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Doctor Strange 2 - Rise of Infinity

von Melody18
GeschichteRomance, Sci-Fi / P12 / Het
Doctor Strange / Stephen Vincent Strange Dormammu Dr. Christin Palmer OC (Own Character) Wong
10.05.2021
15.09.2021
19
43.515
1
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15.09.2021 3.012
 
So, meine Lieben :D Ein neues Marvel-Kapitel wartet auf euch und das hat es ganz schön in sich. Es heißt ja, jeder Held hat bekanntlich auch eine dunkle Seite. Mal sehen, ob Clea es schafft ihre zu bezwingen ;) Viel Spaß beim Lesen!
LG,
eure Melody


                                                            ~~~

Asche zu Asche

Stephen PoV

Einige Stunden später war Stephen noch immer schwer erschüttert von der Erkenntnis, dass Clea allem Anschein nach wirklich die Darkforce in sich trug. Die Mission im Reich von Dormammu hatte sie zwar nicht umgebracht, aber dafür mit einer Macht verbunden, die im Stande war sie alle zu vernichten. Und einzig und allein Clea stand zwischen ihnen allen und der Darkforce.
Mit gemischten Gefühlen sah Stephen auf Clea, die noch immer im Bett lag und die Augen geschlossen hatte. Gleich würde Wong kommen und sie langsam und behutsam in die Realität zurückholen. Zwar hatte Stephen beteuert, dass er das ebenso gut konnte, doch Wong hatte sich nicht erweichen lassen. Laut ihm war Stephen von zu vielen Emotionen erfüllt, die den Prozess gefährden konnten und schließlich hatte Stephen einsehen müssen, dass Wong Recht hatte. Und er vertraute darauf, dass sein Freund wusste, was er tat und Clea sicher aus dem Traumschlaf zurückholen würde.
Und mehr denn je stand Stephen im inneren Zwiespalt. Die Worte von Prometheus brannten in seinem Gedächtnis und obwohl er um keinen Preis der Welt Geheimnisse vor Clea haben wollte, so war ihm spätestens jetzt absolut klar, dass die Wahrheit alles nur schlimmer machen würde. Clea durfte nicht erfahren, dass die Darkforce in ihr steckte, denn das könnte die letzten Wände einreißen, welche die Darkforce noch in Schach hielten und daran hinderten vollkommen auszubrechen.
Und dennoch war er von Schuldgefühlen beladen, denn sein Gewissen klagte ihn regelrecht an, Clea die Wahrheit vorzuenthalten und sein Herz wog mit einem Mal Tonnen. Das Leid, welches Clea widerfahren war, erdrückte ihn fast und Stephen konnte nicht leugnen, dass er Angst hatte sie für immer zu verlieren. Bisher hatten sie zwar immer wieder zusammengefunden, doch irgendwas sagte ihm, dass dieses Mal alles anders war.
Sie hatten es diesmal nicht mit einem rachsüchtigen Mordo oder tyrannischen Thanos zu tun, sondern mit einer kosmischen Kraft, welche die pure Zerstörung mit sich brachte. Aber sein Instinkt sagte Stephen, dass er und die anderen noch etwas Wichtiges übersehen hatten. Die Frage war nur was.


Als sich die Tür öffnete, wandte Stephen den Blick von Clea ab und erkannte Wong, der das Zimmer betrat. Sein Blick war hochkonzentriert und ernst, während seine Stirn von Sorgenfalten gezeichnet war. Stephen spürte die Anspannung seines Freundes und wusste, dass die Situation auch für ihn nicht einfach war.
Wong und Clea waren während der vergangenen Zeit zu guten Freunden geworden und auch ihm lag Clea somit auf eine gewisse Weise am Herzen. Auch wenn das natürlich kein Vergleich zu der Verbindung zwischen Stephen und Clea war, die ohne Zweifel universalen Ursprungs war.
>>Wie geht es ihr? <<, wollte Wong wissen und Stephen seufzte.
>>Unverändert. Ich habe ein paar Mal versucht ihren Geist zu erreichen, aber keine Chance. Hattest du Erfolg? <<
>>Ich habe einige von den obersten Zauberern gefragt, aber noch niemand hat jemand von ihnen einen Gott kontaktiert. Es ist schwerer als ich dachte und wenn Prometheus nicht wieder von selbst auftaucht, fürchte ich sind wir auf uns gestellt. <<, berichtete Wong und wirkte etwas niedergeschlagen, was auch Stephen ein wenig den Optimismus raubte.
Er wusste nicht, wie sie es ohne Prometheus schaffen sollten Clea von der Darkforce zu befreien. Doch wie konnten sie Prometheus erreichen? Spürte er denn nicht, dass die Situation drohte außer Kontrolle zu geraten?
>>Ich werde Clea erstmal von dem Zauber befreien und dann sehen wir weiter. <<, beschloss Wong und trat an das Bett heran, als Stephen ihn zurückhielt.
>>Nein! Wong, warte. Hol sie noch nicht zurück. <<
>>Stephen, wenn dieser Zauber zu lange anhält…<<, setzte Wong an, aber Stephen unterbrach ihn.
>>Ich weiß. Aber lass mich noch etwas versuchen, um Prometheus zu kontaktieren. Wenn mir das misslingt, kannst du sie aufwecken. <<
Zwar wirkte Wong ein wenig skeptisch, doch schließlich nickte er und Stephen verließ mit einem letzten Blick auf Clea den Raum, ehe er sich in sein Arbeitszimmer begab. Er hörte noch, wie Wong ebenfalls das Zimmer verließ und sich wohl zu den Schülern begab. Doch noch bevor Stephen sein Vorhaben umsetzen konnte, kam Christine in sein Arbeitszimmer, schloss die Tür und nahm den Zauberer kritisch ins Visier.
>>Stephen, wir müssen reden! <<


                                                                                   ***

Clea PoV

Langsam öffnete ich die Augen und hatte das Gefühl, aus einem jahrelangen Schlaf erwacht zu sein. Alles schien in weite Ferne gerückt zu sein und nur mühsam konnte ich mich aufrichten und meine Umgebung betrachten. Ich befand mich immer noch Schlafzimmer von Stephen und mir, doch sagte mir mein Instinkt, dass schon einige Zeit verstrichen war, seit ich gedroht hatte die Kontrolle zu verlieren. Und zu meiner großen Überraschung war ich allein, denn Stephen, Wong und Christine waren verschwunden, was mich ein wenig irritierte. Hatten sie sich etwa zurückgezogen und hofften, dass ich von selbst das Chaos in mir unter Kontrolle brachte?
Irritiert runzelte ich die Stirn und rieb mir die Schläfen, da mein Kopf noch immer angeschlagen war und kämpfte mich schließlich mühsam aus dem Bett. Für einen kurzen Moment hielt ich inne, denn ich war etwas wackelig auf den Beinen und alles fühlte sich an, als wäre es für den Bruchteil eines Momentes in einer Art Trance gefangen. Doch schnell konnte ich die Fassung wieder erlangen und fragte mich, wie Stephen es wohl geschafft hatte einen Ausbruch meiner Fähigkeiten zu verhindern. Denn es fühlte sich fast so an, als hätte mein Geist den Körper für einige Zeit verlassen und kämpfte nun wieder darum, sich zu festigen.
Langsam schritt ich zur Tür, umfasste die Klinke und öffnete sie, um einen prüfenden Blick in den Flur zu werfen. Allerdings konnte ich weit und breit niemanden sehen, weshalb ich aus dem Zimmer trat und die Tür hinter mir schloss, um mich auf die Suche nach Stephen zu machen.
Ich wollte ihn sehen und mich davon überzeugen, dass ich ihm keinen Schaden zugefügt hatte, als mir meine Selbstbeherrschung abhanden gekommen war. Aber ich wollte auch wissen, was er mit mir angestellt hatte, um mich unter Kontrolle zu bringen. Vielleicht würde es uns ja dabei helfen, diesem ganzen Spuk ein Ende zu bereiten.


Zielstrebig lief ich durch den Korridor und verließ mich auf meinen Instinkt, der mich schon öfters zu Stephen geführt hatte und diesmal brachte er mich zum Arbeitszimmer. Schon von Weitem spürte ich seine Präsenz und mein Herz schlug wieder schneller, als ich auf die Tür zuschritt. Gerade wollte ich sie schon öffnen, als ich aus dem Inneren Stimmen vernahm. Ohne Zweifel gehörten sie Stephen und Christine, die beide ziemlich aufgebracht zu sein schienen.
>>Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen? Wann siehst du endlich ein, dass dieses Problem nicht einfach so aus der Welt zu schaffen ist, Stephen? Manche Dinge können einfach nicht mehr repariert werden. <<, fuhr Christine ihn an und ich runzelte die Stirn, als Stephen ihr auch schon widersprach.
>>Ich werde das nicht länger mit dir ausdiskutieren, Christine. Und ich werde nicht aufgeben, bis ich alle Möglichkeiten durchgegangen bin. Wong hat es nicht geschafft Prometheus zu kontaktieren, aber vielleicht ich. Er kann uns mit Sicherheit weiterhelfen. <<
Nun war ich wirklich irritiert. Stephen wollte meinen Vater kontaktieren? Sah er in ihm vielleicht die Lösung für mein Dilemma? Unwillkürlich musste ich wieder an den Traum denken, in dem mein Vater und diese mysteriöse Frau Urma gegeneinander angetreten waren und ich meinem düsteren Ebenbild gegenüber gestanden hatte. Konnte mein Vater mir möglicherweise wirklich dabei helfen, das alles wieder in den Griff zu kriegen?
Hoffnung keimte in mir auf und ich dankte Stephen im Stillen dafür, dass er nicht so einfach aufgab. Nein! Er schien nichts unversucht zu lassen und mit allen Mitteln dafür zu kämpfen, dass es mir wieder besser ging und genau dafür liebte ich ihn. Und diese Liebe zu ihm konnte durch nichts und niemanden erschüttert werden.
>>Und was dann? Mal angenommen, du schaffst es Prometheus zu erreichen und er kommt wieder hierher. Was kann er schon ausrichten? Oder wirst du ihn etwa bitten, einfach wieder die Erinnerungen von Clea zu blockieren? Ich bezweifle, dass dies eine gute Idee wäre. Denn die Wahrheit kommt immer ans Licht, egal wie lange es dauert. Sie findet ihren Weg und eines Tages wird sich Clea an alles erinnern können. Und wenn das passiert, dann beschert sie uns mit Sicherheit die Hölle auf Erden. <<


Alles in mir erstarrte und ich spürte, wie mein Herz sich schmerzhaft zusammenkrampfte. Unendliche Fassungslosigkeit und tiefe Erschütterung breiteten sich in mir aus, als Christine diese Worte an Stephen richtete, denn sie lieferten mir die Erklärung dafür, warum ich keinerlei Erinnerungen an den Vorfall in der dunklen Dimension hatte.
Prometheus! Mein Vater musste mitbekommen haben, was vor sich ging und anstatt sich mit mir in Verbindung zu setzen, hatte er meine Erinnerungen an die Ereignisse blockiert oder vielleicht sogar vollkommen ausgelöscht. Aber warum? Was war in der dunklen Dimension passiert, das ihn zu so einer hinterhältigen Tat getrieben hatte?
Die Antwort darauf lieferte mir in diesem Augenblick Stephen, während ich immer noch schockiert vor der Tür stand und mich nicht rühren konnte.
>>Sprich nicht so von ihr, Christine. Du tust ja so, als wäre Clea ein gnadenloses Monster, das uns alle bei der nächsten Gelegenheit zerfetzen wird. Und nein, ich werde Prometheus nicht darum bitten, ihre Erinnerungen wieder zu blockieren, sondern dem ganzen Drama endgültig ein Ende zu bereiten. Er soll Clea nur die Darkforce wieder entziehen, die sie absorbiert hat und dann wird alles wieder gut. <<, entfuhr es ihm, während Christine nur verächtlich schnaubte.
>>Selbst, wenn euer toller Gott dazu im Stande ist, darfst du eins nicht vergessen, Stephen. Clea besitzt dann nach wie vor die geballte Macht des Universums und wenn sie je erfahren sollte, dass wir ihr die Wahrheit verschwiegen haben…wird sie uns alle töten! <<
Diese Worte brachten meine Fassung endgültig zum Einsturz. Es war mehr als die knallharte Äußerung, die Christine über mich fallen gelassen hatte, was mich zutiefst erschütterte. Offenbar hatten sie und Stephen die ganze Zeit über gewusst, was wirklich mit mir los war und hatten es mir verschwiegen. Sie kannten den Grund für den Verlust meiner Selbstbeherrschung und hatten kein Wort gesagt. Allem Anschein nach steckten sie sogar mit meinem Vater unter einer Decke, der zu solch drastischen Mitteln gegriffen hatte, um die Wahrheit vor mir zu verschleiern. Und die Wahrheit war noch schlimmer, als ich es mir hätte ausmalen können: ich trug ganz offensichtlich die zerstörerische Darkforce in mir!


>>Ich will kein Wort mehr darüber hören, Christine. Clea wird uns nicht töten und sobald Prometheus hier ist, werde ich ihr die Wahrheit offenbaren. Aber zuerst einmal muss ich ihn kontaktieren und Wong muss Clea aus dem Zauber befreien. Also hör endlich auf mit deinen lächerlichen Anschuldigungen und hilf uns lieber dabei, das Problem zu lösen, anstatt Clea oder mich an den Pranger zu stellen. Denn dann kannst du auch gleich gehen! <<, zischte Stephen wütend, woraufhin Christine nachgab.
>>Ist ja gut. Ich fürchte nur, dass die ganze Sache schlimmer ausgehen könnte, als wir vermuten. Und ich habe kein gutes Gefühl dabei, wenn wir die Wahrheit länger verschweigen. Das könnte ein übles Ende nehmen, Stephen. Egal, wie sehr du Clea liebst…manchmal reicht Liebe allein nun einmal nicht aus, um das Böse zu bekämpfen. <<
Jetzt hatte ich endgültig genug und riss wutentbrannt die Tür auf. Es fiel mir äußerst schwer die Kontrolle zu wahren und spürte, wie alles in mir vor Zorn brannte, als ich in den Raum platzte und Christine anfunkelte.
>>Dann bin ich jetzt also das Böse, ja? <<
Die ehemalige Chirurgin erstarrte und sah mich schockiert an, da sie allem Anschein nach nicht mit meinem Erscheinen gerechnet hatte. Auch Stephen schien wie vom Donner gerührt zu sein, versuchte aber recht schnell, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen.
>>Clea, du bist wach. Hat Wong dich etwa schon…<<
>>Nein! Offenbar war euer Zauber nicht stark genug, um mich ewig einzudämmen und ich frage besser gar nicht, was ihr mit mir angestellt habt. Wahrscheinlich würdest du es mir sowieso verschweigen oder eine Lüge auftischen. So, wie du es offenbar schon die ganze Zeit tust oder wann wolltest du mir sagen, dass mein Vater meine Erinnerungen manipuliert hat und ich die Darkforce als Souvenir aus der dunklen Dimension mitgebracht habe? <<
Ich bebte vor Wut, als ich Stephen ins Kreuzverhör nahm. Aber ich spürte nicht nur Wut, sondern auch Enttäuschung und Verzweiflung. Der Schmerz, dass er mich offenkundig belogen hatte, traf mich mit aller Wucht und ich spürte, wie mir die Tränen in den Augen brannten. Niemals hätte ich gedacht, dass er mich anlügen würde, denn ich hatte ihm bedingungslos vertraut und nun lag genau dieses Vertrauen zu ihm in Scherben.
Stephen hob abwehrend die Hände, während er mich getroffen ansah und ich konnte Reue in seinen Augen erkennen. Auch spürte ich seine Unsicherheit und die Verzweiflung im Bezug auf das, was er getan hatte. Nur linderte es nicht meinen Schmerz und Stephen versuchte mich zu besänftigen.
>>Clea, bitte…lass es mich erklären. <<, setzte er an, aber ich schnaubte nur verächtlich.
>>Was willst du erklären? Dass du mich belogen hast? <<
>>Ich habe dich nicht belogen. Ich habe nur…<<
>>Verschwiegen, was passiert ist? Wo liegt da der Unterschied? <<, unterbrach ich ihn, als er mich verzweifelt ansah.
>>Clea, ich wollte dich beschützen. Ich wollte verhindern, dass du dich selbst verlierst. <<
>>Hat ja wunderbar funktioniert! <<


Meine Stimme kam einem Fauchen gleich und ich spürte die unsicheren Blicke von Christine in meinem Rücken, ignorierte sie jedoch. Meine Augen fixierten nur Stephen, dem ich die Schuldgefühle sichtlich ansehen konnte und in mir wütete ein entsetzlicher Zweikampf. Alles in mir wollte dem Schmerz freien Lauf lassen, den mein Herz gerade erlitt und nur mein Verstand hinderte mich daran, dies zuzulassen. Denn jetzt, wo ich wusste, dass es die zerstörerische Darkforce in mir war, die darum kämpfte auszubrechen, musste ich sie erst recht daran hindern und drängte sie mit aller Kraft zurück, während ich meine Enttäuschung kaum verbergen konnte.
>>Was ist hier los? <<, erklang mit einem Mal die Stimme von Wong und sah aus dem Augenwinkel, wie er perplex auf mich starrte. >>Clea! Wie hast du es geschafft…<<, setzte er an, wurde jedoch von mir unterbrochen.
>>Mich aus eurem Zauber zu befreien? Keine Ahnung! Vielleicht hat mein Vater ja auch diese Erinnerungen von mir blockiert. So wie er es die anderen Male offenbar schon getan hat, aber ich nehme an, das wusstest du schon. Denn offenbar wusste es hier ja jeder außer mir. <<
Nun kehrte meine Wut wieder zurück und ich spürte, wie die Darkforce in mir wütete. Die zerstörerische Energie kämpfte um die Oberhand, doch ich wollte sie nicht gewinnen lassen. Allerdings traten wieder die blassen goldenen Venen unter meiner Haut hervor und Stephen war sofort in Alarmbereitschaft.
>>Clea, du musst dich beruhigen. Versuch dich zu entspannen und lass uns in Ruhe über alles reden. Es wird alles wieder gut. Vertrau mir. <<
>>Das habe ich! Ich habe dir vertraut, Stephen und zwar mehr als irgendjemand anderem. Aber du hast mich hintergangen und gemeinsame Sache mit meinem Vater gemacht, anstatt mit mir zu reden. Du hättest wissen müssen, dass ich es verkraften kann die Wahrheit zu erfahren! <<
Er bekam meinen ganzen Schmerz zu spüren, als sich meine Augen mit Tränen füllten und die Verzweiflung drohte, mich zu überwältigen. Die Venen traten stärker hervor und ich fuhr mir durch die rotblonden Haare, da es mir immer schwerer fiel, die Kontrolle zu bewahren. Das schien auch Wong zu merken, denn ich nahm nur am Rande war, wie er Christine aus dem Raum scheuchte und sich dann voll und ganz auf mich konzentrierte.
>>Ganz ruhig, Clea. Konzentriere dich auf meine Stimme und lass den Zorn los. Er macht die Darkforce nur stärker und wenn du ihr die Luft zum Atmen raubst, kann sie dich nicht beherrschen. <<, versuchte er auf mich einzureden, als Stephen unsicher zu mir sah.
>>Wong, ich glaube nicht…<<
>>Ruhe, Strange! <<, fauchte Wong schon fast und hinderte Stephen daran einen Schritt auf mich zuzugehen, während er mich immer noch ausnahmslos ins Visier nahm. >>Wir können dir helfen, Clea. Aber dafür musst du es auch zulassen. Wenn du mich einen Zauber…<<
>>NEIN! <<, unterbrach ich ihn und funkelte ihn wütend an. >>Ich lasse mich nicht mehr einsperren oder unterdrücken. Von niemandem mehr! <<, zischte ich und Wong schien zu spüren, dass ich an den Grenzen meiner Selbstbeherrschung angelangt war.
>>Und das wollen wir auch nicht. Wir wollen nur…<<
Weiter kam er nicht, denn als er einen weiteren Schritt in meine Richtung machte, verlor ich die Kontrolle. Ich spürte, wie meine Macht aus mir ausbrach und konnte nur noch sehen, wie Wong Stephen zur Seite stieß und dann von meiner Machtwelle erfasst wurde. Dann ging ich zu Boden und stürzte in unendliche Dunkelheit.

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