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Alles begann damit, dass ich fiel

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Aragorn Gimli Legolas OC (Own Character)
17.05.2021
02.09.2021
14
39.664
4
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
25.05.2021 2.508
 
Hey! Hier habe ich ein neues Kapitel für euch. Vielen, vielen Dank an Frau Unterberg für ihr Review:) Das hat mich sehr gefreut! *mit Cookies überschütt* Leider muss ich sagen, dass mein Vorrat an Kapiteln leider aufgebraucht ist, und es nun immer dauern wird, bis ich die einzelnen Kapitel fertig habe. Die Kapitel kommen wahrscheinlich immer Montags:) So, viel Spaß mit diesem Kapi:)
Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen!
~DaughterOfEvil

Dann wandte Elrond sich an mich. „Ich sah euch kommen.“ Ich zog eine Augenbraue hoch und deutete auf den Eingang. „Das hat Aragorn auch. Aber Glück gehabt, hätten sie mich nicht kommen sehen, hätte ich sie wohl zum Augenarzt schicken müssen.“ Ich nickte gespielt bekümmert. Elrond blickte säuerlich auf mich herab, während Aragorn hinter ihm heftig den Kopf schüttelte, damit ich aufhörte so mit diesem hohen Herrn zu sprechen. Ich weiß. Meine Todesursache würde wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein. Trotzdem machte es mir immer wieder Spaß, Leute auf den Arm zu nehmen. Ich war eben stark. „Ich sah euch kommen“, meinte Elrond, „da...“ „Sie wiederholen sich“, meinte ich mit dem netten Lächeln eines Psychiaters. Elrond blickte mich wütend an. „Ich sah euch kommen, da ich die Gabe der Vorraussicht habe!“ Ich zog eine Augenbraue hoch. Sollte ich jetzt beeindruckt sein? War ich jedenfalls nicht im geringsten. „Ah ja, sehr schön.“ Elrond nickte genervt. „Ich sah, dass ihr eine Rolle spielen werdet, im Schicksal Mittelerdes.“ „Oh, cool!“, meinte ich und sprang auf. „Dass ist super, dann werde ich hier Elektrizität und Handys und Autos einführen, und...Pizza!“ Elrond blickte mich verdattert an. „Ich meinte eine Rolle um ihn zu vernichten!“  Ich zog meine Unterlippe vor. „Ach so...“, schmollte ich. Währenddessen verabschiedete Aragorn sich von Elrond mit einem „Cuio vae“, ich ekannte es als Fachchinesisch, woraufhin Elrond „I galad en elenath nadh râd gîn“ (wieder Fachchinesisch) sprach. Dann packte Aragorn mich an der Kapuze und schleifte mich nach draußen. „Ich komme mit!“, meinte ich gleich, bevor da noch irgendwas anderes kam. Aragorn seufzte. „Na schön. Sattle Hasufel. Wir treffen uns an der Straße in den Berg.“ Ich nickte und flitzte los. In Rekordgeschwindigkeit sattelte ich Hasufel und lief zum Berg. Dort standen schon Aragorn (+Pferd), Legolas und Gimli (+Pferd). „Ach, auch da!“, begrüßte ich sie fröhlich. Vielleicht etwas zu fröhlich, angesichts der Tatsache, wohin wir ritten. Als ich mich noch einmal umsah, bemerkte ich, dass viele Soldaten uns nachblickten. Fröhlich winkte ich ihnen zu, bevor ich hinter Legolas und Gimli in den Berg ritt. Es war ziemlich dunkel hier drinnen. Perfekter Ort fürs Gruselverstecken! Lange ritten wir schweigend weiter und hingen unseren Gedanken nach, bis ich schließlich fragte: „Was für ein Heer hält sich hier auf?“ Legolas war es, der mir antwortete. „Eines, das verflucht ist. Vor langer Zeit schworen die Menschen des Gebirges dem letzten König von Gondor einen Eid. Ihm beizustehen, im Falle des Kampfes. Doch als die Zeit kam, und Gondor in höchster Not war, flohen sie und verbargen sich an dunklen Orten im Gebirge. So verfluchte Isildur sie, niemals Ruhe zu finden, bis ihr Eid erfüllt sei.“ Ich nickte. „Und jetzt holen wir sie, für die Schlacht. Und sie werden Aragorn gehorchen, weil er der König von Gondor ist. Ah ja, versanden.“ Legolas nickte knapp. „Hoffentlich.“ Wir kamen an einen Eingang im Berg an. Über ihm waren Runen in den Stein geritzt. Im Gang war es stockfinster. Noch dunkler als vorhin. An den Seiten standen alte, knorrige Bäume. Auf einmal fühlte ich mich beobachtet. Es war, als würden die Bäume ihre knorrigen Hände nach uns ausstrecken. Wir stiegen von den Pferden und gingen langsam auf das steinerne Tor zu. Legolas las die Runen über dem Eingang vor. „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen, die tot sind, und die Toten halten ihn. Der Weg ist versperrt.“ Plötzlich fuhr ein heftiger Windstoß aus dem Gang und ich taumelte zurück. Hasufel riss sich los und galoppierte, wie auch Brego und Arod, davon. Verdammt. Aragorn wandte sich wieder dem Tunnel zu. „Ich fürchte den Tod nicht!“ Damit schritt er in die Schwärze und war verschwunden. Legolas wartete drei Augenblicke und folgte Aragorn dann. Jetzt standen nur noch Gimli und ich draußen. „Das ist doch wirklich unerhört!“, fluchte dieser jetzt. „Ein Elb geht unter die Erde und ein Zwerg wagt es nicht.“ Ich grinste. „Ich hab auch Angst, Gimli.“, meinte ich. Er nickte. „Naja... Komm! Das würde mir ja noch ewig nachhängen!“ Mit einem letzten „Auf Gedeih und Verderb“ folgte ich ihm. Irgendwo vor uns hatte Aragorn eine Fackel angezündet. Wo hatte er die denn jetzt schon wieder her? Rasch folgte ich ihm. Hier unten sah es langsam aus, wie in einer Grotte oder so. Überall waren die wände fünf Gandalfs hoch und es roch feucht und modrig. Wir kamen auf einem riesigen Plateau an. Es war ungefähr so groß wie ein Fußballfeld. An einem Ende stand eine gewaltige Treppe, die auf ein noch mal höheres Podest führte, auf dem wohl einmal ein Thron oder so was gestanden hatte. Beeindruckt drehte ich mich im Kreis, um alles anzusehen. Plötzlich schrak ich zusammen. Eine grauenvolle Stimme fragte: „Wer betritt mein Reich?“ Auf einmal stand vor uns ein...ein Geist? War ich in einem Märchenfilm gelandet? Der Geist schimmerte (ja wirklich, ich mache keine Witze!) grünlich und trug eine Krone, sowie einen vermoderten Umhang. Ah ja, der Geisterkönig. Doch diesmal hielt ich den Mund. „Einer, der eure Lehnstreue fordert!“, antwortete Aragorn. „Die Toten dulden es nicht, dass die Lebenden hier gehen!“, meinte der Totenkönig. „Doch werdet ihr mich dulden!“, wiedersprach Aragorn. Der Totenkönig begann schaurig zu lachen, sodass ich eine Gänsehaut bekam. Doch ich gönnte ihm nicht, jetzt zurückzuweichen. Plötzlich erschienen tausende, abertausende Geister um uns herum. Wir waren umzingelt. Vier, nein, eigentlich dreieinhalb gegen zehntausende Geister? Das würden wir nicht gewinnen können, sollten die Geister uns angreifen. „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen, die tot sind, und die Toten halten ihn. Der Weg ist versperrt. Nun müsst ihr sterben!“ „Och ne...“, murmelte ich. Ich wollte noch nicht sterben, ich musste noch so vielen Leuten auf den Keks gehen! Der Totenkönig kam langsam auf uns zu. Legolas schoss einen Pfeil, doch er flog einfach durch die Stirn des Kings hindurch. „Ich fordere euch auf, euren Eid zu erfüllen!“, rief Aragorn. „Nur der König von Gondor vermag mir Befehle zu erteilen!“, zischte der Totenkönig. Tja, geschnitten, würde ich sagen, der König von Gondor steht vor dir. Der Totenkönig zog sein Schwert und wollte Aragorn mit einem Schrei den Kopf abschlagen, doch Aragorn zog Andúril und wehrte den Schlag ab. „Diese Klinge war zerbrochen!“, schrie der König. Aragorn packte ihn am Hals (seit wann konnte man die denn jetzt anfassen?) und zischte: „Nun wurde sie erneuert!“ Damit stieß er ihn weg. „Kämpft für uns und erlangt eure Ehre zurück! Was sagt ihr?“ Stille. „Was sagt ihr?“ „Ach, du vergeudest deine Zeit, Aragorn, sie besaßen keine Ehre im Leben und besitzen auch jetzt keine im Tod!“, meckerte Gimli. Da musste ich ihm rechtgeben. Es sah nicht so aus, als ob die Toten uns, Aragorn, folgen würden. „Ich bin Isildurs Erbe“, versuchte Aragorn es erneut, „Kämpft für mich und ich werde euren Eid als erfüllt ansehen! WAS SAGT IHR?“ Plötzlich verschwanden die Geister wieder. Die konnten doch nicht... Die durften nicht... Auf einmal erschütterte ein Ruck die Höhle. Gesteinsbrocken kamen von der Decke herabgestürzt. Mist, die Höhle stürzte ein. „RAUS HIER!“, brüllte ich und rannte mit den anderen hinaus. Immer wieder musste ich Felsen ausweichen die vor mir auf den Boden stürzten. Ich konnte von Glück sprechen, dass ich nicht getroffen wurde. Nach kurzer Zeit kamen wir im Freien an. Es fühlte sich so gut an, endlich wieder die kühle Luft zu spüren. Doch ich war wütend. Richtig wütend! Diese verdammten Geister konnten uns nicht einfach im Stich lassen! Vor uns floss der Anduin vorbei. Auf ihm fuhren gerade Korsarenschiffe vorüber. Nicht auch noch die! So würde es uns unmöglich sein, Gondor von diesen miesen Kellerasseln zu befreien! Plötzlich spürte ich einen Luftzug hinter mir. Ich drehte mich um. „Wir kämpfen“, ertönte die raue Stimme des Geisterkönigs. Ich grinste. Na also, ging doch. Ich drehte mich wieder den Korsarenschiffen zu. Ich hatte eben eine richtig gute Idee bekommen. „Hey ihr miesen Ratten!“, schrie ich zu ihnen hinüber. „Ich habe ein Glas voll Dreck!“ Oh ne, falscher Film. „Klar machen zum entern, Matrosen!“ Die Korsaren lachten. „Wir sollen geentert werden? Von euch? Und welcher Streitmacht?“ „Dieser Streitmacht“, erwiderte Aragorn ruhig. Auf einmal stürmten die Geister vor und ruck zuck waren alle Korsaren...nun ja...hinüber, und die Schiffe waren führ uns. Nur die Frage war jetzt... „Müssen wir rüber schwimmen?“ Aragorn nickte. Mit einem Aufschrei des Vergnügens sprang ich ins Wasser. Schwimmbad, See, Meer, das alles war toll! Ich liebte schwimmen, schon als wir es in der Schule als Unterrichtsfach gehabt hatten ich es geliebt. Nur meine letzte Begegnung mit Wasser war nicht ganz so toll ausgefallen. Ich hielt vor dem Schiffsbug an. Wie sollten wir da raufkommen? Auch die anderen blickten zweifelnd nach oben. Doch natürlich – der perfekte Elb kletterte wie ein Affe am Schiff hoch und warf uns eine Strickleiter herunter. Wenigstens etwas. Ich kletterte schnell daran hoch und sah mich auf Deck um. Die Toten waren nicht da, vermutlich waren sie unter Deck gegangen und beerdigten da die anderen Toten, die Korsaren. Oder so. Jedenfalls hatten wir das Deck für uns. Aragorn verzog sich ans Steuer und schon bald fuhren wir los. Legolas gesellte sich zu ihm und Gimli... Der lehnte sich sehr, sehr weit über die Reling. Seekrank, der Gute?
Wir fuhren jetzt schon ungefähr zweieinhalb Stunden und mir war langweilig. Unser Schiff fuhr so langsam, wie ich gehumpelt war, als ich meine Verletzungen hatte. Ich überlegte, was ich machen konnte. Aragorn und Legolas standen am Steuer und quatschten mit Blicken und Gimli und die Reling waren beste Freunde geworden. Ich gesellte mich zu ihm. „Alles klar?“, fragte ich. „Hm“, murmelte er nur. „Seekrank?“ Gimli  nickte. Also mit ihm konnte ich mich schon mal nicht unterhalten. Ich könnte Aragorn nerven! Ich lief auf die Brücke zu Ari und der Elfe. Ganz unschuldig stellet ich mich neben Aragorn und fragte : „Wann sind wir endlich da?“ Wie ich erwartet hatte stöhnte Aragorn auf. „Nicht schon wieder dass, Ophelia, dass nervt!“ Oh ja, dass tat es, und deshalb machte ich es ja auch. Weil es ihn so nervte. Fünf Minuten vergingen. „Aragorn, wann sind wir endlich da?“ Er schnaubte nur. „Legolas, beschäftige die irgendwie!“, befahl er seinem besten Freund. Seit wann ließ Legolas sich herumkommandieren? Anscheinend seit jetzt, denn er winkte mir mitzukommen. Ich verdrehte die Augen und folgte ihm. „Du sollst mich beschäftigen, also mach was, mir ist langweilig!“, meckerte ich. Er sah sich um. „Du könntest...“ „Wahrheit oder Pflicht?“, fragte ich da schon. Eben war mir die Idee dazu gekommen. „Äh, was?“ „Wahrheit oder Pflicht. Das ist ein Spiel. Wenn du Wahrheit nimmst, musst du eine von mir gestellte Frage beantworten. Wenn du Pflicht hast, stelle ich dir eine Aufgabe, und die musst du erfüllen. Du musst sie nicht machen, aber wenn du dich weigerst, bekommst du eine Strafaufgabe, aber ich warne dich: Die ist meistens hundert-mal-schlimmer als die eigentliche Aufgabe!“ Legolas nickte. „Dann nehme ich Wahrheit.“ Ich überlegte. Was könnte man unser Elbenprinzlein denn mal fragen? „Wie haben dich deine Eltern als du klein warst genannt?“ Legolas wurde rot. „Naja...ähm...“ War das wirklich so schlimm? „Äh... also... Leggylein.“ Was?! Ich bekam den Lachflash meines Lebens und musste aufpassen nicht zu ersticken. Legolas kuckte mit peinlich-berührtem Blick meinem Ausraster zu. Als ich mich wieder beruhigt hatte, meinte ich schließlich: „Du kannst mich jetzt fragen.“ Legolas blickte mich verwirrt an. „Na, Wahrheit oder Pflicht.“ Er nickte.
„Wahrheit oder Pflicht?“
„Pflicht!“
„Gut, dann... Springe ins Wasser!“
Ich blickte über den Rand der Reling. Von mir aus – ich war schon immer gern ins Wasser gesprungen. Also nahm ich Anlauf. „RED BULL VERLEIHT FLÜÜÜGEL!“, schrie ich, als ich die paar Meter ins Wasser sprang.. Mit einem lauten ‚Platsch’ kam ich auf. Es war angenehm kühl, nur dass Wasser war nicht besonders klar. Plötzlich kam mir ein Gedanke. Gimli war ja seekrank. Was war wenn er sich... Sofort ekelte es mich, hier weiter im Wasser bleiben. Schnell schwamm ich zurück zum Schiff. „Legolas, Strickleiter!“, rief ich hoch. Der blöde Elb, der an der Reling stand, schüttelte nur fies grinsend den Kopf. Dieses kleine Miststück! „Wahrheit oder Pflicht?“, brüllte ich zu ihm herauf. Er überlegte einen Moment. „Pflicht!“ Tja, gelitten. „Wirf mir sofort die Strickleiter herunter!“, schrie ich. „Und du brauchst es gar nicht erst verweigern, die Strafaufgabe wäre dann, selbst ins Wasser zu springen und dann hätten wir beide ein Problem!“ Er guckte nur blöd aus der Wäsche. Aber zum Glück verschwand er dann auf Deck und warf mir kurze Zeit später die Strickleiter herunter. „Gelitten“, meinte ich nur grinsend. „Wahrheit oder Pflicht?“ Hm. Wenn ich Pflicht nahm, dann käme die Revanche. „Wahrheit“, meinte ich. Elfe nickte. „Mit wem von uns würdest du überhaupt nicht gerne auf einer einsamen Insel gestrandet sein und warum nicht?“ Die Frage war einfach. „Gimli. Ich glaube, der würde zu Aggressionen neigen.“ Während Legolas sich bemühte, sich nicht ganz unelbisch einen abzulachen, spähte ich zu Gimli. Der war aber ganz beschäftigt damit, nicht gleich seinen Mageninhalt zu entleeren, dass er nichts mitbekommen hatte. „Wahrheit oder Pflicht“, fragte ich grinsend. „Wahrheit.“ „Hast du schon mal einen Liebesbrief geschrieben und wenn ja, an wen?“ Legolas wurde rot. „Ähm... Ja, habe ich.“ Was? Unser perfektes Elbchen hier war verliebt? Das war ja köstlich! Also, im übertragenen Sinne. „An wen?“ „Du... Du kennst sie nicht.“ „Ist doch egal. Name?“ Bestimmt war sie auch eine superperfekte Elbe. „Ihr Name ist Anila.“ Ahh. „Ist sie eine Elbe?“ „Das waren jetzt schon genug Fragen!“, motzte Legolas. „Ist doch egal. Elbe?“ Legolas nickte. „Bevor du noch etwas anderes fragst: Wahrheit oder Pflicht?“ „Pflicht.“ Auf was hatte ich mich da eingelassen? „In Ordnung. Du musst...“ „Ruhe jetzt! Wir nähern uns Gondor!“, unterbrach uns Aragorn. Ich blickte über die Reling. In der Ferne war ein Hafen, davor stand eine Menschenmenge. Wurden wir erwartet? Je näher wir aber kamen, desdo sicherer wurde ich, dass das keine Menschenmenge war. Es war eine Orkmenge. Ja, wir wurden erwartet, aber nicht von Menschen, sondern vom Krieg. Hinter dem Hafen tümmelten sich Reiter der Rohirrim, Orks, Trolle und riesige Elefanten. Diese waren größer als normale Elefanten, schätzte ich. Auf ihnen standen ganze Häuser und Türme, vermutlich wurden sie von dort irgendwie gelenkt. „Versteckt euch hinter der Reling, sie sollen uns nicht zu früh sehen!“, wies uns Aragorn an. Also schlich ich geduckt zu den anderen. Wir waren jetzt im Hafen eingelaufen. Ich hielt den Atem an. „Zu spät, wie immer, das Piratenpack! Hier gibt es  Messerarbeit zu erledigen!“, quäkte einer der Orks auf dem Steg. "Kommt schon ihr Seeratten, runter von euren Schiffen!" Meine Härrchen stellten sich auf. Dies würde eine weitere Schlacht geben. Würde ich sie überleben? Würden die anderen sie überleben? Ich schloss die Augen. Und dann war es soweit.
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