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Verliebt in den Feind Teil 2

GeschichteRomance, Erotik / P16 / MaleSlash
Dobby Draco Malfoy Harry Potter
10.05.2021
19.07.2021
8
9.688
1
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10.05.2021 722
 
Ich stand oben und stützte meine Arme auf das Treppengeländer und beobachtete die Leute, die hier heute ein und aus gingen und alle ihre neuen Schulbücher besorgen wollten. Dieser Lockhart-Typ, für den hier jede Frau im Getümmel zu schwärmen schien trat vor und obwohl die Haarfarbe dieser Familie eigentlich unverkennbar war, bemerkte ich sie erst nicht. Ich hielt auch eher nach einem Breitschultrigen Halbriesen Ausschau, denn dieser war auch letztes mal schon der Begleiter von Harry Potter gewesen als er in der Winkelgasse seine Schulsachen zusammengesucht hatte. Doch Hagrid war nicht zu sehen. Einen Zwölfjährigen würde ich in der Menge wohl kaum finden und dennoch lies ich meinen Blick durch das Gedrängel gleiten und da fielen mir auch endlich die vielen roten Haarschöpfe auf. Erst ignorierte ich es einfach, doch dann überlegte ich: Wenn Hagrid nicht hier ist und Weasley der allerbeste Freund von Harry ist vielleicht ist Harry dann mit ihnen hier. Ich brauchte die Überlegung nicht zu Ende führen, denn im nächsten Moment entdeckte, der angehimmelte, blonde Mann Harry vor mir und da auch Fotografen vom Tagespropheten da waren, lies er sich die Gelegenheit nicht nehmen und packte Harry um mit ihm zusammen ein Foto geschossen zu bekommen. Unglaublich, Harry war doch tatsächlich immer noch so berühmt wie letztes Jahr und mit einer so berühmten Person wie Gilderoy Lockhart würde er sicher auf der Titelseite landen. Dann hatte ich auch die Chance auf ein Foto von ihm. Ich grinste in mich hinein und bemerkte schließlich ein kribbeln in meinem inneren. Ich spürte seinen Blick auf mir und sah schließlich hoch. Harry hatte mich entdeckt. Gut ich war auch nicht wirklich versteckt gewesen, aber dass Harry einen Blick hoch warf hätte ich nicht erwartet. Er wurde schließlich total von Lockhart eingenommen. Aber dennoch hatte er mich entdeckt. Ich sah mich kurz um, ob mein Vater in der Nähe war und da dies nicht der Fall war hob ich die Hand zum Gruß und grinste etwas verlegen. Harry konnte mir nicht winken, das wusste ich aber er lächelte und hob tatsächlich auch kaum merkbar eine Hand, aber ich hatte es trotzdem gesehen. Nach einigen Fotos und Lockharts gesamter Ausgabe gratis, konnte Harry sich aus der Menge kämpfen und blieb vor dem Treppenanfang stehen. Ich machte mich auf den Weg nach unten und hoffte mich vielleicht mit Harry verabreden zu können, doch bevor ich unten angekommen war standen schon Harry´s Freunde an seiner Seite. Also musste es wohl der gespielte Hass werden. Wir hatten noch kein Zeichen ausgemacht, wie wir uns verabreden wollten, was ein relativ großes Problem war, denn fest eins ausmachen konnten wir erst bei einer Verabredung und dafür müssten wir uns erst verabreden. Na toll. Ich hasste Teufelskreise, wie die Pest. Ich überlegte Fieberhaft und hatte schließlich eine Idee, die ich einfach mal ausprobieren würde. „Na Potter.“ sagte ich und lächelte höhnisch, aber auch eine Spur entschuldigend. Aber nur gerade so viel, dass Harry es sehen konnte. Ich sprach unbeirrt weiter: „Das Narbengesicht kann nicht einmal Bücher kaufen, ohne auf dem Titelblatt von irgendeiner Zeitung zu landen.“. Ich sah Harry erwartungsvoll an und hoffte, dass er das kurzfristige Codewort erkennen würde. Erst sah Harry aufgrund meines Blickes etwas verwirrt drein, doch dann erhellte sich seine Miene und er nickte minimal. Prima. Dann hatten wir jetzt also schon mal ein Codewort, mit dem ich Harry um ein Treffen in naher Zukunft bat. Jetzt fehlte nur noch eines für Harry. Ob er es mir jetzt schon mitteilen würde? Ja das tat er. Er schien einen Moment zu überlegen, aber nachdem ich auch noch kurz auf Ginerva Weasley anspielte sagte er: „Verzieh dich doch einfach, Schlange.“. Damit hatte auch Harry sein Codewort und mit einem anerkennenden Nicken signalisierte ich ihm, dass ich verstanden hatte. Dann tauchte mein Vater hinter mir auf und mir wurde heiß und kalt zu gleich. Hatte er irgendetwas verdächtiges gesehen oder gehört? Er nahm Harry genau unter die Lupe, lästerte über das abgenutzte Buch des Weasley Mädchens und fragte mich nach Granger. Nach einer Weile machten wir uns auf in die anderen Geschäfte, um noch die restlichen Schulsachen zu kaufen. Als wir den Laden verließen warf ich noch einen kurzen Blick über meine Schulter und schenkte Harry ein kurzen, entschuldigenden Blick und sagte höhnisch : „Ich seh dich in der Schule.“. Dann wandte ich mich ab und ging.
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