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Das Rennen seines Lebens

von TinaB6390
GeschichteRomance, Familie / P12 / Het
OC (Own Character)
17.05.2021
16.09.2021
3
3.088
1
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15.09.2021 619
 
Dank des Kompliments wurde ich rot und sah schüchtern zu Boden. Doch dann sah ich Chris an und er zwinkerte kurz. Also hackte ich mich bei Mirko unter und wir liefen den Gang entlang zum Aufzug.

„Wie alt bist du eigentlich?“ fragte mich Mirko.
„Ich bin sechzehn.“
„Doch noch so jung? Ich hätte dich jetzt auf achtzehn oder neunzehn geschätzt.“
„Dankeschön. Wie alt bist du denn?“ stellte ich die Gegenfrage.
„Ich bin im Januar neunzehn geworden. Hast du einen Freund?“ fragte er direkt.
„Nein. Ich hab mich vor gut einem Jahr von meinem Freund getrennt. Wie sieht's bei dir aus? Gibt es eine zukünftige Frau Bortolotti?“ fragte ich locker heraus.

Erschrocken sah mich Chris an und Mirko grinste einfach nur. Dann schüttelte er den Kopf.

„Nein ich bin nicht verheiratet und auch NOCH nicht vergeben“, lächelte er.

Wieso er das so betont hatte war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Als wir unten angekommen waren stand ein Daytona Grey matter Audi RS6 Avant im Eingangsbereich.

„Ihre Wagenschlüssel Herr Bortolotti.“
„Vielen Dank.“

Ich staunte nicht schlecht. Mein Bruder fuhr einen normalen Audi Kombi und er fuhr einfach einen Sportkombi. Chris setzte sich auf die Rücksitzbank und ich sollte auf der Beifahrerseite einsteigen. Mirko hielt mir ganz gentlemanlike die Beifahrertür auf.

„Vielen Dank.“
„Gerne“, strahlte er mich an.

Ich war so verliebt wie schon lange nicht mehr. Mirko war der Hammer. Seine blauen Augen, sein Lächeln einfach alles an ihm. Da ich aber nicht den Standardmaßen einer Frau entsprach malte ich mir keine Chancen aus. Ich war nicht hübsch, mollig und hatte kein Selbstbewusstsein. Klar mein Bruder sagte mir immer wieder, dass ich hübsch war und die Leute mich so nehmen sollten wie ich war aber irgendwie konnte ich das nicht für voll nehmen da ich mich eben selbst nicht leiden konnte.

Als wir angekommen waren hielt Mirko mir wieder die Autotür auf und half beim Aussteigen. Im Restaurant saßen wir uns gegenüber und er strahlte mich immer wieder an. Ich war so nervös, dass ich mein Essen kaum anrührte.

Während des Abends trafen sich unsere Blicke sehr oft und jedes Mal wurde ich rot wenn er mich direkt ansah. Nach einer ganzen Weile wurde es mir zu viel und ich wollte einfach mal an die frische Luft.

„Entschuldigt mich bitte. Ich muss mal an die frische Luft“, stand ich auf und ging nach draußen.

Als ich draußen stand atmete ich tief durch und merkte wie gut mir die kühle Luft tat. Kurze Zeit später stand Mirko neben mir.

„Alles ok bei dir?“ legte er sanft eine Hand an meine Taille.
„Geht schon.“
„Ich mag dich…“, gestand mir Mirko.
„Mirko…“, senkte ich den Kopf.
„Nix Mirko ich mein das ernst. Ich mag dich. Wahrscheinlich mehr als ich erwartet hab“, gestand er mir.
„Ich mag dich doch auch“, sah ich ihn traurig an.
„Was hältst du davon, wenn du nächstes Wochenende oder so einfach mal zu mir kommst? Wenn du möchtest. Dann könnten wir uns besser kennen lernen und ich möchte dich zu nichts zwingen und würde dir auch ein Hotelzimmer zahlen. Du musst also nicht bei mir schlafen. Auch wenn ich ein Gästezimmer hab“, schlug er mir vor.

Ich dachte kurz nach und sah ihn dann an.

„Gerne. Dann komm ich mal raus. Aber wir besprechen das am besten erst mal mit Chris“, schlug ich ihm vor.
„Dann lass uns wieder reingehen“, hielt mir Mirko lächelnd die Tür auf und wir gingen zu Chris zurück.
„Ich hab deine Schwester für nächstes Wochenende zu mir eingeladen. Ich hoffe du hast nichts dagegen?“ fragte Mirko Chris.
„Nein absolut nicht. Das trifft sich gut, dann kann ich endlich mal wieder zu Carrie. Ich geb dir natürlich auch genug Geld mit.“
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