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Ultimate Heaven

von Sleixiy
GeschichteAbenteuer, Romance / P16 / Gen
04.05.2021
04.05.2021
6
40.356
 
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04.05.2021 5.618
 
Vor mehr als tausend Jahren wurden zum Schutz der Menschen und Nyphen zwei Tore erschaffen, welche drei Welten einst vereinte. Während die Menschen in dieser Welt lebten und Dinge aufbauten brachten die Nymphen die Magie in diese Welt und segneten gewissen Menschen mit besonderen Gaben. Sie waren vor allem für ihre Heilmagie und ihre Verbundenheit mit der Natur bekannt.

Ein Tor war der Zugang zur Unterwelt in der die Dämonen lebten welche über die Menschenwelt herrschen wollten. Der andere Tor war der Zugang zum Himmel. Ein Ort der Götter welche über die Menschen und Nymphen wachten. Sie wollten ihnen eine Welt voller Freiheit ermöglichen. Manch einer sagt, dass die Welt vor viel längerer Zeit in Harmonie gelebt haben soll, ein anderer sagt er kannte diese Welt nur als Kriegsschauplatz. Man einer sagte sogar, dass in diesem Kampf die Nyphen auch für sich kämpften denn sie wollten diese Tore selbst für immer schließen, aber dabei wurden sie und ihre Heimat ausgelöscht. Ein anderer sagt, dass sie da sie so sehr mit der Natur verbunden waren sich mit ihr auf Ewig vereint hatten. Damit sie so über die Menschen wachen konnten. Nyphen wurden sehr selten gesehen.

Die Dämonen wollten mit aller Macht die Welt übernehmen und so sahen die Götter nur eine Möglichkeit. Sie mussten das Tor schließen und die übrigen Dämonen besiegen. Dafür erschuffen die Götter den Himmelthron. Dieser hatte die Macht das Tor für 100 Jahre zu schließen. Alle 100 Jahre brauchte der Thron neue Kraft um den Zauber aufrecht zu erhalten und dafür erschuf die Mutter der Götter ein Kind wessen rein und unschuldig war. Dieses Kind wurde auch Götterkind genannt und man setzte als es ein Baby war gleich auf den Thron. Der Zauber wirkte, doch er würde nicht nur das Tor der Unterwelt schließen, sondern auch das Tor des Himmels.

Die Götter brauchten also jemanden der über das Tor wachen würde und zudem löste die Mutter der Götter einen Bann aus bei welchem alle 100 Jahre ein Götterkind in der Menschenwelt geboren werden würde um den Thron alle 100 Jahre mit der Energie zu versorgen, damit die Tore geschlossen bleiben würden.

Als all dies beschlossen war, war allerdings es fast schon zu spät. Nur Dank ihrer mächtigstens Krieger konnten sie dagegenhalten. Die Schlacht schien beinnahe verloren, doch da beschloss die Tochter der Mutter der Götter sich selbst an die Front zu stellen und die Wächterin des Himmelstors zu werden. Sie selbst stellte sich der Armee der Dunkelheit und zeigte allen wie mächtig sie war. Es gab keinen Zweifel sie war stark genug diese Aufgabe zu erfüllen.

Doch auch der Herr der Unterwelt hatte einen Trumpf im Ärmel. Er schickte seinen Sohn an vorderster Front und es wurde gleich klar, dass die beiden sich ebenwürdig waren. Ein tobender Kampf brach aus und es drohte die Welt der Menschen zu zerstören. Die einzige Möglichkeit war es den Thron zu aktivieren und so zogen sich die Götter zurück und ließen die Tochter alleine zurück. Diese wusste was kommen würde und auch schien es der Sohn der Unterwelt zu wissen, da er ihnen den Rückzug befohl, doch es war fast zu spät es wurde eine Schockwelle ausgelöst die sie alle traf. Der Thron hatte funktioniert jedoch etwas anderes als gedacht. Es wurden Götter wie auch Dämonen betroffen. Nur der Sohn der Unterwelt und die Tochter der Göttin blieben übrig dazu verdammt über beide Tore zu wachen.

Während die Tochter der Göttin alle 100 Jahre das Götterkind zu dem Platz bringen musste und der Sohn der Unterwelt wohl nach einem Weg suchte seines gleichen zu befreien.

Der Namen der Göttertochter war seit diesem Tag in allen Munde und dieser lautete Myra. Ihr Aussehen wurde auch das eine Göttin wie sie aus den Erzählung kam gerecht. Ihr langes blondes Haar und die himmelblauen Augen welche so aussahen als stammt die Farbe direkt aus dem Himmel selbst. Sie zog so viele tausend Jahre nun schon umher, dass sie schon alles gesehen hat und bisher hatte sie immer erfolgt bei der Übergabe des Götterkindes. Vielen munkelten, dass es ihr gelungen war den Sohn der Unterwelt besiegt zu haben, da sie ihne nie gesehen haben oder gar etwas passierte was das Götterkind gefärdet hatte, andere erzählten sich er würde nur warten und versuchte sein Glück am Tor des Himmel. Er wartete jedes Mal geduldig in der Hoffnung nun endlich das Götterkind an sich zu reißen und seines Gleichen zu befreien, doch bisher wurde jedes Mal der Thorn rechtzeitig aktiviert.

Alles lief sogut wie reibungslos ab, doch dann kam der Schicksalhafte Tag an welchem die Tochter der Königsfamlie dieses Landes auserwählt wurde und in der Nacht ihrer Geburt als ihre Schicksal schon feststand wurde diese entführt. Myra war schon wie magisch angezogen und der König verlangte von ihr die Rettung ihrere wertvollen Tochter Myrtha sofort.

Myra machte sich sofort auf den Weg und wurde dabei von Rittern des Königs begleitet, so schlich sich auch der Sohn des ersten Ritters Elon mit. Der Junge hieß Aaron. Er wollte es mit eigenen Augen sehen die Macht von der legendären Myra.

Die Tochter des Königs war in einem verlassenen Dorf und Myra bat die Ritter vor dem Dorf zu warten. Selbst der König selbst kam mit. Sein Leben seiner Tochter lag ihm sehr am Herzen zumal seine Gemalin bei der Geburt starb, doch dies passierte bei jeder Geburt eines Himmelskindes, noch keine Mutter hatte dies überlebt und so lag das Schicksal des Kindes in Myras Hand.  

Als Elon seinen Sohn entdeckte war dieser empört, aber bevor er etwas unternehmen konnte passierte etwas was dieses Kind wohl nie wieder vergessen würde. In diesem Dorf gab es einen große Druckwelle voller negativer Energie und dann war sie plötzlich ganz klar. Alles war voller Staub und der Boden war voller Krater.

Aus diesem Sturm voller Sand kam Myra und sie hatte Myrtha im Arm. Aaron würde diesen Anblick nie vergessen wie Myra das Baby festhielt und man sah wie sie gerade geweint hatte und doch so ernst war.

Der König war erleichtert und wollte Myrtha an sich nehmen, doch Myra zog ihr Schwert und stelle eine Bedienung. Sie wollte die persönliche Ritterin von Myrtha werden und sie wie ihr eigenen Fleisch und Blut aufziehen um sie auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Der König hatte keine andere Wahl zumal seine Gemalin nicht mehr da war. Er willigte ein, doch nur unter der Bedinung, dass sie als himmlische Ritterin auch seine Armee trainieren würde.

Myra willigte ein, doch sie bestand darauf, dass der Junge welche mitgenommen war selbst ein Ritter werden würde. Da sie seinen Mut bewunderte.

So vergingen die letzten 20 Jahre und Myra hielt ihr Versprechen. Auf diese Weise wurden die Ritter stärker. Sie wähle auch sieben Ritter aus welche ein besonderes Training welches 10 Jahre dauern würde absolvieren würde. Bei diesem Traingen beschloss sie den Vater von Aaron Elon ihnen zur Seite zu stellen. Er würde sie leiten. Im Gegenzug würde sie auf seinen Sohn Aaron aufpassen, da sein Großvater schon sehr alt war und Myra ihn zudem auf seine Aufgabe als heiliger Ritter vorbereiten wollte. Myra gab auch den anderen Rittern Anweisungen wie ihr Training weiterhin ablaufen sollte, doch Aaron und Myrtha erhielt mehr Aufmerksamkeit von ihr als die anderen. Myrtha wuchs zu einer wunderschönen jungen Dame heran, doch zu dem bedauern des Königs ähnelte sie keineswegs ihren Eltern. Sie hatte weißes Haar und ihre Augen waren so orange wie die Abendsonne. Ihr Körperbau war sehr zierlich. Dieses Aussehen teilten alle Götterkinder.

Myra brachte ihr so vieles bei. Was Myrhta besonderes gut konnte war die Heilkunst. Die Zeit verging und Myrtha wuchs immer enger mit Myra zusammen. Es war nichts ungewöhnliches Myra kannte es schon die Götterkinder fühlten sich aufgrund ihrers Blutes sich näher zu ihre als zu den Menschen. Es war eine Art magische Anziehung. Doch dennoch vergaß sie ihre Wurzeln nicht und verbrachte Zeit mit ihrem Vater. Es würde noch weitere 20 Jahre brauchen bis Myrtha ihre Aufgabe erfüllen muss und es verging keinen Tag an dem Myra nicht über sie wachte.

Jedes Götterkind verbrachte seine Zeit anders und so wollte Myrtha die kranken heilen. Myra begleitete sie bei jedem Ausflug. Der Tag der 20 Jahre Feier rückte näher und genau an diesem Tag kam Aaron und bat daraum, dass man seinem Großvater half. Auch er war zu einem großartigen Jungen Mann heran gewachsen. Aaron hatte kurze schwarze Haare und blaue Augen. Die Augen hatte er komplett von seiner Mutter geerbt welche ja leider nicht mehr da war. Sie starb kurz nach Myra's Ankunft. Sie war sehr krank und Myra war nach dem Kampf so geschwächt, dass sie diese nicht heilen konnte, doch er machte ihr keine Vorwürfe. Aaron war eine sehr gutmütige Seele und war froh an ihrere Seite sein zu drüfen.

Er stürmte ins Zimmer von der Prinzessin. Myra war gerade dabei ihr einen neuen Zauber beizubringen.
"Prizessin Myrtha!" rief er. Sie freute sich ihn zu sehen.
"Aaron! Bist du etwas hier um wieder mit Myra zu trainieren? Ich liebe es zu sehen wenn ihr eure Magie anwendet!" schwärmte sie.
"Nein bitte mein Großvater er ist sehr krank bitte ich bitte dich hilf ihm!" bat er und war außer Atem. Myrtha wollte sofort helfen, doch Myra hielt sie kurz auf. Sie packte diese am Arm bevor sie aus dem Zimmer gehen wollte.
"Myra was ist denn? So kenne dich dich gar nicht!" sprach sie nun. Myra zog sofort ihre Hand zurück.
"Es ist nichts lass uns gehen." sagte sie nun und dann gingen sie.

Sofort half sie seinem Großvater. Myra warte im Türrahmen. Aaron kam zu Myrtha.
"Wird er es schaffen?" fragte er nun.
"Ja bald habe ich es geschafft!" sagte sie.
"Ein Glück!" sagte Aaron und dann kam sein Großvater zu sich. Sofort sah er sich um.

"Es geht dir wieder gut Großvater!" sagte Aaron freudig. Sein Blick blieb bei Myra stehen.
"Ich muss wohl träumen...bin ich im Himmel das ich dich noch sehen darf Myra..." sagte er und die beiden waren verwirrt. Myra kam auf ihn zu.
"Ich muss dich enttäuschen Key...ich bin nur hier weil Myrtha dich geheilt hat..." sagte sie nun.
"Natürlich bist du das...du hast sie gut trainiert, aber das kenne ich nicht anderes von dir..." sagte er und hustete.
"Großvater!" rief Aaron.
"Alles gut! Würdet ihr mir bitte kurz Zeit alleine mit Myra geben? Ich würde gerne mit ihr sprechen..." sagte er. Sie schwieg.
"Gut, komm Myrtha!" sagte Aaron und nahm sie an der Hand. Er führte sie nach draußen, doch was sie nicht wussten war, dass die beiden an der Tür lauschen wollten und dies auch taten.

"Du sieht so wie immer aus...wobei...das stimmt nicht nein...du hast seit diesem Tag vor 20 Jahren nicht einmal gelächelt...das sieht man dir an..." sagte er. Sie schwieg noch immer.
"Myra...ich weiß du bist wütend auf mich, aber auch du weißt, dass ich selbst nicht mich einmischen darf...auch wenn ich in die Zukunft sehen kann...und zudem wusste ich nicht was es ganz genau bedeutete...Vorhersagen sind eben nicht genau..." sagte er. Sie schwieg noch immer.

"Myra...es ist 20 Jahre her...niemand außer dir weiß was damals in dem Dorf passiert ist, aber seit disem Tag bist du nicht mehr die gleiche...du hast nur noch deine Pflicht vor Augen...genieß doch die Zeit mit Myrtha..." gab er ihr als Rat.

"Ich bin nicht wütend auf dich und ich genieße meine Zeit mit Myrtha...ich will nur das sie auf alles vorbereitet ist und egal war kommt...ich werde sie beschützen...mit allem was ich habe...sie ist zudem alles was ich habe...es tut mir nur leid um die Menschen welche ich nach diesem Ereignis nicht helfen konnte..." sagte Myra und drehte sich um. Sie gab sich noch immer die Schuld an dem Tod von Aarons Mutter.
"Myra eine Sache noch..." sagte er und sie blieb stehen.
"Ein Sturm zieht auf das weißt du oder?" fragte er sie. Myra sah nun zu ihm zurück und lächelte.
"Und ich dachte es kommt eher so etwas wie mach dir keine Gedanken kleine!" sagte sie und dann verschwand ihr lächeln gleich.
"Hör auf dir die Schuld zu geben Myra...es kommt so wie es kommen muss...du kannst nicht jeden retten..." sagte er nun.
"Und du sagst deine Vorhersagen sind nicht genau...man sieht sich" sagte sie nun und ging.
"Das sind sie auch nicht, aber ich kenne dich Myra...und zumindest muss ich nicht erst wieder krank werden bis du mich besuchst...auch du wirst begereifen, dass es nicht deine Schuld war...niemand ist die böse und du brauchst auch für nichts zu büßen..." sagte er noch leise als sie ging.  

Sie gingen zurück ins Schloss und feierten Myrthas Halbzeit sozusagen. Ein Brauch den Myra eingeführt hatte, damit das Götterkind nicht nur meint ihr Leben ist eine Bürde, da sie den Götterthorn eines Tag bestreigen musste. Doch auch wollten sie die Rückkehr der sieben Himmelsrittern feiern welche heute Nacht zurückkehren würden. Myra hatte sie vor 10 Jahren ausgewählt und sie auf eine Reise geschickt um stärker zu werden.

Sie hatte damals sieben in ihren Augen besondere Kinder ausgewählt. Da war zu einem Martha. Dieses junge Mädchen mit schneeweisen Haaren und roten Augen wurde damals von Nonnen aufgezogen. Ihr Eltern starben bei einem Brand. Sie hatte schon damals Talent für Magie jeder Art und Myra wollte dies förden. Dann fand sie einne Jungen Namens Accor. Ein sehr lebenslustiger Junge aus gutem Haus. Jedoch interessierte ihn nicht Reichtum sondern Kraft im Leben. Was allerdings nicht in seinem Aussehen sich wiederspiegelte. Er hatte pechschwarze Haare und goldene Augen. Für alls das Trainig das er machte sah er wie jeder normale Mensch hier aus. Er war groß und dünn, doch er wollte muskulöser aussehen. Aus diesem Grund trainiere er schon früh und war stolz auf seine Stärke, auch wenn sein Aussehen das nicht wiederspiegelte. Myra sah sofort dieses Talent in ihm. Nora wurde auch auserwählt auch wenn sie sehr schüchtern war. Dieses silberhaarige Mädchen mit der gleichen Augenfarbe wie Accor war schon seit sie klein war jemand der gerne herumgeschubst wurde. Nur Accor half ihr damals, aber machte dadurch vieles Schlimmer. Sie wollte mehr in seine Nähe sein, weil sie sich bei ihm sicher fühlte. Als sie mal wieder von fremden Jungen herumgeschubst wurde, weil sie dabei erwischt wurde sie sie Accor nachspioniert hatte und diese Junge ihr klar machen wollten, dass sie sich von ihm fernhalten sollte kam Myra und verjagte sie. Diese erkannte sofort, dass dieses Mädchen ein besonderes Talent für Feuermagie hatte und sich aus Angst verschloss. Myra nahm sie auf und wählte sie aus.

Auf ihrere weiteren Suche wurde Myra eines Tages überfallen von zwei jungen Kindern. Eines hieß  Auen und das Ceira. Ceira war ein Mädchen mit orangen Haaren und roten Augen, Auen war ein Junge braunen Haaren und gelb leuchteten Augen. Sie stohlen ihr Medizin welche sie dem König bringen wollte. Diese Kinder waren sehr flink und geschick, aber Myra war es mehr und drängte sie in eine Sackgasse. Als sie dann erkannten wen sie bestohlen hatten entschuldigen sie sich und baten um Gnade, doch Myra bot ihnen stattdessen einne Platz bei den heiligen Rittern an. Denn geschickte Menschen waren sehr gefragt. Sie freuten sich natürlich mehr, da sie Kinder von der Straße waren welche nur stahlen um zu überleben. Sie hatten nicht viel Zuhause und waren zudem froh wenn ihre Familien so versorgt werden können. Immerhin waren die beidne Kindern Nachbarn und teilten das gleiche Schicksal.

Natürlich wählte Myra auch Eliott aus. Den Halbbruder von Aaron. Er wollte unbedingt stärkter werden und man sah, dass er bereits in jungen Jahren ein Talten hatte. Er sah Aaron sehr ähnlich bis auf die Haare, denn sie hatte eine beide unterschiedliche Mutter. Eliott hatte im Gegensatz zu Aaron blondes Haar, genauso wie seine Mutter welche schon vor langer Zeit verstorben war. Eliott bestand darauf Myra zu zeigen war er konnte bevor er aufgenommen werden würde. Diese war einverstanden und er zeigte ihr auf dem Übungsplatz nicht nur seine Kampfkunst sonderen auch seine Windmagie. Eliott bat Myra darum mit ihm einen Kampf zu führen und sie willigte ein. Doch schon bei ihrem ersten Angriff tat Myra nichts und wurde stattdessen von einer Mauter aus Felsen geschützt. Eliott selbst war erstaunt und als die Wand verschwand sah er wie vor Myra ein Junge mit pechschwarzen kurzen Haaren und roten Augen dastand. Dieser Junge hatte sie beschützt. Eliott kannte ihn es war Eyros. Er war sein Konkurent, die beiden messten sich immer und war wohl ihnen gefolgt. Er verbeugte sich vor Myra und entschuldigte sich, denn er hatte sie nur beschützen wollen. Sie war nicht überrascht sonderen bot ihm den letzten Platz der heiligen Ritter an und fragte Eliott ob er damit einverstanden war. Dieser konnte schlecht nein sagen, aber fand es auch nicht so schlecht, denn so würden sich beiden zu Hochform ansporenen. Damit hatte sie ihre Ritter ausgewählt und genau auf diese warteten alle nach zehn Jahren auf der Halbjahrfeier.  

Die Feier sollte bis Tief in die Nacht gehen. Aaron und Myrtha sprachen viel miteinander.
"Also dein Großvater ist was genau?" fragte er diesen.
"Ein Seher, aber er ist schon lange im Ruhestand und seine Vorhersagen sind auch anderes als früher. Ich weiß er hat früher immer vorhersagen können ob eine Mission erfolgreich sein wird und jetzt sagte er oft nur etwas von einem Nebel oder so...ehrlich gesagt er redet so viel da höre ich nicht immer zu..." lachte er verlegen. Myrtha schien das nicht ganze zu verstehen.
"Aber es ist doch wichtig ich meine wenn er in die Zukunft sehen kann dann kann er vielleicht auch...kommt Aaron lass und deinen Großvater besuchen er kann mir bestimmt sagen wie meine Reise laufen wird bitte bitte!" bettelte sie mit Schmollmund, da sie wusste so spät würde Myra sie niemals aus den Augen lassen.
"Aber Myra..." begann Aaron.
"Komm schon sie ist so beschäftigt mit Vater komm schon komm schon komm schon!" sagte sie ungeduldig und wickelte so Aaron ein.
"Aber nur kurz!" sagte er und sie strahlte über das ganze Gesicht. Sie suchten nun nach einem Fluchtweg.

Geschickt wie Myrtha war schafften sie es schnell nach draußen.

Myra wurde von allem regelrecht umzingelt. Viele Ritter waren dabei sie wollten Tipps von ihr für den Kampf. Dem König brannte jedoch eine Frage und bestellte Myra zu sich.
"Was kann ich für dich tun?" fragte sie.
"Seid ehrlich denkt ihr die sieben welche du damals ausgewählt hast haben sind stark genug geworden um meine Myrtha im ernstfall eine Hilfe zu sein?" fragte er sie nun.
"Wenn sie so trainiert haben wie ich es ihnen gesagt habe dann...bin ich überzeugt, dass sie Erfolgreich waren vorallem auf die Entwicklung aller gespannt aber vorallem eines bestimmten." sagte Myra und der König reichte ihr ein Getränk.
"Ich nehme an ihr sprecht von Eliott dem großen Halbbruder von Aaron, aber wenn ich mich recht erinnere warst du damals auch von seinem jüngeren Halbbruder sehr angetan." sagte der König.
"Es ist kein Geheimnis, dass ich in diesen zwein etwas großes sehe...sehr großes...sie sind es würdig später dieses Königreich zu schützen...aus diesem Grund habe ich euch auch gebeten Aaron Myrtha als Vertrauer zur Seite zu stellen." sagte sie der König war bereits etwas lockerer durch den Wein und begann zu lachen.

"Hahaha! Ich erinnere mich wie du damals mich darum gebeten hast. Nie hätte ich gedacht, dass eine Göttin mich um etwas bittet da konnte keiner nein sagen!" lachte er.
"Ich wollte eben unbedingt das mir diese Bitte erfüllt wird." sagte sie nun.
"Das habe ich damals gesehen, aber nun genug ernst feiert etwas Myra freut euch. Ich kenne so viele Geschichten über über sanftes und fröhliches Gemüht und ich weiß, dass sie wahr sind vor 30 Jahren habe ich es selbst gesehen, aber seit du Myrthas Aufpasserin bist habe ich nie wieder dich lächeln gesehen." sagte er. Myra nahm den Kelch und sah ihren Reflektion ihm Wein an.
"Das gleiche hat auch heute Key gesagt, habt ihr euch etwa abgesprochen? Das wir uns vor 30 Jahren schon einmal begegnet sind ist wahr, aber auch schon viel früher ich kannte euren Vater auch. Das ist nun einmal normal wenn man so alt ist wie ich und außerdem ist es meine Aufgabe über das Götterkind zu wachen. Das ist wichtiger als jemals zuvor..." sagte sie.

"Der Vorfall vor 20 Jahren lässt auch mich nicht los." sagte er und Myra rührte sich nicht.
"Das war der erste Tag an dem ich eine Gottheit sah die weinte...du hast Myrtha gerette, aber der Preis war ziemlich hoch...so hoch das es dein Lächeln gekostet hat nicht wahr?" fragte er sie direkt.

Es war kurz still.
"Ehrlich gesagt war ich einfach nur froh an diesem Tag...ich dachte ich würde meine Aufgabe nicht erfüllen können...eine Göttin darf doch so etwas nicht zeigen...ich hatte Angst Myrtha verloren zu haben...der Grund meiner Existenz..." sagte sie nun einfach und ließ nun mit Magie der Wein aus dem Kelch in der Luft schweben.
"Ich will sie nicht verlieren...deshalb habe ich so vieles getan um ihre Sicherheit zu verwährleisten...und ehrlich gesagt bin ich froh das heute der Tag gekommen ist an welchem meine Auserwählten Ritter zurückkehren werden...je nach ihren Fortschritten habe ich für mehr Sicherheit in diesem Königreich gesorgt..." sagte sie nun.

"Ich habe die Druckwellle damals miterlebt und nun verstehe ich es...ich hätte nie gedacht das du damals schon solche starken Gefühle für Myrtha hast." sagte der König.
"Zwischen uns besteht ein besonderes Band das darf man nie vergessen und nun soll ich euch nachschenken?" frachte sie und tat den Wein wieder zurück in den Kelch.
"Gerne!" lächelte er.
"Aber nur auf meine Weise!" lachte Myra zurück und benutze die gleiche Magie um den Wein in den Kelch durch die Luft zu befördern.

Myrtha und Aaron waren bei seinem Großvater. Sie wollten sich hineinschleichen, aber er wusste schon das sie da waren.
"Es ist nicht nett einen alten Mann erschrecken zu wollen!" sagte er als er zum Himmel hochsah durch das Fenster.
"Man er ist echt gut. Also ich komme gleich zum Punkt!" sagte Myrtha.
"Du bist richtig ungeduldig meine kleine Dame, dabei hast du doch alle Zeit der Welt." sagte er.
"eben nicht ich muss etwas dringed wissen!" sagte sie nun weiter ungeduldig.
"Myrtha ich verstehe idch gut, aber willst du nicht mal erst hallo sagen du kannst doch nicht unhöflich zu meinem Großvater sein!" sagte Aaron und nun schämte sie sich sofort. Sie musste sich sofort entschuldigen. Sie war einfach nur ungeduldig und höflich gewesen, aber nicht mit Absicht.
"Uahh es tut mir leid ich war so..." begann sie, aber brach einfach mitten im Satz ab.

Er musste lachen.
"Ist schon gut meine Kleine du willst einfach nur mich fragen ob ich dir sagen kann wie deine Reise ausfallen wird." sagte er.
"Ja genau und was kannst du mir sagen?" fragte sie nun.
"Da muss ich dich enttäuschen. Das kann ich dir nicht vorhersagen!" sagte er sofort.
"Aber warum nicht?" fragte Myrtha sofort. Sie verstand nicht, dass er nicht mehr so gut war wie früher und zudem man so etwas wichtiges gar nicht wissen sollte. Es würde die ganze Reise beeinflussen und könnte sogar die Zukunft ändern, aber das wusste sie alles nicht.
"Es könnte deine Zukunft stark beeinflussen, aber ich kann dir sagen, dass deine Reise von den Göttern selbst gesegnet sein wird..." sagte er. Es war nun still bis Myrtha weitersprach.

"Kannst du mir wenigstens sagen wie es auf der anderen Seite sein wird? Ich würde es gerne wissen auch wenn ich weiß ich kann es nicht ändern..." bat sie nun ihn. Aaron merkte nun, dass sie wohl Angst hatte dabei war sie immer so fröhlich. Sein Großvater legte seine Hand auf ihren Kopf.
"Da brauchst du wirklich keine Angst du haben...aber vielleicht solltest du die Person fragen welche schon auf der anderen Seite war...sie kann dir alles genau erzählen..." schlug er vor.

"Ich weiß...ich habe nur Angst das mir die Antwort nicht gefallen könnte..." gab sie nun zu.
"Ich verstehe du willst nicht das Myra zweifel bekommt immerhin achtet sie sehr auf dich nicht wahr?" fragte er sie nun direkt. Sie nickte nur. Er streichelte ihren Kopf damit sie ihn ansah.
"Sei unbesorgt...Myra ist stark...stärker als vielleicht uns beiden bewusst ist...außerdem wenn ihren Glauben nichts erschüttern könnte denkst du sie hätte damals als du ein Baby warst dich alleine gerettet?" fragte er sie nun. Myra musste nun lächeln.
"Da ist was dran...ich denke so habe ich das noch nie betrachtet..." begann sie und lächelte ihn dann an.
"Ich danke dir!" strahlte sie und er nahm seine Hand von ihrem Kopf.

"Ich konnte dir zwar nicht deine Frage beantworten, aber ich konnte dir dennoch helfen nicht wahr? Bist denn nun für diese Nacht deine Neugierde gestillt?" fragte er sie.
"Natürlich konntest du das und ja ist sie, aber eines Tages werde ich dich schon dazu bringen mir etwas über die Zukunft zu sagen verlass dich drauf!" sagte sie mutig.
"Da bin ich mir ganz sicher." sagte Aaron zuversichtlich zu ihr. Für einen Augenblick war der Mann still einfach nur still und sah sie an. Es fühlte sie so vertraut an.

Sie bekam nun Panik.
"Oje habe ich was falsches gesagt?" fragte sie panisch.
"Nein hast du dich...entschuldigt ich bin einfach nur etwas müde..." sagte er.
"Verständlich nach dem du erst wieder gesund geworden bist heute. Gehen wir Aaron!" sagte Myrtha und ging schon mal voraus.
"Bis bald Großvater danke!" sagte er und wollte ihr folgen, doch sein Großvater hielt ihn noch auf.
"Warte kurz Aaron!" sagte er und dieser sah ihn sofort an. Myrtha war schon aus dem dem Haus gegangen.

"Pass auf Myrtha auf ja!" sagte er und Aaron verstand nicht ganz.
"Aber warum Myra wacht doch über sie da bin ich doch nur im Weg." sagte er nun völlig überzeugt.
"Was wenn Myra einmal nicht da sein kann? Ist dir denn noch nicht bewusst warum Myra dich so nah an Myrtha ran lässt hast du noch nie beobachtet wie sie andere in ihrere Nähe behandelt?" fragte er seinen Enkel.
"Myrtha ist etwas ganz besonderes das merke ich..." antwortete Aaron.
"Natürlich ist sie das. Sie ist das Götterkind und die Prizessin zudem auch." antwortete er einfach überzeugt.
"Du kannst es natürlich nicht wissen, aber dem letzten Götterkind hat sie auch viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber nicht in dieser Form..." sagte er.
"Aber vielleicht liegt es daran, dass sie Myrtha vor so langer Zeit gerettet hat und sie einfach nur Angst hat es würde nochmal etwas passieren." sagte Aaron.
"Du bist genau wie dein Vater immer suchst du nach dem logischen...natürlich könntest du Recht haben...aber nimm dir bitte meinen Rat zu Herzen...pass auf Myrtha auf und nun sollte ich mich wirklich ausruhen..." sagte er.
"Verstanden und ich werde deine Bitte nachkommen Großvater. Ich werde auf sie noch mehr achten als bisher!" versprach er.
"Du bist ein guter Junge ich danke dir!" sagte er und dann ging Aaron.

Der Großvater setzte sich aufs Bett.
"Es ist so lange her ich sehe wohl schon Gespenster!" sagte er und musste gerade daran denken wie vertraut das Gefühl bei Myrtha vorhin war. Als würde er zwei Gesichter sehen.

Myra hatte wohl noch nicht bemerkt, dass die beiden weg waren und Myra war in der Zwischenzeit noch mit dem König beschäftigt. Myrtha und Aaron schlichen sich auch zurück. Sie sah die beiden und beschloss zu ihnen zu gehen als ob nichts war.
"Komm Aaron gehen wir zu ihnen. Sie wird es nie erfahren." sagte sie und gesellte sich zu ihnen.

"Myrtha meine geliebte Tochter hier setz dich und du auch Aaron ich lasse euch was zu trinken holen." sagte der König und sofort setzten sie sich neben den König. Dann wurde dieser weggerufen. Seine Wache gab ihm ein Zeichen.
"Entschuldigt mich für einen Augenblick." sagte er und ging zu der Wache welche ihn gerufen hatte.

Myra wartete bis er etwas weiter weg war bis sie sprach.
"Wann hattet ihr denn vor mir von eurem kleinen Ausflug zu erzählen?" fragte sie diese nun. So schnell hatte sie es erfahren?
"Du wusstest es?" fragte Myrtha sofort.
"Ja, aber du hast Aaron mitgenommen und weit weg bist du auch nicht gegangen. Ich hätte also auch im Notfall gleich da sein können." sagte sie nun ruhig.
"Sag mal hast du überall Augen?" fragte Myrtha sofort verärgert.
"Das wäre ziemlich gruselig meinst du nicht?" fragte sie diese.
"Uahhh jetzt bekomme ich Alpträume heute Nacht!" sagte sie verstört.
"Nur keine Angst denk nicht daran es war nur ein dummer Spruch!" lachte Myra.
"So entspannt habe ich euch schon lange nicht mehr gesehen!" sagte Aaron nun. Wieso sollte sie auch nicht immerhin kamen heute die Ritter zurück und sie hatte wohl ein gutes Gefühl. Es würde ihr bei ihrere Aufgabe sicher helfen und vorallem...Myrthas Sicherheit mehr garantieren.
"Nun du solltest dich doch auch freuen immerhin kommt Eliot heute zurück und ich bin schon sehr gespannt wie weit sie gekommen sind." sagte sie und Aaron war still.
"Es tut mir leid, dass ich dir euch wertvolle Zeit genommen habe, aber die Sicherheit dieses Königreichs ist sehr wichtig vorallem wenn ich dann mit Myrtha eines Tages aufbreche." sagte sie nun.
"Ich hatte totzdem eine tolle Zeit so ist es nicht und es war ja ihm nicht verboten sich zu melden wie die anderen Ritter es getan haben, aber nein ich bin eigentlich sehr stolz auf meinen Halbbruder. Doch ich verstehe nicht wieso jetzt schon. Erst in 20 Jahren müsst ihr aufbrechen. Warum so früh?" fragte er und wie alles fand Myra es wichtig, dass es früher geschah als zu spät...man wusste nie was passieren würde. Außerdem gab es genug Zeit um noch mehr vorzubereiten zudem wusste sie ja nicht wie sie sich gemacht haben....Zeit war einfach begrenzt.
"Weil die Zeit nicht endlos ist. Sie ist begrenzt und Aaron man weiß nie was in Zukunft auf uns wartet. Man muss auf alles gefasst sein Aaron...und das jederzeit und überall...ich will einfach nur das dieses Königreich auf alles vorbereitet ist um nicht nur Myrtha sonderen jeden schwachen hier zu beschützen verstehst du...denn wenn Myrtha und ich weg sind will das diese Stadt nicht ohne irgendeinen Schutz ist..." sagte sie.

"Nun verstehe ich...ich würde auch gerne alles tun um jeden hier zu beschützen vorallem Myrtha wie du es mir aufgetragen hast..." sagte er.
"Und genau das tust du...aus diesem Grund habe ich dich ausgewählt...wir trainieren genau aus diesem Grund..." sagte sie.
"Ich habe nur das Gefühl ich könnte mehr tun...ich spüre es..." sagte er. Myra war kurz ruhig.
"Seit wann hast du dieses Gefühl?" fragte sie.
"So bewusst erst sein kurzem, aber irgendwie kommt es mir so vor, als ob mich dieses Gefühl länger begleitet als mir bewusst ist..." erklärte er. Myra schien nun erleichtert zu sein.
"Aaron bitte das nächste Mal komm gleich mit so etwas zu mir...ich freue mich wenn du dich bereit fühlst mehr machen zu können als bisher...wenn du möchtest könnten wir unsere Trainingsstunden erhöhen das wird deinem Gefühl bestimmt helfen!" sagte sie strahlend. Er freute sich auch.
"Das war toll. Ich danke dir Göttin!" sagte er und verbeugte sich. Sie lachte nun etwas.
"Versprich mir nur Myrtha immer mit allem was du kannst du beschützen!" sagte sie.
"Natürlich! Ich will sie aber noch mehr als jetzt beschützen! Ich werde an ihrere Seite sein und nicht weichen!" sagte er nur streng und Myrtha wurde etwas rot um die Wangen. Es freute sie das zu hören.
"Aaron..." flüsterte sie und war gerührt.
"Noch mehr als jetzt sagst du, dann solltest du jetzt damit anfangen!" sagte sie und er verstand nicht ganz. In dem Moment zog Myra ihr Schwert.

Aaron war wie erstarrt.
"Myra!" rief Myrtha und versuchte mit ihren Armen ihr Gesicht zu schützen. Myra hatte sich schon in den Arm genommen und ihre Klinge kreuzte eine andere. Aaron hörte das und drehte sich sofort um.
"Hab keine Angst Myrtha ich beschütze dich egal was passiert!" sagte sie zu ihr damit sie sich entspannen würde. Sofort hielt sie sich nun an Myra fest.
"Geh schnell zu Aaron. Es ist alles in Ordnung!" sagte sie und schob sie nun leicht zu Aaron. Myrtha rannte nun schnell zu ihm und klammete sich an diesen fest.
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