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Chaos in Mittelerde

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Aragorn Gimli Legolas OC (Own Character)
17.05.2021
05.11.2021
15
42.829
4
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
31.05.2021 1.390
 
Hey,
seid langem (eine Woche kann soooo lang sein) hört ihr mal wieder was von mir! Ich möchte mich riiiiieeeesig für die 500 Leser bedanken! Damit gehts auch gleich weiter. Nur kurze Vorwarnung, das Kapi ist ziemlich kurz im Gegensatz zu den letzten Kapiteln, Entschuldigung schon mal dafür;)
So, noch ein Danke an meine Beta LegolasLovegood, die mir hilft, meine Dummheiten in der Öffentlichkeit zu praktizieren:) Fühl dich angesprochen wenn du das liest;D
Sop, viel Spaß jetzt noch XD
~DaughterOfEvil


„Jetzt“, flüsterte Aragorn und sprang über die Reling auf den Steinrand des Hafens. Wir anderen folgten ihm. Aragorn und Legolas kamen natürlich super elegant auf, Gimli eben so wie ein Zwerg aufkommt und ich... Sagen wir mal, bei mir sah das ganze ein wenig sehr ungeschickt aus. Die Orks vor uns konnten ihren Augen kaum trauen, dass wir es waren, und nicht die Korsaren. Zumindest sah es so aus, da sie die Augen sehr weit aufgerissen hatten. Irgendwie ungesund. „Es sind genug für uns beide da! Möge der beste Zwerg gewinnen!“, rief Gimli etwas zu motiviert. Ich zog meine Dolche. Heute würden viele Orks unter meine Klinge zu Boden gehen. Langsam gingen wir auf sie zu. Innerlich zählte ich runter. Drei. Zwei. Eins. Die Geister stürmten vom Schiff, in die Meute der fassungslos starrenden Orks. Und wir rannten ihnen nach. Mitten in die Orkschar. Doch die waren teilweise so baff, dass sie keine Gefahr für uns darstellten. Ich rannte auf einen Ork zu. Klinge in den Bauch, hinüber. Dem nächsten schlug ich den Kopf ab. Zwei anderen schnitt ich im Rennen die Kehle durch. Ich duckte mich unter einem Hieb weg und wollte den Ork erledigen, doch ein Geist hatte das schon für mich übernommen. Immer weiter bahnten wir uns unseren Weg zum Schlachtfeld vor. Im Moment waren wir noch im Hafen. Die meisten Orks waren erledigt und man konnte schon auf den Pelennor blicken. Nachdem ich dem Ork hinter mir sauber den Kopf abgeschnitten hatte, sprang ich über achtlos zu Boden geworfene Körbe und Krüge, die anscheinend mal zu einem Marktstand gehört hatten, und befand mich nun auf dem Pelennorfeld. Überall ritten oder liefen Rohirrim umher, die Geister strömten aus, Orks rannten quäkend umher, Riesenfanten trampelten Menschen und Orks um und ich stand einfach rum. Reimt sich sogar... Jedenfalls blickte ich mich um und sondierte ganz FBI-Agent-like meine Umgebung. Brachte aber nicht viel, denn ich bemerkte den Ork hinter mir zu spät. Aber zum Glück liefen hier ja überall grüne Polizisten vom Dienst (aka Geister) rum, die erledigten den Übeltäter. Auf dem Boden lagen überall gefallene Rohirrim und Orks. Traurig. Schnell schnappte ich mir einen Helm. Der könnte mir bestimmt helfen, falls ich mal auf den Kopf fallen sollte oder so. Von überall strömten jetzt Orks auf uns zu. Woher kamn die denn jetzt? Das die alle in Mordor gepasst hatten... Ich hatte jetzt keinen freien Augenblick mehr. Von alln Seiten kamen Orks auf mich zu. Ich duckte mich unter dem nächsten Hieb weg und stach dem Ork in den Bauch. Er sackte zusammen. Zwei andere hatten es sich zu Aufgabe gemacht mich von beiden Seiten anzugreifen. Ich musste einen saftigen Schnitt einstecken. „Mist“, fluchte ich und rammte dem einen Ork meinen Dolch ins Bein. Zischend fiel er auf die Knie. Der andere hob schon sein Schwert, doch ich sprang zu Seite und er köpfte seinen schon fast toten Kameraden. Danach war es mir ein leichtes ihn umzunieten. Ich sah mich im Rennen nach meinen Freunden um. Gimli war nicht schwer zu finden, er zählte lautstark die Zahl der Orks, die er schon umgebracht hatte, mit. Aragorn konnte ich irgendwo in der Ferne als kleinen grünen Punkt mit brauner Mähne und fuchtelndem Schwert ausmachen. Legolas hüpfte auf einem riesen Elefant rum und schoss wahllos Pfeile auf runterfallende Leute. Na super, alle im grünen Bereich. Das waren wir aber sowieso, da so viele grüne Geister hier rum schwirrten. Also weiter gings mit dem Ork-killen. Ich fühlte mich langsam wie in einem dieser blöden Computerspiele, in denen man sich gegenseitig abknallte, oder in unserem Fall eben abstoch. Ich lief auf eine Horde Orks zu, die sich um einen Rohirrim drängten. Der erste war von hinten hinüber, der zweite auch. Den dritten und vierten machte der Rohirrim fertig, den fünften erledigte ich. „Fünfundvierzig“, erklang es hinter mir. Bestimmt Gimli. Ich drehte mich um. Nur um in ein Gesicht zu blicken. Ein Gesicht, schlimmer als alle Gesichter die ich je sehen sollte. Es sah beinahe aus wie ein Drache. Ein Lindwurm eher. Das Gesicht hatte einen Panzer um den Hals. In der Mitte saßen kleine, schwarze Augen. Der Mund war riesig, blutverschmiert und mit langen, spitzen Zähnen gespickt. Der Drache sah so aus, als ob er kein Erbarmen kennen würde. Aber noch viel schlimmer war sein Reiter. Eine Person, in einen schwarzen Umhang gehüllt. Auf dem Kopf trug sie eine eiserne Krone. Der Hexenkönig, schoss es mir durch den Kopf. Der Hexenkönig von Angmar. Aragorn hatte mir von ihm erzählt. Er war der Anführer der Nazgûl, schwarze Reiter, oberste Diener Saurons. Einst waren sie Könige gewesen, doch er hatte ihnen Ringe geschenkt und sie verflucht. Bis in alle Ewigkeit. Außer, ich würde den jetzt töten. Aber wie sollte ich das bitte machen? Vielleicht sollte ich mit dem Drachen anfangen. Ich begann, dem schnappenden Maul auszuweichen und mit meinem  Dolch auf den Hals einzustechen. Jetzt hätte ich wirklich ein Schwert gebrauchen können, denn mein Dolch war zu klein für so ein riesen Viech. Doch ich hackte immer weiter – wenn ich nicht gerade den spitzen Zähnen des kreischenden Drachen auswich. irgendwann stieß ich den entscheidenden Stoß. Und damit war der Drache tot. Legolas konnte vielleicht Elefanten umbringen, aber ich schaffte sogar Drachen! Doch der Hexenkönig war wohl etwas angefressen, da ich sein Haustier gekillt hatte, weswegen er jetzt mit seinem Morgenstern auf mich losging. Ich musste förmlich zu Seite springen, damit er mich nicht traf. Ich schnappte mir ein herumliegendes Schild und hielt es schützend vor meinen Körper, damit ich nicht schwer verletzt werden würde, falls mich der Morgenstern traf. Ich duckte mich unter einem Heb weg. Doch ich war nicht schnell genug. Der Morgenstern traf das Schild und ich wurde nach hinten geschleudert. Verdammt!, fluchte ich in Gedanken. Ich wollte aufstehen, doch keines meiner Körperteile wollte mir gehorchen. Was war denn jetzt schon wieder los? Da beugte sich der Hexenkönig zu mir hinunter und packte mich mit seiner Eisengepanzerten Hand am Hals. Keuchend schnappte ich nach Luft. „Du Narr!“, flüsterte er rau. Mir lief ein Schauer über den Rücken. War es jetzt vorbei? „Kein lebender Mann kann mich töten!“ Plötzlich schrie er auf und sackte auf die Knie. Ich erkannte Merry hinter ihm. Er hatte seinen Dolch gezückt und den Hexenkönig anscheinend von hinter verwundet. Dankbar lächelte ich ihm zu und stand auf. „Ich bin kein Mann!“, meinte ich fest zum Hexenkönig und zog mir meinen Helm ab. Dann holte ich mit meinem Dolch aus und stieß ihn dem Hexenkönig in die Öffnung, in der sein Kopf steckte. Kreischend und schreiend krümmte er sich und seine eiserne Rüstung zog sich in sekundenschnelle zusammen. Und auf einmal lag dort, wo der Hexenkönig gestanden hatte, nur noch ein leerer, schwarzer Umhang. Ich hatte den Hexenkönig getötet. Ich hatte wirklich den Hexenkönig getötet! Mir war beinahe zu Luftsprüngen zu Mute, doch plötzlich spürte ich einen Schmerz in meinem Arm. In dem Arm, mit dem ich den Hexenkönig getötet hatte. Ich fiel auf die Knie. Das tat verdammt noch mal richtig weh! Ich krempelte meinen Ärmel hoch. Und die Haut von dem Arm... Sie war schwarz. Meine Haut färbte sich in dem Arm, langsam aber stetig, schwarz! War das irgend so ein Gift des Hexenkönigs gewesen? Hoffentlich nicht. Ich zwang mich auf den Beinen zu bleiben und nicht zusammenzuklappen. In meinen Augenwinkeln tanzten schwarze Punkte. Ich fühlte mich so, als ob einer dieser riesen Elefanten auf mich drauf gefallen wären. Schwankend drehte ich mich um. Doch es waren keine Orks die ich sah. Es waren nur Geister und Rohirrim, in der Ferne meine Gefährten. War die Schlacht vorrüber? Das wäre ja... Fantastisch! Ich wollte mich in Bewegung setzen und zu den anderen gehen, doch irgendwann verlor ich den Boden unter meinen Füßen und stürzte ins Schwarze.

PS.: Eowyn 2.0 fordert euch auf, Reviews dazulassen XD
Tut es, damit sie überlebt XD
Tschauiii
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