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Alles begann damit, dass ich fiel

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Aragorn Gimli Legolas OC (Own Character)
17.05.2021
02.09.2021
14
39.670
4
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.07.2021 1.326
 
Haiiiii!

Wo?

Sorry, ich geb's zu, der war mies... Tut mir echt leid, dass so lange nichts gekommen ist! Vielleicht kennt ihr das, wenn ihr so gar keine Motivation zum Schreiben habt oder keine Zeit or whatever... Jedenfalls war das bei mir so XP Deshalb würde ich mich (der Motivation wegen) sehr über Reviews freuen, von diesen lebt die Geschichte ;D So, hier ist endlich das Kapitel, mit der Auflösung der Prophezeiung. Hat mich echt gewundert, dass Gandalf die jetzt schon verrät, aber gut, die Charas machen langsam auch alle was sie wollen, ich glaube, die entwickeln ein Eigenleben... Naja, will euch jetzt nicht länger aufhalten. Viel Spaß mit dem Kapitel!

Bill^^


Ich war äußerst überrascht. Gandalf hatte auf Aragorns Bitte gehört? Und er würde es mir wirklich sagen? Alles? „Ähm, ja klar“, meinte ich völlig überrumpelt. „Ah sehr gut. Lass uns ein wenig gehen“, schlug Gandalf vor und ich folgte ihm in den Park. Verwirrt blickten uns die Hobbits hinterher, doch ich achtete nicht auf sie. Eine Weile liefen Gandalf und ich einfach schweigend nebeneinander her. Bis Gandalf irgendwann das Schweigen brach. „Du möchtest wissen, warum du hergekommen bist.“ Ich nickte. „Vor langer Zeit gab es eine Prophezeiung. Nein, eher eine Zukunftsvorhersage. Du kennst Elrond, den Herrn von Bruchtal?“ „Ja, ich habe ihn in Dunharg getroffen.“ Gandalf nickte. „Er kann in die Zukunft blicken. Wie auch die Herrin Galadriel in ihrem Spiegel." Der Vogeltränke, von der Aragorn erzählt hatte, mit dem sie alle stalkte? "Und sie beide sahen, dass es jemanden geben sollte, der sich Sauron nicht beugen würde. Sie sahen jemanden, der es schaffen sollte, Saurons obersten Diener zu besiegen. Und das wollte Sauron verhindern. Dieses Gerücht ist umgegangen, als Sauron zum ersten Mal stark war. Damals war er besorgt und hat viele Truppen ausgeschickt um diesen mächtigen Krieger, wie er glaubte, ausfindig zu machen. Und umzubringen. Denn schon damals war sein mächtigster Diener der Fürst der Nazgûl, der Hexenkönig von Angmar, und er wollte ihn nicht verlieren. Und letztes Mal wurde dieser nicht gestürzt. Doch Sauron war diesmal auch wieder misstrauisch. Denn es gab das Gerücht des mächtigen Kriegers immer noch. Und er hat nach ihm gesucht. Es hieß nämlich außerdem, dass der Krieger von außerhalb dieser Welt sein sollte.“ Während ich Gandalf gelauscht hatte, war eine dunkle Vorahnung in mir aufgekrochen. Doch das konnte nicht sein! „Aber wieso erzähle ich dir das eigentlich alles? Weißt du es?“ „Weil ich es bin?“, fragte ich vorsichtig. Gandalf nickte. „Du bist der ‚mächtige Krieger’ vor dem Sauron Angst hatte. Und die Prophezeiung hat sich erfüllt. Du hast den Hexenkönig von Angmar getötet. Und deshalb hat er auch versucht, dich auf seine Seite zu holen. Denn er hat dich gefunden...“ „Deshalb warst du als ich angekommen bin auch so misstrauisch, oder?“ „Ja genau. Als Aragorn sagte, du seist aus einer anderen Welt, habe ich gleich an die Prophezeiung gedacht.“ „Also deshalb bin ich hier. Weil ich den Hexenkönig stürzen soll. Aber das habe ich ja gemacht. Was ist jetzt? Was passiert jetzt? Kann ich wieder nach Hause?“ Gandalf seufzte. „So einfach ist das nicht. Als ich mit Pippin hier in Minas Tirith angekommen bin, habe ich gleich in der Bibliothek in alten Schriften gelesen. Es gab bisher noch niemanden, der zwischen den Welten gereist ist. Und ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht wie wir dich zurück schicken sollten. Ich fürchte, du musst noch eine Weile hierbleiben.“ Ich schluckte. Er hatte also keine Lösung gefunden. Es fühlte sich gut an, dass ich das Geheimnis meiner Ankunft jetzt kannte, doch ich konnte nicht zurück. Nie mehr vielleicht. Ich würde meine Familie, meine Freunde vielleicht nie wiedersehen. Ich blinzelte eine Träne weg, die sich in meinem Augenwinkel angeschlichen hat. Ich wollte jetzt nicht weinen. Nicht vor Gandalf. „Es tut mir leid“, meinte dieser mit bedauernder Stimme. Ich nickte und wandte mich dann um. Ich musste jetzt allein sein.
Während ich den Gang zu meinem Zimmer zurück eilte, war ich mit meinen Gedanken überall, nur nicht auf dem Fußboden vor mir. Deshalb stolperte ich auch über einen großen Korb, den jemand ganz unpraktisch mitten auf dem Flur stehengelassen hatte. Ich fluchte leise vor mich hin, bevor ich mich aufrappelte und schnellen Schrittes weiterging. Doch aufgrund des Lärms musste mich Aragorn gehört haben, denn er kam mit verwundertem Gesichtsausdruck vor mir aus dem Gang. „Ophelia!“, meinte er überrascht. „Ich kenne meinen Namen“, murmelte ich und wollte an ihm vorbei huschen, doch er hielt mich am Arm fest. „Ophelia, ich will mit dir reden!“ „Ich aber nicht mit dir und jetzt zieh Leine!“, keifte ich. Ich musste jetzt allein sein, ganz gleich was Aragorn so wichtiges zu besprechen hatte. „Was ist los?“, fragte Aragorn misstrauisch. „Was hat Gandalf dir gesagt?“ Meine verdammten Augen ließen mich schon wieder im Stich und liefen mit dieser Flüssigkeit, genannt Wasser oder auch Tränen, voll. Konnte dieser Mistkerl mich jetzt einfach mal in Ruhe lassen? Zum Glück lies er mich jetzt auch los und ich rannte förmlich den Gang zu meinem Zimmer entlang, zu dem ich die Tür ordentlich hinter mir zuknallte. Ich hatte Aragorns besorgten Blick förmlich spüren können. Auf meinem Bett brach ich dann zusammen. Warum bei Eru musste immer alles so kompliziert sein? Ich vergrub meinen Kopf in meinem Kissen und tränkte es mit Tränen. Keine Familie, keine Freunde, ganz allein in der großen, weiten Welt. Tränenspuren zierten meine Wangen. Nichts und niemand, nur ich allein. Meine Augen erröteten. Verlassen und hilflos. Meine Lippen zitterten. Allein.

Ich weiß nicht, wie lange ich einfach so dalag, aber irgendwann klopfte es an meiner Tür. Verwirrt blickte ich auf. Hatte ich Aragorn eben nicht klargemacht, dass ich ihn im Moment echt nicht brauchen konnte? Aber es war nicht Aragorn, der hereinkam. Es war Éowyn. Damit hatte ich nicht gerechnet. „Hey“, meinte sie einfach nur, und blickte mich still an. „Hey“, meinte ich, und versuchte, meine Stimme nicht zittern zu lassen. Ich versagte kläglich. Éowyn kam zu mir rüber und setzte sich auf meine Bettkante. „Weißt du, manchmal hilft es, mit jemandem zu sprechen“, erklärte sie. „Dann muss man seine Last nicht mehr allein tragen. Möchtest du mir erzählen, was dich bedrückt?“, fügte sie hinzu. Stumm setzte ich mich ihr gegenüber und blickte auf den Boden. „Gandalf hat mit mir gesprochen“, fing ich leise an. „Er hat mir erzählt, warum ich hier bin. Meine Aufgabe war es, den Hexenkönig umzubringen.“ „Davon habe ich gehört“, meinte sie schmunzelnd. „Ich habe diese Aufgabe erfüllt, doch ich kann trotzdem nicht weg.“, fuhr ich fort. „Gandalf hat in alten Schriften und Papieren gesucht, doch er hat nichts gefunden. Ich kann nicht in meine alte Welt zurück. Ich habe niemanden.“ „Nein.“ Ich blickte zu Éowyn auf. „Nein.“ „Was heißt ’Nein’?“, fragte ich sichtlich verwirrt. „Nein. Es stimmt nicht, dass du niemanden hast. Du hast uns. Du hast Aragorn, Legolas und Gimli, mich, die Hobbits, Gandalf, wir alle sind für dich da. Du kannst dich auf uns verlassen.“ Ich musste lächeln. Es war ein ehrliches Lächeln. „D... Danke, Éowyn. Das bedeutet mir viel.“ Sie lächelte und stand auf. „Komm.“ „Wohin gehen wir?“, fragte ich sie, während ich aufsprang. „In den Thronsaal. Die anderen besprechen, wie sie jetzt weiter gegen Sauron vorgehen. Ich werde nicht hingehen, aber du möchtest bestimmt.“ Ich nickte. Schweigend liefen wir durch die Gänge. „Und du bist dir sicher, dass du nicht mitkommen möchtest?“, fragte ich Éowyn, als wir vor dem Thronsaal ankamen. Sie nickte. „Bis nachher!“ Ich lächelte zum Abschied und drückte die Tür zur Halle auf und trat ein.


Sooo, hier noch ein kurzes Nachwort. Tut mir leid, dass dieses Kapitel etwas kürzer als die anderen war, aber das hab ich ja oben schon erklärt. Ich würde mich über Reviews freuen und verabschiede mich hiermit.

(Muss hier noch eine Verabschiedung hin?? Ich meine, ich hab zwar oben nur gesagt, dass ich mich verabschiede, und noch keine Abschiedsformel ausgesprochen, muss ich das jetzt aber trotzdem machen? Egal, ich verschwende hiermit sowieso nur meine Zeit...)
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