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Jujutsu Kaisen Fanfiction - What makes you happy?

von Fujikage
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Yuta Okkotsu
07.05.2021
20.05.2021
10
11.020
4
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Dieses Kapitel
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07.05.2021 1.235
 
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Ich hasse mein Leben. Es regnete in Strömen, ich lag draußen und meine Kleidung war schon so durchnässt das sie an meinen Körper klebte. Ich fühle mich taub, selbst der Regen stört mich nicht und meine Blessuren waren für mich auch nur Gewohnheit. Seit ganzen zehn Jahren gehe ich durch die Hölle und jeder Tag wird es schlimmer. Ich hörte Schritte, bis ich eine Hand an meinen Haaren spürte die nach oben gezogen wurden, mein Vater sprach mit mir und zerrte mich nun ins Haus. Einen Moment später wurde mein Kopf auch schon ins Waschbecken gedrückt, das Waschbecken war gefüllt mit Wasser, Eiswürfeln und mein Gesicht schmerzte. Keine Luft, ich bekomm keine Luft. Es fiel mir schwer mich hochzudrücken, mich gegen die Hand an meinen Kopf zu wehren bis ich nun endlich zurückgezogen wurde und aufatmen konnte.

Schule, ein weiterer Ort denn ich nicht leiden kann. Müde und unkonzentriert kritzelte ich auf meinen Unterlagen herum, bis mein Blick aus dem Fenster ging. Wird mein Leben ewig so weitergehen? Wann werde ich erlöst? Ein kleine Ansprache reichte und mein Blick fuhr langsam nach vorne zum Lehrer. Ein neuer Schüler? Schwarze Haare und dunkelblaue Augen, verschüchtert stellte er sich selbst vor und wurde auf einen Platz gewiesen. Ein Monster, war das Einbildung oder hatte dieser Junge tatsächlich einen unheimlichen Schatten an seiner Seite? Der Junge fühlte sich wohl schnell beobachtete und so trafen unsere Blicke sich. Was ist das für ein Gefühl? Hab ich angst, angst vor einen Jungen in meinen Alter? Nein, vielleicht ist es eher Mitleid. Mitleid das er an dieser Schule sein muss. Langsam legte ich meinen Kopf auf meine Bücher als die Pause begann. Er wird in dieser Schule nicht lange durchhalten.

Schläge und Tritte, als das musste der neue Schüler über sich ergehen lassen. „Lasst ihn in Ruhe.", meine Stimme war ruhig und wirkte nicht gerade kräftig, weswegen die Jungs gar nicht darauf eingingen. „Lasst ihn in RUHE!", viel lauter und kräftiger versuchte ich es erneut, bis die Jungs tatsächlich von ihm abließen und mich in den Fokus nahmen. Ein Schlag ins Gesicht, ein Tritt gegen die Magengrube und ich lag am Boden. Langweile machte sich bei denn Rowdys breit und sie verließen denn Gang. Am besten bleibe ich hier liegen, warum hatte ich mich auch eingemischt? Eine Hand wurde auf meine Schulter gelegt, ein zucken durchging meinen Körper und ich blickte nun auf. „Geht es dir gut?", seine Stimme war ganz ruhig, es wirkte auf mich beinahe so das er kein falsches Wort sagen wollen würde. Hatte er mich gefragt wie es mir geht? Es tat weh sich aufzusetzen, bis er mir nun auch beim aufstehen half.

Nach einigen Minuten befanden wir uns im leeren Krankenzimmer und er suchte etwas zum kühlen heraus. Ich war ruhig und beobachtete sein handeln einfach nur. Der Schatten ist immer an seiner Seite, nur wenige Male hab ich solche Menschen gesehen und da dachte ich schon ich würde es mir nur einbilden. Er ist ganz nervös, aber trotzdem scheint er genau zu wissen was er möchte und wo er es findet. Mit einen Kühlakku kam er nun zu mir, nahm denn kleinen Hocker und setzte sich vor mir hin. „Danke das du mir geholfen hast.", ein zögerliches Lächeln kam nun über seine Lippen, bis er seinen Blick senkte und auf das Akku sah, „Das könnte kalt werden, aber es wird die Schwellung lindern." Ich betrachtete ihn einfach nur, bis meine Augen sich mit meinen Tränen füllten und diese nun auch über meine Wangen liefen. Okkotsu legte nun das Akku an meine Wange, bis er meine Tränen sah und das Kühlakku sofort wieder zurück zog, „Hab ich dir wehgetan?"

Ich sah ihn einfach weiterhin an, bis ich meine Hand erhob und mit meinen Fingerspitzen meine Tränen berührte. Weine ich? Warum weine ich? In all den Jahren hab ich nicht mehr geweint und nun sitze ich hier vor diesen Jungen und weine? Kopfschüttelnd senkte ich meinen Blick langsam, „Nein.", ein erleichterter Seufzer entfloh dem Jungen vor mir und er hielt das Kühlakku wieder an meine Wange. „Kannst du mir deinen Namen verraten?", „Sarah, Sarah Fujikage.", „Ein schöner Name.", er lächelte nun noch mehr. Er ist so nett. Nach der Schule wurden wir abgefangen, erneut von einigen Klassenkameraden und dieses Mal waren sie zu Fünft. „Sarah, geh ruhig nach Hause.", Okkotsu blickte ruhig zu mir, bis ich zu ihm sah und wieder zu der Gruppe von Jungs. Ich kann ihn doch nicht alleine lassen, diese Jungs werden dieses Mal nicht so nett wie heute Mittag sein. Das letzte Mal als so etwas passiert ist lag der Junge im Krankenhaus.

Mit dem Kopf schüttelnd blickte ich nun wieder zu Okkotsu, „Nein.", selten war ich mir einer Sache so sicher wie in dieser Situation. Der Boden tat mir weh, er war zu steinig und einige Enden drückten sich gegen meinen Rücken. Sie hatten sich aufgeteilt, zwei kümmerten sich um Okkotsu und die anderen drei Jungs hielten mich fest. Meine Hände wurden zusammen gehalten und meine Beine auseinander gedrückt. All zu kräftig war ich nicht, es fiel mir auch immer schwerer mich dagegen zu wehren. Überall spürte ich Luftzüge, immer mehr wurde meine Kleidung zerrissen und auch die Strumpfhose die meine blauen Flecke verdeckte war auch nicht mehr zu gebrauchen. „Du magst es anscheinend wenn man grob ist, das trifft sich gut.", ich hörte wie ein Gürtel geöffnete wurde und schloss meine Augen. Hoffentlich geht es schnell vorbei.

Ein Schrei, meine Augen öffneten sich langsam wieder und Okkotsu war über mich gebeugt, bis er meine Augen mit seinen Händen verdeckte. Es hört sich an als würden Scharfe auf die Schlachtbank geführt, was passiert hier? Stille, auf einmal war alles ruhig und ich konnte meine Augen wieder öffnen. Yūta, was hat er getan? Er hatte seine andere Hand hinter meinen Kopf gelegt und half mir nun hoch, bis er seine Jacke auszog und sie mir überlag. Der Schatten, dieser Schatten hatte das getan. Von den Jungs die uns abgefangen hatten war nichts mehr zusehen, nur noch dieser Schatten starrte mich an und kam mir immer näher. Vielleicht ist er sein Schutzengel und passt auf ihn auf. Das Wesen blieb mit seinen Gesicht genau vor meinen stehen und betrachtete mich einfach nur, bis ich meine Hand langsam hob und sie auf das Gesicht dieses Schatten legte. Okkotsu beobachtete uns, bis der Schatten sich wieder auflöste und somit verschwand.

„Danke Yūta.", ich zwang mich zu einen kleinen Lächeln, bis ich an mir herab sah. Mein Vater wird mich umbringen. Mein Blick wanderte langsam zu meiner Armbanduhr, bis ich einen Druck in mir spürte. „Ich muss nach Hause.", ich zog seine Jacke aus, reichte sie ihm und verabschiedete mich einfach. Angst, ich habe Angst. Lange ist es her das ich so viele Emotionen an einen Tag durchlebte wie heute und ich kann mir gut vorstellen dass das hier mein letzter Tag wird. Stunden später lag ich in unseren Schuppen, das Atmen viel mir wesentlich schwerer und ich hatte nicht einmal mehr die Kraft mich zu bewegen. Mein Körper war erkaltet und ich fühlte mich immer schläfriger, bis die Tür zu unseren Schuppen geöffnet wurde und ich auf einmal wärme spürte. Wieso kommt mir dieser Geruch so bekannt vor? Wieder einmal vernahm ich nur Schreie, bis ich mich nicht mehr wach halten konnte.

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