und ab zu bewegen mit seinen Beinen und somit auch mit den intimen Stellen zwischen den Beinen. Sein eigenes Glied stellte sich dabei leicht auf und wurde gefühlt immer heißer. Der darin enthaltene Saft war drauf und dran, langsam auszutreten.
Lan Wangji durchforstete das Loch am Hinterteil nun mit beiden Fingern. Wenn er noch atmen könnte, würde er mit Wei Ying im Duett keuchen. Der Lan Clan Kultivierer summte hingegen brummig. Die Seele schien unendlich viel Lust und Wohligkeit zu empfinden und drückte sich auf diese Weise aus. Plötzlich begannt der aktivere der beiden an, leicht zu zittern. Wei Wuxian merkte einen kühlen Windhauch und einige der Utensilien wackelten, ein Glas Wasser kippte um. Der untote Körper tat sich noch schwer beim Ausdrücken derartiger Gefühle, doch das Risiko war es wert!
Wie lange Lan Zhan seine inneren Eingänge stimulierte, wusste der dunkle Kultivierer nicht, aber mittlerweile schwitzte dieser aus allen Poren und an dessen Glied hatte sich eine schaumige helle Substanz gebildet. Plötzlich spürte er eine Berührung an dieser Substanz, die seinen gesamten Körper einmal schauerartig durchzog und ein unbeschreibliches Gefühl von Erregung hervorrief. Der Mann des Lan Clans hatte begonnen, seinen Mund an das Geschlechtsteil des Anderen zu legen und den ‚Schaum‘ abzulecken und zu lutschen. Damit traf er mit die reizvollste Stelle des Körpers – und sofort wurde dieses Stück Körper besonders warm, pulsierte heftig und stellte sich auf. Wei Wuxian begann wie irre zu jappsen und zu keuchen.
/Lan Zhaaaaaaan ich liebe dich so ….ich will meeeeeehr!!/

Jetzt zog Lan Wangji seine Finger zappelnd aus dem Loch und nagelte Wei Wuxian, dessen Hände noch immer gefesselt waren, mittels seines eigenen Händegriffs oben auf dem Boden fest. Hatte er vorher noch die Arme ein bisschen hin und her wedeln können – was er auch unterbewusst getan hatte – so war ihm dies nun nicht mehr erlaubt. Sein Glied tropfte, der Schweiß und eine sehr helle, weißliche Flüssigkeit ließen es kerzengrade aufgestellt wirken – und ergaben ein nahezu kunstvolles Bild. Beinahe wie eine echte Kerze lief der Flüssigkeitenmischmasch herunter.
Der Lan Clan Kultivierer zögerte nicht, brummte noch einmal heftig mit seiner dunklen Stimme und dann spürte Wei Ying nur noch, wie ein mächtiges Etwas mit der Konsistenz einer Eisenstange in dieses stimulierte Loch hereinrammte.

Augenblicklich sah Wei Ying vor seinen geschlossenen Augen Sternchen, zuckte zusammen und stöhnte wie ein Irrer. Seinen Körper durchzogen Stromstöße der besonderen Art. Es tat weh, es drückte und stach, doch das tat es auf eine Weise, die in Wei Yings Körper ganze Wellen Glücksgefühle auslöste. Er zitterte und schnappte nach Luft, kicherte währenddessen und genoss diese eigenwillige Massage.
Lan Wangji hämmerte unentwegt in den Hintereingang des anderen Mannes als gäb es kein Morgen mehr. Dabei unterlegte er dies mit einem brummigen Stöhnen, die seine Stimme noch zu vollrichten mochte. Immer wieder stieß er dabei wohl Wellen dunkler Auren von sich, die einige Gegenstände im Raum zum Kippen und Fallen brachte.
Doch Wei Wuxian bekam das nicht mehr mit, so benebelt war er von diesem Schmerz der Lust. Was für ein wahnsinniges Gefühl. Er wollte mehr, er wollte die intensiven Schmerzen tief in sich spüren. Er wollte das Lan Wangji ihn an den Rand trieb und er wollte sich komplett darin fallen lassen!

Lan Wangji war unermüdlich.
Es war spät Abends – sicherlich – ehe er langsam von dem jungen Mann ließ.
Dessen Hinterloch war bereits blutig und wund. Währenddessen hatte Lan Wangji ihn auch wieder intensiv und luftraubend geküsst. Es war, als hätte der Dominantere nach Sauerstoff gedurstet, als würde er diesen Stoff vermissen. Wei Wuxian hatte das Gefühl, zwischendurch vollkommen benommen gewesen zu sein, aber wenn das die Quittung für dieses unglaublich irre, wahnsinnig geile Gefühl im ganzen Körper war, dann nahm er das nur zu gerne in Kauf. Sein Herz war mittlerweile von Rumpf zu Brustkorb zu Hals und wieder zurückgesprungen. Einfach nur irre.

Im Jingshi herrschte Unordnung, die Kalligraphie-Utensilien lagen verteilt auf dem Boden – und alles wirkte wie weggeweht.
Lan Zhan ließ sich nach hinten fallen und zitterte. Die Knochen klapperten. Hatte er sein Gefäß zu sehr beansprucht?

/Das war guuut…. Könnte mich… dran gewöhnen~/ ging es durch Wei Wuxians Gedanken. /Lan Zhan du bist irre.. wo nimmst du dieses Talent her… du geiler Mann./
Er setzte sich auf, sein Kopf war hochrot angelaufen. Alles vibrierte, seine Haare waren zerzaust und seine gesamte Unterseite pulsierte. Er atmete wild, als hätte er einen anstrengenden Kampf gegen ein Monster hinter sich. Und erst jetzt platzten ein Teil der Rückenwunden wieder auf.
„Oi Lan Zhan, ich liebe dich, das war so gut!! Du bist der Wahnsinn!“

Lan Zhan, dessen Körper keinerlei Bettruhe mehr forderte, brauchte scheinbar dennoch einwenig Ruhe. Er war in eine nun sitzende meditative Pose übergegangen, scheinbar um seine Kräfte zu regulieren und nicht alles kurz und klein zu bersten.
In diesem Körper nach wie vor kein leichtes Unterfangen. Eine kleine dunkle Aura legte sich daher um ihn.
Wei Wuxian beruhigte sich selbst, fand irgendwann seine klaren Gedanken wieder und realisierte erst dann, was eigentlich passiert war.

/Lan Zhan… hat sein… Glied… in mein Poloch… geschoben… Moment, Moment, ist das WIRKLICH passiert?!/
Wei Wuxian würde sicher noch lange brauchen, um zu realisieren, dass er und Lan Zhan – obwohl sie dies noch niemandem so aufgedrückt hatten – ein Paar waren, sich liebten… und nun auch miteinander verkehrt hatten!

Womit hatte er so ein unfassbares Glück überhaupt verdient? Obwohl er die letzten Tage friedlich verbringen durfte, saßen viele der Wunden, seelisch, mental wie physisch noch immer tief und besonders liebenswert fand Wei Ying sich selbst nach wie vor nicht.
Lan Zhans Liebe für ihn konnte er einfach nicht begreifen, noch immer nicht.

Es war mittlerweile Nacht. Langsam wurde auch der nachtaktive Wei Wuxian müde. Zittrig legte er sich ins Bett, zog aber seine Unterwäsche noch an.
Die Gedanken in seinem Kopf wirbelten aber noch umher, so stark, dass er leichte Kopfschmerzen bekam.
Es war ein Wirrwarr aus alles Möglichem. Dinge, die Lan Wangji ihm zwischendurch sagte. Was Lan Wangji wohl dachte von dieser gesamten Szenerie, die sich eben abspielte. Wie andere wohl auf diese Zusammenkunft reagierten. Wie sie in Zukunft.. als Paar.. zusammen Reisen erlebten? Dass Wei Wuxian überlebte und er scheinbar auch weiterhin leben durfte, eröffnete soviele Möglichkeiten, jedoch – wo würden sie unterkommen? Dürften sie beide zusammen leben? Welche Strafen erwartete sie noch?

Er schüttelte sich, warf sich von einer Seite auf die andere. Er musste ausgeruht sein für den morgigen Tag. Irgendwann übermannte ihn zum Glück die Müdigkeit und er driftete gedanklich in die Welt der Träume ab.

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Hust, Ähem. Eigentlich wollte ich die Konferenz schreiben und damit die Hauptgeschichte abschließen *wuhuuu*
Aber Wangxian gingen hier mit mir durch /D

Ich hoffe ihr hattet Spaß~ ich liebe die beiden ♥
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