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It never comes as expected

von Meegan
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Div
Bokuto Koutarou Ennoshita Chikara Kuroo Tetsurou OC (Own Character) Oikawa Tooru Yachi Hitoka
19.05.2021
11.06.2021
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11.06.2021 2.374
 
Immer noch in seinen Armen kam Bokuto zu uns, aber ich hatte nur Augen für Kuroo, fasziniert schaute ich in seine goldenen Augen und verlor mich in Ihnen. Wahnsinn, der Kerl ich einfach nur der Wahnsinn. Auch er rührte sich nicht und schaute einfach weiter zu mir. Irgendwann bekam ich am Rande mit wie Bokuto meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte. „Hallo? Erde an Yuki? Sag mal lebst du noch? Kuroo lass sie los, sonst vergisst sie wie man atmet“ und lachte auf, um Kuroo´s Augen bildeten sich kleine Lachfältchen und er stellte mich wieder richtig hin und ging einen schritt zurück. Nein, bitte nicht
„Mann Rin, jetzt komm mal wieder zu dir.“ Bokuto grinste mich breit von der Seite an. Erst jetzt realisierte ich was eben geschehen ist und wie ich mich verhalten habe und lief feuerrot an. Bokuto lachte auf, böse schaute ich zu ihm und ihm blieb das Lachen im Halse stecken.
Gott ist mir das peinlich. Kuroo grinste nur, und ging dann zu seinen Kameraden, erst da bemerkte ich das ich die ganze Zeit die Luft angehalten hatte.

Bokuto schlang wieder einen Arm um mich und flüsterte mir ins Ohr „Also echt Rin, du könntest dich wirklich mal etwas benehmen. Das ist ja widerlich, wie du ihn anschmachtest. Das sieht doch ein blinder mit nem Krückstock das du auf ihn stehst.“ und zwinkert mir grinsend zu. „Du bist echt ein Arsch Bokuto, und deswegen bringe ich dir auch nicht den Aufschlag bei.“ schoss es aus mir.
„Waaaaaaas? Oh Menno echt jetzt? Es tut mir leid Teufelchen, ganz ehrlich“, und jammert los, das brachte mich zum Lachen. Er ist und bleibt eine Eule.

Aus dem Augenwinkel sah ich das mich ein riesengroßer Kerl mit grauen Haaren mustert.
Er bemerkte das ich ihn ansah und schaute schnell wieder weg. Merkwürdig, was er wohl hat?

Bokuto stellte mich den anderen vor, unter Akaashi und Kuroo waren noch Yaku der Libero der Nekoma, Inuoka und zu guter letzt der große grauhaarige, der Lev hieß. Bei seinem Namen zuckte ich auf, das hieß doch „Löwe“ auf russisch, ich verbeugte mich und begrüßte sie alle.

„So wollen wir jetzt wieder üben?“, fragte Bokuto. „Ja das wäre super ich muss nämlich unseren Blödkofski hier fit kriegen.“ sagte Kuroo und zeigte mit dem Daumen auf Lev, der, fing an zu jammern. So wie ich das hier mitgekriegt habe, ist er noch nicht lange dabei, ich kicherte auf, Lev musterte mich wieder.

„Yuki, wie siehts aus? Machst du mit? Würdest du uns Zuspielen?“, abrupt höre ich auf zu kichern, ich schaute panisch zu Bokuto. Wie kann er das fragen? „Bokuto.“ sagte Akaashi warnend, aber er reagierte nicht.
„Wie siehts aus Teufelchen“ schaute er mich provokant an, „traust du dich? Oder kriegst du wieder Muffensausen.“ er starrte mich herausfordernd an, und reagierte gar nicht auf Akaashi.  
Ich fing leicht an zu zittern, alle beobachten die Situation. Ich schaute nur auf Bokuto, meine Augen weiten sich leicht und er reagierte sofort. „Yuki, klatsch in die Hände!“ sagte er schnell. Ich muss meine Atmung unter Kontrolle kriegen, ich merke wie meine Panikattacke kam, mein Puls fing an zu rasen. „YUKI, DEINE HÄNDE!“ schrie Bokuto. Ich hob meine Hände und wollte sie klatschen lassen, da knallte Bokute seine eigenen gegen meine, augenblicklich atmete ich wieder etwas ruhiger und mein Blick klärte sich auf,als ich damals wieder in Tokio war, hatte ich öfters solche Attacken und wir fanden heraus das mir diese Sache mit den Händen klatschen immer geholfen hat, ich sah Bokuto in die Augen. „Besser?“ fragte er mich und grinst aufmunternd, ich nickte nur, meine Panik sank. „Teufelchen?“ sagte er sanft „ich will ja nicht das du mitspielst, wirf nur den Ball nach oben, ja? Schaffst du das?“
Ich atme laut aus. Er hat recht es ist kein Match, es ist nur Spaß. „Ja ich schaff das“ sagte ich mit starker Stimme, er nickte mir anerkennend zu, auch Akaashi nickte, alle anderen waren einfach zu sehr damit beschäftig zu begreifen was hier gerade passiert ist.
„Oi, Oi, Oi, was guckt ihr denn alle so? Reist euch mal zusammen, schließlich ist hier eine Lady anwesend.“ sagte Bokuto dann zu den anderen, sie alle grinsten verlegen.

Gut, du spielst ihnen nur zu mehr nicht.

Auf meiner Seite des Felds standen Bokuto, Inuoka, Akaashi und Yaku, sie alle sollen Angriffe schlagen, auf der anderen Seite stand Kuroo und Lev. Kuroo will ihm das Blocken beibringen und deswegen übten sie in einer anderen Halle.

Ich band mir die Haare zu einem Pferdeschwanz und stellte mich ans Netzt, kurz flackerte Panik in mir hoch, aber als Kuroo so nah am Netzt stand war ich wieder zu sehr auf ihn konzentriert. Er stellte sich so nah wie es ging, auf der anderen Seite des Netzes zu mir und schaute auf mich hinab, ich spürte, wie sein Blick auf mir lag. „Alles gut, Chibi-Chan? Mache ich dich etwa nervös?“ raunt er mir zu.  Ja und wie. Ich sah zu ihm auf
„Ach Kätzchen, da musst du schon etwas mehr aufbringen.“ sagte ich stattdessen, Lev der neben ihm stand grölte los.
Kuroo grinste frech zu mir und schaute dann zu Lev. „Was lachst du so Schwachkopf? Gleich wird dir der Arsch auf Grundeis gehen, wenn du dich nicht konzentrierst“ und augenblicklich war Lev still, Kuroo schaute wieder zu mir und zwinkert mir zu. „Seid ihr so weit?“ schrie Bokuto von der anderen Seite.

Ich kann mich jetzt nicht auf Kuroo konzentrieren, Bokuto vertraut mir, dass ich das hinkriege, also werde ich ihn nicht enttäuschen. Ich schloss für einen Moment meine Augen und versuchte mich zu sammeln. Ich konzentriere mich jetzt voll und ganz auf meine Aufgaben, komplett mit mir im Einklang öffnete ich wieder meine Augen und war fokussiert, ich spürte noch wie Kuroo mich beobachtet, aber das blendete ich komplett aus. Zu Bokuto schauend nickte ich einmal und er grinste wie ein Fuchs. „Dann geht’s ja jetzt los“ schrie er.

Nacheinander warfen sie mir die Bälle hin und ich spielte sie ihnen zu, vom Trainingsspiel am Mittag, habe ich sie genau beobachtet und wusste, ungefähr, wie ich die Bälle ihnen zuspielen musste.
Beeindruckt von meiner Leistung grinsten sie mich alle immer an, aber das half meistens nichts, denn Kuroo war zu gut und blockte mehr als die Hälfte meiner Bälle. Scheiße.
Auch wenn das hier nur Training ist, nervt es mich total. Ich bin ja auch kein Zuspieler also ist es keine besonders große Überraschung das er sie blocken kann, versuchte ich mir einzureden, aber trotzdem nervt es mich, er grinste mich verschmitzt an. „Oi, Chibi-Chan geh ich dir etwa unter die Haut?“ sagte er zu mir, Lev schnaubte neben ihm völlig erledigt. Ich sah ihn herausfordernd an und machte mich wieder bereit.

„WEITER“ schrie ich, Bokuto ließ nicht lange auf sich warten „HEY,HEY,HEY jetzt geht’s ab. Teufelchen ist sauer.“ Kuroo´s Augen weiteten sich kurz und dann konzentrierte er sich wieder. „Lev pass auf, dass wird jetzt kein Kinderspiel mehr“, sagte er noch, Lev jammerte nur noch mehr. In der nächsten halben Stunde gab ich alles was ich konnte, mir gelangen einige Finten und so konnte ich Kuroo etwas austricksen, diesmal gingen einige mehr rein. „YES“, rief ich aus.




Nach dem Training viel ich völlig erschöpft zu Boden, ich hatte ganz vergessen wie anstrengend das sein kann, Bokuto kam zu mir und lehnte sich nach vorne „Alles gut, Teufelchen?“ ich nickte zufrieden. Er half mir auf die Beine und gab mir einen Kuss auf die Schläfe. „Das hast du toll gemacht, ich bin stolz auf dich.“ flüstert er mir ins Ohr, ich war so glücklich und erledigt zugleich.
Auf einmal standen Yachi und Yuckie an der Tür „Hey ihr Idioten, wenn ihr euch nicht beeilt, dann schließt die Mensa. Rin du auch, los ab mit euch.“ Alle beeilten sich, um noch was zu essen zu bekommen, Lev voraus, froh dieser Folter zu entkommen.

Als ich bei Yachi war, schaute sie mich mit großen Augen an „Du hast wieder gespielt, stimmts?“ „Naja“, druckste ich verlegen „vielleicht ein wenig.“
„Ein wenig?“, kam es von hinten. Kuroo stand jetzt direkt hinter mir und ich spürte seine Präsenz, er beugte sich vor, sodass sein Gesicht direkt neben meines war, ich keuchte auf und hörte auf zu atmen „Sie war unglaublich. Ich konnte kaum meine Augen von Ihr lassen so stark hat sie gespielt.“ Sagte er verführerisch und schaute mich im Augenwinkel an „Bravo Chibi-Chan.“ und ging an mir vorbei.

Yachi lief rot an und auch Yuckies Wangen wurden leicht rot, ich wollte nicht wissen, wie ich aussah, als die Jungs weg waren standen wir drei immer noch da, alleine, kreischten wir alle dann auf. „Oh mein Gott Rini, ich glaub er steht auf dich“, kam es von Yuckie „Wahnsinn McDreamy flirtet mit dir ich bin ja so neidisch.“ Plappert sie einfach weiter, Yachi war einfach nur überfordert, aber sie nickte ganz begeistert. „Glaubst du?“ fragte ich verlegen.

„Hey ihr drei?“ kam es von Akaashi, der zurückkam, „jetzt kommt endlich.“
Schnell liefen wir hinter ihm her.

Nach dem Abendessen war ich hundemüde, ich entschuldigte mich bei Bokuto und den anderen das ich schlafen gehe, sie nickten nur ab und bedankten sich bei mir für die heutige Unterstützung.

Ich lief allein in Richtung unseres Schlafgebäudes, als ich um eine Ecke bog, knallte ich wieder gegen eine Person, aber diesmal konnte ich mich abfangen. „Oh entschuldige, ich habe dich nicht gesehen.“ fing ich an zu reden.
„Oi, Chibi-Chan du kannst es aber auch nicht lassen was? Ständig suchst du meine Nähe.“ hörte ich wieder diese erotische Stimme. Das kann doch nicht wahr sein

Erschrocken fuhr ich hoch und wieder standen wir uns gegenüber. Ich war wie gebannt auf diesen Mann, er roch so verdammt gut, seine Haare vielen ihm ins Gesicht und aus seinen Haarspitzen tropfte Wasser. Ich konnte nicht anders und schloss meine Augen und nahm noch einmal diesen herrlichen Duft auf, es entlockte mir ein leises Stöhnen. Ich öffnete meine Augen und sah wie Kuroo mich wieder taxierte, seine Augen wurden schmaler und ich schmolz dahin.
Ein wissendes Lächeln umspielt seine Lippen, ohne auch nur etwas dagegen tun zu können kam er mir näher. Ich ging einen schritt zurück und merkte das ich gegen die Wand kam, er gab ein wundervolles Lachen von sich und stemmte eine Hand neben mir an die Wand ab und kam mir wieder näher. Wir standen so nah beieinander, dass ich sein Atem auf meiner Haut spürte. Komplett überfordert und erregt schaute ich ihn nur an. Er beobachtete mich, und als er mir auf die Lippen schaute öffnete ich sie leicht und keuchte leise. Das brachte ihn umso mehr zum Schmunzeln, er lehnte sich jetzt vollkommen zu mir und seine Wange streifte meine, seine Lippen waren direkt an meinem Ohr, ich konnte mich nicht rühren, zu sehr hypnotisierte mich dieser Mann.
„Ach Chibi-Chan“, raunt er mir ins Ohr, das verpasste mir eine Gänsehaut. „Was soll ich nur mit dir machen. Hmm? Du bist eine umwerfende Frau, weißt du das? Schon vom ersten Augenblick an hast du mich gefesselt. Ich liebe es einfach dich aus der Fassung zu bringen.“ sprach er weiter, ich vergaß wieder, wie man atmet und konzentrierte mich nur auf Ihn. „Ich weiß das hier ist ein Trainingscamp, aber ich kann mich einfach nicht kontrollieren, wenn du in meiner nähe bist.“ ich spürte, wie er mit seiner Hand über meine Seite glitt. „Zu sehr fesselst du mich, heute beim Training konnte ich mich kaum aufs Blocken konzentrieren, du warst so verführerisch.“ Er flüstert mir weiter diese Worte ins Ohr und ich presste meine Beine zusammen.
Ich muss hier weg, sonst komme ich, allein nur wegen seiner Stimme.

Er bemerkte meine Bewegung und hauchte mir leicht ins Ohr „Bist du erregt Chibi-Chan?
Wenn du willst, kann ich dir da sicherlich helfen.“ und küsste meinen Hals, das entlockte mir ein lautes Stöhnen. „Ssssssch, oder willst du das uns jemand hört?“ sagte er verführerisch. Seine Hand strich weiter über meinen Rücken und glitt langsam tiefer. Oh Gott, hör nicht auf.

Ich zitterte am ganzen Körper, was macht er nur mit mir. Kuroo hielt seinen Kopf jetzt an meinem Ohr und roch an mir. „Hmmhh du riechst wundervoll, Chibi-Chan.“ Ich war mittlerweile klatschnass und ich war mir sicher, wenn er mich unten berührt, werde ich augenblicklich kommen.

Plötzlich hörten wir lautes lachen was in unsere Richtung kam. NEIN. Ich keuchte frustriert auf und Kuroo lachte leise vor sich hin. „So ungeduldig? Wir haben doch noch die ganzen zwei Wochen, mein Teufelchen“ und schaute mir wieder in die Augen ich biss mir auf meine Unterlippe, sein Blick huschte auf meine Mund und ohne Vorwarnung presste er seine Lippen auf meine und ich schmolz dahin, in mir explodierte eine welle der Erregung, dass ich mich an ihn festkrallen musste, um nicht umzufallen. Ich spürte, wie er in unserm Kuss hineinlächelt. Zu schnell, viel zu schnell lösten sich unsere Lippen, ich atmete schwer, auch seine Atmung ging stoßweise.
Er richtete sich wieder komplett auf, die Stimmen wurden lauter, er legte einen Finger an seine Lippen und ohne ein Wort ging er um die Ecke.

„Kuroo? Was machst du hier?“ hörte ich nur, von einen der Jungs „Na wonach siehts denn aus? Ich war Duschen oder wovon sollte ich nasse Haare haben?“, einige lachten über die Aussage. „Na wie dem auch sei lasst uns gehen, wer hat bock was zu zocken? Lasst uns Kenma bisschen ärgern.“ sagte er und die Stimmen entfernten sich wieder.

Ich stand immer noch schwer atmend an der Wand, ohne mich rühren zu können. Was ist eben passiert? Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen.

Ich kann nicht sagen, wie lange ich an der Wand stand, aber irgendwann fing ich an zu frieren, das brachte mich in Bewegung. Ich schnappte mir im Zimmer, Duschsachen und ging immer noch wacklig ins Bad. Unter der Dusche kam wieder etwas wärme in meinen Körper und ich entspannte mich, meine Gedanken waren wieder bei Kuroo und unserer Begegnung, ich wurde wieder feucht, und ohne darüber nachzudenken berührte ich mich selbst. Ich keuchte laut auf und biss mir dann auf die Lippe, mit dem Gedanken an diesem Mann befriedigte ich mich unter der Dusche.

Ich kam noch nie so schnell wie heute.
 
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