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Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Mix
Megumi Fushiguro OC (Own Character) Ryomen Sukuna
05.05.2021
09.01.2022
3
2.137
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05.05.2021 416
 
Sukuna

Der König der Flüche, Sukuna wusste es sofort, zumindest ahnte er es. In seinem Alter hatte man ein Blick für sowas entwickelt.

Yuuji, Nobara und Megumi waren nachmittags Essen gegangen in ein kleines, italienisches Bistro, um die Zeit zu vertreiben, was sich romantischer anhörte als es war. Yuuji und Megumi aßen jeweils Pasta und Nobara einen mediterranen Salat, weil sie der Meinung war, auf ihre Linie achten zu müssen, was Sukuna als Schwachsinn empfand, denn er fand sie reizend sowohl ihre Figur als auch ihr Temperament, aber auch lästig. Frauen sollten ihren Platz kennen. Frauen wie sie, wollten gebrochen werden. Frauen wie sie, behandelte man wie Prinzessinnen...Prinzessinnen eines Königreichs, welches man erobert und niedergeschmettert hatte. Man konnte alles mit ihnen machen, sie töten und ficken und es war rechtens. Alles, was der König der Flüche  tat war rechtens. Er erbarmte sich dem armen Geschöpf, denn es wäre die Mühe nicht wert. Am Ende seiner Pläne vielleicht, falls sie da noch lebte…falls sein er sein eigentliches Objekt der Begierde verlieren würde.

Nobara war reizend, gar hübsch, aber sein Innerstes bebte für Megumi. Megumi mit den mitternachtsschwarzen Haaren, der Porzellanhaut und den jadegrünen Augen. Megumi mit der 10 Schatten Technik. Megumi, welcher einem rothaarigen Mädchen aus dem Fenster hinterher starrte. Sein Gesicht fiel in sich zusammen, als sich ihre Blicke trafen, als sie ihm zuwinkte und anlächelte. Sie war mit Freundinnen unterwegs und ging weiter, ohne sich umzudrehen.
Yuuji und Nobara merkten es nicht einmal zu vertieft in ihr Gespräch darüber, warum Utrahime, die Lehrerin an der Kyoto Schwesternschule, Satoru Gojo nicht mochte (Nobara vermutete eine vergangene Liebschaft, während Yuuji glaubte, dass sie einfach nicht auf einer Wellenlänge waren). Sukuna hingegen, welcher nicht einmal eine Erscheinung im Raum war, sah es...
„Entschuldigt mich, ich muss grad jemanden...“, stammelte er und beendete die Ansage nicht. Er hastete einfach davon, dem rothaarige Mädchen hinterher, der rothaarigen Hexe.
„Was er wohl hat?“, grübelte Yuuji mit vollem Mund, worauf Nobara seufzend mit der Schulter zuckte. Sukuna dämmerte es sofort, Megumi und dieses Hure...Es kochte, brodelte in ihm. Er verfluchte sie, diese rothaarige Hexe, Megumis wunderschöne Augen, sich selbst, dass er nicht Nobara anstelle von Megumi wählte. Sie konnte man wenigstens begatten, sodass sie seine Nachkommen zur Welt bringen könnte.
Stattdessen spürte er ein fremdes Gefühl in seiner Brust, als Megumi nach paar Minuten mit roten Lippen zurückkehrte, fast so fremd wie die Gefühle, die er für den dunkelhaarigen Schamanen hegte: Eifersucht für die rothaarige Hexe.
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