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Die bessere Hälfte

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / Het
Dennis Die Horde Own Charakter (OC)
15.05.2021
15.10.2021
4
5.396
3
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Dieses Kapitel
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15.05.2021 983
 
Dennis POV:

Es wurde wieder Zeit auf die Jagd zu gehen. Das Biest verlangte schon länger von mir das ich seinen Hunger stillte. Ich stand auf dem Parkplatz vor der örtlichen Bibliothek um nach Essen Ausschau zu halten, nach einiger Zeit aber wurde es mir zu langweilig weswegen ich ausstieg. Meine Uhr zeigte 13:30 perfekt dass ein paar Teenager von der Schule kamen um zu lernen. Ich weiß das klang ulkig aber es sind immer ein paar Streber dabei die auch hübsch aussehen. Die Tür öffnete sich und ich verschwand zwischen den Regalen dass die Teenager mich nicht sahen. Es strömten ein paar Mädchen herein die sich zu den Regalen mit den kitschigen Liebesschnulzen begaben. Ich hatte keinen Nerv dafür das Mädchen für irgendwelche Supertypen schwärmten die sowieso nicht existierten, deswegen ging ich zu meiner Lieblingsabteilung die über Mörder und Verbrecher war. Ich hatte nicht damit gerechnet dass sich noch eine Person hier aufhielt aber da stand sie.

Sie war das schönste Essen das ich je gesehen habe. Ihre langen dunkelbraunen Haare umrahmten ihr Gesicht mit einer süßen Stupsnase und dunklen Rehaugen. Leicht konnte ich ein paar Sommersprossen um ihre Nase sehen die frech unter der schwarzen Brille mit dem dicken Rahmen hervorschauten. Was ich besonders niedlich fand war das sie nicht so schlank war wie andere, sie hatte einen kleinen Bauch der vom Bund ihrer Hose eingespannt wurde. Ihre Beine sind etwas wo man ruhig fester zupacken konnte denn sie ist im allgemeinen etwas fülliger. Ihr Interesse lag an einem Buch über Fritz Haarmann, der Bestie von Hannover. Schön das sie nicht wie die anderen an Schundromanen interessiert ist. Meine Aufgabe ist es dem Biest heiliges Essen zu bringen aber wer sagte das ich nicht vorher etwas Spaß haben konnte. Patricia ist nie begeistert davon wenn ich Spaß mit dem Essen habe, doch bin ich auch nur ein Mann. Sie stellte das Buch zurück und ging tiefer zwischen die Regale. Auf Schritt und Tritt folgte ich ihr nur um zu sehen wie sie das nächste Buch herausnahm in der Sammelkategorie über den zweiten Weltkrieg. "Ilse Koch, die Hexe von Buchenwald" so hieß der Titel von dem nächsten Buch das sie nahm.

Meine Lenden spannten sich schmerzlich gegen meine Hose aber Jammern half nicht. Sie ist die Beute und ich der Köder. Wenn das Biest nicht das bekam was es verlangte würde ich für eine lange, lange Zeit in der Ecke sitzen. Frustriert über die Tatsache das sie niemals mein sein wird sprach ich sie an:,,Hey." ,,Oh, Hey." Diese Worte waren nicht viel doch, ihre süße samtene Stimme zum ersten Mal zu hören erweckte in mir den Drang sie an das Regal zu stoßen und mir das zu nehmen was ich am meisten begehrte:,,Du interessierst dich für das Verbrechen?" peinlich berührt gestand sie mir etwas:,,Ja sogar sehr. Ich weiß ich klinge verrückt aber diese ganzen Mörder bewundere ich." Es scheint als stecke in ihr mehr als nur eine hübsche Puppe:,,Oh und wie kommt das?" Überraschender Weise zog sie mich am Handgelenk weiter entlang sodass uns niemand sehen konnte:,,Das habe ich bis jetzt niemanden erzählt aber ich liebe diese Leute. Sie reinigen die Welt von Menschen die, die Natur kaputt machen und unnötig Platz wegnehmen. Natürlich gibt es auch gute Menschen aber für die Erde muss man Opfer bringen."

Mit diesen Worten machte sie einen neuen Platz in meinem Kopf frei, ein Platz der nur für sie reserviert ist. Eine Frage wollte ich aber noch wissen:,,Doch warum denkst du so? Ist in deinem Leben etwas mit bösen Menschen passiert?" Allein ihr Blick verriet mir das sie trotz ihres jungen Alters eine Menge erlebt hat:,,Was mir passiert ist möchte ich am liebsten nicht erzählen, es ist zu traurig und zu lang. Doch die Natur ist mir sehr wichtig darum bin ich froh dass es solche "Menschen" gibt. Hassen tue ich mich gleichzeitig auch weil ich selber ein Mensch bin aber der Tod ist mein bester Freund der mich irgendwann zu sich holt." Sie wusste nicht das sie sich gerade qualifiziert hat meine Frau zu werden. Ich musste nur das Biest überzeugen sie in Ruhe zu lassen, sie ist nicht unrein was wirklich ein Segen ist. Nur was sollte ich jetzt dem Biest als Essen geben? Mein Tag wurde doch länger als erwartet:,,Es war schön dich kennenzulernen aber ich habe noch etwas zu erledigen." ,,Warte darf ich zumindest wissen wie du heißt?"

,,Mein Name ist Dennis." ,,Schön dich kennenzulernen Dennis. Ich bin Julie." Julie...ein sehr schöner Name für dieses Mädchen. Ich nahm sanft ihre Hand und drückte einen Kuss darauf. Sie schien es zu mögen denn ihr Gesicht zierte eine feine Röte die sie noch schöner aussehen ließ. Ich verabschiedete mich von ihr und setzte mich zurück in mein Auto um nach richtigem Essen zu suchen. Heute schien mein Glückstag zu sein denn bald kamen ein paar Mädchen aus der Bibliothek um auf ihren Fahrrädern wegzufahren. Ich fuhr ihnen mit dem Auto hinter her auf der Landstraße. Als keiner in Sicht war und die Mädchen abgelenkt genug waren gab ich Gas. Das erste Fahrrad erwischte ich am Hinterreifen, sofort knallte es weil sie mit ihrem Körper gegen meine Windschutzscheibe krachte. Das zweite Mädchen bemerkte es und versuchte schneller zu fahren als sie aber merkte das sie genau so erwischt werden würde wie ihre Freundin sprang sie vom Fahrrad und flüchtete über die Leitblanke in den Wald. Sie hatte aber keine Chance bevor sie verschwinden konnte zückte ich das Narkosemittel und einen Lappen den ich ihr schnell auf das Gesicht drückte. Schlaff fiel sie in meine Arme. Ich setzte sie und ihre Freundin auf meine Rückbank, Gott sei dank waren beide bewusstlos. Julie ist zwar nicht dabei aber schon bald würde sie nicht nur mich sondern auch alle anderen kennenlernen.
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