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Rauch der Berge ( Rauchpfotes zweite Chance)

von Oni Sturm
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
11.05.2021
14.10.2021
22
24.142
7
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14.10.2021 1.073
 
Veilchen stockte abermals doch dann ertönte plötzlich die klare Stimme von Wolke: „Mama warum ist draußen alles so weiß?“ Rauchpfote drehte sich um und bemerkte das es zu schneien begonnen hatte. Doch dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Veilchen. „Ist jetzt egal“ sagte die junge Kätzin hastig: „Wir besprechen das ein anderes Mal.“ Damit stand die junge Kätzin auf und trabte davon. Warum wollte sie es plötzlich nicht mehr sagen fragte sich Rauchpfote. Wahrscheinlich lag es daran das ich mich bei der erst besten Gelegenheit ablenken lassen habe. Oder wegen den vielen Katzen grübelte Rauchpfote und sah sich um. Viele Katzen waren aufgewacht und pflegten nun ihr Fell. Rauchpfote stand langsam aus seiner gemütlichen Position auf. Er streckte nochmals die Glieder. Rauchpfote trabte langsam zum Eingang und sah die mit Schnee bedeckte Landschaft. Der Schnee fiel noch immer und als Rauchpfote in den Himmel starrte fiel ihm eine Schneeflocke direkt ins Auge. Er blinzelte sie weg und ließ seinen Blick schweifen. Sein Blick fiel in die Ferne. Dort war irgendwo Schnecke gestorben und nun war die Kätzin fort. Traurig senkte er seinen Blick wieder. Er fuhr herum als er Krallenklaues Stimme hörte: „Ich nehme an das ihr mich nicht mehr braucht. Streif du weißt doch wo ihr hinmüsst oder“ fragte er den gestreiften Anführer. „Ja, sicher“ sagte Streif und nickte: „Du hast es auch zu genau erklärt“ fügte er mit einem schelmischem Grinsen hinzu. Krallenklaue lachte dröhnend und wand sich dann an alle Katzen: „Ich verlasse euch jetzt. Ich hoffe das die Beute gut für euch läuft und das ihr in den Bergen ein neues Zuhause finden könnt.“ Damit verließ Krallenklaue die Höhle. Doch als Krallenklaue an Rauchpfote vorbei ging konnte Rauchpfote hören wie Krallenklaue murmelte: „Und ganz besonders du Rauchpfote, wirst noch von mir hören.“
Rauchpfote pflügte voran durch den Schnee. Die Schneemassen waren so tief das Rauchpfote bis zum Kopf im Schnee feststeckte. Rauchpfote bahnte den anderen Katzen einen Weg durch die Schneemassen. Die Jungen wimmerten schon und auch die älteren Katzen jammerten das ihnen die Knochen weh tun würden. Die Katzen hatten schon vor einer ganzen Weile aufhören wollen, doch Streif hatte versichert das es bis zur Höhle keine tausend Katzenlängen waren. Das hatte alle Katzen motiviert, doch mittlerweile froren auch die Katzen mit den dicksten Pelzen. Eine der älteren Katzen war so schwach das sie von zwei anderen Katzen gestützt werden musste. Rauchpfote drehte sich um. Streif wirkte fest endschlossen die Höhle heute noch zu erreichen, doch Flora und Schnips redeten von beiden Seiten auf ihn ein. Beide wollten eine Pause in einer der Höhlen machen die zu sehen waren. „Los weiter da vorne.“ Die ungeduldige Stimme einer Katze, welche Rauchpfote nicht kante kam von hinten. Rauchpfote wurde wütend und rief nach hinten: „Wenn du nicht so ein Weichei wärst würdest du doch auch hier vorne sein und uns einen Weg bahnen. Nur weil du zu schlapp bist musst du nicht die einzige Katze anmachen die überhaupt etwas tut. Von hinten kam ein Knurren und ein stämmiger Kater bahnte sich einen Weg durch die Katzenschaar. „Ich bin Timo“ sagte der ebenfalls rauchgraue Kater mit seiner rauen Stimme. „Glaubst du das es mich interessiert wie du heißt“ entgegnete Rauchpfote. Timo war zwar größer als er, jedoch war Timo auch massig was ihn um einiges langsamer machte. „Wie war das“ knurrte Timo. „Für den schwerhörigen noch einmal“ sagte Rauchpfote: „Ich habe dich gefragt warum du nicht endlich mal still bist und nicht Leute bei der Arbeit störst.“ Mit einem Knurren stürzte sich Timo auf Rauchpfote.
Doch bevor überhaupt ein Kampf entstehen konnte war Flora schon da. „Hört auf“ rief die dunkelbraun-weiße Kätzin wütend. „Es hilft niemandem, wenn ihr streitet statt zu Arbeiten. Timo du hilfst Rauchpfote ab sofort bei seiner Arbeit. Und Rauchpfote hör du auf andere Katzen zu provozieren. Habt ihr mich verstanden?“ Rauchpfote nickte und Timo ließ etwas hören, was wie „Ja“ klang. „Gut“ sagte Flora und ging zurück zu Streif.
Rauchpfote und Timo stemmten sich gegen den Schnee doch sie kamen kaum voran. „Dämliche Schneemassen“ fluchte Timo laut: „Wieso kann nicht Streif auch mal helfen?“ Rauchpfote ging nicht darauf ein, sondern machte immer weiter. Plötzlich hörte er von weiter hinten ein Geräusch. Es klang als wäre eine Katze zusammengebrochen. Rauchpfote drehte sich um und sah eine alte Kätzin mit verfilztem dunkelbraunem Pelz reglos auf dem Boden liegen. „Wer ist das“ fragte er Timo welcher sich ebenfalls umgedreht hatte. „Das ist Verda, die älteste Kätzin von uns.“ Alle Katzen eilten zu Verda. „Lebt sie noch?“, „Was ist los mit ihr“ und weitere Fragen schwirrten durch die Luft. Rauchpfote rannte zu Verda und drängelte sich durch die Menge. Er legte eines seiner Ohren an Verdas Bauch und horchte. „Sie ist tot.“
Rauchpfote war tief traurig. Noch eine Katze war auf der Reise gestorben. Er trat von Verdas Leichnam zurück und entfernte sich langsam. Er schaute zu Streif, der sehr schockiert aussah. „Verda, nein“ murmelte er: „Wieso noch eine Tote. Und warum ausgerechnet Verda“ Rauchpfote ging zu dem gestreiftem Kater: „Ihr Tot ist deine Schuld.“ „Ja ich weiß“ sagte Streif: „Kannst du den Weg zu einer der Höhlen frei machen.“ „Ja mache ich“ sagte Rauchpfote und begann langsam den Weg freizuschieben und einen ebenen Weg für die Katzen freizuräumen. Veilchen tauchte neben ihm auf. „Kann ich dir helfen“ fragte sie mit betrübter Miene: „Ich mochte Verda sehr, sie war für mich fast wie eine Oma.“ „das tut mir leid“ sagte Rauchpfote betrübt. Diese Wanderung kostet einfach zu viele Leben.“ „Ja das stimmt“ sagte Veilchen: „Ich werde aber dafür sorgen, dass keine weitere Katze mehr sterben wird.“ „Ja hoffen wir“ sagte Rauchpfote: „Ach und du kannst mir gerne helfen.“ Veilchens Miene wurde etwas fröhlicher als sie anfing neben Rauchpfote zu Arbeiten.
Es dauert nicht lange bis Rauchpfote zusammen mit Veilchen den Weg zu einer der Höhlen freigemacht hatten. Alle Katzen strömten in die Höhlen. Als letztes kamen die Katzen welche den Leichnam von Verda trugen. Rauchpfote setzte sich neben Veilchen auf den Höhlenboden. Erstaunlicherweise fühlte er sich warm und behaglich an. „Willst du mir jetzt sagen, was du mir heute Morgen sagen wolltest?“ „Ja“ sagte Veilchen: „Rauchpfote, ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch“ sagte Rauchpfote und vergrub seine Nase in Veilchens kuscheligem Pelz.

Ich hoffe euch hat das zwanzigste Kapitel (endlich) gefallen. Ich würde mich wie immer über Reviews freuen. Findet ihr Rauchpfote und Veilchen wären (ich meine sind) ein gutes Paar?
Möge der Sternenclan euren Weg erleuchten.
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