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Verliebt in den Feind Teil 2

GeschichteRomance, Erotik / P16 / MaleSlash
Dobby Draco Malfoy Harry Potter
10.05.2021
19.07.2021
8
9.688
1
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01.06.2021 937
 
Geflüster auf den Gängen
Es war schon ziemlich spät, als ich durch die Gänge von Hogwarts marschierte und mal wieder darüber nachdachte, ob ich jemals eine Chance bei Harry hätte, aber es war noch nicht verboten draußen herum zu laufen. Es hatte noch nicht einmal Abendessen gegeben. Dahin war ich aber gerade auf dem Weg. Allerdings wusste ich nicht, ob ich auch nur einen Bissen herunter bekam. Ich hatte keinen Hunger mehr und bekam nicht genug Schlaf seit ich mit Harry befreundet war. Die Situation war irgendwie angespannt. Ja klar, die Freundschaft erleichterte mir auch irgendwie das Leben. Oder sie sollte mein Leben erleichtern. Ich hatte erwartet, dass so eine Freundschaft gar nicht schlecht wäre und mir vielleicht ganz gut tat und ich dann vielleicht wieder mehr Schlaf und mehr Appetit bekommen würde, eigentlich hatte ich nur deswegen zugestimmt mit Harry Befreundet zu sein. Aber ich hatte mich ziemlich getäuscht. Ich sah Harry nur noch mehr und machte mir so auch viel mehr Gedanken und stand viel länger unter Strom. Es waren mir ja nicht einmal meine nächtlichen Ausflüge geblieben, denn diese waren die einzige Möglichkeit für Harry und mich auf ein Treffen. Manchmal, wenn keiner Lust auf ein Treffen hatte oder Granger Harry zum lernen ermutigte, würde ich alleine meine Runden übers Schlossgelände drehen können und mal einen freien Kopf bekommen, aber wie oft würde das schon vor kommen. Einerseits wollte ich so viel Zeit wie möglich mit Harry alleine verbringen, um ihn besser kennen zu lernen und um mich vielleicht doch noch zu überzeugen, dass das mit den Gefühlen für Harry alles nur eine Illusion war und ich mir das nur einredete um das eigentliche Problem zu überspielen, denn von diesen beiden Problemen war Harry definitiv das größere. Auf einmal stockte ich, denn um die nächste Ecke herum hörte ich Schritte. Ich hatte erwartet, dass bereits alle beim Essen waren, aber dem schien nicht so zu sein. Ich hoffte, dass es kein Lehrer war, denn ich konnte heute wirklich nichts Essen, denn nicht nur, dass ich auf das gesamte Schuljahr verzichten konnte, auch stand heute das erste nächtliche Treffen mit Harry an und ich befürchtete, dass ich mich übergeben würde, wenn ich auch nur ein Stück aß. Ich lugte um die Ecke und sah Harry. Er stand da, angelehnt an die kalte Steinmauer, sah sich hilflos um und hielt sich den Kopf. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mich freuen sollte, dass es Harry war, den ich hier vorfand, aber ich verspürte den eindeutigen Drang zu ihm hinzugehen und ihm zu helfen. Noch einmal atmete ich tief durch und trat hinter der ecke hervor. Außer Harry und mir schien in einem größeren Umkreis nichts mehr zu sein, also ging ich geradewegs auf ihn zu. „Hi.“ sagte ich und tat dabei erstaunt. Harry´s Kopf zuckte ruckartig hoch und er sah mich erschrocken an, dann sah er sich hektisch in den Gängen um. „Draco! Bist du verrückt? Willst du mich etwa umbringen?“ zischte er. Ich musste ein Grinsen unterdrücken, denn Harry schien sich wirklich erschrocken zu haben. Ich wollte gerade etwas erwidern, da sprach Harry schon weiter: „Du weißt, dass das hier.“ er wedelte mit der Hand zwischen unseren Körpern herum „Niemand erfahren darf.“. Ich erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde. Diese Geste kombiniert mit den Worten machte den Eindruck als wären wir ein Paar. Ich beschloss das ganze ins lächerliche zu ziehen und grinste breit. „Das klingt als wären wir ein Paar.“ murmelte ich anzüglich und zwinkerte ihm zu. Harry errötete. „Draco!“ zischte er wieder und boxte mich sanft gegen die Schulter. Seine Gesichtszüge entglitten ihm jedoch wenige Sekunden später und er verkrampfte sich wieder an der Wand. Erschrocken machte ich einen einzigen Schritt vor und nahm Harry in den Arm, denn sonst wäre er sicherlich auf den Boden gesunken und hätte da gekauert, wie ein elendiger Obdachloser, oder wie die Muggle diejenigen nannten, die auf der Straße lebten. Ich wartete Harry´s `Anfall ` kurz ab und schob ihn dann ein Stück von mir weg, um ihm in die Augen gucken zu können. „Alles okay?“ fragte ich etwas irritiert und dennoch voller Sorge. Harry nickte nur und hielt dann kurz inne, ehe er kaum merklich den Kopf schüttelte und diesen dann zu Boden senkte. Ich umarmte ihn noch einmal kurz und fragte ihn dann : „Was ist denn los?“. Er sah mir hilflos entgegen und flüsterte so leise, dass ich es kaum verstand : „Ich höre die ganze Zeit diese Stimme. Sie sagte sie würde mich finden und ich solle zu ihr kommen.“. Meine Sorge war mit jedem gesprochenem Wort nur schlimmer geworden und so umarmte ich Harry noch einmal und diesmal nicht nur um ihn zu trösten, sondern auch um mich zu beruhigen. Ich hielt ihn einfach nur im Arm und wollte ihn gar nicht mehr los lassen, doch als ich schnelle Schritte vernahm, die sich in unsere Richtung bewegten nahm ich Abstand von Harry und hielt nur noch für einen Moment seine Hand und drückte diese noch einmal bevor ich um die Ecke verschwand, hinter der ich erst einmal stehen blieb. Ich lehnte mich mit dem Rücken an die Steinmauer und lauschte angestrengt, wer da kam. „Harry“ ertönte auch schon die Stimme von Granger „Wo warst du? Du siehst ja ganz krank aus Harry, was ist los?“. Ich hatte keine Lust mehr dem Gespräch zu lauschen und machte mich auf den Weg in meinen Schlafsaal.






Sorry wegen dem durchgehenden Text, ich arbeite schon bei den folgenden Kapiteln daran, aber ich wollte nicht noch später hochladen. Dafür auch nochmal sorry. Ich hoffe ihr hattet einen schönen Tag und außerdem happy pride month euch allen
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