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Ist das Böse etwas das geht und kommt wann es will oder bleibt es ein Leben lang? - eine Woodwalker Fanfiction

GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P6 / Gen
10.05.2021
10.05.2021
2
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10.05.2021 1.089
 
Mein Bruder hat mich gebeten seine Woodwalker FF hochzuladen. Und mehr will ich jetzt auch gar nicht dazu sagen ^^ viel Spaß!

Ich wollte mal nicht die Sicht der Lieben einnehmen und habe deshalb diese Fanfiction aus der Sicht des Bösen geschrieben.
Oder: Je nachdem wie man es betrachtet.

Altersempfehlung: P6

Disclaimer: Die Figuren oder Orte gehören nicht uns. Bis auf die Idee gehört alles der Autorin von Woodwalker. Ich verdiene kein Geld hiermit.

***


Ja, jetzt kommen erst einmal ein paar kurze Infos über mich, damit ihr überhaupt wisst, wer ich bin:
Ich heiße Jackson aber meine Freunde nennen mich nur Jake. Sinnvoller wäre es, sie würden mich Jack nennen, aber Freunde und die Spitznamen, die sie dir geben sind ein Rätsel für sich.
Ich bin 14 Jahre alt und es gibt praktisch keinen Tag, an dem ich mich langweile.
Meine Eltern sind beide als ich noch ein ganz kleiner Junge war von einem Bär angefallen worden. Dabei kamen sie ums Leben. Ja, ich weiß...tragisch, tragisch. Aber hey, seitdem lebe ich mit meinem besten Freund im Wald hinter dem blauen See. Er hatte keinen Namen als ich
ihn vor 4 Jahren hier im Wald neben meiner Hütte fand. Also fast keinen. Er wusste nur noch,
dass sein Name mit L anfing und mit X aufhörte. Ich ihm einfach den Namen Lex gegeben. Ich weiß, nicht besonders einfallsreich.
Doch das Wichtigste in unserem Leben ist, dass wir beide Woodwalker sind. Beziehungsweise ist Lex ein normaler Woodwalker. Ich bin der einzige meiner Art soweit ich weiß, denn ich bin der einzige Woodwalker der drei verschiedene Tiergestalten hat.
‚Zwei sind ja schon viele aber drei?‘, denkt ihr euch vielleicht, aber hier stehe ich in Fleisch und Blut. Meine Gestalten sind: Turmfalke, Polarfuchs und Ringelnatter.
Meine Lieblingsgestalt ist aber der Polarfuchs. Der einfache Grund dafür ist, dass ich die Kälte liebe. Das wiederum liegt wahrscheinlich daran, dass alle meiner Gestalten kälteresistent sind.
Gerade bin ich auf der Reise zu der einzigen Woodwalker-Schule in meiner näheren Umgebung. Und mit näherer Umgebung meine ich ganz Europa. Lex kam, kommt und wird vermutlich auch nie mitkommen. Vielleicht fragt ihr euch warum...Ich wollte ihn überreden mitzukommen, aber er sagte mit seiner tiefen Bärenstimme:

„Es ist Winter Jake! Ich müsste eigentlich schon lange Winterschlaf halten! Außerdem würde ich dich nur aufhalten. Das weißt du genauso gut wie ich.“


Und da ich es tatsächlich genauso gut wusste, ging ich ohne ihn. Die Reise war zur Ausnahme mal ziemlich langweilig und hatte eigentlich immer den selben Ablauf:
Aufwachen, essen, fliegen, essen, schlafen.
Nach drei Tagen dieses doch sehr ermüdenden Ablaufs traf ich in der Schule ein. Sie war riesig.
Als ich, wieder in meiner Menschengestalt, eintrat sahen mich einige Schüler interessiert an.
Ich mag es nicht, wenn die Aufmerksamkeit auf mir liegt. Es macht mich nervös. Ein Schüler mit goldenen Augen kam auf mich zu. Aufgrund seiner Augenfarbe nahm ich an, dass er eine Raubkatzengestalt beherrschte.

Zu unserer Schulleiterin geht es da lang“, sagte er freundlich und zeigte auf eine Treppe, die rechts von mir lag. „Und ich bin übrigens Carag.“

Freut mich“, antwortete ich und schüttelte seine Hand. „Jake. Mein Name ist Jake.

Ich drehte mich um und ging in Richtung der Treppe. Sie war ziemlich lang und ging steil nach oben, weshalb es ein ganzes Stück Arbeit war, bis ich oben angekommen war und mir eine Frau mit langen weißen Haaren gegenüber stand.

Ich möchte zur Schulleiterin“, meinte ich fragend.

Du stehst ihr direkt gegenüber,“ antwortete sie.

Oh...okay

„Du möchtest also an unsere Schule gehen, ja?“

Ja“, antwortete ich etwas schüchtern.

„Das freut mich, dann komm mal mit in mein Büro. Ich bin übrigens Mrs. Clearwater.“

Sie deutete auf eine der vielen Türen und ich schlich ihr leise hinterher. Im Büro angekommen setzte mich auf einen kleinen Stuhl, der schon einige Kratzer abbekommen hatte.

„Wie ist dein Name, Junge?“

„Jackson. Aber jeder nennt mich Jake.“

„Und weiter?“

„Weiter was?“

„Dein Nachname, Jackson.“

Ich zuckte mit den Schultern.

„Nicht schon wieder“, stöhnte sie genervt und fragte dann neugierig: „Welches Tier bist du denn?“

Polarfuchs, Turmfalke und Ringelnatter.“

Welches von denen bist du wirklich?“, meinte Mrs. Clearwater misstrauisch.

Wie wirklich? Ich bin alle.“

Dann verwandle dich doch mal“, forderte Mrs. Clearwater in einem strengen Ton.

Vor ihren Augen verwandelte ich mich zuerst in eine Ringelnatter, dann in einen Polarfuchs und zuletzt in einen Turmfalken.

Ja ich weiß, es ist nicht üblich, dass ich drei Gestalten habe“, sagte ich, weil sie nichts mehr sagte.

Das gab es seit mehr als 300 Jahren nicht mehr“, murmelte sie leise. Entschuldige mich, Jackson ohne Nachname. Ich muss das dringend mit dem Rat besprechen.“

Sofort verwandelte sie sich in einen Weiß-Kopf-Seeadler und flog aus dem Fenster. Da ich mir nicht sicher war, ob ich bleiben oder gehen sollte saß ich noch einige Minuten auf dem abgewetzten Stuhl, entschied mich dann jedoch dafür, dass ich wohl gehen könnte.


Als ich mich auf dem Weg ins Nirgendwo machte dachte ich an zurück an meine Vergangenheit, denn das tat ich immer, wenn ich mal wieder ziellos unterwegs war:
Ich war Auftragskiller gewesen. Leute hatten mich als den Tod persönlich gesehen. Doch irgendwann war ich es Leid gewesen Leute zu töten und zu morden. Es wurde langweilig, also ließ ich sie des öfteren einfach stehen wo sie waren und ließ sie am Leben. Dann war ich in den Wald gezogen und kaum hatte ich mich eingerichtet, hatte ich auch schon Lex gefunden. Es war so schön gewesen, mal jemanden zu kennen, der mich nicht fürchtete. Nichts über mich wusste und genauso verloren war, wie ich es gewesen bin.
In Gedanken versunken rempelte ich einen Jungen an. Wolf, erkannte ich.

Kannst du nicht aufpassen?!“, beschwerte sich der Junge.

Wahrscheinlich war er der Alpha, denn hinter ihm liefen zwei andere Wölfe, die ziemlich massig gebaut waren. Irgendwie erinnerte mich das Trio ihn an Draco Malfoy und seine Kumpanen Crab und Goyle aus Harry Potter. Jetzt sah ich auch noch die Beta. Sie machte den Eindruck, nicht so wie die anderen Wölfe zu sein.

Kannst du überhaupt sprechen?!“, fragte der Draco-Malfoy-Junge mich.

Kann ich“, erwiderte ich trocken.

„Oh, du bist wohl ein ganz Frecher? Neulinge wie du sollten nicht so dumm sein mich herauszufordern.“

„Dann bin ich wohl noch dümmer, als ihr gedacht habt.“

„Offensichtlich. Wir sehen uns Neuling!“, rief er noch, während er mit seinen „Beschützern“ den Gang hinunter schritt.

Wenn sie dachten, ich ließe mich so leicht einschüchtern hatten sie auf den Falschen gesetzt.
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